203 von 352 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
203 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
203 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Man lernt viele tolle Menschen kennen, die die selbe Passion haben und man wird wenigstens zusammen ausgenommen.
Ich wurde lange nicht mehr so unmenschlich Behandelt.
McDonalds der Fotografie
Niemand hatte mehr Zeit für anderes. Nicht mal deine Überstunden durftest du nutzen wann es für dich passt, die wurden so aufgeteilt das du es nicht merkst
Viele Fotografen besser als die Chefs.
Mindestlohn, bei Insolvenz wurde uns ein Paar tage davor beigebracht das wir raus sind.
Gezwungen für jeden Kunden Bilder auszudrucken nur um sie danach wegzuwerfen
Das einzige was man hat.
Kollegen waren alle relativ nett außer sie ein höherer Rang.
Mit Covid und 40° Fieber zur Arbeit geschickt. Machen nett aber nutzen dich dann komplett aus
Bei der einen Filiale alles modern, bei der anderen über 10 Jahre alte Kameras.
Nie für einen da wenn man jemanden braucht. Wir müssen die Arbeit der Manager übernehmen.
Alle gleich schlecht behandelt.
Jeden Tag das selbe, den Kunden so viel Geld wie möglich aus der Tasche ziehen.
Tatsächlich leider nichts mehr.
Ich bin sehr froh, anderweitig Arbeit gefunden zu haben, die wesentlich besser bezahlt wird.
Bei der Arbeitnehmerrechte auch wirklich ernstgenommen werden. Bei der es auch einen Betriebsrat gibt.
So wie es sich eigentlich bei einem Unternehmen dieser Größenordnung auch gehört.
Siehe die oben genannten Kritikpunkte.
Es wurden bereits zuhauf richtige und wichtige Verbesserungsvorschläge ehemaliger und noch angestellter Mitarbeiter*innen getätigt.
Es wurde nur sehr selten darauf eingegangen.
Doch selbst wenn diese eines Tages berücksichtigt würden, bleibt zu bezweifeln, ob das "Konzept" als solches in Zukunft überhaupt finanziell tragfähig bleiben/sein wird. Es ist es ja tatsächlich schon lange nicht mehr. Meines Erachtens nach müsste sich das Unternehmen strukturell komplett neu aufstellen, die bisherige Angebots- und Verkaufsstrategie ebenfalls komplett neu überdenken.
So, wie es bisher all die Jahre lang "lief" (mehr schlecht als recht), kann es jedenfalls unter keinen Umständen mehr weitergehen.
Man kann versuchen, nach "Auftragsmasse" zu wirtschaften, aber wenn das Konzept "günstige Fotos" in "kurzer Zeit" bei äußerst schlechter Bezahlung der Mitarbeiter*innen dann trotzdem nicht den gewünschten Erfolg bringt, sollte man umdenken.
Eigentlich spätestens dann.
Und noch eigentlicher hätte man erst gar nicht mit einem solchen Konzept wirtschaften dürfen.
Was vielleicht in der Lebensmittelbranche (siehe Supermarktketten) funktioniert haben mag (Ausbau der "Marktmacht" durch Filialeröffnungen; Preisdumping, Lohndumping, etc.), hat hier im "People Photography-Sektor" ganz eindeutig nicht funktioniert.
Es ist zudem weder wirtschaftlich nachhaltig, noch ist es arbeitnehmerfreundlich.
Und am Ende ist es auch nicht kundenfreundlich.
Abschließend bleibt wie eingangs darauf hinzuweisen: "Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest – steige ab!"
Stark abhängig von den jeweiligen Kolleg*innen, vor allem aber von den direkten Vorgesetzten. Die streng hierarchische Struktur des Unternehmens trägt leider dazu bei, dass der Druck von "oben nach unten" weitergegeben wird. Es geht natürlich - wie überall in der freien Wirtschaft - um möglichst gute Verkaufszahlen. Doch Lohn- und Preisdumping zahlt sich in den seltensten Fällen langfristig aus. Zwar sind die Angestellten angehalten, sich neben dem Tagesgeschäft (Fotografie, Verkauf) auch noch zusätzlich um die Kundenakquise zu kümmern, doch selbst diese (sehr geläufige und "konservative") Strategie kann nur kurzfristig die Verkaufszahlen ankurbeln. Das wissen langjährige Mitarbeiter*innen bereits längst. Die Verantwortung für schlechte Umsatzzahlen wird trotz der dem Unternehmen hinlänglich bekannten Gründen (geringes bzw. stagnierendes Wachstum, Rezession, Inflation, Marktänderung durch Digitalisierung und Syntographie) an die Mitarbeiter*innen abgewälzt, die ohnehin unterbezahlt tätig sind. Der Druck ist dementsprechend enorm.
Als Angestellte/r weiß man längst um die eigene prekäre Situation.
Tatsächlich empfinde ich das Image der Firma nach außen hin als gar nicht mal so schlecht. Kund*innen waren oft mit dem Preis-/Leistungsverhältnis sehr zufrieden.
Allerdings konnte diese Kundenzufriedenheit auch sehr schnell ins Negative kippen, wenn die Kund*innen die Ansicht vertraten, "zu viel" bezahlen zu müssen. Bei den doch sehr niedrig angesetzten Preisen allerdings nicht wirklich verständlich. Allerdings insofern, als dass man sich die eigene Kundschaft ja auch in gewisser Weise "heranerzogen" hat. Will heißen: die allermeisten (Stamm-)Kund*innen kannten bereits das vielfältige Gutschein-System und die günstigen Preise.
Mitarbeiter*innen sind eigentlich tatsächlich "durch die Bank" und nahezu ausnahmslos unzufrieden mit ihrem Arbeitgeber.
Eher schlecht. Aus den bekannten Gründen. Lange Arbeitszeiten, Samstagsschichten, unbezahlte Überstunden. Da viele Studios seit Jahren chronisch unterbesetzt sind, kann es sogar passieren, dass man auf seinen unbezahlten Überstunden sitzen bleibt, da man nie dazu kommt, diese überhaupt abzubauen.
Für den Anfang einer fotografischen Karriere sicherlich geeignet. Aber nichts für eine längere Tätigkeit. (Nicht nur) in Großstädten kann man sich von dem Gehalt leider keine eigene Wohnung leisten. Das sind die Hard Facts.
Die Löhne und Gehälter entsprechen keinesfalls der Verantwortung und Leistung der Mitarbeiter*innen und entbehren jeglicher Grundlage. Ein Ausbildungsberuf mit zusätzlicher Verantwortung in den verschiedensten Bereichen sollte - nein, muss - anständig bezahlt werden.
An dieser Stelle wurde das Adjektiv "anständig" ganz bewusst gewählt.
Eigentlich kaum vorhanden.
Kommt tatsächlich auf den Standort an.
Hierüber kann ich kaum Aussagen treffen, da es nur wenige ältere Kolleg*innen gibt.
Es gibt faire und umsichtige Studioleitungen. In den höheren Etagen vermisst man diese Umsichtigkeit oft.
Tatsächlich gab es häufig technische Schwierigkeiten, die den Arbeitsalltag zusätzlich erschwerten.
Grundsätzlich verbesserungswürdig: Arbeitsplätze (höhenverstellbare Tische; Air Conditioning; Clean Air, Raumakustik zur Schalldämmung verbessern, Pausenräume & WCs sicherstellen)
Von Seiten der Unternehmensführung tatsächlich eher katastrophal. Gerade wenn es um sehr wichtige (existentielle) Informationen geht, die die Angestellten betrifft (Insolvenz, Freistellung, insolvenzbedingte Kündigungen). Hier wurde immer viel zu kurzfristig kommuniziert. Quasi in "allerletzter Sekunde".
Leider habe ich vermehrt erfahren, dass (zumeist männliche) "Neulinge" mit besseren Konditionen eingestellt wurden, während weibliche, langjährige und sehr engagierte Mitarbeiterinnen weniger Gehalt "zuteil" wurde bzw. diese (häufig erfolglos) um eine Gehaltserhöhung betteln mussten. Was mich tatsächlich auf mehreren Ebenen fassungslos macht.
Theoretisch hat man (fast) alle Freiheiten, sich kreativ auszulassen. Praktisch fehlt einem hierzu einfach die Zeit in der Umsetzung. Die Shootingzeit ist stets sehr knapp bemessen.
Das Fotografieren, ansonsten nichts.
Alles, ausser Fotografieren!
Hört euren Mitarbeitern zu und setzt das dann auch mal um!
Schluss mit der Egoschiene!
Macht eure Augen auf und hört auf in eurer Bubble zu leben!
ist absolut Teamabhängig. Ich hatte ein super Team, aber die Arbeitsatmosphäre wird durch die Obrigkeit komplett getrübt. Druck ohne Ende und nie kommt mal ein erstgemeintes Danke!
Des öfteren von 8.45 Uhr bis 20 uhr alleine im Studio stehen, was auch erwartet wird, ohne Dank! Man musste eigentlich immer einsatzbereit sein!
Kaum bis gar keine Mülltrennung... Dann kommt noch dazu, dass man diese Maxibilder und früher mal Panobilder immer mit ausdrucken muss, obwohl sie oft nicht genommen werden. Einfach unnötig!!
in meinem Team gab es immer einen super zusammenhalt. Wir mussten ja aber auch zusammenhalten im Kampf gegen den Führungsebenenwahnsinn der Tagtäglich statt fand!
Wenn ich könnte würde ich 0 Sterne vergeben, absolut utopische Vorstellungen die mit Hängen und Würgen auf dem Rücken der Fotografen ausgetragen wird.
Statt Hilfe wenn man mal nicht das Umsatzziel erreicht hat, gibt es nur Drohungen und man wird nieder gemacht! Widerliches Verhalten!
Die Kommunikation im Team war super, nur die Kommunikation mit der Geschäftsleitung und allen die ein bisschen was zu sagen haben oder meinen etwas zu sagen zu haben ist unter aller Sau. Es wird einfach alles unter den Teppich gekehrt und viel zu spät bis gar nicht kommuniziert!
Mit der neuen Führungsebene hat sich das auch kein Stück geändert!
Karriere Möglichkeiten sind auch eher gering und die Bezahlung ist einfach unter allem! Gelernte Fotografen bekommenbgrade mal 50 euro netto mehr als Quereinsteiger und zu dem liegt das Gehalt ganz knapp über dem Mindestlohn...
Grundsätzlich macht die Fotografie super viel Spaß, nur leider wird hier nicht viel Wert auf Kreativität gelegt. Alles der gleiche "beige Instamutti trend" Sehr schade! Keine Individualität erwünscht!
- Keine Arbeitsuniform mehr
- mehr auf seine Mitarbeitenden hören
- auch mal Dankbarkeit zeigen (nicht in Form eines vermutlich mit KI geschriebenen Gedichts und ein paar Handcremes und Snacks zu Weihnachten)
Mit den richtigen Kollegen macht der Job Spaß. Allerdings ist das Personal so schlecht geplant, dass wir eigentlich fast immer unterbesetzt sind.
Ganz schlecht. Die Firma wird häufig als das McDonalds der Fotografen bezeichnet. Mitarbeiter werden häufig nicht als vollwertige Fotografen angesehen, selbst wenn sie die Ausbildung gemacht haben.
Durch die Centeröffnungszeiten von 9-20 Uhr hat man Frühschichten oder Spätschichten. Auch Samstag gelten diese Öffnungszeiten und man MUSS samstags arbeiten, es sei denn man hat Urlaub.
Da es durch die geringe Personalbesetzung bei Krankheitsfällen oder durch die Schulblöcke der Azubis schnell zu Unterbesetzung kommt, wird erwartet, dass man regelmäßig einspringt und Überstunden macht, die nur schwer wieder abgebaut werden können. Man muss geradezu für die Arbeit leben. Ein Danke hört man nicht.
Am Anfang gibt es Academy Kurse, in denen man die Grundlagen der Fotografie und von Studioline lernt.
Man kann studiomanager werden, verdient aber nicht viel mehr, bekommt dafür umso mehr Druck von oben und darf aber trotzdem wenig selbst entscheiden.
Knapp über Mindestlohn und weit unter dem Durchschnitt eines Fotografen
Es wird viel Werbematerial produziert und dann wieder weggeschmissen, weil die Menge nicht notwendig war.
Wie gesagt, wenn man die richtigen Kollegen hat, funktioniert die Zusammenarbeit super.
Kann ich nicht viel zu sagen, weil in der Firma soweit ich weiß fast nur junge Leute arbeiten.
Schlechte Kommunikation, extremer Druck, kaum Dankbarkeit, viel Gemecker
Studio liegt im Einkaufscenter:
- extremer Lautstärkepegel
- keine Fenster um mal zu lüften
- im Winter extrem kalt
- Mo.-Sa. 09:00-20:00 Uhr geöffnet (22.12. &23.12. Sogar bis 21 Uhr
- keine Studio eigene Toilette
Generell:
- ständige Unterbesetzung
- extremer Druck von oben
Leider wirklich nicht gut und das war in den letzten 8 Jahren auch noch nie besonders viel besser. Wichtige Dinge werden häufig erst viel zu spät kommuniziert.
Bei uns im Team ist alles super
Der Job ansich macht Spaß. Allerdings hat man nach ein paar Monaten seine Routine, von der man selten abweicht, da der Zeitdruck 60 verschiedene Fotos innerhalb von 30 Minuten von verschiedenen Hintergründen zu kreieren ziemlich hoch ist.
Dadurch wird es relativ eintönig.
Leider gehört zum Job auch dazu, vorne an der Ladenkante zustehen und Leute anzusprechen, ob sie vielleicht mal am Glücksrad zudrehen. Man fühlt sich aufdringlich und penetrant den Kunden gegenüber.
Leider nichts mehr
Arbeitsbelastung, Personalmangel und fehlende Wertschätzung.
Der Arbeitgeber sollte dringend an der Personalplanung arbeiten, Einspringen nicht als Selbstverständlichkeit betrachten und gesetzlich vorgesehene Pausen auch tatsächlich ermöglichen. Mehr Anerkennung und ein verantwortungsvollerer Umgang mit Überstunden wären notwendig.
Wenn du ein tolles Team hast, mit denen du zusammenarbeiten darfst, ist es super.
Wie viele hier schon geschrieben haben, außen Hui, innen bäh…
Ich denke, damit muss man gar nicht anfangen. Center Arbeitszeiten. Wenn die Kollegen ausfallen, darfst du auch von morgens bis abends dort stehen, oft auch ohne Pause. Aber es wird uns weiß gemacht, dass es genug Angestellte gibt. Das Problem ist hier nur, dass aufgrund von schlechter Personalplanung, die Mitarbeiter darunter leiden müssen. Es wird als selbstverständlich angesehen, dass man einspringt.
Wenn du Glück hast, kannst du zum Studio Manager aufsteigen, aber auch das macht keinen Sinn, dafür für die Arbeit, die man leistet, die Vergütung deutlich zu gering ist
Knapp über Mindestlohn
Ganz fürchterlich, uns werden regelmäßig Karten für die so genannten EI Termine geschickt. Jedoch nicht in geringer Stückzahl, sondern in der Regel gleich geschätzt 200 Stück oder mehr. Regelmäßig kommen dann neue Produkte oder neues Werbematerial, so dass das alte weggeschmissen werden muss.
Auch hier: kommt stark auf das Team an, in unserem Team gut.
Ich denke auch, hier kommt es wieder auf das Team an, aber in der Regel gibt es keine älteren Kollegen, sondern nur jüngere Kollegen.
Ist leider nach der Übernahme noch schlimmer geworden. Was sich ein Arbeitnehmer wünscht ist Wertschätzung. Wer das möchte, ist hier nicht gut aufgehoben.
Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt stark belastend. Durch chronische Unterbesetzung wird regelmäßiges Einspringen vorausgesetzt, was auf Dauer zu einer hohen psychischen und körperlichen Belastung führt. (Lange Arbeitstage ) sind keine Seltenheit, echte Pausen sind aufgrund des laufenden Betriebs oft nicht möglich. Zudem haben sich bei vielen Mitarbeitenden zahlreiche Überstunden angesammelt, die aufgrund der Personalsituation kaum abgebaut werden können. Wertschätzung für das zusätzliche Engagement bleibt dabei häufig aus.
Absolut schlecht. Teilweise erfährt man durch Kunden, dass es Neuerungen gibt, bevor es die jemand von oben mitteilt.
Alle werden gleich schlecht behandelt
Am Anfang sind die Aufgaben interessant, anschließend wird nach Schema F gearbeitet. Jedoch finde ich hier, dass das zu einem gewissen Teil jeder selber in der Hand hat
Die Arbeit im Team ist meist sehr angenehm und kollegial, besonders innerhalb der Fotografen.
Manche Studios bieten genug Raum, um Kunden in Ruhe zu beraten und kreative Shootings durchzuführen.
Die Studiomanager sind in der Regel nett, transparent und unterstützend.
Die Kommunikation in höheren Hierarchien ist stark verbesserungswürdig. Area Manager sind oft wortkarg und informieren kaum über Veränderungen oder Fortschritte, sodass Entscheidungen für Mitarbeiter oft undurchsichtig bleiben. Innerhalb der Teams funktioniert die Kommunikation zwar gut, aber sobald es um die Hierarchieebenen darüber geht, fehlt Transparenz.
Das Gehalt für Fotografen ist deutlich zu niedrig, besonders in Städten wie Berlin, und steht in keinem Verhältnis zum psychischen und physischen Einsatz. Verantwortung wird häufig unter der Hand übertragen, aber eine angemessene Vergütung dafür gibt es kaum.
Arbeitszeiten und Schichtplanung sind unflexibel. Schichtpläne werden oft erst kurzfristig bekanntgegeben, und freie Tage – insbesondere Samstage – sind schwer durchsetzbar. Kreative Aufgaben und Fotoshootings, die eigentlich die interessantesten Tätigkeiten sind, kommen nur selten vor, da man meist stark eingebunden ist und kaum Zeit für individuelle Kundenbetreuung hat. Zusätzlich führen Fließbandaufgaben und unnötige Materialverschwendung, etwa beim Druck, zu Frustration.
1. Kommunikation & Transparenz
- Kommunikation auf allen Hierarchieebenen verbessern, nicht nur im Team.
- Area Manager sollten regelmäßig über Fortschritte und Änderungen informieren.
2. Arbeitsbedingungen & Arbeitszeiten
- Schichtpläne rechtzeitig und verlässlich bereitstellen.
- Flexiblere freie Tage ermöglichen (z. B. Samstag frei, wenn möglich).
3. Gehalt & Vergütung
- Faire Bezahlung für Fotografen, die psychisch und physisch stark eingebunden sind.
- Verantwortungsvolle Aufgaben sollten angemessen vergütet werden.
- Gehalt an Lebenshaltungskosten in Städten wie Berlin anpassen.
4. Arbeitsaufgaben & Motivation
- Kreative Aufgaben und Fotoshootings häufiger ermöglichen.
- Fließband- oder Standardaufgaben reduzieren, um Motivation zu steigern.
5. Mitarbeiterbindung & Teamkultur
- Positives Arbeitsumfeld fördern, sodass Außenseiter nicht entstehen.
- Teamaktivitäten, besonders in ruhigen Zeiten, stärken.
- Mitarbeiterbindung strategisch verbessern, um Loyalität zu fördern.
6. Karriere & Weiterbildung
- Klare Karrierewege und Weiterbildungsmöglichkeiten schaffen.
- Verantwortung angemessen vergüten und nicht nur „unter der Hand“ übertragen.
- Motivation fördern, statt Mitarbeiter nur zum besseren Verkaufen anzutreiben.
Die Arbeitsatmosphäre ist an sich gut, aber das hängt auch stark vom Team ab – also davon, mit wem du zusammenarbeitest. Je größer das Studio ist, desto angenehmer wird die Atmosphäre, weil man dann mehr Platz hat und sich bei Bedarf mit dem Kunden zurückziehen kann, um in Ruhe beraten zu können. Das Studio am Burgplatz in Leipzig war dafür ideal.
Das Image des Unternehmens ist schlecht, was man unter anderem an den Kununu-Bewertungen sehen kann. Ich glaube aber, dass das Image nicht nur innerhalb des Unternehmens unter den reinen Fotografen schlecht ist, sondern auch auf dem Arbeitsmarkt, wenn man als Fotograf woanders arbeiten möchte. Nach meiner Ausbildung hatte ich große Schwierigkeiten, einen anderen Job zu finden, und bin mittlerweile auch nicht mehr in der Fotografie tätig.
Ich glaube allerdings, dass das anders aussieht, wenn man einen Bürojob hat und wenig bis gar nichts mit den einfachen Mitarbeitern (Fotografen) zu tun hat.
Nicht wirklich vorhanden. Klar, man muss dazu sagen: Man arbeitet in einem Einkaufscenter, und die haben nun mal feste Öffnungszeiten, an die man sich halten muss. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass du bei einer Spätschicht meistens bis 20–21 Uhr arbeitest. Danach bist du – vor allem im Weihnachtsgeschäft – komplett durch mit den Nerven.
Der Sonntag ist dein regelmäßiger freier Tag, aber der zweite freie Tag variiert je nach Schichtplan: mal Montag, mal Dienstag und so weiter. Wenn du allerdings samstags frei haben möchtest, brauchst du dafür einen wirklich guten Grund – sonst ist das kaum durchsetzbar.
Eigentlich ist es vom Studiomanager erwünscht, dass der Schichtplan weit im Voraus steht. Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass du den Plan für die nächste Woche erst am Donnerstag oder Freitag bekommst.
Ich glaube, das ist nicht wirklich erwünscht. Wenn du die Karriereleiter weiter hochsteigen oder dich weiterbilden möchtest, müssten sie dir eigentlich auch entsprechend mehr Gehalt zahlen – etwas, das sie aber tunlichst vermeiden.
Deshalb wird einem unter der Hand immer mehr Verantwortung übertragen, aber sobald es darum geht, diese auch angemessen bezahlt zu bekommen, wird man abgebügelt.
Wenn man das alles mal Revue passieren lässt, wird einem sehr schnell bewusst, dass man für die Arbeit, die man dort verrichtet, und das Commitment, das man dafür aufbringen muss, eindeutig unterbezahlt wird.
Als reiner Fotograf ist das Maximum, das man verdient, 13,50 €/h – was in Berlin kaum ausreicht, um ohne einen Minijob nebenbei eine vernünftige Wohnung zu bezahlen. Dieses Gehalt ist also nicht nur für das, was man psychisch einbringt, viel zu niedrig, sondern generell auch für das Leben in Berlin unzureichend.
Nicht gut – aber was soll man auch in einem Fotostudio erwarten. Pro Kunde wird mindestens ein 13×18-Bild ausgedruckt, das häufig sowieso irgendwo liegen bleibt.
Zusätzlich wird man immer wieder dazu angewiesen, „Maxi-Bilder“ auszudrucken und zu verkaufen, die in etwa 50 % der Fälle gar nicht abgenommen werden und dann im Schredder landen – eine enorme Papierverschwendung.
Außerdem schneiden die Drucker aus irgendeinem Grund immer vier Streifen vom Papier ab, bevor überhaupt etwas gedruckt wird. Da wir sehr viel drucken, summiert sich dieser Verlust natürlich stark. Vielleicht ließe sich das aber irgendwie anders einstellen.
Wenn du als Fotograf in einem der übrig gebliebenen Studios arbeitest, ist der Zusammenhalt unter den Mitarbeitern zwar groß – aber im Grunde nur deshalb, weil alle in der gleichen unglücklichen Situation stecken wie jeder andere Fotograf auch. Man ist nicht wirklich vom Führungspersonal überzeugt, sieht enormes Verbesserungspotenzial und ist teilweise einfach nur enttäuscht. Genau diese Haltung schweißt einen zusammen: Man muss ja durch das gleiche „Elend“ durch – so lautet die Devise.
Meistens sind sogar die Mitarbeiter, die noch halbwegs positiv gestimmt sind, eher die Außenseiter. Aber warum ist das so? Ich erkläre mir das ehrlich gesagt nur dadurch, dass die Arbeit reine Fließbandarbeit ist und die Area Manager uns – trotz ihres mangelnden Wissens darüber, was eigentlich im Studio passiert – erklären wollen, wie alles ablaufen soll und wie wir verkaufen sollen. Die Mitarbeiterbindung ist dadurch einfach nicht besonders gut.
Zudem ist auch das Gehalt leider nicht gut.
Tendenziell haben sie das einfach nicht. Die meisten sind zwischen 20 und 30 Jahre alt.
Dein/e Studiomanager/in ist meistens wirklich nett und transparent – da muss man schon sehr viel Pech haben, um eine schlechte Erfahrung zu machen. Anders sieht es aus, wenn man die Hierarchie eine Ebene höher betrachtet. Siehe dazu auch den Abschnitt „Kommunikation“.
Die Kommunikation im Team selbst ist eigentlich sehr gut und transparent. Je nachdem, in welchem Team du arbeitest, fühlt es sich fast wie eine kleine Familie an – dort wird offen und ehrlich miteinander gesprochen.
Sobald es aber in der Hierarchie einen Schritt weiter nach oben geht, bricht diese Kommunikation schlagartig ab. Die Area Manager sind oft sehr wortkarg, außer wenn es darum geht, die Mitarbeiter vermeintlich zu motivieren, damit sie besser verkaufen. Nach der Insolvenz wurde groß angekündigt, dass sich Dinge ändern würden – gespürt hat man davon bisher allerdings nichts, und über den Fortschritt wird ebenfalls nicht berichtet.
Zu diesem Punkt kann man gar nicht so viel sagen. Wenn man – so wie ich – als einfacher Fotograf angestellt war, ist man im Grunde sehr gleichgestellt mit allen anderen Fotografen. Der Studiomanager steht natürlich etwas über einem, aber das merkt man kaum.
Hier kommt es ganz darauf an, zu welcher Zeit des Jahres du arbeitest. Tendenziell kann man sagen, dass die spannendste Aufgabe die Fotoshootings sind, die interessant und richtig cool sein können. Das passiert allerdings eher selten, weil du meistens stark eingebunden bist und kaum Zeit hast, dich wirklich mit den Kunden auseinanderzusetzen.
Wenn du es aber schaffst, und das Shooting an einem ruhigen Tag gegebenenfalls verlängern kannst, kann es – je nach Kunde – sehr kreativ sein und richtig viel Spaß machen.
Andersherum ist es auch sehr schön, wenn man als Team im Sommer gemeinsam an kreativen Aufgaben arbeitet. Das kommt in den Sommermonaten auch häufiger vor.
Die Menschen
Es wird nicht berücksichtigt, dass es Arbeit mit kreativen ist.
Hört auf die Fotograf/innen. Was sie benötigen um gute Leistungzu bringen und zufrieden zu sein.
Großartige Kolleg/innen. Die Arbeitsweise bzw. das Denken wie Menschen zu funktionieren haben, finde ich teilweise etwas schwierig. Besonders bei der Arbeit mit kreativen Menschen.
War mal besser.
Bei mir war es super, da ich meine Stunden im Homeoffice frei einteilen konnte. Das ist aber nicht in allen Firmen erreichen so.
Wer möchte und dementsprechend leistet hat auch die Möglichkeit mehr zu erreichen.
Ich habe mich gut hoch gearbeitet und war am Ende zufrieden mit dem Gehalt. Im Branchenvergleich aktuell aber eher im unteren Ende.
Die Firma war immer sehr bedacht alles bestmöglich zu organisieren.
Super! Hier unterstützt jeder jeden.
Da habe ich nur Positives gesehen.
Kommt auch wieder drauf an wie weit man hoch schaut. Teilweise großartig, teilweise ausbaufähig. Hier könnte mehr in die Schulung der Führungskräfte allgemein investiert werden.
Durch das Homeoffice entsprechend gemütlich.
Ausbaufähig.
Jede/r ist willkommen.
War bei mir auf jeden Fall so.
Der Kollegenzusammenhalt ist hervorragend – das Team unterstützt sich gegenseitig und sorgt für eine positive Atmosphäre. Die abwechslungsreichen Shootings machen den Job spannend und bieten die Möglichkeit, mit vielen verschiedenen Menschen zu arbeiten. Die freundliche Art der Area Manager und das offene Miteinander im Team tragen dazu bei, dass der Arbeitsalltag trotz Herausforderungen motivierend bleibt.
Die Arbeitsbedingungen sind oft stressig und laut, mit hoher Kundenfrequenz und wenig Freizeit aufgrund der langen Schichten. Die Bezahlung auf Mindestlohnbasis steht in keinem Verhältnis zur hohen Belastung. Zudem gibt es wenig Wertschätzung für die geleistete Arbeit, und die Work-Life-Balance leidet stark unter den Schichtzeiten. Die Kommunikation in Krisenzeiten war unzureichend und hat Vertrauen gekostet.
Die Kommunikation seitens der Geschäftsführung sollte transparenter und zeitnaher erfolgen, besonders in Krisensituationen. Ebenso wäre es hilfreich, Benefits und Weiterbildungsmöglichkeiten besser zu kommunizieren und zugänglich zu machen. Die Erreichbarkeit der Area Manager könnte verbessert werden, um akute Probleme schneller lösen zu können. Außerdem wären faire Gehaltsanpassungen und mehr Unterstützung bei der Arbeitsbelastung wichtig, um den Stress besser auszugleichen.
Die Stimmung im Team ist grundsätzlich gut, man versteht sich untereinander und es herrscht oft eine lockere, kollegiale Atmosphäre. Allerdings bringt das offene Ladenkonzept auch Nachteile mit sich: Zu Stoßzeiten kann es durch den Publikumsverkehr sehr laut und stressig werden. Das Konzept an sich ist interessant, bedeutet für Mitarbeitende jedoch hohen Zeitdruck, vor allem wenn viele spontane Kunden gleichzeitig kommen. Mehr Vorab-Kommunikation mit den Kunden (z. B. klare Infos zu Wartezeiten oder Abläufen) würde helfen, Stress zu reduzieren und die Arbeit insgesamt angenehmer zu gestalten.
Das Image von Studioline ist durchschnittlich. In der Fotografiebranche gilt das Unternehmen oft als Schnellschussanbieter und genießt wenig Anerkennung unter Profis. Viele Kunden schätzen jedoch das Konzept als bezahlbare Möglichkeit für relativ gute Fotos ohne großen Aufwand. Die kurzen Shootings mit begrenzter Zeit und der schnelle Wechsel zwischen Kunden prägen das Gesamtbild. Somit ist das Image gemischt: Kunden sind oft zufrieden, Fachleute eher kritisch.
Wie im Einzelhandel üblich, ist die Work-Life-Balance eingeschränkt. Gearbeitet wird, wenn andere frei haben – die Öffnungszeiten von 9:30 bis 20:00 Uhr bedeuten Schichtdienste, bei denen der Vor- oder Nachmittag oft komplett für die Arbeit reserviert ist. Frühschichten gehen von 9:30 bis 18:30 Uhr, Spätschichten von 11:00 bis 20:00 Uhr. Dadurch bleibt wenig Zeit für private Termine oder Freizeitaktivitäten. Das ist kein spezielles Problem des Unternehmens, sondern eine grundsätzliche Herausforderung im Einzelhandel, mit der man vorab rechnen sollte.
Karrieremöglichkeiten gibt es in Form von Aufstiegen vom Fotografen über Junior- und Senior-Studio-Manager bis hin zum Area Manager. Weiterbildung wird angeboten, zum Beispiel durch die interne StudioLine Academy, ist aber eher begrenzt und nicht stark kommuniziert. Wer wirklich vorankommen will, muss meist selbst aktiv werden.
Die Bezahlung erfolgt auf Mindestlohnbasis, was angesichts der hohen Arbeitsbelastung eher enttäuschend ist. Karrieremöglichkeiten sind begrenzt, und Benefits sowie Sozialleistungen werden nur unzureichend kommuniziert und genutzt.
Im Alltag im Studio spielt das Thema Umwelt- und Sozialbewusstsein keine große Rolle oder wird kaum thematisiert. Es gibt keine sichtbaren Initiativen oder besondere Maßnahmen dazu, weder im Bereich Nachhaltigkeit noch in sozialen Projekten. Hier besteht sicherlich noch Luft nach oben.
Der Zusammenhalt im Team ist herausragend. Alle unterstützen sich gegenseitig, man kann sich jederzeit aufeinander verlassen, und die Stimmung ist durchweg positiv. Das Miteinander macht den Arbeitsalltag deutlich leichter und sorgt dafür, dass man auch in stressigen Phasen motiviert bleibt.
In meinem Team gibt es nur wenige ältere Kollegen, weshalb ich dazu nicht viel sagen kann. Der Umgang ist entspannt und unkompliziert, Altersunterschiede spielen keine große Rolle.
Der direkte Kontakt erfolgt hauptsächlich über die Area Manager. Diese sind freundlich, leisten gute Arbeit und motivieren das Team, sprechen aber auch nötige Kritik aus. Die Arbeitsbeziehung ist insgesamt solide, auch wenn die Wertschätzung der Leistungen manchmal fehlt. Die Erreichbarkeit könnte besser sein, da die Area Manager mehrere Studios betreuen und oft stark ausgelastet sind.
Die Arbeitsbedingungen im Einzelhandel sind anspruchsvoll: ständiger Kundenstrom, hoher Lärmpegel und ein permanenter Stressfaktor gehören zum Alltag. Die Arbeitszeiten sind oft lang und ungünstig, was die Work-Life-Balance erschwert. Der Lohn auf Mindestlohnbasis steht in keinem ausgewogenen Verhältnis zur Belastung, was die soziale Belastung zusätzlich verstärkt.
Die Kommunikation innerhalb des Teams läuft reibungslos und ist offen, was den Arbeitsalltag deutlich angenehmer macht. Auf Geschäftsführungsebene gibt es jedoch klare Defizite. Ein Beispiel war die vorübergehende Insolvenz: Mitarbeitende wurden erst informiert, als das Gehalt bereits ausblieb, was bei vielen zu finanziellen Problemen und einem erheblichen Vertrauensverlust führte. Zwar wurde anschließend versucht, offener zu kommunizieren, doch der Schaden war bereits groß. Auch bei Themen wie Mitarbeiter-Benefits fehlt es an Transparenz: Diese werden zwar zu Beginn erwähnt, aber nicht ausreichend erklärt oder praktisch zugänglich gemacht.
Im Studio werden alle Mitarbeitenden gleichbehandelt. Rechte, Zugänge und Möglichkeiten wie freie Tage sind für alle gleich geregelt. Besonderheiten gibt es in diesem Bereich nicht, die Gleichberechtigung ist aber gegeben.
Die abwechslungsreichen Shootings sind der spannendste Teil des Jobs – von Pärchen- und Familienshootings über Babybauch- und Newborn-Shootings bis hin zu Outdoor- und speziellen Themen. Dadurch hat man täglich neue Kunden und Herausforderungen. Mit der Zeit werden viele Abläufe zur Routine, doch für Fotografiebegeisterte ist es ein guter Einstieg in den Beruf.
Mehr Kommunikation! Faire Gehälter! Nicht jeden Samstag arbeiten!
Gibt es nicht!
Kommt aber aufs Team an
Schwierig
Quasi nicht existent
Unterirdisch. Freunde und Verwandte lachen mich dafür aus.
Ja ist halt der Beruf. Der ist einfach sehr Abwechslungsreich!
Nichts
Siehe meine anderen Ausführungen
Aus meiner Sicht sollte studioline dringend die internen Strukturen überdenken. Mitarbeitende brauchen echte Wertschätzung – nicht nur leere Versprechen. Es wäre ein wichtiger Schritt, die Arbeitsbedingungen zu verbessern, faire Bezahlung zu gewährleisten und Überstunden transparent und angemessen zu behandeln. Die Kommunikation muss klarer und respektvoller werden, Entscheidungen nachvollziehbarer. Auch beim Umgang mit älteren Kolleg*innen und bei der Förderung individueller Stärken gibt es großen Nachholbedarf. Wenn studioline wirklich ein attraktiver Arbeitgeber sein will, reicht ein gutes Image nach außen nicht – es muss intern gelebt werden.
Die Arbeitsatmosphäre bei studioline ist stark von Druck geprägt. Es wird viel erwartet, aber kaum Anerkennung gezeigt. Statt echter Teamarbeit herrscht häufig Konkurrenzdenken, gefördert durch unrealistische Verkaufsziele und ständiges Controlling. Fehler werden eher sanktioniert als konstruktiv besprochen. Vertrauen und Wertschätzung fehlen – sowohl im Umgang mit Mitarbeitenden als auch im täglichen Ablauf. Viele fühlen sich ausgenutzt und dauerhaft überfordert.
Das öffentliche Image von studioline wirkt professionell, jung und kreativ – die Realität dahinter sieht jedoch ganz anders aus. Hochglanz-Marketing und Versprechen auf der Karriereseite stehen im starken Kontrast zum tatsächlichen Arbeitsalltag. Mitarbeitende erleben wenig Wertschätzung, schlechten Umgangston, hohen Druck und mangelhafte Arbeitsbedingungen. Viele Kolleg*innen berichten über Frust, Überforderung und Enttäuschung. Das Image dient vor allem der Kundengewinnung und Arbeitgeberwerbung – intern wird davon kaum etwas gelebt.
Von einer echten Work-Life-Balance kann bei studioline keine Rede sein. Überstunden sind an der Tagesordnung und werden meist als selbstverständlich angesehen – oft ohne Ausgleich. Pausen fallen im stressigen Studioalltag häufig weg, vor allem bei Personalmangel. Spontane Änderungen im Dienstplan machen private Planung fast unmöglich. Zusätzlich kommt es regelmäßig vor, dass man kurzfristig in andere Städte oder Studios irgendwo in Deutschland geschickt wird – mit wenig Vorlauf und ohne Rücksicht auf persönliche Verpflichtungen. Das sorgt für zusätzliche Belastung und Unzufriedenheit.
In meiner Zeit bei studioline habe ich kaum echte Entwicklungsmöglichkeiten erlebt. Zwar wird auf der Website viel von interner Weiterbildung und Karrierechancen gesprochen, doch im Studioalltag war davon wenig zu spüren. Schulungen beschränkten sich meist auf Verkaufsdruck oder Standards, wirklich weitergebracht haben sie mich nicht. Eine individuelle Förderung habe ich nicht erfahren – stattdessen hatte ich das Gefühl, auf der Stelle zu treten. Wer sich persönlich oder fachlich weiterentwickeln möchte, wird bei studioline schnell an Grenzen stoßen.
Das Gehalt bei studioline liegt deutlich unter dem Branchendurchschnitt. Fotograf*innen verdienen durchschnittlich etwa 2.100 € brutto im Monat, unabhängig von Ausbildung oder Erfahrung . Das Jahresgehalt beträgt durchschnittlich 25.400 € brutto .
Sozialleistungen wie betriebliche Altersvorsorge oder Essenszuschüsse werden zwar angeboten , doch angesichts der niedrigen Grundvergütung und des hohen Arbeitsdrucks wirken diese Benefits eher wie kosmetische Maßnahmen. Überstunden sind häufig und werden nicht immer angemessen vergütet, was das geringe Gehalt zusätzlich relativiert.
Ein echtes Umwelt- oder Sozialbewusstsein ist bei studioline kaum erkennbar. Nachhaltigkeit spielt im Arbeitsalltag praktisch keine Rolle – von übermäßigen Ausdruckmaterialien bis hin zu unnötigen Warensendungen wird kaum Rücksicht auf Ressourcen genommen. Auch soziale Verantwortung gegenüber Mitarbeitenden wird vernachlässigt: Hoher Druck, geringe Wertschätzung und schlechte Arbeitsbedingungen stehen im Widerspruch zu einem verantwortungsvollen Arbeitgeberverständnis. Vieles wirkt wie reine Imagepflege ohne gelebte Substanz.
Der Kollegenzusammenhalt leidet stark unter dem internen Konkurrenzdruck. Verkaufszahlen und Zielvorgaben sorgen dafür, dass sich viele eher als Rivalen denn als Teammitglieder sehen. Neue Mitarbeitende werden selten wirklich eingearbeitet oder integriert. Offene Gespräche sind selten möglich, da Misstrauen und Angst vor Konsequenzen den Alltag bestimmen. Unterstützung im stressigen Studioalltag bleibt oft aus.
Ältere Kolleg*innen werden bei studioline häufig nicht mit dem gleichen Respekt behandelt wie jüngere. Ihre Erfahrung wird selten wertgeschätzt, stattdessen wird ihnen oft das Gefühl vermittelt, nicht mehr ins „junge, dynamische“ Team zu passen. Schulungen, Entwicklungsmöglichkeiten oder ernsthafte Perspektiven fehlen fast vollständig. In manchen Studios scheint es sogar unerwünscht, wenn jemand „nicht ins Bild“ passt – Alter inklusive.
Das Verhalten der Vorgesetzten ist oft geprägt von Kontrolle statt Vertrauen. Entscheidungen wirken willkürlich und werden selten nachvollziehbar kommuniziert. Konstruktives Feedback oder echte Unterstützung im Arbeitsalltag fehlen fast vollständig. Kritik wird persönlich genommen oder ignoriert, während Fehler der Mitarbeitenden sofort sanktioniert werden. Menschlichkeit und Verständnis für individuelle Situationen bleiben auf der Strecke – stattdessen dominieren Druck, Misstrauen und Hierarchiedenken.
Die Arbeitsbedingungen bei studioline sind insgesamt belastend. Die Studios sind oft unterbesetzt, was zu permanentem Stress führt. Technisches Equipment ist teilweise veraltet oder nur eingeschränkt nutzbar, wird aber trotzdem für Höchstleistungen erwartet. Klima, Lichtverhältnisse und Platzverhältnisse sind nicht immer optimal – weder für Mitarbeitende noch für Kund*innen. Hinzu kommen lange Stehzeiten, fehlende Pausen und ein hoher Lärmpegel. Gesundheitliche Belastungen werden in Kauf genommen, solange die Zahlen stimmen.
Die Arbeitsatmosphäre bei studioline ist stark von Druck geprägt. Es wird viel erwartet, aber kaum Anerkennung gezeigt. Statt echter Teamarbeit herrscht häufig Konkurrenzdenken, gefördert durch unrealistische Verkaufsziele und ständiges Controlling. Fehler werden eher sanktioniert als konstruktiv besprochen. Vertrauen und Wertschätzung fehlen – sowohl im Umgang mit Mitarbeitenden als auch im täglichen Ablauf. Viele fühlen sich ausgenutzt und dauerhaft überfordert.
Gleichberechtigung wird bei studioline zwar nach außen hin betont, im Alltag aber nicht konsequent gelebt. Bevorzugungen einzelner Mitarbeitender sind deutlich spürbar – sei es bei Schichteinteilungen, Aufgabenverteilungen oder Entwicklungschancen. Leistung wird nicht objektiv bewertet, sondern oft abhängig von Sympathie oder Anpassungsbereitschaft. Kritik oder abweichende Meinungen führen schnell dazu, dass man ins Abseits gerät. Transparenz und Fairness im Umgang fehlen.
Die Aufgaben bei studioline sind stark standardisiert und lassen kaum Raum für Kreativität oder Individualität. Der Fokus liegt nicht auf fotografischer Qualität, sondern auf Masse und Verkaufszahlen. Tägliche Abläufe wiederholen sich monoton, und selbst erfahrene Fotograf*innen haben wenig Einfluss auf die Gestaltung ihrer Arbeit. Eigene Ideen oder neue Ansätze sind nicht gefragt – stattdessen wird strikt nach Vorgabe gearbeitet. Wer sich fotografisch oder persönlich weiterentwickeln möchte, ist hier fehl am Platz.
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