Guter Arbeitgeber mit einigen kleinen Mankos
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv hervorzuheben sind der sichere Arbeitsplatz und die regelmäßigen Informationen durch die Geschäftsführung, durch die man stets auf dem Laufenden gehalten wurde.
Verbesserungsvorschläge
Zukünftig sollte mehr auf die Mitarbeiter gehört und auch gezeigt werden, dass Veränderungen gewollt sind und nicht nur leere Versprechen bleiben, sondern tatsächlich umgesetzt werden. Nur so kann man miteinander statt gegeneinander arbeiten.
Arbeitsatmosphäre
Das Betriebsklima in meiner ehemaligen Abteilung im Zählerservice habe ich als sehr angespannt und belastend empfunden. Der Zusammenhalt unter den Kollegen war zwar gut, jedoch fehlte es an Wertschätzung und Anerkennung seitens der Führungskräfte. Lob blieb aus, während die Arbeitsbelastung durch immer mehr zusätzliche Aufträge stieg(!).
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist katastrophal. Mag sein, dass es in anderen Abteilungen (zumindest den Aussagen meiner Vorredner nach) besser klappt, nur hier konnte ich das leider nicht bestätigen. Aufgrund der stetig steigenden Auftragslage und der hohen Stückzahl, die täglich erreicht werden muss, waren Überstunden leider kein Fremdwort. Kurzfristige Termine gegen späten Mittag, ohne Rücksichtnahme auf das Privatleben, waren ebenfalls keine Seltenheit.
Die Wochenarbeitszeit sind zwar von 36 auf 38 Wochenstunden gestiegen, aber bei den regelmäßigen Überstunden fällt das sowieso kaum auf. Hier sollte zukünftig einfach mehr auf die Kollegen und deren Überlastung geachtet werden.
Karriere/Weiterbildung
In anderen Abteilungen sicherlich besser, in meiner Abteilung gab es allerdings kaum Möglichkeiten für Weiterbildungen.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Monteuren war einfach klasse, wir waren eine super Truppe und das Miteinander war wirklich toll.
Vorgesetztenverhalten
Um es kurz auszudrücken: Das Vorgesetztenverhalten ist eindeutig verbesserungsbedürftig. Man merkt auf jeden Fall den Unterschied zwischen Vorgesetzten und Monteuren. Oft hatte man das Gefühl, dass es weniger um ein Miteinander geht, sondern eher um Anweisungen und kein kollegiales Miteinander auf Augenhöhe. Die Kritik betrifft nicht alle Vorgesetzten.
Arbeitsbedingungen
Da man hauptsächlich im Stadtverkehr rund um Stuttgart unterwegs ist und die Parkplatzsuche oft eine Herausforderung darstellt, wären Autos mit Warnsensoren, Parkassistenzsystemen und Automatikschaltung definitiv wünschenswert gewesen. Geschäftshandys und Laptops werden hingegen zur Verfügung gestellt.
Kommunikation
Informationen und Neuigkeiten wurden regelmäßig über interne Newsletter kommuniziert was ich sehr positiv fand. Teamsitzungen hingegen fanden eher sporadisch statt.
Interessante Aufgaben
Durch den täglichen Kundenkontakt wurde es definitiv nie langweilig. Die Aufgaben waren immer abwechslungsreich und interessant, was mir überwiegend auch viel Spaß gemacht hat.

