Einst Traditionsunternehmen – heute nur noch auf Profit getrimmt
Verbesserungsvorschläge
Führungskräfte nach Kompetenz und Menschlichkeit auswählen – nicht nach Betriebszugehörigkeit.
Mitarbeiter wieder als Menschen sehen, nicht als Kostenfaktor.
Kommunikation offen und ehrlich gestalten.
Aufhören, an den falschen Stellen zu sparen.
Tarifliche Verpflichtungen einhalten, statt sie zu umgehen.
Sto war einmal ein Arbeitgeber, auf den man stolz sein konnte. Heute bleibt davon nicht mehr viel übrig. Wer hier anfängt, sollte wissen, dass Engagement und Einsatz zwar erwartet werden, aber selten honoriert werden.
Arbeitsatmosphäre
Früher war die Arbeit bei Sto von Zusammenhalt und einem gewissen Stolz auf die Marke geprägt. Heute merkt man davon kaum noch etwas. Der Druck ist hoch, die Stimmung angespannt. Wertschätzung für die tägliche Arbeit? Fehlanzeige. Es zählt nur noch das Ergebnis – koste es, was es wolle.
Image
Nach außen wird Sto immer noch als Vorzeigeunternehmen verkauft – nachhaltig, sozial, verantwortungsbewusst. Intern sieht die Realität leider ganz anders aus. Die Werte, für die das Unternehmen früher stand, sind heute dem reinen Profitstreben gewichen.
Work-Life-Balance
Von Balance kann keine Rede sein. Es wird erwartet, dass man alles gibt, Überstunden sind quasi selbstverständlich. Freizeit oder Erholung bleiben auf der Strecke.
Karriere/Weiterbildung
Weiterentwicklung ist kein Thema. Schulungen oder Qualifizierungen werden kaum angeboten oder als unnötige Kosten betrachtet. Wer sich entwickeln will, muss das auf eigene Faust tun.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt an sich ist in Ordnung, aber die Art und Weise, wie mit tariflichen Erhöhungen umgegangen wird, ist enttäuschend. Erhöhungen werden mit fadenscheinigen Begründungen ausgesetzt oder verschoben...
Kollegenzusammenhalt
Das einzig Positive: Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen funktioniert noch – man hält zusammen, weil man sonst kaum Unterstützung bekommt. Ohne das Team wäre es hier kaum auszuhalten.
Vorgesetztenverhalten
Viele Führungskräfte sind leider keine Führungspersönlichkeiten. Menschlichkeit, Kommunikation oder echtes Interesse an Mitarbeitenden sucht man vergeblich. Entscheidungen werden von oben herab getroffen, oft ohne Sinn oder Rücksicht auf die Realität im Arbeitsalltag. Einige sollten keine Personalverantwortung tragen.
Arbeitsbedingungen
Es wird an allen Ecken und Enden gespart – teilweise bis zur Lächerlichkeit. Selbst einfache Dinge werden gestrichen. Die Ausstattung ist veraltet, Prozesse schleppend.
Kommunikation
Informationen werden nur dann geteilt, wenn es gar nicht mehr anders geht. Entscheidungen werden schlecht oder gar nicht erklärt. Die Transparenz, die früher mal da war, existiert nicht mehr.