Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 17.8.2026
STIHL genießt ein positives Gesamtbild als Arbeitgeber. Die Arbeitsatmosphäre wird von vielen Mitarbeiter:innen als respektvoll und angenehm beschrieben, mit modernen Arbeitsplätzen und starkem Teamgeist. Allerdings berichten einige von wachsendem Druck und einer Abhängigkeit vom jeweiligen Teamleiter. Der Kollegenzusammenhalt gilt als verlässliche Stärke, während ältere Kolleg:innen als besonders wertgeschätzt und gut integriert hervorgehoben werden.
Kritischer fällt das Bild beim Vorgesetztenverhalten und der Kommunikation aus. Viele Bewertungen beschreiben Führungskräfte als wenig professionell, mit mangelnder Transparenz und unzureichender Einbindung der Mitarbeiter:innen. Die interne Kommunikation funktioniert auf Teamebene besser als über Hierarchieebenen hinweg. Die Work-Life-Balance erhält positive Rückmeld...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei STIHL wird von den Nutzer:innen mehrheitlich positiv bewertet. Besonders die Unternehmenskultur hebt sich hervor: Viele beschreiben ein respektvolles Miteinander, gute Teamarbeit und moderne Arbeitsplätze. Einige Kolleg:innen schätzen das Arbeitsklima so sehr, dass sie freiwillig auf Homeoffice verzichten.
Gleichzeitig gibt es kritische Stimmen, die auf Schwächen hinweisen. So hängt die Atmosphäre nach Meinung weniger Nutzer:innen stark von der jeweiligen Führungskraft ab, und aktuelle Managemententscheidungen rund um Mähroboter haben das Klima spürbar belastet. Zudem berichten wenige von hohem Zeitdruck und Stress. Während die Stimmung innerhalb von Projektteams oft als gut gilt, empfinden manche die Abteilungsatmosphäre als belastet – etwa durch Beförderungen auf Basis von Sympathie oder durch Stellenverlagerungen ins Ausland. Auch die Feedbackkultur wird von wenigen als verbesserungswürdig eingestuft.
Das Vorgesetztenverhalten bei STIHL wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige berichten von respektvollem, unterstützendem Führungsverhalten auf Augenhöhe und offener Kommunikation, während andere ihre direkten Vorgesetzten trotz kleinerer Schwächen als zufriedenstellend einschätzen.
Der negative Grundton der schriftlichen Bewertungen überwiegt jedoch deutlich. Mehrere Nutzer:innen kritisieren, dass viele Führungskräfte an Professionalität und Führungskompetenz mangeln, persönliche Karriereziele über Unternehmensziele stellen und eine offene Kommunikationskultur vermissen lassen. Zudem wird bemängelt, dass Widerspruch nicht toleriert wird und Führungskräfte Mitarbeiter:innen teilweise persönlich angreifen. Wenige Nutzer:innen beschreiben das Verhalten von Vorgesetzten als entwürdigend und rückwärtsgewandt. Insgesamt zeichnen die schriftlichen Bewertungen ein kritisches Bild der Führungskultur bei STIHL, auch wenn die Gesamtbewertung – unter Einbezug der reinen Sternebewertungen – ausgeglichener ausfällt.
Die Work-Life-Balance bei STIHL wird von den Nutzer:innen positiv bewertet. Besonders hervorgehoben werden flexible Arbeitszeitmodelle: Gleitzeit und die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, sorgen für hohe Flexibilität. Die 35-Stunden-Woche gilt als Standard, und Urlaub sowie Überstunden lassen sich nach Angaben einiger Nutzer:innen spontan nehmen, sofern die Personaldecke es erlaubt. Feste Kommunikationszeiten und eine Betriebsratsüberwachung des Gleitzeitmodells tragen zusätzlich zu geregelten Verhältnissen bei.
Wenige Nutzer:innen berichten jedoch von einem erhöhten Druck durch anfallende Plusstunden, die lediglich als Freizeitausgleich und nicht als Überstunden vergütet werden, was mitunter zu längeren Schichten führt. Zudem erleben manche Kolleg:innen eine hohe Arbeitsbelastung mit entsprechend langen Arbeitszeiten. Vertrauensarbeitszeit ist laut einiger Bewertungen eher selten, und die Erfahrungen können je nach Abteilung unterschiedlich ausfallen.
Die Kommunikation bei STIHL erhält insgesamt eine gemischte Bewertung. Einige Mitarbeiter:innen loben eine offene, transparente und wertschätzende Kommunikationskultur, in der Kritik angenommen und Initiative gefördert wird. Auch direkte Vorgesetzte kommunizieren nach Einschätzung weniger Nutzer:innen gut mit ihren Teams, wenngleich vollständige Informationen von oben manchmal ausbleiben.
Dem gegenüber stehen deutlich kritischere Stimmen: Mehrere Bewertungen beschreiben ernsthafte Probleme im mittleren Management, wo Kommunikation als unzureichend oder selektiv wahrgenommen wird. Auf höheren Hierarchieebenen sollen viele Dinge hinter verschlossenen Türen bleiben, und das offene Ansprechen von Fehlern oder die Kritik an Vorgesetzten werde in manchen Abteilungen nicht gefördert. Einige Nutzer:innen bezeichnen die interne Kommunikation schlicht als mangelhaft und klar verbesserungswürdig. Die Gesamtbewertung spiegelt diese gespaltene Wahrnehmung wider.
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