17 von 36 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
17 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
17 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Wie viele tolle engagierte Menschen dort arbeiten
Die Geschäftsführung
GF austauschen und wieder einen stationären Jugendbereich aufbauen
Es kommt massiv drauf an wie „weit“ man von der GF entfernt arbeitet. Ist man im gleichen Gebäude kommen spontane Besuche, Kollegen sollen anderen Kollegen unangenehme Nachrichten pberbeibgen, es wird sich beschert und gelästert. Ist man weiter entfernt ist die Arbeitsatmosphäre trotz schwierigem Klientel meist gut weil wirklich tolle Kollegen dort gearbeitet haben.
Man wird gewarnt wenn man dort anfängt über die prekären Zustände. Ich glaube das Image der suchthilfe ist auch so schlecht in hinblick auf die GF
Angefangen beim unzuverlässigen Arbeitsvertrag mit Gleitzeit, wie jeden Monat geändert werden konnte wieviel man arbeitet, wurde man manchmal auch. Einfach in andere Bereiche gesteckt ohne gefragt zu werden. Im Team selbst hat sich die Teamleitung immer viel Mühe gegeben es allen recht zu machen .
Man kann welche machen beziehungsweise muss welche machen. Ob man immer informiert wird wann und wohin man muss steht auf einem anderen Blatt. Oder ob man momentan Kapazitäten dafür hat.
Ich hatte ein wunderbar tolles Team und hätte mir mit Ausnahme von kleinen Situationen nichts besseres vorstellen können.
Ja Menschen die nicht mehr alles schaffen/ mitmachen werden dort schlecht behandelt und langjährige Mitarbeiter werden systematisch versucht gegangen zu werden
Für mich das schlimmste was ich je erlebt habe. Ein erwachsener Mann der auf den Tisch schlägt und sich mit erhobener Hand über den Tisch beugt und keiner der anderen Personen in der Viertens Tage die das alle angehört haben sagt etwas. Bedeutet für mich das alle Bescheid wussten und es ist ein offenes Geheimnis gewesen das dieses Verhalten durchaus schon vorgekommen ist. Scheinbar sitzt dort ein äußerst reizbarer Mann - die Damen aus der Geschäftsführung beide sehr meinungsstark in meinem empfinden gewesen, recht hat aus Prinzip entweder der, der lauter schreit oder wer den besseren Draht zur GF hat.
Naja. Paar Sachen sind subjektiv, viel der Technik ist nicht auf dem neuesten Stand
Alles schriftlich geben lassen ansonsten kannste rund gemacht werden und vermutlich kommt ein mitarbeitergespräch. Diese Gespräche, egal ob zur Probezeit oder danach, werden oft stellvertretend geführt um ein Team oder eine Abteilung zu kritisieren. Dann sitzt man da und fragt sich die ganze Zeit wieso das nicht mit allen kommuniziert wird .
Tvöd SUE
Alle gleich miserabel wer keinen guten Draht nach oben hatte
Tolle Klienten, tolle Jugendliche. Schade das StepOut geschlossen wurde aber finanziell war’s wohl besser für die.
Führung
Chefetage austauschen.
Eine Atmosphäre von Angst und Schrecken.
Der schlechte Ruf ist schon uber die Stadtgrenzen hinaus bekannt.
Immer wieder sollen kurzfristig Dienste besetzt werden.
Nur die, die der Obrigkeit folgen, werden gefördert.
Nicht mal einen Stern wert. Was da läuft gehört in die Presse. Dass die sich noch im Spiegel anschauen können ist und bleibt ein Rätsel.
Findet nicht statt. Wenn man sich auflehnt wird man gemobbt und fertig gemacht
Leute die der Führung folgen werden bevorzugt alle anderen werden systematisch nieder gemacht.
Interessante Aufgaben sind da man hat nur keine Zeit dafür.
Die Kollegen sind oft wirklich super. Bis auf ein paar wenige wirklich top.
Abmahnungen werden rausgehauen ohne Sinn und Verstand. Fehler werden nicht besprochen sondern abgemahnt. Die Mitarbeiter bleiben oft nur sehr kurz weil sie merken wie unsozial es dort zugeht. Motiviert die Mitarbeiter mehr und zeigt ihnen Respekt.
Bitte überprüft eure Abteilungsleiter/innen ob sie noch fähig sind ihren Beruf auszuüben. Menschlichkeit sucht man wirklich vergebens dort. Es wird nicht geleitet sondern das Arbeitsklima vergiftet.
Mitarbeiter gut. Vorgesetzte schaffen ein System der Angst.
Mehr Schein als Sein. Versuchen Sozial zu Erscheinen. Aber Mitarbeiter werden demotiviert durch die Führungskräfte.
Es wird geplant aber auch oft kurzfristig angefragt.
Bei der Bewerbung wird einem nicht gesagt das man dort niemals einen Testvertrag bekommt. 2 Jahre Zeitvertrag und dann heißt es auf Wiedersehen.
Unteres Drittel aber in Ordnung.
Sollte ein Sozialträger sein aber geht mit Mitarbeitern völlig unsozial um. Umwelt kann ich nicht bewerten.
Die meisten Kollegen sind ein plus. Bis auf einige denen man nicht vertrauen kann
Der Fisch stinkt vom Kopf her. Also was einem da zugemutet wird ist mir persönlich vorher noch nirgends zugemutet worden. Meiner Meinung nach sollte man das ganz viel austauschen.
Es wird nicht kommuniziert sondern direkt abgemahnt oder entlassen.
Ja. Die gibt es tatsächlich.
Die Geschäftsführung austauschen
Es wurde immer von oben Druck ausgeübt
Es gab ein paar interne Fortbildungen
Nach Tarif
Unterirdisch
Mit anderen Vorgesetzten könnte es eine ganz tolle Einrichtung sein
Mittlerweile nichts mehr außer den Zusammenhalt unter den Kolleg*innen.
Mangelnde Wertschätzung, Bossing, Schikane und Kontrolle. Vertraut doch einfach Mal euren Mitarbeitenden, die täglich alles geben und ihre Arbeit wirklich mit Herzblut ausüben.
Geschäftsführung austauschen bzw. streng überwachen lassen, wie sie mit ihren Mitarbeitenden umgeht. Ebenso sollte die Geschäftsführung auch auf die Wünsche der Mitarbeitenden eingehen und diese auch umsetzen. Wir als Mitarbeitende haben sicherlich keine utopischen Wünsche!
Wie bereits von den Vorrednern erwähnt, herrscht ein Klima der Angst. Jeder möchte möglichst unter dem Radar fliegen, um nicht Zielscheibe der Geschäftsführung zu werden.
Mittlerweile aufgrund der extremen Fluktuation sehr schlecht und in anderen Städten und Institutionen bereits bekannt.
Feste Arbeitszeiten und keine Gleitzeit. War früher anders. Seit Corona wurden die festen Arbeitszeiten eingeführt und seitdem auch nicht wieder geändert. Eine Zeiterfassung gibt es, trotz der Pflicht, ebenfalls nicht. Selbst die Möglichkeit für Home Office muss man sich mehr oder minder erbetteln. Das geht woanders besser!
Weiterbildungen werden stets bewilligt und auch intern finden sehr viele Weiterbildungsangebote statt. Dies empfinde ich zwar als positiv, allerdings ist es manchmal einfach zu viel, sodass die eigentliche Arbeit liegen bleibt.
TVöD
Bei der Mülltrennung ist Luft nach oben. Auch die wenigen Dienstfahrzeuge werden nicht auf Elektroautos gewechselt, obwohl sich dies insbesondere für den Stadtverkehr sehr eignen würde.
Unter den Kolleg*innen super. Der Zusammenhalt ist wirklich spitze.
Viele gute und langjährige Mitarbeitende schauen sich noch kurz vor Renteneintritt anderweitig um, da die Geschäftsführung diese regelrecht rausgemobbt hat. Viele haben aufgrund des Bossings einen langen Krankenstand in Kauf nehmen müssen.
Am liebsten würde ich hier 0 Sterne vergeben. Die Führungsebene verhält sich ihren Mitarbeitenden absolut respektlos und würdigt die Arbeit vieler engagierter Kolleg*innen absolut nicht. Dies spiegelt sich auch in der extremen Fluktuation wieder. Niemand lässt sich bei guter Arbeit erniedrigen und so ergreifen viele nach kurzer Zeit die Flucht. Wirklich schade! Die Suchthilfe hätte so viel Potential ein guter Arbeitgeber zu sein, wenn die Führungsebene wirklich auf Augenhöhe führen würde und nicht auf ihr Recht und ihre Machtposition bestehen würde (Bossing). Hier besteht eindeutig Schulungsbedarf hinsichtlich Führungskompetenz.
Es ist alles sehr veraltet und die IT ist eine reinste Katastrophe. Auch der Kammerjäger ist wiederkehrender Gast.
Leider gibt die Führungsebene einen Haufen von Geld aus, für sogenannte "Kommunikationsseminare" um die Kommunikation im Betrieb zu verbessern. Dabei wäre dringend anzuraten, dass die Geschäftsführung selbst einen Intensivkurs hinsichtlich Kommunikation besucht. Dinge die heute gesagt werden, haben morgen keine Bedeutung mehr. Und dann wird einem dreist erzählt "das wurde so nie gesagt". Man muss sich wirklich alles schriftlich geben lassen. Selbst dann wird das Gesagte sogar revidiert und negiert.
Bedingt durch das Klientel wird es nie langweilig.
Die Suchthilfe ist ein gutes Konzept, was es so definitiv immer geben sollte, da es eine gute Unterstützungsmöglichkeit für Suchtkranke ist. Schade dass es durch die Leitung so kaputt gewirtschaftet wird...
geht ja aus den anderen Punkten hervor...
Austausch der Geschäftsführung und Überarbeitung der Art und Weise wie man mit Mitarbeiter*innen umgeht, die sich den A*sch aufreißen damit der Laden läuft und ja die Zahlen stimmen..
Die Atmosphäre unter den Kollegen war super. Die zwischen den Mitarbeiter*innen und der Geschäftsführung eine Katastrophe
Also alle schlechten Bewertungen sind mehr oder weniger realistisch und spiegeln absolut das Image wieder
Es ist schwierig Karriere zu machen, wenn von vornherein feststeht, dass man nur einen 2 Jahresvertrag ohne Möglichkeit auf Verlängerung bekommt. Das gibt einem von Anfang an das Gefühl, nur eine Arbeitskraft und austauschbar zu sein.
Mit meinen Kolleg*innen hatte ich nie Probleme !
Hätte eigentlich 0 Sterne verdient. Habe in meiner gesamten Zeit bei der Suchthilfe nur 1-2 mal mit der Geschäftsführung gesprochen und ich bezweifle stark, dass sie überhaupt wusste, wo und seit wann ich dort arbeite. Generell gab es keinerlei Wertschätzung und man hatte eher das Gefühl unerwünscht zu sein, sobald man etwas angemerkt oder vorgeschlagen hat
Wie bei den anderen Punkten auch, war die Kommunikation unter den Kollegen top. Mit der Geschäftsführung habe ich in 2 1/2 Jahren 1-2x geredet...
Die Arbeit an sich hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und es gab immer etwas neues. Langweilig wurde es nicht
Das er Abmahnungen rausballert wie ein Pizzabäcker seine Pizza
Die Unternehmensleitung, die Verwaltung, mieser Haufen
Die Sessel Furzer und Zahlen verschönerer rauswerfen, Qualifiziertes Personal einstellen und keine die keine oder sehr geringe Ahnung haben einstellen, Verwaltung!
Wenn man tief genug in den Hintern kriecht, dann bestimmt top!
Dünnpfiff drauf!
Kannste knicken
Knicken!
Für eine Beerdigung reicht es gerade so!
Mülltrennung Top, Fürsorgepflicht flopp
Eigentlich ganz gut
Hatte nicht soviel mit denen zu tun
Weit entfernt von Vorgesetzten, eher geeignet um beim Zirkus zu arbeiten!
Geht so, wenn man selber denken darf!
Welche Kommunikation? Findet beim Kaffee machen statt
Knicken!
Wenn man mich hätte sinnvoll und wirtschaftlich Arbeiten lassen!
Kantine.
Gibt leider nur schlechtes, wie oben schon erwähnt
Stadt Essen sollte viel mehr die Geschäftsführung überprüfen. Warum wird das nicht gesehen?
Vorschlag: Geschäftsführung auswechseln!
Lob der Geschäftsführung gibt es nicht. Hier herrscht eine hohe Fehlerkultur.
Welches Image? Man muss nur die Bewertungen lesen
Durch viele Wochenenddienste nicht gegeben
Fortbildungen werden nur ungern bezahlt und nur durch eine triftige Begründung
TVÖD
Mülltrennung findet statt.
Zu hohe Fluktuation, es kann kein Zusammenhalt entstehen.
Es werden immer wieder Fehler gesucht, um die älteren Mitarbeitenden los zu werden.
Es gibt nur eine Person, die was zu sagen hat und das ist ein Teil der Geschäftsführung. Flache Hierarchien wie es in den Stellenangeboten beschrieben wird, gibt es nicht! Warum die Stadt Essen sich da nicht einmischt, ist kaum nach zu vollziehen. Nur weil die sogenannten Zahlen stimmen? Aber das ist nicht der Verdienst dieser Geschäftsführung!
Hohe Personalfluktuation, dass kann keine gute Arbeitsbedingung sein. Viele Wochenenddienste, da kaum Personal da ist.
Veraltete Büromöbel.
Katastrophe! Vieles wird besprochen und Tage später heißt es von der Geschäftsführung das wurde nie so besprochen. Man muss alles schriftlich machen, um Gespräche später bezeugen zu können. Es werden einem Lügen oder Falschaussagen unterstellt.
Könnten Interessant sein, wenn es ein beständiges Team geben würde und wenn man die eingebrachten Ideen auch umsetzen dürfte. Leider darf man nicht selber denken, außer es Gefällt der GF. Durch den ganzen Personalwechsel findet keine fachliche sozialarbeiterische Beratung mehr statt.
Kantine
Geschäftsführung und Unternehmensphilosophie
Geschäftsführung austauschen, Aufsichtsrat und Stadt Essen in die Verantwortung für die desaströse Führung nehmen. Man sollte sich mal zeigen lassen, wie viele (oft langjährige Mitarbeiter mit hoher Identifikation und guter fachlicher Arbeit) in den letzten 5-6 Jahren von sich aus gekündigt haben. Das spricht für sich.
Das Klima ist geprägt von Angst und Unsicherheit. Die Geschäftsführung zieht "Top-Down" ihre sehr respektlose und kaum wertschätzende Haltung mit wenigen Vasallen in der Leitungsetage durch. In den Teams geht man insgesamt kollegial miteinander um. Das hilft aber nicht, "rettet" nur über eine kurze Zeit. Verbesserungsvorschläge und ehrliche Kritik in der Sache sind unerwünscht. Manipulatives System mit pathologischen Zügen. Es wird offen von Seiten der Geschäftsführung gedroht, manchmal trifft man sich vor dem Arbeitsgericht. Die meisten anständigen Mitarbeiter (oft solche mit viel Fachverstand und Engagement) haben schon längst gekündigt (sehr sehr viele in den letzten Jahren).
Nach innen opportunistisch, nach außen ganz mies und aller Orten bekannt. Kaum zu glauben, dass dort noch Mitarbeiter anheuern.
Da das Betriebsklima seit Jahren sehr schlecht ist, fühlt man sich als Mitarbeiter nicht gut aufgehoben. Die WLB ist rein private bzw. persönliche Sache. Da muss man schon für sich selbst sorgen.
Keine Aufstiegsmöglichkeiten. Wie auch, die meisten Neuen sind ruckzuck wieder weg. Wird auch nicht gefördert. Alle Mitarbeiter in Leitungsverantwortung oder koordinierender Funktion sind in den letzten Jahren gegangen. Hier möchte man keine Verantwortung übernehmen.
Tarif für Fachkräfte, sonst Mindestlohn.
Müll wird getrennt. Sonst wird kein Thema innovativ benannt und umgesetzt. Sozialbewusstsein den Mitarbeitern gegenüber unterirdisch. Als Sozialunternehmen kann das nicht gut für die Umsetzung der sozialen Ziele sein.
In den Teams an der Basis ok. Leider kündigen die Kollegen meist nach sehr kurzer Zeit, so dass sich ein gewachsener Zusammenhalt nicht entwickeln kann. Das war bis vor einigen Jahren anders. Die Geschäftsführung fördert den Zusammenhalt nicht, setzt eher auf Spaltung und Denunzieren. Das erinnert etwas an die Strukturen mancher Klientel.
Fast alle weg. Die wenigen älteren Kollegen, die noch da sind, retten sich gedanklich in die Rentenperspektive...wenn das mal gut geht.
Das wäre eigentlich gar keinen Stern wert. Absolut unzeitgemäße Unternehmensführung wie aus der Steinzeit. Die Geschäftsführung hat sich willfährige Opportunisten herangezüchtet, die deren respektlose Haltung den Mitarbeitern völlig unreflektiert kommunizieren und damit viele Mitarbeiter dauerhaft demotivieren. Fehlende Wertschätzung, keine ernstgemeinte Beteiligung, Mitarbeiterförderung oder eigene Kritikfähigkeit seitens der Geschäftsführung. Das Vorgesetztenverhalten hat pathologische Züge mit völliger Negierung eigener Anteile am schlechten Klima und der daraus resultierenden desaströsen Fluktuation. Mitarbeiterbefragungen sind in den letzten Jahren sehr schlecht ausgefallen. Der "Kopf des Fisches" nimmt sich davon leider nichts an. Und das in Zeiten von Fachkräftemangel. Die Geschäftsführung wirkt nach innen häufig ziemlich überfordert und hat gar kein Interesse, gute Leute zu halten.
Büroausstattung ok aber lange nicht mehr investiert.
Von "oben" nach "unten", sehr hierarchisch und auch altbacken. One-Way, Beteiligung und Kreativität sind unerwünscht. Mitarbeiter werden sofort in den Fokus genommen, wenn leise Kritik geäußert wird oder Missstände benannt werden. Dann werden Verträge nicht verlängert oder teils langjährige und verdiente Mitarbeiter kündigen von sich aus. Die Kommunikation ist sehr schnell nicht mehr gewaltfrei, auch wenn das von Seiten der Geschäftsführung viele Jahre propagiert wird. Beteiligung wird im Gremium "Kompetenzteam" vorgegaukelt. Unter dem Anschein eines modernen Sozialunternehmens werden ausschließlich willfährige "Erfolgsmeldungen" honoriert.
Keine Unterschiede/Diskriminierung in Bezug auf gesetzl. Anforderungen. Mehr aber auch nicht.
Die Aufgaben sind eigentlich sehr abwechslungsreich und gesellschaftlich wichtig. Viele Mitarbeitende sind aber demotiviert, so dass hier deutlich mehr möglich wäre. Erstaunlich, dass dies die Verantwortlichen der Stadt Essen und die Mitglieder des Aufsichtsrates nicht zu interessieren scheint. Vielleicht wollen sich die Verantwortlichen gern von hochglänzenden Jahresberichten mit tollen Erfolgsmeldungen selbstgemachter Erfolgskennziffern blenden lassen. Was macht eigentlich so ein Aufsichtsrat? Hat er nur die Aufsicht über wirtschaftliche Ergebnisse oder auch auf deren Reproduktionsbedingungen?
Teilweise kollegialer Zusammenhalt auf den unteren Ebenen. Vielschichtige Angebotsstruktur.
Geschäftsführung entlassen und ihr Leitbild in der Praxis leben. Dies ist allerdings frommes Wunschdenken. Denn die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen stimmen. Tätig werden müsste der Aufsichtsrat, der mit Kommunalpolitikern und Vertretern der großen Wohlfahrtsverbände besetzt ist.
Inwiefern dieser über die gemessene Mitarbeiterunzufriedenheit (durch statistische Erhebungen belegt, bis man die Erhebungen angesichts der Ergebnisse eingestellt hat) und die nachweisbare, dadurch resultierende Mitarbeiterfluktuation in Kenntniss ist, ist mir unbekannt.
Klima der Angst. Viele langjährige beschäftigte Sozialarbeiter mit Erfahrung und hohem Ansehen unter den Klienten wurden mit perfiden, unsozialen Methoden erfolgreich zur Kündigung gedrängt. Neue Verträge werden mit deutlich ungünstigeren Konditionen angeboten. Stellen werden projektgebunden befristet, auch bei langjährig laufenden Projekten. Mitarbeiter in manchen Bereichen müssen flexibel monatlich auf eine Vollzeitstelle verzichten, wenn Studentische Hilfskräfte werden grundsätzlich nur mit Zeitverträgen ausgestattet und nach maximal 2 Jahren gekündigt.
Fachlich genießt der Träger aufgrund eines großen Angebotsspektrums einen guten Ruf. Die schlechten Arbeitsbedingungen und die absolut katastrophalen zwischenmenschlichen Kompetenzen der Geschäftsführung sind allerdings mittlerweile in verschiedenen anderen Trägern in Essen, dem Fachbereich der Universität und in suchthilfespezifischen Einrichtungen über das Stadtgebiet hinaus bekannt.
Manche Arbeitsbereiche der Suchthilfe erfordern sicherlich ein hohes Maß an Flexibilität von Seiten der Arbeitnehmer. Dies wird auch eingefordert. Für die meisten Mitarbeiter stehen tatsächlich die Klienten im Vordergrund, sodass sie diesen Anforderungen motiviert nachkommen. Dies wird allerdings nicht gewürdigt, umgekehrt wird Flexibilität den Mitarbeitern kaum gewährt, auch wenn diese durch interne Koordination ein reibungsloses Ablaufen der Tätigkeiten gewährleisten könnten.
Es besteht theoretisch aufgrund der Vielzahl an verschiedenen Angeboten und Einrichtungen unter dem Träger eine gute Möglichkeit, unterschiedliche Bereiche der Drogenhilfe kennenzulernen. Wird aber nur wenigen Mitarbeitern ermöglicht. Befördert (oder auch nur langjährig geduldet und nicht weg-schikaniert) werden nur Mitarbeiter, die keine Kritik an Entscheidungen der Geschäftsführung äußern und sich sehr angepasst verhalten.
Nebenamtlich Beschäftigte mit teils verantwortungsvollem Aufgabenbereich verdienen knapp über Mindestlohn. Vor dem Mindestlohn gab es dort für Tätigkeiten etwas über 7,-€ Gehalt.
Für hauptamtlich Beschäftigte Bezahlung nach TVÖD, also grundsätzlich gut, aber:
viele Mitarbeiter müssen flexibel monatlich auf mögliche Arbeitsstunden (damit Gehalt) verzichten, allerdings auf Wunsch des Arbeitgebers bereit stehen. Das betrifft fast alle studentischen Hilfskräfte und viele hauptamtliche Sozialarbeiter. Ist beispielsweise eine Einrichtung nicht genügend belegt, wird die Stundenzahl mancher Mitarbeiter reduziert. Bei genügender Belegung wieder erhöht. Dies wird angeordnet.
Müll wird getrennt. Potenziell hochinfektiöses Material (Spritzbesteck durch intravenöse Applikation von Heroin- oder Kokain Derivaten, gebrauchte Verbandsmaterialen, etc.) wird ordnungsgemäß gesichert und entsorgt.
Also gesetzliches Mindestmaß. Anstrengungen die darüber hinaus gehen, gibt es nicht.
Oft lernt man hier engagierte, tolerante, empathische Kollegen aus der sozialen Arbeit kennen. Davon verlassen allerdings viele die Suchthilfe wieder. Ab einer gewissen Hierarchieebene, ab der direkter, häufiger Kontakt zur Geschäftsführung besteht, ist offener kollegialer Zusammenhalt nur noch eingeschrängt möglich, wenn man nicht selbst "zur Zielscheibe" werden möchte. Das durch die geschilderten Umstände geschaffene negative Arbeitsklima belastet den Zusammenhalt.
Sozialarbeiter mit alten Verträgen die vorteilhaftere Arbeitsbedingungen als aktuelle Verträge enthielten, wurden systematisch vertrieben.
Desaströs. Man kann es wirklich nicht anders nennen. In der Suchthilfe werden wirklich mit allen (legalen) Mitteln die Interessen der Geschäftsführung gegenüber den Mitarbeitern durchgesetzt. Teilweise darüber hinaus. So gab es auch durchaus Vorschriften, die vor dem Arbeitsgericht erfolgreich angefochten werden mussten. Ein konstruktiver Dialog mit der Geschäftsführung ist grundsätzlich nicht möglich, berechtigte Forderungen und Anliegen werden solange ignoriert, bis Arbeitsgerichte eingeschaltet werden. Das betraf Arbeitszeiten, Bezahlung im Krankheitsfall, Urlaubsansprüche, Vertretungen, etc.
Arbeitsausstattung der Büroräume ist grundsätzlich in Ordnung. Das Menschenbild der Geschäftsführung spiegelt sich allerdings sogar hier:
Ein Dienstraum, der nur vom einfachem Personal genutzt wird und direkt vor dem Heizungsraum liegt, fensterlos ist und aus Sicherheitsgründen teilweise geschlossen sein muss ist weder mit Belüftung noch Klimatisierung ausgestattet worden. Dies ist jedoch der Ort, an dem das eingesetzte Personal einen Großteil seiner Arbeitszeit leistet.
Manche (nebenamtlich) Beschäftigte, mit vielen Jahren Betriebszugehörigkeit, haben noch nie die Geschäftsführung gesehen oder ein Wort mit ihr gewechselt sondern nur Anweisungen, Forderungen oder Kritik (niemals Lob oder Anerkennung) über weitergeleitete E-Mails oder durch andere Mitarbeiter unterhalten. Bei einer Betriebsgröße knapp über 100 Mitarbeitern.
Da kann man genau genommen wirklich nichts beanstanden. Mitarbeiter werden unabhängig von ihrem Geschlecht schikaniert und aus dem Betrieb gedrängt. Die Geschäftsführung ist paritätisch mit Frauen besetzt. Die die Aufstiegschancen erfolgen bei der Suchthilfe zwar nicht nach fachlichen Gesichtspunkten, benachteiligt wird allerdings anhand des Kriteriums wie angepasst und kritiklos man prekäre Arbeitsbedingungen und den autoritären, willkürlichen Führungsstil der Leitung hinnimmt und nicht nach Geschlecht.
Im Prinzip also 5 Sterne, die ich hier aber trotzdem nicht vergeben möchte.
Da bei Arbeitsatmosphäre und Vorgesetztenverhalten aber auch 1 Stern zuviel vergeben werden mussten (0 Sterne waren nicht möglich), gleicht sich dies wieder aus.
Im Grunde sind die Aufgaben interessant und die Arbeit mit den Klienten macht, wenn sie einem liegt, sicherlich teilweise Freude.
Die Arbeitsbelastung ist allerdings nicht gerecht verteilt und auf die Ausgestaltung des eigenen Aufgabengebietes hat man nur Einfluß, solange man außerhalb der Reichweite vom "Radar" der Geschäftsführung arbeitet.
So verdient kununu Geld.