46 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
46 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

kununu Prüfprozess
46 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Positiv hervorheben möchte ich, dass es eine Regelung gibt, nach deren Erfüllung man seinen Hund mit ins Büro nehmen darf. Das ist ein Pluspunkt für Tierhalter:innen.
Zwischen den Teams gibt es spürbare Verstrickungen und Reibereien. Informationen laufen teilweise über inoffizielle Wege oder bleiben irgendwo hängen. Das macht die Informationsfindung häufig unnötig kompliziert und kostet Zeit und Nerven.
Offiziell gibt es „flexible Arbeitszeiten“ von 06:00 bis 18:00 Uhr bei einer 39‑Stunden‑Woche. In der Praxis bedeutet das aber: Am Freitag darf nur bis 14:00 Uhr gearbeitet werden, sodass man an den übrigen Tagen entsprechend länger bleiben muss, um auf die Stunden zu kommen. Für mich war das keine echte Flexibilität und definitiv keine gute Work‑Life‑Balance.
Besonders enttäuschend war der Umgang mit meiner Kündigung. Diese erfolgte aufgrund eines persönlichen Schicksalsschlags. Statt Verständnis oder zumindest neutraler Professionalität gab es einen Kommentar, den ich als unsensibel und unangemessen empfunden habe. Gerade in solchen Situationen hätte ich mehr Empathie und Respekt erwartet.
Auch unter den Vorgesetzten herrscht nicht immer Einigkeit. Entscheidungen wirkten zum Teil so, als seien sie eher dazu gedacht, sich gegenseitig auszustechen oder zu schikanieren, statt sich an sachlichen Kriterien zu orientieren. Das trägt nicht zu einer vertrauensvollen Atmosphäre bei und sorgt für zusätzliche Unsicherheit im Arbeitsalltag.
Home‑Office ist, wenn überhaupt, erst nach der Probezeit ein Thema. In Zeiten, in denen viele Unternehmen flexiblere Modelle anbieten, wirkt diese Regelung wenig zeitgemäß. Für Mitarbeitende, die auf mobile Arbeit angewiesen sind oder davon profitieren würden, ist das ein spürbares Minuspunkt.
Die Qualität der Kantine würde ich eher als mäßig bezeichnen. Eine Kollegin klagte nach dem Essen dort regelmäßig über Bauchschmerzen. Auch wenn das sicherlich individuell sein kann, hinterlässt es keinen guten Eindruck und trägt nicht zur Zufriedenheit am Standort bei.
Die bereitgestellte Technik ist meistens nicht neu, sondern bereits gebraucht und entsprechend abgenutzt. Das wirkt sich sowohl auf die Arbeitsatmosphäre als auch teilweise auf die Effizienz aus, weil Geräte langsamer oder fehleranfälliger sind, als man es von moderner Ausstattung erwarten würde
Statt über „flexible Zeiten“ zu reden, wäre eine generelle 38‑Stunden‑Woche für alle ein sinnvoller Schritt gewesen.
Bei einer 39-Stunden-Woche und einer Gleitzeit von 06:00 Uhr bis 18:00 Uhr (Mo-Do) und Freitag nur bis 14:00 Uhr, verstehe ich den Sinn nicht dahinter. Unter der Woche wird somit mindestens 9 Stunden oder länger auf Arbeit verbracht, damit man Freitag einen kurzen Tag hat. Dadurch hat man keine wirklich Work-Life-Balance.
Für die Arbeit die man macht, ist es schon ein gutes Gehalt. Es könnte wahrscheinlich etwas besser sein. Das man einen Tarifvertrag hat, ist schon ein großer Vorteil.
Vom direkten Vorgesetzten war das Verhalten immer korrekt und sehr freundlich.
Die Kommunikation mit dem direkten Vorgesetzten und im Team ist super. Von der Geschäftsführung lässt sehr zu Wünschen übrig wie beispielsweise einen Nichtsaussagenden Artikel.
Meistens täglich immer die Gleichen Aufgaben und wiederholte Probleme mit den Systemen.
Keine richtige Einarbeitung
Wird immer schlechter
Urlaub muss lange vorher geplant sein und ob er genehmigt wird erfährt man kurz vorher
Für die viele Arbeit täglich ohne Pause nicht akzeptables Gehalt
Keine Mülltrennung, täglich viel vermeidbarer Müll
Bei den ständigen Überstunden ein muss
Arrogantes Verhalten, bei Problemen wird lieber auf Durchzug geschaltet
Veraltete Technik die selten funktioniert, keine Sitzmöglichkeit, keine Pause bei 7 Std Schicht, keine vorgeschriebene Ruhezeit zwischen 2 Schichten
Gesprochen wird kaum, und wenn schlecht über Kollegen
Immer das selbe
Gleitzeit, Schwimmbadbesuch, Parkplätze, 13. Monatsgehalt Essen in der Kantine
Würde letztendlich schon bei den Verbesserungsvorschlägen und beim Vorgesetztenverhalten gesagt.
Wie bereits gesagt: An erster Stelle: Mehr miteinander! Meinung der Mitarbeiter akzeptieren und so stehen lassen! Probleme mal zeitnah anzugehen und nicht wochenlang, gar monatelang, vor sich her schieben. Auch mal Geld für wichtige Dinge ausgeben. Woanders spielte es in der Vergangenheit ja auch keine Rolle was es kostete, obwohl es auch günstiger gegangen wäre! Langjährige und kompetente Kollegen werden in manchen Abteilungen verheizt. Mitarbeiter die kündigen, in Elternzeit sind oder ausscheiden, werden nicht nachbesetzt. Angst um die steigende Anzahl der Gesamtkollegschaft? Für mich nicht nachvollziehbar sein
Gegen die Atmosphäre gibt es nichts einzuwenden. In meiner Abteilung wird auf Augenhöhe mit einander umgegangen. Mit anderen Abteilungen klappt es auch meistens Recht gut.
Wenn innerhalb des Hauses mehr miteinander gearbeitet werden würde, gäbe es auch weniger Probleme. Nur ein Beispiel: Trennung Netz und Vertrieb. Katastrophe
Ja ich weiß, Diskriminierung. Muss man ja nicht nach außen kommunizieren.
Das bekommen die Kunden natürlich auch mit, dass es bei uns da nicht rund läuft. Liebe Vorgesetzte: Der Kunde ist unser größtes Gut und kein Klotz am Bein!
Wird gelebt.
Es sind die einen oder anderen Kollegen schon Vorgesetzte geworden und Weiterbildung wird unterstützt.
Da muss ich mich meinen Vorrednern anschließen. Woanders bekäme ich auf Grund meines Fachwissens mehr. Schade....
Es wird viel für die Umwelt getan und die Sozialleistungen sind meines Erachtens gut
Am Zusammenhalt in meiner Abteilung gibt es nichts zu kritisieren. Über andere Abteilungen kann ich nichts Aussagen. Hier wird meiner Meinung nach aber auch der Maulkorb gesetzt.
Ältere und jüngere Kollegen harmonieren in meiner Abteilung sehr gut. Ich finde auch nicht, entgegen vorherigen Aussagen, dass Ältere "geschont" werden. Eher das Gegenteil. Letztendlich sind wohl auch die Vorgesetzten froh, dass noch ein paar alte Hasen mit Erfahrung da sind und das Eine oder Andere geschmeidiger lösen können/konnten.
Auch hier so und so. Aus einer Maus wird ein Elefant gemacht und wichtige Dinge werden gekonnt "umschifft". Auch wird oft über private Dinge meiner Kollegen getratscht, die in einem 4-Augen-Gespräch stattfanden. Ist für mich ein No Go!!!
Man bekommt alles und hat alles für die tägliche Arbeit. Kantine? TOP
Na ja, wichtige Dinge werden schon kommuniziert. Man erfährt aber auch vieles nur über den "Flurfunk", was hinter den Kulissen wichtiges passiert.
Ist meines Erachtens gegeben
Sehr viele unterschiedliche Aufgaben. Hier ist auch viel Fachwissen gefragt, was man sich im Laufe der Jahre aneignen muss.
Aus meiner Sicht schwierig, da neuer Geschäftsführer mehr verunsichert, als positiv gestaltet.
Es bestimmen die alten Hauptabteilungsleiter, die die einst entwickelten Werte und Grundsätze scheinbar ignorieren. So soll ernst zu nehmendes Change Management aussehen?
Kaum vorhanden und vor allem nicht auf Augenhöhe. Leitende Angestellte werden erst teils geschasst und dann wieder eingestellt.
kurze Freitage und Gleitzeit, sicherer Arbeitsplatz
Siezen unter Kollegen und Vorgsetzten, nicht im TvÖD wie andere Stadtwerke, überteuertes Parken, Onlinemeetings anstatt vor Ort
Hierarchie abflachen, junge Vorgsetzte einstellen, Modernes Arbeiten umsetzen z.B. mobiles Arbeiten, kostenloses Parken.
Das Arbeitsklima ist nicht gut. Da im SÜC-Konzern mehrere Unternehmen sind, gilt die Denkweise GmbH gegen GmbH. Jeder schaut nur auf die eigenen Kosten. Das gleiche gilt für die Abteilungen. Es herrscht kein Miteinander sondern ein Gegeneinander.
Das Image leidet stark. Es wandern immer mehr Kunden ab. Anstatt Bestandskunden zu halten, werden Maßnahmen für Neukunden ergriffen.
Es gibt 39h die Woche und Gleitzeit. Freitag ist ein kurzer Tag. Abteilungsveranstaltungen finden leider vermehrt am Wochenende statt.
Weiterbildung wird auf Eigeninitiative unterstützt.
Ehrlichkeit gibt es hier leider nicht. Mitarbeiter werden rausgeekelt aus Neid und anschließend gekündigt. Sowohl in der Probzeit als auch als unbefristet eingestellter Mitarbeiter. Sehr hohe Fluktuation, vor allem bei jungen Mitarbeitern.
Ältere Kollegen werden bevorzugt, vor allem bei der Leistungszulage. Jede Abteilung hat ein festes Budget vorgegeben. Wird ein Mitarbeiter besser bewertet, muss ein anderer Mitarbeiter schlechter bewertet werden. Mit einer Zulage für die eigentliche Leistung hat das nichts zu tun.
Ein Vorgesetzter, der über die eigenen Mitarbeiter lästert und die Probleme nicht ernst nimmt. Da der erste Führungskreis schon 30-40 Jahre im Unternehmen und gehobenen Alters ist, ist die Unternehmenskultur sehr veraltet. Es wird nur gesiezt, neue Ideen werden nicht ernst genommen und als junger Mitarbeiter hat man sowieso nichts zu sagen. Die Hiarchie wird stark gelebt.
Höhenverstellbare Schreibtische gibt es nur mit driftigem Grund wie Rückenschmerzen. Es gibt viele Großraumbüros. Es wird mit Mobiler Arbeit geworben, allerdings wird diese im Unternehmen in 2025 immer noch nicht gelebt. Es ist einfach nicht erwünscht.
Es gibt das Intranet, das wars.
Das Gehalt ist ok, mehr aber auch nicht. Da die SÜC nicht im TVöD ist, wird hier für eine gleichwertige Stelle weitaus weniger bezahlt. Es wird mit der Leistungszulage gelockt, die aber vor allem für neue Mitarbeiter sehr knapp ausfällt. 300 € pro Jahr kann vom Lohn für das Parkhaus abgezogen werden. Kostenloses Parken gibt es hier nicht.
Es kommt darauf an. Es gibt auch viele Aufgaben, die mit der eigentlichen Stelle nichts zu tun haben.
Trotz der genannten Kritikpunkte möchte ich auch hervorheben, dass die SÜC als Unternehmen in einigen Bereichen sehr positiv aufgestellt ist. Besonders das Engagement für Umweltschutz und nachhaltige Energieversorgung verdient Anerkennung. Die breite und interessante Aufgabenvielfalt, insbesondere im Bereich moderner Technologien wie 3D-Scanning, macht die Arbeit in der Abteilung ansprechend und bietet Potenzial für spannende Projekte. Darüber hinaus gibt es flexible Arbeitszeitmodelle wie Gleitzeit und die Möglichkeit zum Homeoffice, was für viele Mitarbeitende eine wertvolle Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben darstellt, wenn es richtig umgesetzt werden kann. Ein weiterer positiver Aspekt ist der neue Geschäftsführer, der offen für Gespräche mit jedem Mitarbeitenden ist. Ich persönlich habe hier einen sehr guten Eindruck gewonnen und auch ein aufschlussreiches Gespräch geführt, das mir gezeigt hat, dass Veränderung möglich ist und ernsthaft angestrebt wird.
Die Arbeitsatmosphäre ist geprägt von Misstrauen, Stillstand und einer ablehnenden Haltung gegenüber Veränderungen. Neue Ideen und Fragen werden oft nicht gewünscht und führen zu Kritik oder sogar Personalgesprächen. Der Kollegenzusammenhalt ist schwach, da Wissensaustausch und gegenseitige Unterstützung, besonders zwischen jüngeren und älteren Mitarbeitenden, kaum stattfinden. Führungskräfte zeigen häufig ein unprofessionelles Verhalten, das von Bevorzugung, mangelnder Durchsetzungskraft bis hin zu cholerischem Auftreten reicht. Dies führt zu einem Klima von Unsicherheit und Kontrollzwang, das auch die Kommunikation stark belastet. Rückmeldungen zur Arbeit erfolgen selten konstruktiv oder nachvollziehbar. Auch die Gleichberechtigung wird nicht ausreichend gelebt: Aufgabenverteilung, Dienstpläne und der Umgang mit Behinderungen sind oft unfair und undurchsichtig. Weiterbildungsmöglichkeiten sind kaum vorhanden oder ungeeignet, und ergonomische Arbeitsplätze fehlen trotz des Bedarfs. Insgesamt belastet dieses Umfeld die psychische Gesundheit der Mitarbeitenden und behindert sowohl persönliche als auch fachliche Entwicklung. Genaueres erkläre ich in den jeweiligen Unterpunkten.
1. Förderung einer offenen und respektvollen Unternehmenskultur
Es sollte ein Umfeld geschaffen werden, in dem neue Ideen, Fragen und Verbesserungsvorschläge willkommen sind und nicht als Störung wahrgenommen werden. Dazu gehören klare Regeln gegen Diskriminierung, respektlosen Umgang und Mobbing, unabhängig von Alter oder Position.
2. Verbesserte Einarbeitung und Begleitung neuer Mitarbeitender
Einführung eines strukturierten Einarbeitungsplans mit klaren Verantwortlichkeiten und regelmäßigen Feedbackgesprächen. So wird sichergestellt, dass neue Mitarbeitende von Anfang an wissen, wie sie ihre Aufgaben richtig erfüllen und sich weiterentwickeln können.
3. Gleichberechtigte Behandlung aller Mitarbeitenden
Förderung von Fairness bei der Aufgabenverteilung, Dienstplangestaltung und Homeoffice-Regelungen, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Behinderung. Auch nicht sichtbare Behinderungen müssen anerkannt und entsprechend berücksichtigt werden.
4. Klare Führungsleitlinien und konsequentes Handeln der Führungskräfte
Führungskräfte müssen als Vorbilder agieren und ein professionelles, respektvolles Verhalten vorleben. Unangemessenes Verhalten wie Anschreien oder Türen knallen darf nicht toleriert werden. Bei Problemen sind klare Maßnahmen notwendig.
5. Transparente und faire Kommunikation
Rückmeldungen zur Arbeit müssen zeitnah, konkret und konstruktiv erfolgen. Kritik sollte nachvollziehbar sein und auf überprüfbaren Fakten basieren. Kontrolle darf nicht zur Machtausübung, sondern muss der Qualitätssicherung dienen.
6. Verbesserung des Kollegenzusammenhalts
Förderung von Teamwork und Wissensaustausch, besonders zwischen verschiedenen Generationen. Ältere Mitarbeitende sollten aktiv in die Unterstützung und Entwicklung jüngerer Kolleg:innen eingebunden werden. Offene und respektvolle Kommunikation muss gestärkt werden.
7. Gezielte Weiterbildung und Entwicklungsmöglichkeiten
Schulungsangebote sollten regelmäßig überprüft und an die Bedürfnisse der Mitarbeitenden angepasst werden. Ein transparentes Weiterbildungsprogramm mit klaren Karrierewegen motiviert und bindet Mitarbeiter langfristig.
8. Ergonomische und zeitgemäße Arbeitsplätze schaffen
Die Ausstattung der Arbeitsplätze, z. B. mit höhenverstellbaren Tischen, muss verbessert und den gesundheitlichen Anforderungen angepasst werden. Dies zeigt Wertschätzung und fördert die Gesundheit der Mitarbeitenden.
Die Arbeitsatmosphäre ist geprägt von Stillstand, Angst und Misstrauen. Wer keine Fragen stellt und sich unauffällig verhält, hat wenig Probleme. Wer hingegen Ideen einbringt oder Hilfe benötigt, wird als „anstrengend“ oder „nicht eigenständig“ abgestempelt. In der Abteilung herrscht starkes Konkurrenzdenken, gefördert durch Wissensmonopole älterer Kolleginnen, die ihr Wissen bewusst nicht weitergeben. Eine strukturierte Einarbeitung existiert nicht, stattdessen wird auf eine „laufende Einarbeitung“ verwiesen, die de facto nie stattfindet. Veränderungen werden blockiert, neue Systeme ignoriert. Die Dienstpläne richten sich fast ausschließlich nach den Wünschen älterer Mitarbeitender. Frühdienste werden systematisch den Jüngeren zugewiesen, deren Anliegen oft ignoriert oder abgewertet werden. Jüngere Mitarbeitende dürfen sich kaum austauschen und werden für Kleinigkeiten kritisiert, während ältere Kolleginnen lautstark stundenlang privat plaudern. Rücksicht auf gesundheitliche Einschränkungen, insbesondere unsichtbare Behinderungen, fehlt. Krankmeldungen sind nur telefonisch erlaubt, das erhöht den Druck und fördert Gerüchte.
Das Image der SÜC als Arbeitgeber ist, auch außerhalb der Firma, eher negativ behaftet. Es gibt definitiv Abteilungen, in denen ein gutes Miteinander herrscht und moderne Strukturen gelebt werden. Leider gibt es aber auch viele Bereiche, in denen ähnliche Probleme auftreten wie in meiner Abteilung. Ein wesentlicher Grund dafür liegt in den festgefahrenen Hierarchien und der Tatsache, dass einige Hauptabteilungsleitungen seit Jahrzehnten auf ihren Positionen sitzen und sich dort ihre eigenen „Throne“ aufgebaut haben. Kritik, neue Impulse oder echte Veränderung sind in diesen Strukturen kaum möglich. Das blockiert nicht nur die Entwicklung einzelner Teams, sondern des gesamten Unternehmens. Wer als neue, engagierte Person in eine solche Abteilung kommt, trifft schnell auf Widerstand, wird ausgebremst oder schlicht ignoriert. Die Strukturen sind veraltet, das Führungsverhalten teils unangemessen und der Umgang untereinander häufig respektlos. Ich hoffe sehr, dass die positiven Beispiele innerhalb der SÜC Schule machen und dass das Unternehmen erkennt, dass echter Wandel nur möglich ist, wenn auch alte Machtstrukturen hinterfragt und aufgebrochen werden.
Auf dem Papier bietet das Unternehmen gute Rahmenbedingungen für eine ausgewogene W-L-B. Gleitzeit, Homeoffice und ausreichend Urlaubstage. In einigen Abteilungen funktioniert das auch gut. In der Abteilung Vermessung und Planerstellung jedoch wird Homeoffice entweder gar nicht oder nur sehr eingeschränkt erlaubt, meist zugunsten älterer Mitarbeitender. Selbst bei formalem Anspruch wird die Genehmigung oft an willkürliche Bedingungen geknüpft oder immer wieder verschoben. Die versprochene Flexibilität ist in der Praxis kaum vorhanden. Erschwerend kommt die psychische Belastung durch das Arbeitsumfeld hinzu: respektloser Umgangston, Misstrauen, fehlender Rückhalt im Team sowie ständige Kontrolle sorgen für ein Klima, das man nicht mit dem Feierabend hinter sich lassen kann. Der Druck begleitet viele auch im Privatleben, was auf Dauer die Erholung und Lebensqualität erheblich beeinträchtigt. Obwohl also strukturell eigentlich gute Voraussetzungen bestünden, wird das Potenzial für eine gesunde W-L-B durch das Verhalten von Kolleginnen und insbesondere Führungskräften vollständig zunichtegemacht. In der Vermessung ist von echter Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben keine Rede.
Wie das Thema Karriere und Weiterbildung in anderen Abteilungen der SÜC gehandhabt wird, kann ich nicht beurteilen. In meiner Abteilung jedoch gab es trotz mehrfacher Nachfrage keinerlei sinnvolle oder passende Schulungsangebote. Die einzige Schulung, die letztlich genehmigt wurde, war für unser konkretes Aufgabenfeld vollkommen ungeeignet, wie bereits oben beschrieben. Sie wurde offensichtlich gebucht, ohne die Inhalte vorher gründlich zu prüfen, und hatte keinerlei praktischen Nutzen. Damit wurde eine wichtige Chance zur Weiterentwicklung vertan, sowohl fachlich als auch finanziell.
Die SÜC bietet grundsätzlich ein gutes Gesamtpaket mit üblichen Sozialleistungen wie Altersvorsorge, Weihnachtsgeld und weiteren Benefits, die auch viele andere Unternehmen gewähren. Doch beim Thema Leistungsbonus zeigt sich ein anderes Bild: Die Bonuszettel sind oft schon vorausgefüllt, und die sogenannten Lieblingsmitarbeiter werden klar bevorzugt. Die tatsächliche Leistung wird kaum objektiv bewertet, und es gibt keine transparente Rückmeldung, warum eine Bewertung nicht besser ausfiel. Persönliche Leistungen und Fakten werden nicht offen kommuniziert. Als ich nachfragte, wurde ich mit der Aussage abgespeist, dass auch mein Hauptabteilungsleiter auch sein Gehalt gekürzt bekommen habe und es der SÜC finanziell momentan nicht gut gehe. Insgesamt wirkt das Bonussystem unfair und intransparent, wodurch die Motivation und das Vertrauen der Mitarbeitenden stark leiden. Die Sozialleistungen sind zwar solide, doch bei der Anerkennung individueller Leistung besteht großer Verbesserungsbedarf.
Das Umweltbewusstsein der SÜC ist definitiv positiv hervorzuheben. Das Unternehmen engagiert sich sichtbar für nachhaltige Lösungen, achtet auf Ressourcenschonung und setzt Umweltaspekte in vielen Bereichen konsequent um. Im Bereich des sozialen Miteinanders hingegen lässt das Bewusstsein leider stark zu wünschen übrig, wie aus den oben genannten Punkten deutlich wird. Ein respektvoller, wertschätzender und gleichberechtigter Umgang mit allen Mitarbeitenden wäre ebenso wichtig wie Umweltschutz. Hier besteht aus meiner Sicht erheblicher Nachholbedarf.
Ein echter Kollegenzusammenhalt existiert in der Abteilung kaum, besonders unter den jüngeren Mitarbeitenden wird der Austausch aktiv unterdrückt. Hilfe oder Wissen weiterzugeben ist ausdrücklich unerwünscht, was zu Isolation und Unsicherheit führt. Von drei älteren Kolleginnen im Innendienst zeigte nur eine echtes Interesse an der Weitergabe von Wissen, sie war hilfsbereit, geduldig und offen für Fragen. Die anderen zwei Kolleginnen hingegen behinderten aktiv das Arbeitsklima: Eine verbringt täglich mehrere Stunden mit lautem Privatgespräch, ohne dass dies von der Führung hinterfragt wird. Die andere tritt dominant und herablassend auf, hält sich für unersetzlich, weist unangemessene Aufgaben zu (z. B. Zettel schneiden) und äußert sich übergriffig zu Gesundheitsthemen, ohne medizinische Kompetenz. Fragen werden abgewertet, kritische Hinweise mit passiv-aggressiven Kommentaren versehen. Dieses Verhalten steht sinnbildlich für das Klima in der Abteilung. Noch gravierender: Führungskräfte, Betriebsrat und Personalabteilung kennen diese Missstände und tolerieren sie nicht nur, sondern verteidigen sie teils aktiv. Die anderen jüngeren Kolleginnen haben ebenfalls vor zu kündigen.
In der Abteilung zeigt sich sehr deutlich, dass langjährige und ältere Mitarbeitende Vorrang genießen. Obwohl in den letzten Jahren nur jüngere Mitarbeitende neu eingestellt wurden, spürt man klar, dass der Fokus weiterhin auf dem Schutz und der Bevorzugung der älteren Kolleginnen liegt. Ein ausgewogenes Miteinander zwischen den Generationen findet nicht statt. Statt voneinander zu profitieren, wird auf starren Strukturen bestanden, mit klarer Hierarchie, die auf Betriebszugehörigkeit basiert.
Das Verhalten meines direkten Vorgesetzten ist in vielerlei Hinsicht problematisch. Obwohl er fachlich kompetent sein mag, fehlt es ihm deutlich an Führungsqualität. Er bevorzugt offen bestimmte Mitarbeitende, meist persönliche Freunde, während andere ungeachtet ihrer Leistung benachteiligt oder ignoriert werden. In Stresssituationen verhält er sich oft aggressiv, wird laut, schlägt mit der Hand auf den Tisch oder schreit sogar Kolleginnen an, teils in vertraulichen Vier-Augen-Gesprächen. Dieses Verhalten ist nicht nur unprofessionell, sondern einschüchternd, vor allem gegenüber jüngeren weiblichen Mitarbeitenden. Konflikte im Team löst er nicht, sondern duldet oder unterstützt sogar grenzüberschreitendes Verhalten. Es fehlt an Klarheit, Fairness und Führung. Stattdessen herrschen Machtspiele und Unsicherheit. Auch sein eigener Vorgesetzter greift nicht ein, beide scheinen eher mit sich selbst beschäftigt als mit konstruktiver Teamführung. Besonders entlarvend war seine Reaktion auf meine Kündigung: „Ich hoffe, wir sehen uns nicht auf Kununu.“ Eine Aussage, die zeigt, dass ihm die Missstände bewusst sind. Wer eine respektvolle, sichere Führung erwartet, wird hier enttäuscht.
Die oben genannten Punkte sprechen bereits für sich, insbesondere in Bezug auf Arbeitsbelastung, Führung, Kommunikation und das generelle Miteinander.
Ergänzend sei erwähnt: Auch nach über zwei Jahren im Unternehmen habe ich noch immer keinen höhenverstellbaren Arbeitsplatz erhalten, obwohl dieser mehrfach angesprochen und beantragt wurde. Gerade im Hinblick auf ergonomisches Arbeiten und gesundheitliche Prävention ist das ein deutliches Versäumnis.
Die Kommunikation in der Abteilung ist stark von Misstrauen, Intransparenz und Doppelmoral geprägt. Offenheit wird offiziell gewünscht, jedoch in der Praxis nicht geduldet. Rückmeldungen zur Arbeit erfolgen kaum oder viel zu spät, besonders in der Einarbeitungszeit. Fehler bleiben lange unentdeckt, bis sie zufällig auffallen, dann wird sofort überreagiert, ohne die fehlende Anleitung zu berücksichtigen. Wer auf die mangelnde Kontrolle oder Unterstützung hinweist, wird pauschal kritisiert und in Personalgespräche zitiert. Kritik basiert nicht auf Leistung, sondern auf Sympathie. Einmal erhielt ich positives Feedback und Boni, kurz darauf wurde mir das Homeoffice entzogen und ich stand unter permanenter Beobachtung. Kontrolle dient hier weniger der Qualitätssicherung als der Machtausübung. Auch im Team herrscht keine offene Kommunikation. Kritik wird hinter dem Rücken geäußert, und selbst Kleinigkeiten wie Toilettengänge werden bewertet. Wer dieses Verhalten anspricht, riskiert Ablehnung. Insgesamt entsteht ein Klima der Verunsicherung, geprägt von Druck, Kontrolle und persönlicher Willkür, nicht von Zusammenarbeit oder Transparenz.
Das Thema Gleichberechtigung wurde bereits mehrfach angesprochen, besonders in Bezug auf Altersunterschiede und ungleiche Behandlung jüngerer Mitarbeitender. Kritisch ist zudem der Umgang mit Kolleginnen und Kollegen mit anerkannten Behinderungen oder Gleichstellungen. In unserer Abteilung werden vor allem unsichtbare Einschränkungen oft nicht ernst genommen. Statt Unterstützung oder Verständnis erfährt man teilweise offene Verhöhnung oder den Vorwurf, die Einschränkungen würden „erdacht“. Dieses Verhalten ist respektlos und diskriminierend. Die Situation eskalierte derart, dass das Integrationsamt eingeschaltet wurde. Die Vorgänge stehen inzwischen unter Beobachtung. Insgesamt fehlt es an Sensibilität und Respekt gegenüber Mitarbeitenden mit Behinderungen, was die Arbeitsatmosphäre weiter belastet und ein inklusives, gleichberechtigtes Miteinander erschwert. Eine wirkliche Gleichbehandlung wird dadurch massiv behindert.
Das Aufgabengebiet der Abteilung ist vielfältig und bietet Potenzial, etwa bei Projekten wie dem 3D-Scan oder technischen Vermessungen. Allerdings werden anspruchsvollere Aufgaben oft nur den jüngeren Mitarbeitenden übertragen, weil ältere Kollegen sich bewusst weigern, sich weiterzubilden oder Neues anzunehmen. Innovation und Entwicklung werden von ihnen häufig blockiert, nicht aus Zeitmangel, sondern aus grundsätzlicher Ablehnung gegenüber Veränderungen. So erhalten jüngere Mitarbeitende zwar Einblicke in spannende Bereiche, aber nicht durch einen strukturierten Entwicklungsplan, sondern eher aus Not. Eine gezielte Förderung oder Wissensweitergabe findet kaum statt. Schulungen, wenn angeboten, sind oft schlecht vorbereitet. So hat sich der direkte Vorgesetzte nicht mit den Inhalten auseinandergesetzt, was dazu führte, dass eine teure Schulung über 1.000 Euro für unser Aufgabenfeld völlig ungeeignet war und somit Geld verschwendet wurde. Die fehlende Unterstützung und mangelnde Wertschätzung behindern die berufliche Weiterentwicklung erheblich.
Nichts
Mitarbeiterbehandlung, Dienstpläne sind katastrophal, neue Mitarbeiter werden zum Lügen angestiftet.
Mehr auf die Mitarbeiter hören und deren Anliegen ernst nehmen
Pünktiche Gehaltszahlung
Schichtarbeit Sonn u Feiertag Wochenddienst Doppeldienste und jede Woche Überstunden
ohne Wertschätzung
keine Wertschätzung egal ob alt oder jung
wer gerne im Kreis fährt und mit Problemkundern arbeiten will
Gleitzeitmodell.
Bei Problemen und Missverständnissen wird nicht nach einem Vieraugengespräch gesucht. Stattdessen werden andere Mitarbeiter innerhalb der selben Abteilung nach deren Meinungen gefragt. Ausschlaggebende Entscheidungen werden durch Meinungen der anderen Mitarbeiter getroffen. Der Betriebsrat setzt sich nicht für die Mitarbeiter ein und handelt aus Arbeitgebersicht. Der Betriebsrat lässt sich von einer speziellen Abteilung manipulieren.
Eine objektive Personalabteilung die sich für die SÜC Mitarbeiter einsetzt.
Zu hoher Leistungsdruck, obwohl gute Leistungen erzielt werden.
Das mobile Arbeiten wird nicht als modern angesehen.
Viel Neid führt dazu, dass bewusst neue Mitarbeiter in Schwierigkeiten geraten.
Keine objektive Einstellung der Vorgesetzten.
Aufgrund des Teamklimas sinkt die Motivation für die Arbeit.
Keine Absprache innerhalb des Teams. Stattdessen werden neue Mitarbeiter nicht herzlich aufgenommen und unfair behandelt.
Keine Gleichberechtigung und leistungsorientierte Bezahlung innerhalb der einzelnen Abteilungen.
Das man schon ab 6 Uhr anfangen kann.
Unfaire Behandlung zwischen jungen und älteren Mitarbeitern genauso wie neuen Arbeitnehmern.
Führungsposition zieht eigene Freundschaften im Kollegium vor faire Behandlung aller Mitarbeiter.
Homeoffice für alle
Home Office nicht möglich nur für ältere Mitarbeiter.
Keine richtige Mülltrennung in den Büros. Es gibt nur einen Papiermüll und einen anderen der in den Küchen steht. Hier wird Rest- und Plastikmüll hineingeworfen
Ältere werden bevorzugt und halten sich für etwas besseres auch wenn man exakt den selben Job macht werden sie bevorzugt.
Sehr Unfair. Freunde unter den Kollegen werden bevorzugt.
Langjährige Mitarbeiter werden deutlich besser behandelt als junge und neu dazu gekommene
So verdient kununu Geld.