70 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
70 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
70 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Sicherer Arbeitsplatz dank öffentlicher Dienst
Meine Team Kollegen
Unflexibel, Misstrauen, oft mangelnde Identifikation mit dem Unternehmen
Marketing und nichts dahinter
Studium nach der Ausbildung wird gefördert, bei Stellenausschreibungen hat man derzeit keine Chancen voran zu kommen oder sich zu verändern. Neubesetzungen kommen immer von außerhalb.
Die Büros sind seit Desksharing unpersönlich geworden, die Atmosphäre zwischen Kollegen in meinem Umfeld ist Top.
Der Laden ist häufig überreguliert, eine neue Vereinbarung zum mobilen Arbeiten lässt aber seit langem auf sich warten.
Siehe Kommunikation!
Meine direkte Teamleitung ist super, aber leider abhängig von den Vorgaben der Geschäftsführung und Bereichsleitungen.
Grundsätzlich gut, es gibt verschiedene Punkte an den Standorten, die eine gute Bewertung nicht zulassen.
Mit den direkten Kollegen ist die Kommunikation super, reger und vertrauensvoller Austausch. Sobald die Kommunikation die Team oder Standortgrenze überschreitet geht es steil bergab.
Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern ja, zwischen den beiden Standorten nein
Ich kann nur für mich sprechen. Ich habe ein interessantes und vielfältiges Aufgabengebiet
Gleitzeit und die Work Life Balance
Sachen die umgesetzt werden sollten oder in Raum stehen brauchen immer sehr lange oder werden oft verschoben was die Firma nicht gerade attraktiver macht.
Gehälter für Junior Entwickler erhöhen (habe gehört man fängt mit EG8 nach der Ausbildung an und das ist meiner Meinung nach nicht genug um den Nachwuchs zu sichern)
Respekt, Vertrauen, Unterstützung und Zusammenarbeit.
Ich empfehle dieser Firma weiter
Eine Gleichgewicht ist möglich
Ja, es gibt Möglichkeit für Karriere
Sehr zufrieden
Mittlerweile sind schon schritte vorgenommen
Freundlich und sehr nett
Ältere ArbeitnehmerIn sind geschätzt
Zielorientiert, schnelle und kompetente Entscheidung
Hohes Standard
Meeting, Projekt Update und Spontane Feedback Gespräche
Es gibt keine Differenzierung darüber
Keine Arbeitsbelastung und Konflikte
- Den außergewöhnlich engagierten Betriebsrat.
- Den starken Kollegenzusammenhalt.
- Die Vielfalt an talentierten Mitarbeitern mit großem Potenzial.
- Die Sicherheit des öffentlichen Dienstes (wobei dies auch als Nachteil gewertet werden könnte, je nach Blickwinkel)
- Die Offenheit der Firma gegenüber Quereinsteigern, Berufsanfängern und Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen bietet vielen die Chance, erste berufliche Erfahrungen zu sammeln und ihre Karriere erfolgreich zu starten.
- Die fehlende Unterstützung durch die Personalabteilung.
- Die Überlastung der Mitarbeiter durch unklare Prozesse und fehlende Planung.
- Mangelhafte Führungsqualität bei einigen Vorgesetzten.
- Kein gemeinsames Ziel, dass den Weg vorgibt.
- Die Personalabteilung sollte wieder verstärkt als unterstützender Dienstleister agieren.
- Projektmanagement einführen und ausbauen, um die Vielzahl an Projekten besser zu koordinieren.
- Den Betriebsrat stärker in Entscheidungsprozesse einbinden. Dieser bekommt direkt an der Quelle mit, was den Mitarbeitern wichtig ist.
- Führungskräfte gezielt auf ihre Aufgaben vorbereiten und durch Fortbildungen unterstützen, oder austauschen.
- Den Fokus auf Kernprodukte legen und nicht zu viele Produkte parallel betreuen. (an diesem Punkt wird wenigstens gearbeitet)
Die Arbeitsatmosphäre war stark vom Kollegenzusammenhalt geprägt, der auch in schwierigen Zeiten positiv herausstach. Dennoch führten Unsicherheiten durch ausbaufähige Prozesse und weniger klar definierte Abläufe gelegentlich zu Stress und Frustration. Mit besserer Planung und klareren Strukturen könnte die Atmosphäre deutlich verbessert werden.
Das Image der Firma hat durch interne Herausforderungen, die Cyberkrise und die Fusion gelitten. Dennoch gibt es Potenzial für Verbesserung, falls grundlegende Änderungen vorgenommen werden.
Die Work-Life-Balance wird von den Mitarbeitern unterschiedlich wahrgenommen. Meiner Wahrnehmung nach sind einige Prozesse nicht ausreichend durchdacht und miteinander abgesprochen. Zusammen mit der nicht ausreichenden Führung und Voraussicht geschieht es meiner Meinung nach, dass einige Mitarbeiter überlastet werden und dadurch eine gute Work-Life-Balance oft nicht gewährleistet werden kann. Mitarbeiter tendierten dazu, durch die hohe Arbeitsbelastung an ihre Grenzen zu stoßen, einfach weil sie helfen wollen und etwas Gutes beitragen wollen. Für mich wären sogar vier Sterne drin gewesen, aber ich habe von viel zu vielen Kollegen deutlich größere Probleme mitbekommen, daher ziehe ich einen Stern ab.
Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten waren begrenzt. Viele Mitarbeiter hätten von klareren Strukturen und mehr Planung profitieren können. Die Möglichkeiten zur Weiterbildung wurden in Gesprächen und Meetings immer wieder als wichtig betont, was sehr positiv ist. Dennoch hatte ich den Eindruck, dass es an konkreten Umsetzungen mangelte, um den Mitarbeitern diese Angebote systematisch zugänglich zu machen und Weiterbildung in den Alltag zu integrieren. Auch hier viel ungenutztes Potenzial (muss nicht einmal teuer für die Firma sein. Es gibt heutzutage so viele Möglichkeiten und man könnte auch den Informationsaustausch in der Firma fördern).
Das Gehalt und die Sozialleistungen entsprachen weitestgehend den Erwartungen. Es gab keine nennenswerten positiven oder negativen Besonderheiten. Es ist halt öffentlicher Dienst, alles steht und fällt mit der Entscheidung von oben, wie man sich in dem Rahmenwerk des Tarifvertrages bewegen möchte. Meine Erfahrung ist, dass es hier eher darum geht sich am unteren Rand des Rahmenwerkes zu bewegen. Dies wäre auch ein großer Hebel, um gute Mitarbeiter zu halten.
Das Umwelt- und Sozialbewusstsein der Firma war solide, allerdings nicht herausragend. Der Betriebsrat hat hier Potenzial gezeigt, durch Engagement für Mitarbeiter positive Impulse zu setzen. Doch für Solar auf dem Dach hat es nicht gereicht.
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist eine der größten Stärken der Firma. Es war beeindruckend zu sehen, wie sich die Mitarbeiter gegenseitig unterstützt und geholfen haben, auch in herausfordernden Zeiten. Hier wären sogar fünf Sterne möglich, wenn nicht die Trennung in der Firma zwischen den Teams, Abteilungen und Bereichen den Zusammenhalt beeinträchtigen würde.
Die Gleichberechtigung war im Großen und Ganzen während der Arbeitszeit gegeben, wobei keine großen negativen oder positiven Besonderheiten aufgefallen sind. Doch kann ich nur einen Stern geben dafür, dass ich den Eindruck bekommen habe, dass langjährige Kollegen, die teilweise 30 - 40 Jahre (!!!) bei der Firma gearbeitet haben, und ihre wertvollen Beiträge für die Firma nicht immer ausreichend gewürdigt wurden. Ich habe den Eindruck bekommen, dass es für einige einfach nur ein letztes Mal in den Feierabend gehen war, nur mit dem Unterschied, dass es keinen neuen Arbeitstag mehr gibt. Daher nur einen Stern von mir. Ein strukturierterer Ansatz für Abschieds- oder Anerkennungsveranstaltungen könnte hier eine wertschätzende Atmosphäre schaffen.
Nicht alle Führungskräfte überzeugten durch ihre Führungsqualitäten. Einige Herausforderungen hätten durch menschlicheres und besseres Führungsverhalten gemildert werden können. Die zwei Sterne vergeben tut mir sehr leid, weil es auch Vorgesetzte gibt, die fünf Sterne verdienen, aber im groben und ganzen finde ich das es zu viele Vorgesetzte gibt, die nicht führen können (oder wollen?)
Die Arbeitsbedingungen haben großes Verbesserungspotenzial, insbesondere in Bezug auf Prozesse und die technische Unterstützung.
Die Kommunikation innerhalb der Firma war von Herausforderungen geprägt. Besonders Entscheidungen auf höherer Ebene führten oft zu Unsicherheit und Unzufriedenheit, was sich negativ auf die gesamte Belegschaft auswirkte. Dennoch gibt es Ansätze zur Verbesserung, wie die Arbeit des Betriebsrats, der sich stets um eine bessere Kommunikation bemüht.
Die Gleichberechtigung war im Großen und Ganzen gegeben, wobei mir keine großen negativen oder positiven Besonderheiten aufgefallen sind.
Die Aufgabenvielfalt war durchaus gegeben, aber durch die Vielzahl der Projekte und den Mangel an technischem Personal fühlten sich viele Mitarbeiter überfordert. Mit den interessantesten Aufgaben wird leider nur geworben und versucht die Mitarbeiter zu halten. An diese Aufgaben kommt die Technik meist nicht, weil es meiner Meinung nach zu viel "Feuerlöschen" durch nicht ausreichende Planung, Übersicht und nicht ausreichend menschliche Führung gibt. Die "Feuer" werden dabei überwiegend nur grob ausgemacht und die schwelenden Kohlen zurückgelassen. Auch die führt zu späteren Problemen und neuen Feuern, die dann wieder gelöscht werden müssen.
Die Arbeit der betrieblichen Sozialarbeiterin hat mir in schwierigen und Krisensituationen sehr geholfen und ich finde sie sehr wichtig.
Die neue Geschäftsführung ist voller Tatendrang und verändert Dinge, stößt große Prozesse an, die längst durch die Vorgänger hätten erledigt werden müssen. Trotz der Unternehmensgröße fühlt es sich recht familiär an, hier zu arbeiten. Es macht auf mich den Eindruck, als hätte die Krise die Kollegen noch enger zusammen geschweißt.
Am Standort Siegen gibt es keine Mitarbeiterparkplätze.
Kommunikationsketten sollten für alle Mitarbeiter klar sein, damit man weiß, in welcher Reihenfolge neue Informationen verteilt werden. Das interne Mitarbeiter-Wiki muss dringend überholt werden.
Die Kollegen sind freundlich und hilfsbereit, gerade zu Beginn hat mir jeder seine Hilfe angeboten.
Es gibt einige negative Bewertungen bei Kununu, doch ich kann diese Ansicht zu 100 Prozent nicht teilen! Für mich ist der Jobwechsel sehr positiv und ich bin froh, dass ich hier angefangen habe.
Flexible Arbeitszeiten von 6:00 - 20:00 Uhr, 2 Tage die Woche mobiles Arbeiten, Frühstückspause, für Abwesenheiten während der Arbeitszeit, z. B. bei wichtigen Terminen haben alle Verständnis, es gibt keine Diskussionen.
Man kann sich intern weiterentwickeln, auf andere Stellen bewerben und unter bestimmten Voraussetzungen an Weiterbildungen teilnehmen.
Ich kann mich hier absolut nicht beklagen. Ich bin extrem freundlich aufgenommen worden. Mein erster Eindruck ist, dass die Teams sich untereinander auf jeden fall verstehen. Die Kollegen interessieren sich auch für den Menschen "hinter der Arbeit", man führt sehr nette Gespräche in der Kaffeepause.
Es arbeiten hier Kollegen jeden Alters, langdienende Kollegen werden geschätzt und Dienstjubiläen von der GF mit persönlichen Danksagungen und Präsenten gewürdigt.
Einwandfrei, man legt Wert auf meine Meinung, fragt mich nach Verbesserungsvorschlägen, hat Verständnis für Privates, unterstützt mich mit Schulungen und gibt Hilfestellung bei allen Problemen.
Modern und großzügig, gute Technik
Die interne Kommunikation hat aufgrund des Hacker-Angriffs wohl etwas gelitten, aber man hat das Problem erkannt und befindet sich gerade im Wandel. Die neue Geschäftsführung schenkt dem Thema mehr Aufmerksamkeit und hat bereits Verbesserungsmaßnahmen eingeleitet.
TVÖD VKA, Altersvorsorge, VWL
Es gibt Gleichstellungsbeauftragte und betriebliche Sozialarbeiter sowie einen Betriebsrat.
Vielfältig und interessant; man traut mir eigene Projekte zu und unterstützt bei Schwierigkeiten mit guten Ratschlägen. Ich hatte ein gutes Onboarding und wurde in bestehende Aufgaben eingearbeitet.
Ich finde alles gut
Ausstattung, schöne Arbeitsräume, Home Office Möglichkeiten
Top, man kann sich ständig weiterbilden.
TVöD aber auch hier kann ich mich nicht beklagen.
Gute Spezialisten sollen mehr unterstützt werden, damit sie in der Firma bleiben.
Die Firma verdient einen besseren Ruf
Flexible Arbeitszeit, Möglichkeit zum Homeoffice
Für Weiterbildung gibt es keine Hindernisse.
Es wird auch Bildungsurlaub angeboten.
Immer hilfsbereit
Hier wird die Berufserfahrung und fachliches Wissen geschätzt.
Die Möglichkeit der Altersteilzeit.
Mein Vorgesetzter schätzt meine Meinung, schaut voraus auf Perspektive, ist immer hilfsbereit.
Die Technik wird in regelmässigen Abständen erneuert.
In Büros stehen höhenverstellbare Tische, bequeme Bürostühle.
Es werden immer mehr Frauen eingestellt
Pünktliche Bezahlung, kostenloser Kaffee, gute Arbeitsmittel, der Weg zwischen den zwei Standorten zählt als Arbeitszeit, auf Kollegen wird geachtet, die eigene Abteilung/den eigenen Fachbereich, manche Kunden, die Vielfalt der potentiellen Aufgaben, Zulagen für Gesundheit (eine einzige Fitnessstudiokette: Clever Fit). Die SIT würde ich Menschen definitiv als Sprungbrett nach einer Ausbildung/Umschulung/Studium empfehlen. Hier kann man sehr gut erste Erfahrungen aufbauen und diese dann in andere Unternehmen mitnehmen um dann dort aufzublühen.
Das starre System des TVÖDs (der scheint eine Sache der Intepretation zu sein - bei Verwaltungen wird dieser entweder zu lasch angewendet oder bei der SIT (meistens) zu streng), die Macht der Personalabteilung (sie ist gefühlt zu groß, nimmt sich zu viel Entscheidungen heraus und sorgt damit teils für eine große Unzufriedenheit), manche Führungskräfte (weil sie zu wenig Informationen nach unten geben, teils sehr schlecht führen und maßgeblich dafür sorgen, dass das Image des Unternehms schlecht ist)
Achtung: die Reihenfolge hat keinen Rang sondern ist aufgrund der Niederschreibung meiner Gedanken entstanden. Verbesserung erwünscht.
1) Es gibt dringenden Bedarf an Schulungen für Vorgesetzte um gut zu führen. Weiterhin fehlt es an einer Möglichkeit um schlechte Vorgesetzte abzusetzen oder sie wird nicht genutzt weil man keinen Ersatz hat.
Die Führungskräfte, die gegangen sind, sind gegangen weil sie was besseres gefunden haben - nicht weil sie wegen schlechter Führung abgesetzt wurden.
2) Das Volk ist unzufrieden weil zu wenig auf deren Gedanken und Wünsche eingegangen wird. Ein Aspekt: Es finden teils aktive Prozesse statt, um Produktivität zu verhindern -> Büropflicht (manche Kollegen stehen gerne im Raum um mit einem lange über privates zu reden) statt Homeoffice (um sich aktiv den Berg an Aufgaben zu widmen).
3) Vorgesetzte sollen zwar führen und ihre direkten unterstellten Mitarbeiter hinsichtlich ihrer Aufgaben bewerten und diese auch kontrollieren, die Realität zweigt aber, dass dies nicht oder sehr schlecht stattfindet. Vorgesetzte haben zu wenig Zeit dafür. Die Messung der Produktivität findet in manchen Bereichen nicht statt, weil hier zu viele Aufgaben sind und die Personaldecke zu dünn ist.
4) Die Bezahlung ist meistens schlechter als in den Verwaltungen.
Bsp: TVÖD10 bekommen Admins in kleinen Verwaltungen sehr schnell und recht früh. Teils ist 11 sogar der defacto Standard (ohne Führung). Bei der SIT muss man als Neuling für eine 10er Stelle teils lange Jahre kämpfen. 11er Stellen sind rar gesäht und sehr selten. In der Technik quasi gar nicht vorhanden - außer durch Führung. Weiterhin gibt es in Verwaltungen für bestehende Mitarbeiter eine Fachkräftezulage. Bei der SIT stößt man dabei auf taube Ohren. Die Frage der Legalität für die Zulage für bestehende Kollegen ist fraglich - klappt aber irgendwie.
Im Team und teamübergreifend wunderbar. Vorgesetzte weiter oben in der Hierarchie und die HR Abteilung sorgen jedoch aktiv dafür, dass das Vertrauen in die Firma sinkt. Innerhalb der HR-Abteilung und von höheren Vorgesetzten geht scheinbar eine Angst umher, dass dank Homeoffice gar nicht gearbeitet wird. Kollegen, die arbeiten wollen, aber wegen Krankheit nicht ins Büro können wird das arbeitsleben schwer gemacht, weil sie wieder ins Büro sollen. Vorgesetzte haben scheinbar die Illusion, dass durch Büroarbeit Kontrolle entsteht. Dabei wird dadurch Produktivität vernichtet. Der Fachkräftemangel, die Veralterung der Gesellschaft, der starre TVÖD und die teils unattraktiven Arbeitsbedingungen sorgen für Löcher in der Personaldecke. Dass Vorgesetzte aktiv Versprechungen nicht einhalten, damit Kollegen die Motivation haben zu bleiben (Versetzung auf andere Stellen) und die Illusion durch Büropräsenz Kontrolle ausüben zu können (über zwei Standorte !) sorgt im Kollektiv nicht gerade für eine gute Stimmung. Hier werden motivierte Kollegen durch Missmanagement der Vorgesetzten (weiter oben in der Hierarchie) gerade dazu getrieben das Unternehmen zu verlassen.
Das niedrige und weiter sinkende Ansehen bei Mitgliedern des Zweckverbandes, im Kollegenkreis und in der Öffentlichkeit ist maßgeblich durch Vorgesetzte entstanden.
Wären wir ein Teilnehmer des Marktes und müssten uns dort behaupten würde der Laden wahrscheinlich nicht mehr bestehen. Dadurch, dass wir eine Körperschaft des öffentlichen Rechts sind kann viel passieren und wir laufen dennoch wenig Gefahr in den finanziellen Ruin gestoßen zu werden. Das mag eine Stärke - aber auch eine Schwäche sein.
Spontane freie Tage können jederzeit bei uns im team genommen werden. Es wird Rücksicht auf die familiäre Sitation genommen. Zwischendurch kann die Arbeit jederzeit pausiert werden - sofern organisatorisch geregelt. Die Arbeitszeiten bewegen sich im Rahmen. Dank Gleitzeit kann man zwischen 06:00 und 09:00 die Arbeit beginnen. Engagierte Kollegen aus der Personalvertretung und dem direkten Umfeld achten aufeinander. Wer überarbeitet rüberkommt wird angesprochen und teils auch aktiv in den Zwangsurlaub geschickt. Eine Überarbeitung kommt nur vor, wenn der Kreis der direkten Kollegen sehr klein und die Vertretungsregel nicht vorhanden ist. Manchmal sitzen Kollegen alleine in Bereichen und sind Experten auf ihrem Gebiet ohne dass sie Kollegen haben, die sie vereten können. Hier muss dringend nachgebessert werden.
Weiterbildungen sind gewünscht, man wird aktiv gebeten welche zu machen und sie werden gerne gesehen wenn man sich selbst welche für seinen Arbeitsalltag sucht. Wenn man das Zeug für eine bessere Stelle mitbringt wird man gerne genommen. Die Aufstiegschance ist jedoch seltender durch komplexere Aufgaben geglückt als viel mehr durch Personalführung oder aber durch den Wechsel im Bereich Management.
Die Gehälter werden immer pünktlich gezahlt: 5 Sterne,
Die Gehälter sind auf dem starren TVÖD-Niveau: 3 Sterne,
Manche Kollegen werden aktiv daran gehindert aufzusteigen bzw deren Aufgaben werden klein geredet, damit weniger gezahlt wird - sie müssen letzten Endes jedoch ganz andere Aufgaben einer höheren Entgeltgruppe erfüllen - 1 Stern.
Vermögenswirksame Leistungen gibt es, sie sind aber auf einem extrem niedrigen Niveau: 1 Stern,
In Hemer gibt es eine Jahreskarte für den angrenzenden Sauerlandpark: 5 Sterne,
In Siegen gibt es Rabatt für die Essensausgabe im angrenzenden Supermarkt: 5 Sterne
Es gibt eine Zusatzrente der KVWL: 3 Sterne.
5+3+1+1+5+5+3=3,2 Sterne insgesamt.
Wir sind im Dienstleistungs- und Beratungssektor im Bereich IT für Verwaltungen ausgelegt und damit letzten Endes eine starre Verwaltung, die maßgeblich durch Politik beeinflusst wird. Wären Vorgesetzte in der Lage Produktivität zu messen und unfähige oder demotivierte Kollegen zu erkennen müsste man nur noch wenig ins Büro fahren und könnte so insgesamt CO2 einsparen. Leider ist die Realität eine andere. Da die Bürovariante jedoch gelebt wird, könnten wenigstens Solarpanels oder aber Ladestationen vorhanden sein - beides ist nicht der Fall. Wer mit dem Rad zur Arbeit kommen will kann dieses jedoch unterstellen. In Hemer gibt es sogar eine Dusche. Diese ist in Siegen leider nicht vorhanden. Die Toiletten sind mit Duftstäbchen und Deos ausgestattet. Manchmal gibt es dort sogar Binden und OBs zu finden. Kostenlose, frische Äpfel sind zum snacken vorhanden. Kaffee, Tee und frisches Wasser ist ebenfalls vorhanden. Über Umweltschutz oder ein Abieter für Oköstrom wird intern nicht - oder zu wenig informiert.
Der Zusammenhalt ist gegeben. Henkerswitze und schwarzer Humor bezüglich des eigenen Unternehmens und Vorgesetzte schweißen zusammen. Wir sitzen alle im selben Boot.
Ältere Kollegen werden nicht wegen ihres Alters geschätzt - sondern wegen ihrer Fähigkeiten, ihrer sozialen Kompetenz und wegen ihrers Wissens rund um das Unternehmen und um den Zweckverband. Es liegt in der Natur der Sache, dass es jedoch auch hier ein paar schwarze Schafe gibt.
Hier kommt es sehr auf den Fachbereich an, den man angehört.
Ich vergebe 5 Sterne für den direkten Vorgesetzten. Manche aus dem Kreis der Vorgesetzten sorgen aktiv für das Abwenden von weiteren Aufgaben (weil man meistens eh voll ist - danke HR für die "guten" Stellenausschreibungen) sie sorgen sich um ihre Untergebenen und setzen sich stark für sie ein. Man kann jederzeit mit ihnen über alles sprechen und findet für alles eine Lösung.
Leider gibt es hier jedoch auch schwarze Schafe. Leider sitzen diese weiter oben in der Hierarchie. Diese sorgen für eine insgesamt schlechte Stimmung. Leider bringen sie sich zu sehr in das aktive Tagesgeschägt ein, spielen Techniker (sind aber Manager) und sorgen spontan für weitreichende Probleme ohne vorher Abhängigkeiten zu berücksichtigen. Wäre es möglich sollten sich Bewerber informieren wie die Vorgesetzten drauf sind und dann abwägen ob sie die SIT als Sprungbrett nutzen oder ob ihr dickes Fell ausreicht um lange in diesem Unternehmen zu verbleiben. Ich empfehle die Sprungbrettvariante.
Die Tische sind höhenverstellbar, die Stühle sind angenehm. Man hat zwei Bildschirme. Die Räume in Hemer sind groß und die Flure weit. Durch mehr Pflanzen, die man selber mitbringen könnte (aber nicht darf) könnten die Räume verschönert werden. Der Bürokodex ist streng. Hier fehlt es an Individualisierung. Dieser Punkt ist ziemlich starr geregelt. Ausnahmen sind selten und meistens dann nicht abgesprochen aber geduldet. Die Laptops sind den Aufgaben entsprechend und gut. Die Belüftung ist im Dienstgebäude in Hemer deutlich besser als in Siegen. In Siegen fehlt leider ein System zur Belüftung. Hier muss man für Durchzug sorgen, den Straßenlärm und die Abgase akzeptieren. Die Beleuchtung ist jedoch an beiden Standorten exzellent.
Entscheidungen von Vorgesetzten weiter oben in der Hierarchie gelangen meistens als erstes durch Mitglieder des Zweckverbandes an die Mitarbeiter. Durch viel Glück erfährt man dann beiläufig mal über den Flurfunk von Änderungen oder Neuigkeiten. Im Team und teamübergreifend - auf der selben Ebene - sieht es dagegen deutlich anders aus. Würde ich beides getrennt bewerten, gäbe es 5 Sterne für die Kommunikation zwischen den Teams auf der selben Ebene und 1 für alles was da drüber steht.
Leider kann zum Thema Aufstiegschancen zu wenig schreiben, da ich auf meiner eigenen Insel lebe und Neuigkeiten über Aufstiege bestenfalls über den Flurfunk oder durch das bestehende, regelmäßig aktualsierte Organigramm mitbekomme. Kolleginnen in der IT haben wir jedoch wenige. Die meisten Kolleginnen haben wir in der Verwaltung, im Servicedesk oder auf organisatorische Stellen. Soweit ist das beurteilen kann werden alle geschätzt. Die Kolleginnen in der IT - mit denen ich bisher Kontakt hatte - sind alle freundlich, hilfsbereit, extrem kommunikativ und sehr engagiert. In der IT fehlt an Geschlechterdiversität. Leider ist der Berufszweig noch immer sehr "alte weiße Männer"-lastig. WiedereinstiegerInnen werden gerne eingestellt und es wird ihnen eine Chance gegeben.
Kundenanfragen gehen meistens übers Ticketsystem ein. Diese Aufgaben landen im Team und werden abgearbeitet. Hier wird man sich schnell mit Kollegen einig wer welche Anfragen bearbeitet. Die Weiterentwicklung von Produkten und interne Projekte werden im Tagesmeeting besprochen. Wer will kann sich freiwillig einbringen und das Zepter in die Hand nehmen. Hier finden dann regelmäßige Absprachen mit Vorgesetzte statt um Zwischenziele abzuklären und die internen Projekte gut und für alle nachvollziehbar zu erreichen. Die anschließende Dokumentation ist Pflicht, sie wird gegengelesen und anschließend bei Bedarf wieder rausgeholt. Leider sorgt die dünne Personaldecke jedoch dafür, dass man meistens im normalen Tagesgeschäft klebt. Die aktive Weiterentwicklung findet daher über einen langen Zeitraum statt. Ist die aktive Weiterentwicklung jedoch dringend notwendig, kann man sich dank dem Vorgesetzten, für einige Tage zuhause einbunkern, sich von allen bestehenden Aufgaben distanzieren (Telefon abstellen, nur sporadisch auf die Mails schauen etc) um sich auf die Weiterentwicklung zu konzentrieren.
- Gute Möglichkeiten für Berufseinsteiger
- Sauerlandpark vor der Tür
- Onboarding neuer Mitarbeiter ist eine Katastrophe
- Homeoffice ist ein Nasenfaktor
- IT-Arbeitsmethoden sind etwas aus der Zeit gefallen
- mehr Homeoffice
- Einen richtigen Onboarding Plan ausarbeiten
- Gute Mitarbeiter fördern (die gibt es da zuhauf!)
Der kollegiale Umgang miteinander schafft eine angenehme Arbeitsumgebung. Leider lässt die Beziehung zu den Vorgesetzten zu wünschen übrig, da die Kommunikation und das Verhältnis nicht optimal sind.
Vielleicht das größte Problem der SIT. Das Social-Media-Team wird es schon richten.
Zwei Tage Homeoffice sind der Standard. Für einen Informatiker, der seine Arbeit 100% Remote durchführen kann, ist es zu wenig. Für mehr muss man den Vorgesetzten kontaktieren. Unser Abteilungsleiter war ziemlich korrekt und hatte immer Verständnis, wenn man gerade nicht ins Büro kommen konnte.
Schulungen werden einem gerne gestattet. Beim Rest sieht es etwas düster aus.
Der Kollegenzusammenhalt in dem Unternehmen ist gut, was sich positiv auf die Arbeitsatmosphäre auswirkt. Es gibt aber auch hier Personen, die sich gegenüber anderen überheblich verhalten.
Da gab es keine Probleme.
Da gibt es zum Teil schon erschreckende Berichte, die man von seinen Kollegen gehört hat. Ich muss aber ehrlich sagen, dass mir sowas nicht vorgekommen ist. Unser neuer Abteilungsleiter war mir gegenüber sehr fair.
Ausstattung ist auf einem guten Niveau. Leider kann es passieren, dass man als ITler in einem Büro mit den Beratern sitzt (Desk-Sharing) und der Lärmpegel dementsprechend sehr hoch sein kann.
Informationen erreichten uns meist über den "Flurfunk", was zu Unsicherheiten führte. Eine verbesserte Kommunikation von oben nach unten könnte das Arbeitsklima erheblich stärken.
Richtet sich nach dem aktuellen TVöD-Tarif. Hat Vor- und Nachteile.
So verdient kununu Geld.