Wenn Menschen in der falschen Position sind...
Verbesserungsvorschläge
Wenn Mitarbeitende sich entscheiden, das Unternehmen zu verlassen, sollte man professionell und respektvoll damit umgehen – und nicht wie ein trotziges Kind auf die Kündigung reagieren. Kündigungen sind Teil jeder Unternehmenskultur, und wie man damit umgeht, sagt viel über die Reife und Haltung eines Arbeitgebers aus.
Arbeitsatmosphäre
Unter den Kolleginnen und Kollegen herrscht grundsätzlich ein angenehmes Miteinander. Leider wird dies durch die hohe Fluktuation erschwert – viele wechselnde Mitarbeitende führen dazu, dass man schnell den Überblick verliert. Abteilungsübergreifendes Arbeiten ist kaum möglich und wirkt zunehmend chaotisch.
Image
Das nach außen kommunizierte Image entspricht in keiner Weise der Realität. Das Unternehmen gibt sich modern, vielfältig und sozial – davon ist intern nichts zu spüren. Im Gegenteil: Es herrscht ein tiefes Misstrauen, man geht grundsätzlich vom Schlechtesten beim Gegenüber aus.
Work-Life-Balance
Wird ausschließlich in der Führungsetage gelebt. Für die meisten Mitarbeitenden ist es eine Herausforderung, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren – Rücksichtnahme oder Flexibilität sind eher die Ausnahme.
Karriere/Weiterbildung
Zwar wird in jeder Stellenausschreibung mit Karrierechancen geworben, in der Praxis sieht es jedoch anders aus. Nur wer sich der internen Politik anpasst und mit dem Strom schwimmt, kann mit Förderung rechnen. Leistung allein reicht nicht aus.
Vorgesetztenverhalten
Wenn selbst Führungskräfte den Kopf einziehen und sich nicht schützend vor ihre Teams stellen, ist das ein deutliches Zeichen. Rückgrat und Einsatz für Mitarbeitende fehlen – so kann keine Abteilung langfristig erfolgreich arbeiten.
Kommunikation
Offizielle Kommunikation findet kaum statt oder kommt zu spät. Der Flurfunk (Buschfunk) ist oft die einzige zuverlässige Informationsquelle – und das sagt leider schon alles. Transparenz, Klarheit und offene Gespräche sind Mangelware.
Gleichberechtigung
Entscheidungen wirken oft willkürlich und persönliche Beziehungen wiegen mehr als Qualifikation oder Leistung. Chancengleichheit ist hier kein gelebter Wert.