352 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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352 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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352 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Man lernt viele tolle Menschen kennen, die die selbe Passion haben und man wird wenigstens zusammen ausgenommen.
Ich wurde lange nicht mehr so unmenschlich Behandelt.
McDonalds der Fotografie
Niemand hatte mehr Zeit für anderes. Nicht mal deine Überstunden durftest du nutzen wann es für dich passt, die wurden so aufgeteilt das du es nicht merkst
Viele Fotografen besser als die Chefs.
Mindestlohn, bei Insolvenz wurde uns ein Paar tage davor beigebracht das wir raus sind.
Gezwungen für jeden Kunden Bilder auszudrucken nur um sie danach wegzuwerfen
Das einzige was man hat.
Kollegen waren alle relativ nett außer sie ein höherer Rang.
Mit Covid und 40° Fieber zur Arbeit geschickt. Machen nett aber nutzen dich dann komplett aus
Bei der einen Filiale alles modern, bei der anderen über 10 Jahre alte Kameras.
Nie für einen da wenn man jemanden braucht. Wir müssen die Arbeit der Manager übernehmen.
Alle gleich schlecht behandelt.
Jeden Tag das selbe, den Kunden so viel Geld wie möglich aus der Tasche ziehen.
Man lernt, zu verkaufen.
Man verlernt, seinen Job zu lieben.
Stellt mehr Leute ein, bezahlt sie besser.
Tatsächlich leider nichts mehr.
Ich bin sehr froh, anderweitig Arbeit gefunden zu haben, die wesentlich besser bezahlt wird.
Bei der Arbeitnehmerrechte auch wirklich ernstgenommen werden. Bei der es auch einen Betriebsrat gibt.
So wie es sich eigentlich bei einem Unternehmen dieser Größenordnung auch gehört.
Siehe die oben genannten Kritikpunkte.
Es wurden bereits zuhauf richtige und wichtige Verbesserungsvorschläge ehemaliger und noch angestellter Mitarbeiter*innen getätigt.
Es wurde nur sehr selten darauf eingegangen.
Doch selbst wenn diese eines Tages berücksichtigt würden, bleibt zu bezweifeln, ob das "Konzept" als solches in Zukunft überhaupt finanziell tragfähig bleiben/sein wird. Es ist es ja tatsächlich schon lange nicht mehr. Meines Erachtens nach müsste sich das Unternehmen strukturell komplett neu aufstellen, die bisherige Angebots- und Verkaufsstrategie ebenfalls komplett neu überdenken.
So, wie es bisher all die Jahre lang "lief" (mehr schlecht als recht), kann es jedenfalls unter keinen Umständen mehr weitergehen.
Man kann versuchen, nach "Auftragsmasse" zu wirtschaften, aber wenn das Konzept "günstige Fotos" in "kurzer Zeit" bei äußerst schlechter Bezahlung der Mitarbeiter*innen dann trotzdem nicht den gewünschten Erfolg bringt, sollte man umdenken.
Eigentlich spätestens dann.
Und noch eigentlicher hätte man erst gar nicht mit einem solchen Konzept wirtschaften dürfen.
Was vielleicht in der Lebensmittelbranche (siehe Supermarktketten) funktioniert haben mag (Ausbau der "Marktmacht" durch Filialeröffnungen; Preisdumping, Lohndumping, etc.), hat hier im "People Photography-Sektor" ganz eindeutig nicht funktioniert.
Es ist zudem weder wirtschaftlich nachhaltig, noch ist es arbeitnehmerfreundlich.
Und am Ende ist es auch nicht kundenfreundlich.
Abschließend bleibt wie eingangs darauf hinzuweisen: "Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest – steige ab!"
Stark abhängig von den jeweiligen Kolleg*innen, vor allem aber von den direkten Vorgesetzten. Die streng hierarchische Struktur des Unternehmens trägt leider dazu bei, dass der Druck von "oben nach unten" weitergegeben wird. Es geht natürlich - wie überall in der freien Wirtschaft - um möglichst gute Verkaufszahlen. Doch Lohn- und Preisdumping zahlt sich in den seltensten Fällen langfristig aus. Zwar sind die Angestellten angehalten, sich neben dem Tagesgeschäft (Fotografie, Verkauf) auch noch zusätzlich um die Kundenakquise zu kümmern, doch selbst diese (sehr geläufige und "konservative") Strategie kann nur kurzfristig die Verkaufszahlen ankurbeln. Das wissen langjährige Mitarbeiter*innen bereits längst. Die Verantwortung für schlechte Umsatzzahlen wird trotz der dem Unternehmen hinlänglich bekannten Gründen (geringes bzw. stagnierendes Wachstum, Rezession, Inflation, Marktänderung durch Digitalisierung und Syntographie) an die Mitarbeiter*innen abgewälzt, die ohnehin unterbezahlt tätig sind. Der Druck ist dementsprechend enorm.
Als Angestellte/r weiß man längst um die eigene prekäre Situation.
Tatsächlich empfinde ich das Image der Firma nach außen hin als gar nicht mal so schlecht. Kund*innen waren oft mit dem Preis-/Leistungsverhältnis sehr zufrieden.
Allerdings konnte diese Kundenzufriedenheit auch sehr schnell ins Negative kippen, wenn die Kund*innen die Ansicht vertraten, "zu viel" bezahlen zu müssen. Bei den doch sehr niedrig angesetzten Preisen allerdings nicht wirklich verständlich. Allerdings insofern, als dass man sich die eigene Kundschaft ja auch in gewisser Weise "heranerzogen" hat. Will heißen: die allermeisten (Stamm-)Kund*innen kannten bereits das vielfältige Gutschein-System und die günstigen Preise.
Mitarbeiter*innen sind eigentlich tatsächlich "durch die Bank" und nahezu ausnahmslos unzufrieden mit ihrem Arbeitgeber.
Eher schlecht. Aus den bekannten Gründen. Lange Arbeitszeiten, Samstagsschichten, unbezahlte Überstunden. Da viele Studios seit Jahren chronisch unterbesetzt sind, kann es sogar passieren, dass man auf seinen unbezahlten Überstunden sitzen bleibt, da man nie dazu kommt, diese überhaupt abzubauen.
Für den Anfang einer fotografischen Karriere sicherlich geeignet. Aber nichts für eine längere Tätigkeit. (Nicht nur) in Großstädten kann man sich von dem Gehalt leider keine eigene Wohnung leisten. Das sind die Hard Facts.
Die Löhne und Gehälter entsprechen keinesfalls der Verantwortung und Leistung der Mitarbeiter*innen und entbehren jeglicher Grundlage. Ein Ausbildungsberuf mit zusätzlicher Verantwortung in den verschiedensten Bereichen sollte - nein, muss - anständig bezahlt werden.
An dieser Stelle wurde das Adjektiv "anständig" ganz bewusst gewählt.
Eigentlich kaum vorhanden.
Kommt tatsächlich auf den Standort an.
Hierüber kann ich kaum Aussagen treffen, da es nur wenige ältere Kolleg*innen gibt.
Es gibt faire und umsichtige Studioleitungen. In den höheren Etagen vermisst man diese Umsichtigkeit oft.
Tatsächlich gab es häufig technische Schwierigkeiten, die den Arbeitsalltag zusätzlich erschwerten.
Grundsätzlich verbesserungswürdig: Arbeitsplätze (höhenverstellbare Tische; Air Conditioning; Clean Air, Raumakustik zur Schalldämmung verbessern, Pausenräume & WCs sicherstellen)
Von Seiten der Unternehmensführung tatsächlich eher katastrophal. Gerade wenn es um sehr wichtige (existentielle) Informationen geht, die die Angestellten betrifft (Insolvenz, Freistellung, insolvenzbedingte Kündigungen). Hier wurde immer viel zu kurzfristig kommuniziert. Quasi in "allerletzter Sekunde".
Leider habe ich vermehrt erfahren, dass (zumeist männliche) "Neulinge" mit besseren Konditionen eingestellt wurden, während weibliche, langjährige und sehr engagierte Mitarbeiterinnen weniger Gehalt "zuteil" wurde bzw. diese (häufig erfolglos) um eine Gehaltserhöhung betteln mussten. Was mich tatsächlich auf mehreren Ebenen fassungslos macht.
Theoretisch hat man (fast) alle Freiheiten, sich kreativ auszulassen. Praktisch fehlt einem hierzu einfach die Zeit in der Umsetzung. Die Shootingzeit ist stets sehr knapp bemessen.
Das Fotografieren, ansonsten nichts.
Alles, ausser Fotografieren!
Hört euren Mitarbeitern zu und setzt das dann auch mal um!
Schluss mit der Egoschiene!
Macht eure Augen auf und hört auf in eurer Bubble zu leben!
ist absolut Teamabhängig. Ich hatte ein super Team, aber die Arbeitsatmosphäre wird durch die Obrigkeit komplett getrübt. Druck ohne Ende und nie kommt mal ein erstgemeintes Danke!
Des öfteren von 8.45 Uhr bis 20 uhr alleine im Studio stehen, was auch erwartet wird, ohne Dank! Man musste eigentlich immer einsatzbereit sein!
Kaum bis gar keine Mülltrennung... Dann kommt noch dazu, dass man diese Maxibilder und früher mal Panobilder immer mit ausdrucken muss, obwohl sie oft nicht genommen werden. Einfach unnötig!!
in meinem Team gab es immer einen super zusammenhalt. Wir mussten ja aber auch zusammenhalten im Kampf gegen den Führungsebenenwahnsinn der Tagtäglich statt fand!
Wenn ich könnte würde ich 0 Sterne vergeben, absolut utopische Vorstellungen die mit Hängen und Würgen auf dem Rücken der Fotografen ausgetragen wird.
Statt Hilfe wenn man mal nicht das Umsatzziel erreicht hat, gibt es nur Drohungen und man wird nieder gemacht! Widerliches Verhalten!
Die Kommunikation im Team war super, nur die Kommunikation mit der Geschäftsleitung und allen die ein bisschen was zu sagen haben oder meinen etwas zu sagen zu haben ist unter aller Sau. Es wird einfach alles unter den Teppich gekehrt und viel zu spät bis gar nicht kommuniziert!
Mit der neuen Führungsebene hat sich das auch kein Stück geändert!
Karriere Möglichkeiten sind auch eher gering und die Bezahlung ist einfach unter allem! Gelernte Fotografen bekommenbgrade mal 50 euro netto mehr als Quereinsteiger und zu dem liegt das Gehalt ganz knapp über dem Mindestlohn...
Grundsätzlich macht die Fotografie super viel Spaß, nur leider wird hier nicht viel Wert auf Kreativität gelegt. Alles der gleiche "beige Instamutti trend" Sehr schade! Keine Individualität erwünscht!
- Keine Arbeitsuniform mehr
- mehr auf seine Mitarbeitenden hören
- auch mal Dankbarkeit zeigen (nicht in Form eines vermutlich mit KI geschriebenen Gedichts und ein paar Handcremes und Snacks zu Weihnachten)
Mit den richtigen Kollegen macht der Job Spaß. Allerdings ist das Personal so schlecht geplant, dass wir eigentlich fast immer unterbesetzt sind.
Ganz schlecht. Die Firma wird häufig als das McDonalds der Fotografen bezeichnet. Mitarbeiter werden häufig nicht als vollwertige Fotografen angesehen, selbst wenn sie die Ausbildung gemacht haben.
Durch die Centeröffnungszeiten von 9-20 Uhr hat man Frühschichten oder Spätschichten. Auch Samstag gelten diese Öffnungszeiten und man MUSS samstags arbeiten, es sei denn man hat Urlaub.
Da es durch die geringe Personalbesetzung bei Krankheitsfällen oder durch die Schulblöcke der Azubis schnell zu Unterbesetzung kommt, wird erwartet, dass man regelmäßig einspringt und Überstunden macht, die nur schwer wieder abgebaut werden können. Man muss geradezu für die Arbeit leben. Ein Danke hört man nicht.
Am Anfang gibt es Academy Kurse, in denen man die Grundlagen der Fotografie und von Studioline lernt.
Man kann studiomanager werden, verdient aber nicht viel mehr, bekommt dafür umso mehr Druck von oben und darf aber trotzdem wenig selbst entscheiden.
Knapp über Mindestlohn und weit unter dem Durchschnitt eines Fotografen
Es wird viel Werbematerial produziert und dann wieder weggeschmissen, weil die Menge nicht notwendig war.
Wie gesagt, wenn man die richtigen Kollegen hat, funktioniert die Zusammenarbeit super.
Kann ich nicht viel zu sagen, weil in der Firma soweit ich weiß fast nur junge Leute arbeiten.
Schlechte Kommunikation, extremer Druck, kaum Dankbarkeit, viel Gemecker
Studio liegt im Einkaufscenter:
- extremer Lautstärkepegel
- keine Fenster um mal zu lüften
- im Winter extrem kalt
- Mo.-Sa. 09:00-20:00 Uhr geöffnet (22.12. &23.12. Sogar bis 21 Uhr
- keine Studio eigene Toilette
Generell:
- ständige Unterbesetzung
- extremer Druck von oben
Leider wirklich nicht gut und das war in den letzten 8 Jahren auch noch nie besonders viel besser. Wichtige Dinge werden häufig erst viel zu spät kommuniziert.
Bei uns im Team ist alles super
Der Job ansich macht Spaß. Allerdings hat man nach ein paar Monaten seine Routine, von der man selten abweicht, da der Zeitdruck 60 verschiedene Fotos innerhalb von 30 Minuten von verschiedenen Hintergründen zu kreieren ziemlich hoch ist.
Dadurch wird es relativ eintönig.
Leider gehört zum Job auch dazu, vorne an der Ladenkante zustehen und Leute anzusprechen, ob sie vielleicht mal am Glücksrad zudrehen. Man fühlt sich aufdringlich und penetrant den Kunden gegenüber.
Keine Kleidervorschrift mehr, sonst nichts, bis auf die Tätigkeit selbst.
Tätigkeit - das Fotografieren.
Bessere Strukturen
Mehr Personal
Gehaltsanpassungen
Benefits bzw. für die eigenen Mitarbeiter tun
Teammitglieder sind toll!
Eigentlich gar kein Stern. Sehr schlechter Ruf.
Absolut ungerechtfertigter Lohn.
Tolle Kollegen!
Unpassende unrealistische Vorstellungen, schlechter Umgangston und Kommunikation usw.
Leider nichts mehr
Arbeitsbelastung, Personalmangel und fehlende Wertschätzung.
Der Arbeitgeber sollte dringend an der Personalplanung arbeiten, Einspringen nicht als Selbstverständlichkeit betrachten und gesetzlich vorgesehene Pausen auch tatsächlich ermöglichen. Mehr Anerkennung und ein verantwortungsvollerer Umgang mit Überstunden wären notwendig.
Wenn du ein tolles Team hast, mit denen du zusammenarbeiten darfst, ist es super.
Wie viele hier schon geschrieben haben, außen Hui, innen bäh…
Ich denke, damit muss man gar nicht anfangen. Center Arbeitszeiten. Wenn die Kollegen ausfallen, darfst du auch von morgens bis abends dort stehen, oft auch ohne Pause. Aber es wird uns weiß gemacht, dass es genug Angestellte gibt. Das Problem ist hier nur, dass aufgrund von schlechter Personalplanung, die Mitarbeiter darunter leiden müssen. Es wird als selbstverständlich angesehen, dass man einspringt.
Wenn du Glück hast, kannst du zum Studio Manager aufsteigen, aber auch das macht keinen Sinn, dafür für die Arbeit, die man leistet, die Vergütung deutlich zu gering ist
Knapp über Mindestlohn
Ganz fürchterlich, uns werden regelmäßig Karten für die so genannten EI Termine geschickt. Jedoch nicht in geringer Stückzahl, sondern in der Regel gleich geschätzt 200 Stück oder mehr. Regelmäßig kommen dann neue Produkte oder neues Werbematerial, so dass das alte weggeschmissen werden muss.
Auch hier: kommt stark auf das Team an, in unserem Team gut.
Ich denke auch, hier kommt es wieder auf das Team an, aber in der Regel gibt es keine älteren Kollegen, sondern nur jüngere Kollegen.
Ist leider nach der Übernahme noch schlimmer geworden. Was sich ein Arbeitnehmer wünscht ist Wertschätzung. Wer das möchte, ist hier nicht gut aufgehoben.
Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt stark belastend. Durch chronische Unterbesetzung wird regelmäßiges Einspringen vorausgesetzt, was auf Dauer zu einer hohen psychischen und körperlichen Belastung führt. (Lange Arbeitstage ) sind keine Seltenheit, echte Pausen sind aufgrund des laufenden Betriebs oft nicht möglich. Zudem haben sich bei vielen Mitarbeitenden zahlreiche Überstunden angesammelt, die aufgrund der Personalsituation kaum abgebaut werden können. Wertschätzung für das zusätzliche Engagement bleibt dabei häufig aus.
Absolut schlecht. Teilweise erfährt man durch Kunden, dass es Neuerungen gibt, bevor es die jemand von oben mitteilt.
Alle werden gleich schlecht behandelt
Am Anfang sind die Aufgaben interessant, anschließend wird nach Schema F gearbeitet. Jedoch finde ich hier, dass das zu einem gewissen Teil jeder selber in der Hand hat
Gute Kommunikation, verständnisvolle Manager, viele Lernmöglichkeiten und ein kundenorientiertes Arbeitsumfeld
Zu Stoßzeiten, besonders in der Weihnachtszeit, wäre mehr Unterstützung im Team hilfreich, z.B. durch Freelancer oder zusätzliches Personal
Angenehme Atmosphäre, man fühlt sich wohl. Meist ruhig und respektvoll, gute Stimmung im Team
Ich habe mit fünf verschiedenen Managern gearbeitet und kann sagen: jeder ist professionell und versucht, deine Situation wirklich zu verstehen.
Manager sind erreichbar, hören zu und helfen schnell, wenn es Probleme gibt
Jeder Tag ist anders, mit neuen Gesprächen, Emotionen und vielen Lächeln
Das Unternehmen bietet grundsätzlich die Möglichkeit, praktische Erfahrungen im fotografischen Bereich zu sammeln.
Unfaire und inkonsequente Behandlung von Mitarbeitenden.
Hoher Arbeitsdruck, unbezahlte Überstunden und unzuverlässige Pausenregelungen.
Mangelnde Wertschätzung durch das Management.
Unklare oder nicht eingehaltene Zusagen zu Incentives und Zusatzleistungen.
Besonders in arbeitsintensiven Zeiten sehr schlechte Arbeitsatmosphäre.
Klare und einheitliche Regeln für alle Mitarbeitenden einführen und diese konsequent umsetzen.
Mehr Transparenz bei Arbeitszeiten, Überstundenregelungen und Vergütung schaffen.
Führungskräfte sollten fair, respektvoll und professionell mit Mitarbeitenden umgehen und Kritik ernst nehmen.
Arbeitsbelastung besser planen, insbesondere in Stoßzeiten wie der Weihnachtszeit, und gesetzliche Pausen zuverlässig ermöglichen.
Die Arbeit im Team ist meist sehr angenehm und kollegial, besonders innerhalb der Fotografen.
Manche Studios bieten genug Raum, um Kunden in Ruhe zu beraten und kreative Shootings durchzuführen.
Die Studiomanager sind in der Regel nett, transparent und unterstützend.
Die Kommunikation in höheren Hierarchien ist stark verbesserungswürdig. Area Manager sind oft wortkarg und informieren kaum über Veränderungen oder Fortschritte, sodass Entscheidungen für Mitarbeiter oft undurchsichtig bleiben. Innerhalb der Teams funktioniert die Kommunikation zwar gut, aber sobald es um die Hierarchieebenen darüber geht, fehlt Transparenz.
Das Gehalt für Fotografen ist deutlich zu niedrig, besonders in Städten wie Berlin, und steht in keinem Verhältnis zum psychischen und physischen Einsatz. Verantwortung wird häufig unter der Hand übertragen, aber eine angemessene Vergütung dafür gibt es kaum.
Arbeitszeiten und Schichtplanung sind unflexibel. Schichtpläne werden oft erst kurzfristig bekanntgegeben, und freie Tage – insbesondere Samstage – sind schwer durchsetzbar. Kreative Aufgaben und Fotoshootings, die eigentlich die interessantesten Tätigkeiten sind, kommen nur selten vor, da man meist stark eingebunden ist und kaum Zeit für individuelle Kundenbetreuung hat. Zusätzlich führen Fließbandaufgaben und unnötige Materialverschwendung, etwa beim Druck, zu Frustration.
1. Kommunikation & Transparenz
- Kommunikation auf allen Hierarchieebenen verbessern, nicht nur im Team.
- Area Manager sollten regelmäßig über Fortschritte und Änderungen informieren.
2. Arbeitsbedingungen & Arbeitszeiten
- Schichtpläne rechtzeitig und verlässlich bereitstellen.
- Flexiblere freie Tage ermöglichen (z. B. Samstag frei, wenn möglich).
3. Gehalt & Vergütung
- Faire Bezahlung für Fotografen, die psychisch und physisch stark eingebunden sind.
- Verantwortungsvolle Aufgaben sollten angemessen vergütet werden.
- Gehalt an Lebenshaltungskosten in Städten wie Berlin anpassen.
4. Arbeitsaufgaben & Motivation
- Kreative Aufgaben und Fotoshootings häufiger ermöglichen.
- Fließband- oder Standardaufgaben reduzieren, um Motivation zu steigern.
5. Mitarbeiterbindung & Teamkultur
- Positives Arbeitsumfeld fördern, sodass Außenseiter nicht entstehen.
- Teamaktivitäten, besonders in ruhigen Zeiten, stärken.
- Mitarbeiterbindung strategisch verbessern, um Loyalität zu fördern.
6. Karriere & Weiterbildung
- Klare Karrierewege und Weiterbildungsmöglichkeiten schaffen.
- Verantwortung angemessen vergüten und nicht nur „unter der Hand“ übertragen.
- Motivation fördern, statt Mitarbeiter nur zum besseren Verkaufen anzutreiben.
Die Arbeitsatmosphäre ist an sich gut, aber das hängt auch stark vom Team ab – also davon, mit wem du zusammenarbeitest. Je größer das Studio ist, desto angenehmer wird die Atmosphäre, weil man dann mehr Platz hat und sich bei Bedarf mit dem Kunden zurückziehen kann, um in Ruhe beraten zu können. Das Studio am Burgplatz in Leipzig war dafür ideal.
Das Image des Unternehmens ist schlecht, was man unter anderem an den Kununu-Bewertungen sehen kann. Ich glaube aber, dass das Image nicht nur innerhalb des Unternehmens unter den reinen Fotografen schlecht ist, sondern auch auf dem Arbeitsmarkt, wenn man als Fotograf woanders arbeiten möchte. Nach meiner Ausbildung hatte ich große Schwierigkeiten, einen anderen Job zu finden, und bin mittlerweile auch nicht mehr in der Fotografie tätig.
Ich glaube allerdings, dass das anders aussieht, wenn man einen Bürojob hat und wenig bis gar nichts mit den einfachen Mitarbeitern (Fotografen) zu tun hat.
Nicht wirklich vorhanden. Klar, man muss dazu sagen: Man arbeitet in einem Einkaufscenter, und die haben nun mal feste Öffnungszeiten, an die man sich halten muss. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass du bei einer Spätschicht meistens bis 20–21 Uhr arbeitest. Danach bist du – vor allem im Weihnachtsgeschäft – komplett durch mit den Nerven.
Der Sonntag ist dein regelmäßiger freier Tag, aber der zweite freie Tag variiert je nach Schichtplan: mal Montag, mal Dienstag und so weiter. Wenn du allerdings samstags frei haben möchtest, brauchst du dafür einen wirklich guten Grund – sonst ist das kaum durchsetzbar.
Eigentlich ist es vom Studiomanager erwünscht, dass der Schichtplan weit im Voraus steht. Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass du den Plan für die nächste Woche erst am Donnerstag oder Freitag bekommst.
Ich glaube, das ist nicht wirklich erwünscht. Wenn du die Karriereleiter weiter hochsteigen oder dich weiterbilden möchtest, müssten sie dir eigentlich auch entsprechend mehr Gehalt zahlen – etwas, das sie aber tunlichst vermeiden.
Deshalb wird einem unter der Hand immer mehr Verantwortung übertragen, aber sobald es darum geht, diese auch angemessen bezahlt zu bekommen, wird man abgebügelt.
Wenn man das alles mal Revue passieren lässt, wird einem sehr schnell bewusst, dass man für die Arbeit, die man dort verrichtet, und das Commitment, das man dafür aufbringen muss, eindeutig unterbezahlt wird.
Als reiner Fotograf ist das Maximum, das man verdient, 13,50 €/h – was in Berlin kaum ausreicht, um ohne einen Minijob nebenbei eine vernünftige Wohnung zu bezahlen. Dieses Gehalt ist also nicht nur für das, was man psychisch einbringt, viel zu niedrig, sondern generell auch für das Leben in Berlin unzureichend.
Nicht gut – aber was soll man auch in einem Fotostudio erwarten. Pro Kunde wird mindestens ein 13×18-Bild ausgedruckt, das häufig sowieso irgendwo liegen bleibt.
Zusätzlich wird man immer wieder dazu angewiesen, „Maxi-Bilder“ auszudrucken und zu verkaufen, die in etwa 50 % der Fälle gar nicht abgenommen werden und dann im Schredder landen – eine enorme Papierverschwendung.
Außerdem schneiden die Drucker aus irgendeinem Grund immer vier Streifen vom Papier ab, bevor überhaupt etwas gedruckt wird. Da wir sehr viel drucken, summiert sich dieser Verlust natürlich stark. Vielleicht ließe sich das aber irgendwie anders einstellen.
Wenn du als Fotograf in einem der übrig gebliebenen Studios arbeitest, ist der Zusammenhalt unter den Mitarbeitern zwar groß – aber im Grunde nur deshalb, weil alle in der gleichen unglücklichen Situation stecken wie jeder andere Fotograf auch. Man ist nicht wirklich vom Führungspersonal überzeugt, sieht enormes Verbesserungspotenzial und ist teilweise einfach nur enttäuscht. Genau diese Haltung schweißt einen zusammen: Man muss ja durch das gleiche „Elend“ durch – so lautet die Devise.
Meistens sind sogar die Mitarbeiter, die noch halbwegs positiv gestimmt sind, eher die Außenseiter. Aber warum ist das so? Ich erkläre mir das ehrlich gesagt nur dadurch, dass die Arbeit reine Fließbandarbeit ist und die Area Manager uns – trotz ihres mangelnden Wissens darüber, was eigentlich im Studio passiert – erklären wollen, wie alles ablaufen soll und wie wir verkaufen sollen. Die Mitarbeiterbindung ist dadurch einfach nicht besonders gut.
Zudem ist auch das Gehalt leider nicht gut.
Tendenziell haben sie das einfach nicht. Die meisten sind zwischen 20 und 30 Jahre alt.
Dein/e Studiomanager/in ist meistens wirklich nett und transparent – da muss man schon sehr viel Pech haben, um eine schlechte Erfahrung zu machen. Anders sieht es aus, wenn man die Hierarchie eine Ebene höher betrachtet. Siehe dazu auch den Abschnitt „Kommunikation“.
Die Kommunikation im Team selbst ist eigentlich sehr gut und transparent. Je nachdem, in welchem Team du arbeitest, fühlt es sich fast wie eine kleine Familie an – dort wird offen und ehrlich miteinander gesprochen.
Sobald es aber in der Hierarchie einen Schritt weiter nach oben geht, bricht diese Kommunikation schlagartig ab. Die Area Manager sind oft sehr wortkarg, außer wenn es darum geht, die Mitarbeiter vermeintlich zu motivieren, damit sie besser verkaufen. Nach der Insolvenz wurde groß angekündigt, dass sich Dinge ändern würden – gespürt hat man davon bisher allerdings nichts, und über den Fortschritt wird ebenfalls nicht berichtet.
Zu diesem Punkt kann man gar nicht so viel sagen. Wenn man – so wie ich – als einfacher Fotograf angestellt war, ist man im Grunde sehr gleichgestellt mit allen anderen Fotografen. Der Studiomanager steht natürlich etwas über einem, aber das merkt man kaum.
Hier kommt es ganz darauf an, zu welcher Zeit des Jahres du arbeitest. Tendenziell kann man sagen, dass die spannendste Aufgabe die Fotoshootings sind, die interessant und richtig cool sein können. Das passiert allerdings eher selten, weil du meistens stark eingebunden bist und kaum Zeit hast, dich wirklich mit den Kunden auseinanderzusetzen.
Wenn du es aber schaffst, und das Shooting an einem ruhigen Tag gegebenenfalls verlängern kannst, kann es – je nach Kunde – sehr kreativ sein und richtig viel Spaß machen.
Andersherum ist es auch sehr schön, wenn man als Team im Sommer gemeinsam an kreativen Aufgaben arbeitet. Das kommt in den Sommermonaten auch häufiger vor.
So verdient kununu Geld.