Unmodern, eingefahren, 90 ger Jahre, Micromanagement
Gut am Arbeitgeber finde ich
Pünktliche Bezahlung, sicherer Job.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Lange Wochenarbeitszeit (40 Std.), Unternehmenskultur aus den 90gern. TV L Tarif, Kernlose Arbeitszeit die nicht gelebt werden darf. Fehlende mobile Arbeit , wenig Benefits. Viel Ungleichheit was Tarifverträge, Einstufungen und Gewähren von Homeoffice angeht.
Verbesserungsvorschläge
Mobiles Arbeiten einführen ohne Angst und wenn und aber. Kernlose Arbeitszeit bei Vorgesetzten wirklich durchsetzen, sodass die Mitarbeiter dies leben können. Sollte z.B. in der Planung kein Problem sein. Dem Mitarbeiter vertrauen und nicht an der kurzen Leine halten.
Benefits ausbauen wie z.B. Zulagen zum TV- L. Wöchentliche Arbeitszeit auf 39 Std. reduzieren. Ich weiss das dass Tarifsache ist, man kann sich aber dennoch etwas überlegen. Jobrad einführen. Zulage zum Deutschlandticket. Gleichberechtigung einführen und zwar nicht nur hinsichtlich der Frauen sondern generell. Hier gibt es Mitarbeiter denen wird ohne ersichtlichen Grund alles gestattet, anderen weniger, anderen noch weniger, etc. . UND VOR ALLEM POSITIVERE UNTERNEHMENSKULTUR!!!
Arbeitsatmosphäre
Sehr hierarchisch. Wenig eigene Entscheidungsmöglichkeiten. Heute ist dieses Vorgehen richtig und morgen ein anderes. "Neue" ( 3 Jahre im Job) Mitarbeiter haben nichts zu bestimmen. Ist es irgendwo zu harmonisch werden verschiedene Maßnahmen getroffen und die Harmonie aufzubrechen. Es könnte ja ein konstruktives Arbeitsumfeld entstehen, dass ist nicht gewollt.
Work-Life-Balance
Es gibt theoretisch keine Kernzeit. Wird aber sehr ungern gesehen wenn man sich mal zwischendurch für ne Stunde ausbucht. Wird auch nicht mit geworben. Pseudo familienfreundlich.
Pünktlich Feierabend, ja den gibt es.
Homeoffice 2 Tage wenn der Chef dich mag. Zweiklassengesellschaft und das obwohl ich kleine Kinder habe und andere ohne Kinder 3 Tage Homeoffice haben, trotz gleicher Tätigkeit. Es ist so und so spannend das Straßen NRW auf seiner Website nicht großartig mit Benefits wirbt so wie andere Unternehmen es tun. Thema Homeoffice ist nicht einheitlich geregelt und soll auch laut Geschäftsführung so bleiben. Jede Führungskraft kann das handhaben wie sie will. Das führt zu extremen unmut in den Abteilungen.
Karriere/Weiterbildung
Ich weiss das meine Bewertung sehr negativ ist. Trotzdem bin ich engagiert und versuche meine Projekte gut umzusetzen. Höhere Positionen sind langfristig besetzt, sodass keine Chance besteht aufzusteigen. Ich werde mir noch mal ein paar Monate anschauen und dann entscheiden.
Gehalt/Benefits
TV-L Tarifvertrag. Was will man da noch zu sagen? Erhöhungen erreichen dich erst 12 Monate später als beim TVÖD. Keine Leistungszulage wie beim TVÖD. Jahressonderzahlung nur 46 % anstatt 85% - (TVÖD gleiche Entgeltgruppe) und dazu noch 1 Woche weniger Urlaub als der TVÖD durch die höhere Wochenarbeitszeit. Kein Stufengleicher Aufstieg wie beim TVÖD. Einen Tag weniger Grundurlaub als bei TVÖD (31 Tage plus 5 Tage durch Wochenarbeitszeit von 39 Std.).....
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Also du wirst hier nicht direkt gekündigt wenn jemand länger krank ist, aber wie gesagt flexibilität was die Familie angeht ist eher schlecht.
Kollegenzusammenhalt
Man versucht nicht zu viel privates Preis zu geben, damit es nicht 2 oder 3 Wochen später gegen dich verwendet wird.
Umgang mit älteren Kollegen
Die stellen sich als die einzig wissenden dar. Es müsste heissen Umgang mit jüngeren Kollegen...
Vorgesetztenverhalten
Es wird schon "klargestellt" das es ein Mitarbeiter / Vorgesetzten Gefälle gibt. Wenig Augenhöhe.
Arbeitsbedingungen
Ok, aber mehr auch nicht. Ist nicht mehr zeitgemäß. Mehr eigene Entscheidung was Homeoffice angeht wäre wünschenswert. Um die Familie unter einen Hut zu bekommen wäre es auch gut wenn die flexible Arbeitszeit wirklich gelebt werden dürfte. Zuschuss zum Deutschlandticket wird nicht angeboten. Ansonsten ist die Büroausstattung ok.
Kommunikation
Man hört eigentlich gar nichts von Seiten der Chefetagen. Egal welche Ebene man nimmt. Außer einer Tasse mit losen Sprüchen (wir führen fair, wir führen gleichberechtigt, etc... ) die durch die Geschäftsleitung verteilt wurde. Das diese Leitlinien keinen cent wert sind, bestätigt sich in den Aussagen/Verhalten der Geschäftsführung und Führungskräfte immer wieder.
Gleichberechtigung
So lala. Wie schon gesagt gibt es hier eine Zweiklassengesellschaft. Wundert mich das bei der Fachkräftelage so mit den Mitarbeitern umgegangen wird. Der ein oder andere verlässt Str. NRW aber auch schon. Grundsätzlich sei klargestellt das ich hier von unserer Dienststelle spreche. In anderen Bereichen von Straßen NRW mag es etwas besser sein.
Interessante Aufgaben
Durch den Wegfall der Autobahn wenig vielfältig.

