2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Es ist 2025. Mit den bisherigen Rahmenbedingungen der Arbeit an sich und dem autoritären Führungsstil wird es schwer bis unmöglich qualifiziertes Personal zu gewinnen.
Eher schlecht, gelobt wird selten, regelmäßig wird Kritik nicht unter vier Augen sondern laut vor anderen (auch über den Flur brüllend) geäußert. Stimmung ist im Prinzip nur gut, wenn Chefs aus dem Haus sind...
Eher schlecht. Viel Kritik, hohe Fluktuation. Google-Bewertungen sagen einiges...
Hier muss ich vorausschicken, dass explizit nur für mich die Erfahrung schlecht war:
Grundsätzlich kann Urlaub und FZA jederzeit genommen werden, auch diverse Teilzeitmodelle sind möglich. Nur leider nicht für mich, weder frei wählbare Arbeitszeiten, kein Home-Office (obwohl technisch machbar)
Weiterbildungen und Qualifizierung sind immer gern gesehen und werden im Prinzip in jedem Umfang gefördert.
Teils/Teils - es gibt einen gewissen Generationenkonflikt. Gerade die ältere Generation ist in der Regel missgünstig, teilweise böswillig. So wird zum Beispiel Einarbeitung/Ausbildung schlecht oder unvollständig gemacht (man hat den Eindruck man hat Angst sich Konkurrenz für die eigene Stelle zu schaffen), dafür wird sich gerne, teils provokativ, vor anderen über die "schlechten neuen Mitarbeiter", gemeint sind vor allem jüngere, verächtlich gemacht. Auch wird direkt nach Neueistellung in der Regel ein (manchmal monatealter) Fehler herausgesucht und einem vor den neuen Mitarbeiter*innen vorgehalten - gefühlt extra dafür aufbewahrt...
Stimmung untereinander kann man bestenfalls als unterkühlt betrachten.
Eine Kollegin fällt regelmäßig mit rassistischen Äußerungen auf, was vom Großteil der Kolleg*innen und Chefs schweigend toleriert wird!
Die Mitarbeiterführung ist unterirdisch. Fehler werden in der Regel im Beisein anderer ausgebreitet und kritisiert, vom Chef wird man regelmäßig angeschrien - und dass nicht nur bei eigenen Fehlern (nicht dass das ein Anschreien rechtfertigen würde), sondern auch für Fehler anderer oder wenn man zur "falschen" Zeit in sein Büro kommt. In Konfliktfällen wird sich eher rausgehalten mit dem Hinweis, das Büro sei ja kein Kindergarten und erwachsene Menschen könnten ihre Probleme ja unter sich klären - was ich grundsätzlich auch so sehe, in der Praxis aber nicht funktioniert hat und da durch Mitarbeiter*innen gekündigt haben.
Man erfährt wenig bis keine Wertschätzung. In Gehaltsverhandlung, als ich ein Durchschnittsgehalt wie in Hannover für vergleichbare Arbeit üblich gefordert habe, hat der Chef gesagt: Das ist es mir nicht wert.
Gehalt muss man im Übrigen immer selbst verhandeln, vom Arbeitgeber kommt keinerlei Initiative, obwohl sich gleichmäßig über fehlende Loyalität in der heutigen Zeit zum Arbeitgeber beschwert wird.
Technik und Arbeitsplätze sind nicht zeitgemäß. Computer laufen mit Windows 7, Datensicherung läuft manuell, Lampen sind regelmäßig kaputt (oder werden von einer Kollegin regelmäßig ausgemacht weil "man so viel Licht ja nicht brauche"???), das Gebäude ist alt und die Räume sehr hoch und schlecht gedämmt, im Sommer geht man ein, im Winter friert man. Keine höhenverstellbaren Schreibtische, Diktatprogramm hat keine KI-Schnittstelle, regelmäßige EDV-Probleme (obwohl das Problem zum Teil auch vor dem Bildschirm sitzt...), PCs sind extrem langsam, Drucker brauchen zu Teil auch sehr lange
Sehr autoritärer Führungsstil und viel Mikro-Management.
Es gibt zwar immer mal wieder Rücksprachen, allerdings eher von meiner Seite initiiert worden. Verbesserungsvorschläge werden in der Regel nicht umgesetzt, eine Rückmeldung warum gibts aber auch nicht.
Arbeitsvorgaben werden einfach zwischendurch mal geändert, gerade wie es dem Chef gerade passt. Was man 10 Jahre korrekt gemach hat ist dann plötzlich falsch und es wird direkt laut.
Unterirdisch. Gehalt liegt unter dem hannoverweiten Durchschnitt für vergleichbaren Kanzleien und vergleichbare Aufgaben/Berufserfahrung. Es gibt weder Weihnachts- noch Urlaubsgeld. Es gibt keinerlei sonstigen
Benefits, kein Firmenfitness, kein Jobrad, keine vermögenswirksamen Leistungen, keine betriebliche Altersvorsorge, nicht mal den sonst bei Arbeitgebern beliebten Obstkorb. Es gibt nur Getränke (Wasser, Kaffee, Tee) und einen minimalen Zuschuss zum Jobticket (wahrscheinlich nur weil es auch unmöglich ist einen Parkplatz zu finden).
Chef macht ab und zu sexistische und misogyne Witze, in der Praxis aber keine Benachteiligung spürbar...
Der Job an sich ist in Ordnung, ist im Prinzip ein Bürojob wie jeder andere. Arbeitsbelastung sehr ungleich verteilt. Wer jünger ist wird auch gleich als belastbarer eingestuft und bekommt sowohl mehr Arbeit als auch die Sachen, auf die die älteren Kollegen keine Lust haben. Viel Routine-Arbeit. Ausgestaltungsmöglichkeiten hat man nicht direkt, eigene Arbeit kann man nur zum Teil frei einteilen. Man ist sehr davon abhängig, wann von den Anwälten was kommt, bei denen es wiederum keine Absprache zu geben scheint, da regelmäßig alle gleichzeitig mit ihren Sachen kommen (die dann natürlich alle eilig sind).