Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.10.2026
Ströer SE & Co. KGaA erhält ein negatives Gesamtbild. Der entscheidende Auslöser der Kritik ist die Abschaffung des Homeoffice und flexibler Arbeitsmodelle. Viele Bewertungen beschreiben, dass die Work-Life-Balance dadurch nicht mehr existiert: Längere Pendelwege, höhere Kosten und der Wegfall von Workation belasten Mitarbeiter:innen besonders stark. Gleichzeitig ist die Stimmung im Unternehmen auf einem Tiefpunkt. Während der Kollegenzusammenhalt als wichtiger Rückhalt gilt, kritisieren die Bewertungen das Vorgesetztenverhalten auf Konzernebene deutlich: Direkte Führungskräfte werden positiv hervorgehoben, der Vorstand hingegen als autoritär, realitätsfern und nicht dialogbereit beschrieben. Diese Trennung zwischen guter Führung auf direkter Ebene und als enttäuschend erlebtem Topmanagement zieht sich durch nahez...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Work-Life-Balance bei Ströer SE & Co. KGaA wird von Nutzer:innen als massiv verschlechtert bewertet. Der zentrale Kritikpunkt ist die weitgehende Abschaffung von Homeoffice und Flexwork: Ab April gilt für viele Mitarbeiter:innen eine Präsenzpflicht von vier Tagen pro Woche, für Führungskräfte sogar fünf. Zusätzlich wurden Workation und flexible Stundenmodelle gestrichen. Viele Bewertungen beschreiben längere Pendelwege, höhere Kosten und den Wegfall von Vereinbarkeit – besonders für Eltern, Teilzeitkräfte und Pendler:innen mit langen Arbeitswegen. Die abrupte Kehrtwende nach Jahren erfolgreicher Hybridarbeit empfinden viele als Vertrauensbruch.
Nur wenige Stimmen bewerten die Situation positiv und betonen, dass flexible Absprachen für Eltern sowie die Urlaubsplanung weiterhin funktionieren. Dieser Eindruck steht jedoch im starken Kontrast zur deutlichen Mehrheit der Bewertungen, die die Work-Life-Balance als faktisch nicht mehr vorhanden beschreiben.
Die Arbeitsatmosphäre bei Ströer SE & Co. KGaA wird von vielen Nutzer:innen als stark belastet beschrieben. Ein zentrales Thema ist die Abschaffung der Homeoffice-Regelungen: Die Rückkehr zur Präsenzpflicht – oft vier bis fünf Tage pro Woche – hat die Stimmung nach Ansicht zahlreicher Bewertungen auf einen Tiefpunkt gebracht. Hinzu kommen laute Großraumbüros, schlechte Ausstattung und mangelnde Wertschätzung. Der Führungsstil wird häufig als autoritär und intransparent wahrgenommen; Entscheidungen der Unternehmensleitung treffen Mitarbeiter:innen ohne Einbindung und erzeugen Unsicherheit sowie Frustration.
Ein wiederkehrendes Muster zeigt sich im Kontrast zwischen Team- und Unternehmensebene: Der Zusammenhalt unter Kolleg:innen wird von einigen als positiv hervorgehoben, während die Führung darüber als belastend gilt. Vertrauen in die Konzernleitung ist laut vielen Bewertungen kaum noch vorhanden, gestrichene Benefits und fehlende Anerkennung verstärken die Demotivation. Nur wenige Stimmen beschreiben die Atmosphäre als angenehm oder entspannt.
Die Kommunikation bei Ströer SE & Co. KGaA wird von Mitarbeiter:innen als sehr problematisch wahrgenommen. Ein zentrales Thema ist der streng einseitige Informationsfluss: Wichtige Entscheidungen wie die Abschaffung von Homeoffice-Regelungen werden kurzfristig und ohne Dialog verkündet, oft durch schlecht vorbereitete Videos. Statt offizieller Kanäle verbreitet die Gerüchteküche Neuigkeiten schneller als das Management. Town-Hall-Meetings und Feedback-Formate gelten vielen als reine Pflichtübungen, bei denen unbequeme Fragen ignoriert werden. Transparenz bei strategischen Entscheidungen, etwa zu Investorengesprächen, fehlt nach Meinung einiger Bewertenden vollständig.
Auf Teamebene fällt das Bild etwas besser aus: Einige Bewertende loben die direkte und offene Kommunikation im engeren Kolleg:innenkreis sowie mit direkten Vorgesetzten. Je höher die Hierarchieebene, desto schlechter funktioniert die Kommunikation jedoch nach Ansicht der Mehrheit. Führungskräfte auf mittlerer Ebene erhalten selbst zu wenig Informationen, um transparent agieren zu können.
Das Vorgesetztenverhalten bei Ströer SE & Co. KGaA zeigt ein ausgeprägtes Muster: Direkte Vorgesetzte erhalten von vielen Nutzter:innen viel Lob – sie gelten als engagiert, fair und unterstützend. Gleichzeitig beklagen die meisten Bewertungen, dass diese Führungskräfte kaum Entscheidungsspielraum besitzen, da Vorgaben strikt von oben durchgesetzt werden und sie lediglich als ausführende Instanz fungieren.
Das obere Management und der Vorstand stoßen auf deutlich schärfere Kritik. Nutzer:innen beschreiben Entscheidungen als an der Arbeitsrealität vorbeigehend, autoritär und ohne Einbindung der Belegschaft. Druck werde konsequent nach unten weitergegeben, Transparenz und Wertschätzung fehlten. Einige Bewertungen kritisieren zudem eine stark hierarchische Unternehmenskultur sowie mangelnde Kommunikation bei weitreichenden Entscheidungen. Positive Einzelmeinungen zur Führung auf Teamebene vermögen dieses Bild kaum zu verschieben.
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