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Ströer 
SE 
& 
Co. 
KGaA
Bewertungen

1.065 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 2,9Weiterempfehlung: 57%
Score-Details

1.065 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehrfachbewertung

Absolut zu empfehlender Arbeitgeber

4,6
Empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Ströer Deutsche Städte Medien GmbH in Hannover gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Work-Life-Balance

Wechsel zum Leistungsprinzip macht in der aktuellen Situation Sinn

Kollegenzusammenhalt

Gute Stimmung zwischen den Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Top

Arbeitsbedingungen

Büroräume könnten besser sein, da teilweise zu wenig Arbeitsplätze an Meetingtagen

Kommunikation

Offen, ehrlich, transparent


Arbeitsatmosphäre

Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Meine Bewertung zu meinem Arbeitgeber Ströer

4,1
Nicht empfohlen
Auszubildende:rHat zum Zeitpunkt der Bewertung eine Ausbildung zum/zur Kauffrau für Marketingkommunikation im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Ströer SE & Co. KGaA (Ströer Gruppe) in Köln absolviert.

Arbeitsatmosphäre

Super duper duper entspannt

Karrierechancen

Ja naja es gibt momentan nicht so gute Chancen (kaum freien Stellen)

Arbeitszeiten

7,8 Stunden. Fair

Ausbildungsvergütung

Könnte besser sein, ist etwas über den Mindestlohn, für die Leistung und Zeit die wir bringen könnte jedoch die Vergütung etwas höher sein. Ich bin im letzten Jahr und bekomme 778€ netto.

Die Ausbilder

Super nett und hilfsbereit, immer für einen da aber momentan eher weniger Zeit für uns Azubis

Spaßfaktor

Im Team immer lustige Gespräche man kann locker sein und miteinander lachen

Aufgaben/Tätigkeiten

Vertriebsinnendienst Support = für die Vertriebler da sein, buchungsübersichten zusenden, kampagnenplanung, Reklamationen von Kunden bearbeiten, Rechnungen an Kunden senden usw..

Variation

Super abwechslungsreich nicht immer die gleichen Aufgaben

Respekt

Super respektvoll. Jeder wird gleich behandelt egal welche Position, mit meinem Teamleiter bzw. Vorgesetzten kann ich reden als wäre er mein normaler Arbeitskollege

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Ganz okay.

3,9
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Ströer Content Group GmbH in Köln gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Home Office Politik


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Leider gerade vieles im Umbruch

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei STRÖER MEDIA SOLUTIONS in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nette Kolleg:innen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Hierarchie

Verbesserungsvorschläge

Mehr Mitbestimmung und Wertschätzung der Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

War mal sehr gut; aktuell ist sie stark geprägt von der Angst um den eigenen Job und der Angst von KI ersetzt zu werden

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeiten sind super, allerdings nur 1,5 Homeoffice Tage pro Woche per Antragstellung, dadurch geht sehr viel Flexibilität verloren

Kollegenzusammenhalt

Die Kolleg:innen sind super und alle halten sehr gut zusammen.

Vorgesetztenverhalten

Die direkten Vorgesetzten sind super, haben aber oft wenig zu entscheiden, weil alles von ganz oben vorgegeben wird

Kommunikation

Sehr hierarchisch, von oben nach unten und meistens ist der Flurfunk schneller


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

2Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Tolles Team und Arbeitsumfeld, abwechslungsreiche Aufgaben und faire Bezahlung.

4,2
Empfohlen
Werkstudent/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling bei STRÖER MEDIA SOLUTIONS in Köln gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Tolles, kollegiales Miteinander im und außerhalb des Teams

Image

Im letzten halben Jahr wurde viel negatives in der Presse berichtet. Der Wegfall von Homeoffice hat keine gravierenden Nachteile nach sich gezogen.

Karriere/Weiterbildung

Als Werkstudent begrenzt, aktuell keine Übernahmechancen für Azubis und Werkstudenten. Weiterbildung ist durch Förderprogramme gegeben.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist gut - mehr geht immer. Benefits sind vorhanden aber nicht vollumfänglich - wird in Zukunft erweitert.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

ja

Kollegenzusammenhalt

Enge Zusammenarbeit mit durchweg positivem Miteinander

Arbeitsbedingungen

Moderne Büros mit neuster Ausstattung

Kommunikation

Ziele werden klar formuliert und gemeinsam nachgehalten/bearbeitet und zielgerichtet erfüllt.

Gleichberechtigung

Ganz klares ja - Unterschiede in anderen Teams können abweichen.


Work-Life-Balance

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Interessante Aufgaben

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Mehrfachbewertung

Guter Arbeitgeber

3,4
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Ströer SE & Co. KGaA (Ströer Gruppe) in Dresden gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Verbesserungsvorschläge

interne Kommunikation fachübergreifend


Arbeitsatmosphäre

Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Starke Basis, schwache Umsetzung

2,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Ströer Deutsche Städte Medien GmbH in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Flexible Arbeitszeiten: Im Vergleich zu früher hat sich hier einiges verbessert. Vieles lässt sich heute unkompliziert mit der Führungskraft abstimmen, was den Arbeitsalltag deutlich angenehmer macht.

Die Branche und die Kolleginnen und Kollegen: Außenwerbung ist eine interessante Branche mit einem gewissen Charme. Vor allem arbeiten dort viele sympathische und engagierte Menschen, die den Arbeitsalltag maßgeblich positiv prägen.

Ordentliche Arbeitsausstattung: Die technische Ausstattung ist insgesamt solide. Sie ist sicherlich nicht überragend, aber absolut ausreichend, um vernünftig arbeiten zu können.

Firmenwagen: Die Firmenwagenregelung ist – für Mitarbeitende, die Anspruch darauf haben – durchaus attraktiv. Insbesondere die Möglichkeit der privaten Nutzung ist ein echter Pluspunkt.

30 Urlaubstage und freie Tage an Heiligabend und Silvester: 30 Urlaubstage sind ein gutes Niveau. Positiv hervorzuheben ist außerdem, dass Heiligabend und Silvester arbeitsfrei sind. Das ist keineswegs selbstverständlich und gehört aus meiner Sicht zu den echten Benefits des Unternehmens.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gleichberechtigung und Chancengleichheit: Insbesondere im Umgang mit Frauen und Müttern habe ich während meiner Zeit im Unternehmen mehrfach Situationen erlebt, die ich als diskriminierend empfunden habe. Teilweise hatte ich sogar den Eindruck, dass dabei rechtliche Grenzen überschritten wurden. Hier besteht aus meiner Sicht dringender Handlungsbedarf.

Kommunikation: Die interne Kommunikation ist für mich der größte Schwachpunkt des Unternehmens. Viele Entscheidungen werden unzureichend erklärt, schlecht vermittelt oder ohne die Mitarbeitenden wirklich mitzunehmen. Eine moderne Unternehmenskultur lebt von Transparenz und Dialog – daran mangelt es aus meiner Sicht.

Eine klare und langfristige Strategie: Der Kurs des Unternehmens wirkt häufig wechselhaft. Was in einem Jahr noch als strategisch besonders wichtig verkauft wird, spielt im nächsten Jahr plötzlich kaum noch eine Rolle. Diese ständigen Richtungswechsel erschweren es, Vertrauen in die Unternehmensstrategie aufzubauen.

Faire und transparente Vergütung: Sowohl das Gehaltsniveau als auch die Transparenz bei Gehaltsentwicklungen entsprechen aus meiner Sicht nicht den Erwartungen an einen modernen Arbeitgeber.

Echte Entwicklungs- und Karriereperspektiven: Wer dauerhaft mehr leisten möchte als reine Dienst-nach-Vorschrift und sich fachlich oder persönlich weiterentwickeln will, findet aus meiner Sicht zu wenige Möglichkeiten. Gerade ambitionierte Mitarbeitende sollten nicht das Gefühl haben, dass ihre beste Karriereoption darin besteht, das Unternehmen zu verlassen.

Verbesserungsvorschläge

Holt euch professionelle Unterstützung für die interne Kommunikation. Ein CEO mit großen Verdiensten um das Unternehmen muss nicht automatisch der richtige Kommunikator für die heutige Zeit sein. Gerade bei einschneidenden Veränderungen braucht es eine moderne, transparente und wertschätzende Kommunikation.

Gebt den Mitarbeitenden mehr Eigenverantwortung und Vertrauen. Entscheidungen sollten dort getroffen werden, wo die Kompetenz sitzt – nicht für jede Kleinigkeit mit Freigaben aus der Zentrale.

Schafft transparente Gehaltsstrukturen und verlässliche Gehaltsentwicklungen. Zumindest ein regelmäßiger Inflationsausgleich sollte selbstverständlich sein, wenn man qualifizierte Mitarbeitende langfristig halten möchte.

Investiert stärker in Forschung und Entwicklung. Der Ausbau von Solarpanels auf beleuchteten Werbeanlagen und andere echte Nachhaltigkeitsmaßnahmen sollten deutlich konsequenter vorangetrieben werden, anstatt sich überwiegend auf Marketingmaßnahmen zu konzentrieren.

Schafft echte Perspektiven für ambitionierte Mitarbeitende. Aktuell habe ich den Eindruck, dass gerade die leistungsstarken und entwicklungsorientierten Kolleginnen und Kollegen das Unternehmen überdurchschnittlich häufig verlassen. Das sollte nicht der Anspruch eines Unternehmens sein, das sich selbst als Marktführer versteht.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war zu meiner Zeit vor allem aufgrund des starken Kollegenzusammenhalts sehr gut. Insbesondere die Teams im Nordosten sowie in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern sind hervorragend eingespielt, unterstützen sich gegenseitig und ziehen auch in herausfordernden Situationen an einem Strang. Ich hatte zudem den Eindruck, dass es immer wieder gelungen ist, neue Kolleginnen und Kollegen einzustellen, die menschlich und fachlich sehr gut ins Team gepasst haben.

Gleichzeitig gab es aber auch immer wieder Unstimmigkeiten, die vor allem durch Vorgaben oder Entscheidungen aus der Kölner Zentrale entstanden sind und die Produktivität eher gehemmt als gefördert haben. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass den Mitarbeitenden vor Ort nur wenig Eigenverantwortung zugetraut wurde. Das ging mitunter so weit, dass selbst für völlig nachvollziehbare und notwendige Kleinigkeiten – etwa die Reinigung oder Pflege von Werbeträgern – zunächst eine Freigabe aus Köln eingeholt werden musste. Ein solches Maß an Bürokratie wirkte auf mich unnötig und wenig praxisnah.

Image

Statt Kunden weiterhin überwiegend durch gut ausgebildete Mediaberater individuell zu betreuen, wird inzwischen deutlich stärker auf Masse und maximale Vertriebspräsenz gesetzt. Dazu gehören auch Vertriebspartner, deren Ruf am Markt aus meiner Sicht problematisch ist. Spricht man intern an, dass dieses Vorgehen bei Kunden teilweise negativ wahrgenommen wird, lautet die Antwort sinngemäß, dass genau diese hohe Durchdringung gewollt sei – frei nach dem Motto, so lange präsent zu sein, bis jeder irgendwann eine Werbefläche bei Ströer bucht. Für mich ist das keine nachhaltige Kundenstrategie.

Auch Entscheidungen darüber, das extremistisch rechte Medienangebote auf den Werbeträgern präsent sind, tragen aus meiner Sicht nicht zu einem positiven Unternehmensimage bei. Ebenso wirken öffentliche Aussagen des CEO, in denen beispielsweise lange Arbeitszeiten oder eine 60-Stunden-Woche als Maßstab erfolgreicher Arbeit dargestellt werden, auf mich wenig zeitgemäß. Solche Botschaften mögen in den 1990er-Jahren noch anders angekommen sein – heute passen sie aus meiner Sicht weder zu modernen Vorstellungen von Führung noch zu einer attraktiven Arbeitgebermarke.

Work-Life-Balance

Ein großer Pluspunkt des Arbeitgebers ist die Flexibilität im Arbeitsalltag. Vieles lässt sich – zumindest nach meiner Erfahrung – unkompliziert mit dem jeweiligen Teamleiter abstimmen, sei es ein früheres Abholen der Kinder, ein Arzttermin oder andere private Verpflichtungen. Allerdings war das ein langer Weg. Als ich bei Ströer angefangen habe, gab es noch starre Arbeitszeiten, sodass sich hier durchaus einiges positiv entwickelt hat.

Beim Thema Homeoffice wurden die Möglichkeiten inzwischen jedoch drastisch eingeschränkt. Besonders problematisch ist das für Kolleginnen und Kollegen, die zu einer Zeit eingestellt wurden, als mit flexiblen Homeoffice-Regelungen aktiv geworben wurde. Nach meinem Kenntnisstand werben teilweise sogar heute noch Stellenanzeigen mit Bedingungen, die in der Praxis längst nicht mehr gelten. Das vermittelt den Eindruck, dass die Änderung eher ein Schnellschuss war.

Grundsätzlich bin ich durchaus der Meinung, dass persönliche Begegnungen für die Unternehmenskultur wichtig sind und regelmäßige Präsenz im Büro ihren Wert hat. Entscheidend ist jedoch, wie eine solche Veränderung kommuniziert wird.

Karriere/Weiterbildung

Im Einzelfall kann Ströer durchaus der richtige Arbeitgeber sein. Wer beispielsweise im Vertrieb sehr erfolgreich ist und Freude an einem leistungsorientierten Vergütungsmodell hat, kann durch attraktive Bonuszahlungen sicherlich zufrieden werden.

Wenn du jedoch jung, ambitioniert und auf der Suche nach echter persönlicher und fachlicher Weiterentwicklung bist, würde ich den Arbeitgeber nur eingeschränkt empfehlen. Möglicherweise gibt es in der Zentrale oder in einzelnen Abteilungen durchaus interessante Entwicklungsmöglichkeiten. In der Breite habe ich diese Perspektiven allerdings nicht wahrgenommen. Das Weiterentwicklungsportal wirkt auf mich – ähnlich wie viele der beworbenen Corporate Benefits – eher wie ein Instrument für das Employer Branding als wie ein Angebot mit echtem Mehrwert. Vieles ist aus meiner Sicht eher Alibi als tatsächliche Förderung der Mitarbeitenden.

Mein Eindruck ist, dass viele ambitionierte Mitarbeitende das Unternehmen früher oder später verlassen. Diejenigen, die trotz ihrer Ambitionen bleiben, tun dies häufig aufgrund ihrer Verbundenheit mit den Kolleginnen und Kollegen, ihrer Identifikation mit dem direkten Team oder aus ganz pragmatischen Gründen.

Gehalt/Benefits

Leider aus meiner Sicht eher schlecht – selbst im Vergleich zur Branche. Da Ströer aus zahlreichen übernommenen Unternehmen entstanden ist, gibt es teilweise erhebliche Unterschiede bei den Gehältern und Arbeitsbedingungen, obwohl vergleichbare Tätigkeiten ausgeübt werden.

Transparenz beim Thema Vergütung habe ich ebenfalls vermisst. Mein Eindruck war, dass die Konzernstruktur dazu führt, dass gesetzliche Transparenzpflichten häufig gar nicht greifen, weil Mitarbeitende auf verschiedene Gesellschaften verteilt sind. Das mag rechtlich zulässig sein, sorgt aber aus Sicht der Beschäftigten nicht gerade für ein Gefühl von Fairness oder Offenheit.

Auch viele der beworbenen Benefits haben mich nicht überzeugt. Vieles wirkt auf den ersten Blick attraktiv, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen aber eher als Marketing. Corporate Benefits beispielsweise bestehen überwiegend aus Rabattportalen, wie man sie auch an vielen anderen Stellen findet. Für mich sind das keine echten Zusatzleistungen, sondern überwiegend Einkaufsrabatte, von denen letztlich vor allem die teilnehmenden Anbieter profitieren.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Der Ausbau von Solarpanels auf Werbeträgern erfolgt nur sehr langsam, während selbst kleinere Wettbewerber in diesem Bereich teilweise deutlich weiter sind.

Etwas überspitzt formuliert wirkt es manchmal so, als würde man das Moos, das seit 20 Jahren auf dem Dach einer Wartehalle wächst, einfach nicht entfernen und es anschließend als „begrünte Werbefläche“ vermarkten. Natürlich ist das polemisch gemeint, beschreibt aber meinen Eindruck, dass zwischen der Außendarstellung und den tatsächlich spürbaren Nachhaltigkeitsmaßnahmen noch eine erhebliche Lücke besteht.

Auch das gesellschaftliche Verantwortungsbewusstsein des Unternehmens halte ich für diskussionswürdig. Während ich nachvollziehen kann, dass im Vorfeld von Wahlen aufgrund der politischen Gleichbehandlung grundsätzlich auch Werbung von zugelassenen Parteien angenommen wird, sehe ich das bei Medienangeboten oder Portalen anders. Aus meiner Sicht sollte ein Unternehmen durchaus hinterfragen, welchen publizistischen Angeboten es auf seinen Werbeträgern eine Plattform bietet.

Hier würde ich mir eine klarere Haltung und mehr Bereitschaft wünschen, im Einzelfall auch Verantwortung zu übernehmen.

Kollegenzusammenhalt

Das mit Abstand größte Plus des Unternehmens sind aus meiner Sicht die Mitarbeitenden. Ehrlich gesagt habe ich mich oft gefragt, womit das Unternehmen eine derart engagierte, hilfsbereite und zusammengeschweißte Belegschaft eigentlich verdient hat – insbesondere wenn man Gehalt, Wertschätzung und den Umgang mit den Mitarbeitenden betrachtet.

Meiner Meinung nach würde es dem Unternehmen sogar guttun, wenn mehr Beschäftigte konsequent ihre Konsequenzen ziehen und das Unternehmen verlassen würden. Gerade jüngere Kolleginnen und Kollegen tun dies inzwischen auch häufiger, was sich in einer vergleichsweise hohen Fluktuation dieser Altersgruppe widerspiegelt. Sie sind oftmals weniger bereit, problematische Rahmenbedingungen dauerhaft hinzunehmen. Ältere Kolleginnen und Kollegen bleiben dagegen häufig, weil mit zunehmendem Alter verständlicherweise die Sorge wächst, keine gleichwertige Stelle mehr zu finden oder sich beruflich sogar zu verschlechtern. Das sollte das Unternehmen jedoch nicht als Zufriedenheit missverstehen.

Umgang mit älteren Kollegen

Langjährige Mitarbeitende werden vor allem im direkten Arbeitsumfeld geschätzt. Innerhalb der Teams und durch die unmittelbaren Vorgesetzten erfährt man durchaus Anerkennung für seine Leistung und Erfahrung. Auf Konzernebene habe ich diese Wertschätzung hingegen nur sehr eingeschränkt wahrgenommen.

Besonders deutlich wird das bei Jubiläen. Die Geschenke wirken auf mich eher wie eine Form der Selbstinszenierung des Unternehmens als wie eine echte Anerkennung für die Mitarbeitenden. Ganz ehrlich: Statt eines teuren Füllers mit Ströer-Gravur wäre ein frei wählbarer Gutschein oder eine andere persönliche Aufmerksamkeit deutlich sinnvoller. Mein Füller liegt seit über zehn Jahren ungenutzt in der untersten Schublade. Nicht einmal weiterverschenken kann man ihn sinnvoll, weil natürlich groß der Unternehmensname eingraviert ist. Wertschätzung sollte sich daran orientieren, worüber sich die Mitarbeitenden tatsächlich freuen – und nicht daran, womit sich das Unternehmen selbst repräsentieren möchte.

Vorgesetztenverhalten

Sehr individuell. Es gibt durchaus gute Führungskräfte, allerdings auch viele Vorgesetzte der älteren Generation, die nie eine fundierte Führungs- oder Personalentwicklung durchlaufen haben. Häufig sind sie in ihre Position gekommen, weil sie vor vielen Jahren fachlich hervorragende Arbeit geleistet haben – beispielsweise beim Akquirieren oder Aufbau von Werbeträgern. Das ist grundsätzlich auch nachvollziehbar.

Fachliche Exzellenz allein macht jedoch noch keine gute Führungskraft. Wer vor 30 Jahren in seinem Fachgebiet erfolgreich war, bringt nicht automatisch die Kompetenzen mit, die moderne Mitarbeiterführung heute erfordert. Führung bedeutet Kommunikation, Konfliktmanagement, Motivation und die Fähigkeit, Menschen zu entwickeln. Aus meiner Sicht wurde dieser Unterschied im Unternehmen lange Zeit unterschätzt, weshalb die Qualität der Führung je nach Vorgesetztem sehr unterschiedlich ausfällt.

Arbeitsbedingungen

Je nach Standort unterscheiden sich die Arbeitsbedingungen durchaus, insgesamt würde ich sie aber eher positiv bewerten. Die technische Ausstattung ist solide: Zwei Monitore, halbwegs aktuelle Notebooks und während der Corona-Zeit wurde vergleichsweise schnell auf die neuen Anforderungen reagiert.

Es gibt allerdings auch einige Punkte, bei denen das Unternehmen aus meiner Sicht an der falschen Stelle spart. Mitarbeitende im Homeoffice müssen beispielsweise ihr privates Telefon nutzen, und es interessiert praktisch niemanden, ob der heimische Arbeitsplatz ergonomisch eingerichtet ist. Im Büro selbst sind die Arbeitsplätze dagegen grundsätzlich in Ordnung.

Seit der deutlichen Reduzierung des Homeoffice-Anteils haben sich allerdings neue Probleme ergeben. Es gibt keine festen Arbeitsplätze mehr, stattdessen bucht man sich seinen Schreibtisch ähnlich wie in einem Co-Working-Space. Das funktioniert grundsätzlich, führt aber zu mehr Lärm und Unruhe im Arbeitsalltag. Es ist sicherlich nicht die schlechteste Lösung – aber wirklich attraktiv ist sie aus meiner Sicht auch nicht.

Verbesserungsbedarf gibt es außerdem bei den Gemeinschaftsbereichen. Die Küchen sind vielerorts deutlich zu kle

Kommunikation

Die Führungsqualität innerhalb der Teams hing aus meiner Sicht stark vom jeweiligen Teamleiter ab. In meinem Fall habe ich diese jedoch überwiegend als positiv erlebt.

Auch die Zusammenarbeit mit der Kölner Zentrale hat sich über die Jahre zunächst spürbar verbessert. Insbesondere die damalige Personalleitung sowie Co-CEO haben aus meiner Sicht viele positive Veränderungen angestoßen und dem Unternehmen einen neuen, moderneren Drive verliehen.

Nach meinem Informationsstand hat sich diese Entwicklung jedoch nicht fortgesetzt. Stattdessen scheint wieder eine Kommunikationskultur Einzug gehalten zu haben, die auf mich überholt wirkt. Townhall-Meetings bieten aus meiner Sicht kaum noch einen echten Informationsmehrwert und schaffen auch keine spürbare Nähe zwischen Unternehmensführung und Mitarbeitenden. Vieles wirkt wieder sehr hierarchisch und von oben herab kommuniziert. Schade – ich hatte den Eindruck, dass das Unternehmen bereits auf einem deutlich besseren Weg war.

Gleichberechtigung

Aus meiner Sicht besteht hier deutlicher Nachholbedarf. Während meiner Zeit im Unternehmen habe ich mehrfach erlebt, dass befristete Verträge von Mitarbeiterinnen im Zusammenhang mit einer bevorstehenden Schwangerschaft nicht entfristet wurden. Nach meinem Verständnis ist eine Benachteiligung aus diesem Grund rechtlich unzulässig. Das Unternehmen hat dadurch mehrere sehr gute Mitarbeiterinnen verloren.

Besonders irritierend fand ich die Begründung, die intern kommuniziert wurde: Die betroffenen Kolleginnen wären „ja ohnehin einige Monate in Elternzeit“. Rückblickend erwies sich diese Entscheidung auch aus wirtschaftlicher Sicht als wenig vorausschauend. Es dauerte rund drei Jahre, bis für eine der Positionen ein wirklich passender Ersatz gefunden war. Kurzfristiges Denken hat hier langfristig zu einem größeren Schaden geführt.

Je höher die Hierarchieebenen jedoch werden, desto geringer scheint der Frauenanteil zu sein. Irgendwann kippt das Bild vollständig: Führungskräftemeetings erinnern dann eher an einen CDU-Parteitag oder das Treffen der alten Herren im Dorfkrug. Die Spitze ist bewusst formuliert, bringt aber meinen Eindruck auf den Punkt.

Interessante Aufgaben

Das hängt stark vom jeweiligen Einsatzgebiet ab. Grundsätzlich hat jeder Mitarbeitende aber die Möglichkeit, in einem gewissen Rahmen selbst für mehr Abwechslung zu sorgen. Wer beispielsweise im Innendienst tätig ist, muss nicht dauerhaft dieselben Aufgaben erledigen. Je nach Interesse und Möglichkeiten kann man etwa ins Angebotsteam wechseln oder – sofern Stellen verfügbar sind – in den Bestandsbereich.

Verglichen mit vielen klassischen Bürojobs würde ich die Tätigkeit daher durchaus als abwechslungsreich bezeichnen. Natürlich verliert auch dieser Job nach einigen Jahren etwas an Neuheitswert. Das ist aber kein spezifisches Problem dieses Unternehmens, sondern trifft auf die meisten Berufe zu. Man sollte sich bewusst machen, dass es am Ende um Außenwerbung und Werbeträger geht. Wer täglich völlig neue Herausforderungen oder bahnbrechende Projekte erwartet, wird hier nicht glücklich werden – das weiß man allerdings in der Regel auch schon vor der Bewerbung.

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Vom guten Arbeitgeber zur großen Enttäuschung

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei STRÖER MEDIA SOLUTIONS in Köln gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre empfinde ich insgesamt als eher belastend und wenig vertrauensfördernd. Lob oder echte Wertschätzung durch Vorgesetzte kommt nur selten spürbar an. Mein Vorgesetzter setzt sich zwar teilweise für das Team ein, wirkt dabei aber oft nur halbherzig und nicht konsequent genug.

Auf Abteilungsebene fehlt es aus meiner Sicht an Entscheidungsstärke. Konflikte oder offene Themen werden häufig nicht aktiv angegangen, sondern eher ausgesessen, in der Hoffnung, dass sie sich von selbst erledigen. Das sorgt für Unsicherheit und Frust im Team.

Hinzu kommt, dass Entscheidungen von ganz oben getroffen werden, die auf operativer Ebene oft schwer nachvollziehbar sind oder wenig Sinn ergeben. Die Kommunikation dazu ist meist kurzfristig und wenig transparent. Auf Nachfragen bekommt man häufig Antworten wie „Mit uns redet ja keiner“ oder „Das ist historisch gewachsen“. Dadurch entsteht der Eindruck, dass bestehende Strukturen selten kritisch hinterfragt werden.

Insgesamt trägt das Unternehmen aus meiner Sicht zu wenig dazu bei, Fairness, Vertrauen und eine offene Kommunikation aktiv zu fördern.

Image

Früher hatte Ströer aus meiner Sicht einen wirklich guten Namen in der Branche. Man war stolz, dort zu arbeiten, und auch von Partnern oder Agenturen wurde das Unternehmen häufig positiv wahrgenommen und weiterempfohlen.
Dieses Bild hat sich für mich deutlich verändert. Spätestens seit die internen Entscheidungen und der Umgang mit Mitarbeitenden öffentlich kritisch diskutiert wurden, ist vom früheren guten Ruf wenig übrig geblieben. Statt Anerkennung verbindet man den Namen inzwischen oft eher mit negativen Schlagzeilen und Berichten über die beschädigte Employer Brand.
Auch im persönlichen Umfeld oder im Austausch mit Branchenkontakten erlebe ich kaum noch positives Feedback zum Unternehmen. Das frühere Vertrauen in die Marke als Arbeitgeber hat aus meiner Sicht stark gelitten.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist einer der wenigen Punkte, die noch positiv hervorzuheben sind. Zwar gibt es inzwischen eine Büro Pflicht an 4 von 5 Tagen, grundsätzlich bleiben die Arbeitszeiten aber eher klassisch und planbar.
Kolleginnen und Kollegen mit Kindern können weiterhin flexibel auf ihre jeweilige Situation reagieren, zum Beispiel früher gehen oder später kommen. Auch bei Urlaub musste ich bisher keine Kompromisse eingehen, und spontane private Termine lassen sich in der Regel ebenfalls gut einrichten

Karriere/Weiterbildung

Es gibt zwar Weiterbildungs- und Förderprogramme, grundsätzlich also Angebote zur Entwicklung. In der Praxis stellt sich jedoch die Frage, wohin sich Mitarbeitende entwickeln sollen, wenn entsprechende Stellen oder echte Aufstiegsmöglichkeiten fehlen.
Viele relevante Führungspositionen sind seit Jahren oder Jahrzehnten von denselben Personen besetzt, wodurch kaum Bewegung entsteht. Gleichzeitig wirken manche Beförderungen nicht immer strategisch oder nachvollziehbar, sondern eher wie Maßnahmen, um einzelne Mitarbeitende kurzfristig zu halten. Teilweise entstehen dadurch Führungsrollen, ohne dass die nötige Führungskompetenz oder überhaupt ein passendes Team vorhanden ist.

Gehalt/Benefits

Beim Thema Gehalt ist meine Erfahrung leider sehr enttäuschend. Eine mir in Aussicht gestellte Gehaltserhöhung verfolge ich seit Jahren, bisher ohne Ergebnis.
Zwar gibt es theoretisch Einblick in Gehaltsstrukturen zwischen Männern und Frauen, praktisch ist ein Vergleich aber schwierig, da Jobtitel und tatsächliche Aufgabenverteilung oft nicht klar zusammenpassen. Dadurch bleibt echte Transparenz aus meiner Sicht begrenzt.
Statt finanzieller Entwicklung werden teilweise Titelbeförderungen als Ausgleich genutzt. Das klingt auf dem Papier gut, bringt aber wenig, wenn damit keine entsprechende Gehaltsanpassung verbunden ist.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen und intern wird regelmäßig kommuniziert, dass das Unternehmen nachhaltige und soziale Themen unterstützt. In den Intranet-Artikeln klingt vieles davon grundsätzlich sinnvoll und positiv.
Im Arbeitsalltag ist für mich allerdings nicht immer klar erkennbar, wie konsequent diese Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden oder welchen konkreten Einfluss sie haben. Beim Thema Nachhaltigkeit gibt es einzelne sichtbare Punkte, insgesamt bleibt es für mich aber eher schwer greifbar. Daher wirkt das Engagement grundsätzlich vorhanden, aber nicht besonders transparent oder erlebbar.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist einer der wenigen wirklich positiven Punkte. Im Team hält man zusammen, vermutlich auch, weil viele mit den gleichen Problemen und Entscheidungen von oben umgehen müssen. Man unterstützt sich gegenseitig und versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Auch wenn neue Unternehmensrichtlinien durchgesetzt werden, merkt man teilweise, dass selbst Führungskräfte nicht wirklich dahinterstehen. Für mich sind die Kolleginnen und Kollegen aktuell der Hauptgrund, überhaupt noch ins Büro zu kommen, weil die Stimmung untereinander deutlich besser ist als die allgemeine Atmosphäre im Unternehmen.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit langjährigen Kolleginnen und Kollegen wirkt für mich wenig wertschätzend. Jubiläen werden zwar formal anerkannt, aber die Art der Anerkennung wirkt eher symbolisch als wirklich persönlich oder angemessen. Besonders fragwürdig finde ich, wenn solche Anlässe mit Geschenken verbunden werden, die mehr nach Selbstinszenierung der Führung wirken als nach echter Wertschätzung für die Mitarbeitenden.
Auch bei Einstellungen habe ich nicht den Eindruck, dass ältere Bewerberinnen und Bewerber besonders berücksichtigt werden. Gleichzeitig sind selbst Kolleginnen und Kollegen mit sehr langer Betriebszugehörigkeit von Entlassungen betroffen. Insgesamt entsteht dadurch nicht das Gefühl, dass Erfahrung, Loyalität und langjährige Leistung im Unternehmen einen hohen Stellenwert haben.

Vorgesetztenverhalten

Die Kommunikation durch Vorgesetzte ist aus meiner Sicht deutlich ausbaufähig. Entscheidungen sind nicht immer nachvollziehbar, Erwartungen werden oft nicht klar formuliert und Feedback zur eigenen Leistung gibt es kaum – abgesehen vom verpflichtenden Jahresgespräch.
Versprechen werden zudem nicht immer eingehalten, was Vertrauen erschwert. Häufig wird zwar der Eindruck vermittelt, Mitarbeitende hätten ein Mitbestimmungsrecht, faktisch sind viele Entscheidungen aber bereits vorgegeben. Dadurch entsteht eher das Gefühl, informiert statt wirklich einbezogen zu werden.

Arbeitsbedingungen

Die technische Ausstattung ist grundsätzlich in Ordnung: höhenverstellbare Schreibtische und zwei Monitore pro Arbeitsplatz sind vorhanden. Seit der neuen Office Regelung ist es im Büro allerdings deutlich zu laut, gleichzeitig fehlen ausreichend Rückzugsorte für vertrauliche Gespräche, konzentriertes Arbeiten oder informellen Austausch.

Auch im Alltag gibt es einige Punkte, die eher unpraktisch gelöst sind: Kaffeemaschinen sind regelmäßig defekt, für die Tische gibt es zwar Desinfektionsmittel, aber kein richtiges Reinigungsmittel und die Küchenbereiche wirken oft überlastet. Dazu kommen Temperaturprobleme im Sommer wie im Winter, da das System zentral gesteuert wird.

Zur Mittagszeit muss man außerdem rechtzeitig dran sein, um überhaupt einen Platz zu bekommen. Dafür gibt es immerhin noch ein Spielezimmer und eine Tischtennisplatte – was nett ist, aber die grundlegenden Probleme bei Lautstärke, Rückzugsmöglichkeiten und Arbeitsumgebung nicht wirklich ausgleicht.

Kommunikation

Es gibt zwar regelmäßige AllHands, allerdings werden diese aktuell vor allem dafür genutzt, zu kommunizieren, welche Leistungen oder Vorteile für Mitarbeitende gestrichen werden.
Das Townhall, in dem früher Geschäftszahlen, Ausblicke und Fragerunden mit der Geschäftsführung im Fokus standen, hat sich aus meiner Sicht ebenfalls negativ verändert. Statt transparenter Informationen zur Unternehmensentwicklung stehen inzwischen häufig schwer nachvollziehbare geopolitische Einordnungen oder allgemeine Aussagen zur Wirtschaftslage im Vordergrund, die für viele Mitarbeitende wenig greifbar sind.

Gleichberechtigung

Beim Blick auf die oberste Führungsebene entsteht kein besonders modernes oder diverses Bild: Dort sind überwiegend weiße, alte Männer in ihren 50ern vertreten. Weibliche Führungskräfte gibt es zwar, vor allem auf Teamleitungsebene, was grundsätzlich positiv ist – wirklichen Einfluss auf relevante Entscheidungen scheinen sie jedoch nur begrenzt zu haben.
Dadurch wirkt es teilweise eher wie ein Signal nach außen als wie echte Gleichberechtigung auf allen Ebenen. Auch bei Entlassungen ist mir aufgefallen, dass vergleichsweise viele weibliche Mitarbeitende betroffen waren. Wiedereinsteigerinnen werden zudem nach meinem Eindruck häufiger in Bereiche gesetzt, deren strategische Bedeutung ohnehin fraglich wirkt.

Interessante Aufgaben

Meine Arbeit war früher deutlich spannender und vielseitiger. Ich hatte einmal wirklich Spaß an meinen Aufgaben, mittlerweile erledige ich vieles eher nach Dienst nach Vorschrift. Fachlich bin ich zwar gut in dem, was ich tue, aber erfüllend ist es für mich kaum noch.
Als ich das angesprochen habe, wurde zunächst überrascht reagiert und betont, dass es viele Möglichkeiten gäbe, Dinge zu verändern oder einzubringen. In der Praxis wurden meine Ideen jedoch häufig abgelehnt, depriorisiert oder später wieder rückgängig gemacht. Dadurch entsteht für mich der Eindruck, dass Gestaltungsspielraum zwar theoretisch vorhanden ist, praktisch aber kaum genutzt werden kann.

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Die Monarchie is back!

2,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Ströer SE & Co. KGaA (Ströer Gruppe) in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es war mal deutlich mehr, aktuell meine KollegInnen auf operativer Ebene.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Aktuell leider sehr viel :(

Verbesserungsvorschläge

- 2 feste Office Tage und den Rest den Mitarbeitern überlassen.
- Holt euch jemanden ran, der euch bei dem Tranformationsprozess zur Seite steht und es professionell in die Belegschaft kommuniziert. Top-down mag in anderen Ländern funktionieren, hier ist man gut beraten, die Belegschaft an Board zu halten.

Arbeitsatmosphäre

Leidet grad immens.

Image

Grade desaströs

Work-Life-Balance

Eigentlich war die gut, aber Molkereien ist das zu vouge für Strör.

Karriere/Weiterbildung

Im Zuge des anhaltenden Freeze und dem Wechsel auf Management Ebene sehr eingeschlafen.

Gehalt/Benefits

Medienbranche halt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Aktuell keine Prio, weil es nicht zur Gewinnmaximierung beiträgt.

Kollegenzusammenhalt

Die, die noch da sind, machen das Beste draus.

Umgang mit älteren Kollegen

..

Vorgesetztenverhalten

Ohne Worte.

Arbeitsbedingungen

Okay. Ausstattung sehr unterschiedlich je Standort.

Kommunikation

Sicherlich nicht einfach in solchen Zeiten, aber selten eine schlechtere Kommunikation erlebt.

Gleichberechtigung

..

Interessante Aufgaben

Je nach Abteilung ganz spannend.

2Hilfreichfinden das hilfreich9Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Ströer Erfahrung mit dem Charme einer KI-driven Pommesbude

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2022 im Bereich IT bei Ströer SE & Co. KGaA in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

gute Hardware und prinzipiell interessante Aufgabenansätze

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wertschätzung des einzelnen Mitarbeiters - Verhalten in der Probezeit

Verbesserungsvorschläge

lasst die ständigen 180° Wendungen
nehmt etwas Abstand vom KI Hype Train
weniger MS Teams und mehr Team

Arbeitsatmosphäre

geprägt von Misstrauen und Überwachung

Image

war okay

Work-Life-Balance

damals noch mit HO prinzipiell okay, aber wurde wohl schon 2022 nicht so gerne gesehen

Karriere/Weiterbildung

wurde vermutet war aber nicht so

Gehalt/Benefits

zu niedrig angesiedelt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

nee

Kollegenzusammenhalt

war vorhanden, aber konnte nicht ausgebaut werden

Umgang mit älteren Kollegen

wahrscheinlich werden ältere Kollegen als nicht so „powerful“ empfunden

Vorgesetztenverhalten

merkwürdig: alle per Du nur nicht mit dem direkten Vorgesetzten

Arbeitsbedingungen

Örtlichkeit zu dem Zeitpunkt mit dem Charme eines Privatgrundstück

Kommunikation

schlecht

Gleichberechtigung

habe ich nicht so erlebt

Interessante Aufgaben

Jein

2Hilfreichfinden das hilfreich8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 1065 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Ströer durchschnittlich mit 2,9 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Marketing/Werbung/PR (3,8 Punkte). 38% der Bewertenden würden Ströer als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 1065 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Umgang mit älteren Kollegen und Interessante Aufgaben den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 1065 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Ströer als Arbeitgeber vor allem im Bereich Gehalt/Benefits noch verbessern kann.