33 von 145 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
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33 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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33 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Positiv hervorzuheben sind die branchenspezifisch guten Gehälter sowie die hohe Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung.
Wie bereits mehrfach beschrieben, hat das Unternehmen leider viel von seiner Attraktivität als Arbeitgeber verloren. Man fühlt sich nicht mehr sicher und stolz, Teil des Teams zu sein. Früher stand Superdry für Lifestyle und ein positives Arbeitsumfeld, heute wirkt es eher wie eine hoffnungslose Chance auf Besserung, die kaum greifbar ist.
Es gibt leider sehr viele Punkte, an denen Superdry als Unternehmen deutlich besser werden müsste. Nach erneuter Übernahme durch den Gründer wirkt es aus Sicht der Mitarbeitenden so, als steuere das Unternehmen auf eine Krise zu. Es fehlt an klarer Struktur und einer nachhaltigen Strategie. Wunschdenken und Größenwahn sollten dringend zurückgestellt werden. Stattdessen sollte wieder mehr Fokus auf Kundenzufriedenheit, Professionalität, respektvolles Miteinander und Wertschätzung gelegt werden – sowohl gegenüber Kunden als auch gegenüber den Mitarbeitenden.
Die Arbeitsatmosphäre bei Superdry im Main-Taunus-Zentrum ist stark vom jeweiligen Team und den Führungskräften abhängig – mit den richtigen Leuten kann es wirklich angenehm und kollegial sein. Positiv hervorzuheben sind der vorhandene Pausenraum sowie meist saubere Toiletten, was in der Branche leider keine Selbstverständlichkeit ist. Das Miteinander im Team ist meist entspannt und unkompliziert – sofern das Management mitspielt.
Leider wird die Atmosphäre durch die teils völlig unpassende Musikauswahl und die vorgeschriebene Lautstärke massiv gestört. Die Playlist wiederholt sich gefühlt im Stundentakt und hat kaum Bezug zur Kundschaft oder zur Marke. Die Lautstärke entspricht nach Richtlinie eher einem Club als einem Store – für Mitarbeitende auf Dauer eine Zumutung.
Früher war das Image von Superdry wirklich gut, und man konnte mit Stolz hinter der Marke stehen. Mittlerweile hat sich das deutlich geändert – inzwischen schämt man sich fast für das Unternehmen. Mitarbeitende müssen den Kund:innen oft Fehlverhalten und schlechte Entscheidungen seitens des Managements erklären oder entschuldigen. Der Stolz ist einer Frustration gewichen, und man ist zuletzt eher froh, wenn an einem Tag mal keine Probleme oder schlechte Nachrichten auftreten.
Die Work-Life-Balance bei Superdry im Main-Taunus-Zentrum war einer der größten Pluspunkte. Die Einteilung der Verfügbarkeiten war flexibel und wurde in der Regel auch berücksichtigt. Dadurch ließ sich der Job gut mit dem Privatleben vereinbaren – sei es für Studium, Familie oder andere Verpflichtungen. Besonders positiv hervorzuheben ist, dass kurzfristige Änderungen oder Wünsche oft unkompliziert möglich waren.
Im Einzelhandel sind die Karrieremöglichkeiten leider sehr begrenzt. Weiterbildung wird kaum gefördert oder angeboten, sodass die persönliche und berufliche Entwicklung stark eingeschränkt bleibt. Wer auf der Suche nach langfristigen Perspektiven ist, wird hier nur wenige Chancen finden.
Wer sich engagiert und Leistung zeigt, bekommt bei Superdry auch eine angemessene Anerkennung. Das Gehalt für Minijobber liegt über dem Branchendurchschnitt, was definitiv positiv zu bewerten ist. Allerdings gibt es keine nennenswerten Sozialleistungen – hier könnte das Unternehmen noch deutlich nachbessern, um die Mitarbeitenden besser zu unterstützen.
Leider spielt Umweltbewusstsein bei Superdry im Main-Taunus-Zentrum kaum eine Rolle. Mülltrennung war nicht vorhanden – alles landete im gleichen Mülleimer, egal ob Papier, Plastik oder Restmüll. Klopapier und Büromaterialien wurden teilweise aus Großbritannien importiert, was weder ökologisch noch effizient erscheint. Besonders fragwürdig war auch die Praxis, Ware regelmäßig per LKW zwischen Stores hin- und herzuschicken, nur um das Hauptlager zu entlasten – ein erheblicher logistischer Aufwand mit klar negativen Umweltauswirkungen. Zusätzlich wurde fast alles ausgedruckt, obwohl es längst digitale Alternativen gäbe. Hier besteht definitiv Nachholbedarf.
Wie in jedem Team trifft man auch bei Superdry im Main-Taunus-Zentrum auf Kolleg:innen, mit denen man sich auf Anhieb versteht – und auf solche, bei denen es einfach nicht passt. Dennoch war der grundsätzliche Zusammenhalt im Team meist positiv. Es herrschte eine offene Diskussionskultur, in der unterschiedliche Meinungen Platz hatten. Auch in stressigen Zeiten konnte man sich in der Regel aufeinander verlassen. Insgesamt ein solides Miteinander, das den Arbeitsalltag angenehmer gemacht hat.
Der Umgang mit älteren Kolleg:innen war grundsätzlich gegeben, aber nicht immer selbstverständlich.
Ich habe während meiner Zeit bei Superdry mehrere Storemanager:innen erlebt – mit sehr unterschiedlichen Führungsstilen. Das reichte von völlig unprofessionell über überambitioniert bis hin zu einem zuletzt wirklich angenehmen und entspannten Verhältnis.
Leider waren Themen wie die Bevorzugung bestimmter Geschlechter oder persönliche Interessenskonflikte aufgrund freundschaftlicher Verhältnisse innerhalb des Teams phasenweise präsent. Diese Faktoren haben in der Vergangenheit mitunter das Teamgefüge belastet. Gegen Ende meiner Zeit im Unternehmen war das jedoch kein Thema mehr – die Situation hatte sich deutlich verbessert und das Führungsverhalten wurde fairer und sachlicher.
Die Arbeitsbedingungen bei Superdry im Main-Taunus-Zentrum waren insgesamt in Ordnung. Es gab eine kleine Küche, Toiletten waren vorhanden und auch die Arbeitszeiten waren akzeptabel und gut planbar. Was jedoch negativ auffiel, war der Zustand der EDV-Ausstattung – viele Geräte funktionierten nur eingeschränkt oder gar nicht, was die Arbeit unnötig erschwerte. Zudem wurden irgendwann keine Reinigungskräfte mehr eingesetzt, was sich natürlich direkt auf die Sauberkeit im Store auswirkte. Trotzdem: Ich habe schon unter deutlich schlechteren Bedingungen gearbeitet.
Innerhalb des Stores funktioniert die Kommunikation größtenteils sehr gut. Informationen werden direkt, ehrlich und meist auf Augenhöhe ausgetauscht, was den Arbeitsalltag klar erleichtert. Besonders im direkten Kollegenkreis herrscht eine offene Gesprächskultur.
Ganz anders sieht es leider in der Kommunikation mit höheren Instanzen aus. Area Manager tauchen meist nur auf, wenn es wirklich brennt, und selbst dann wirkt es oft so, als gehe es mehr um Selbstdarstellung als um tatsächliche Problemlösung. Anliegen aus dem Store werden selten nach oben weitergetragen – vermutlich aus Angst, sich selbst zu belasten oder beim eigenen Vorgesetzten schlecht dazustehen. Dadurch entsteht das Gefühl, dass der Store komplett auf sich allein gestellt ist. Solange die Zahlen stimmen, wird von oben nicht hingeschaut – was man sich als Team dann natürlich zunutze macht.
Grundsätzlich wurde Gleichberechtigung im Store weitestgehend gelebt. Männer und Frauen wurden in den meisten Fällen gleich behandelt, auch was Aufgabenverteilung und Kommunikation anging. Es gab hin und wieder Ausnahmen – etwa in Form von subtiler Bevorzugung oder kleinen Ungleichbehandlungen –, was in einem Team aus vielen Persönlichkeiten wohl nie ganz auszuschließen ist. Insgesamt aber kein gravierendes Problem und im Vergleich zu anderen Unternehmen recht fair.
Die Aufgaben im Store waren leider alles andere als spannend oder abwechslungsreich. Kundensupport wurde kaum priorisiert – stattdessen bestand der Alltag hauptsächlich aus Kassieren, Umkleiden aufräumen und dem ständigen Hin- und Herräumen von Ware. Besonders frustrierend war, dass durch ständige Umbaumaßnahmen kaum Raum für kundennahe Arbeit blieb. Dadurch wirkte die Tätigkeit oft sinnlos und monoton.
Zudem führten die langen Öffnungszeiten unter der Woche bis 22:00 Uhr regelmäßig dazu, dass man teilweise zwei Stunden einfach nur herumstand – ohne Kunden, ohne Aufgaben. Denn realistisch betrachtet kauft niemand donnerstags um 21:30 Uhr noch spontan teure Kleidung. Diese Zeit hätte man effizienter gestalten können, wurde aber schlicht abgesessen.
Superdry bietet zweimal im Jahr sehr großzügige Gutscheine – insgesamt rund 800 € im Jahr, bei meinem Austritt wurde der Betrag sogar verdoppelt. Es gibt echte Aufstiegsmöglichkeiten, und Manager dürfen ihr Team selbst zusammenstellen, was oft zu einem guten Teamgefühl beiträgt. Besonders positiv ist auch, dass bei Superdry Menschen aller Religionen, Hautfarben und Herkunft willkommen sind – Vielfalt wird hier wirklich gelebt.
• Gehälter anpassen und Benefits wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld einführen, um Fluktuation zu reduzieren.
• Weniger Belastung für Mitarbeitende – z. B. durch eine Putzfirma, statt alles aufs Team abzuwälzen.
• Größen, Preise und Qualität überdenken – das aktuelle Verhältnis ist schwer vermittelbar.
• Mehr Führungskräfte, bessere Kommunikation von oben – nicht alles kann bei einer Area Managerin hängen bleiben.
• Weniger kurzfristige Umbau-Aktionen und unrealistische Anforderungen vom Gründer – das demotiviert eher, als dass es etwas bringt.
• Regelmäßige Schulungen für Führungskräfte & Personalabteilung (HR), besonders zu Themen wie Führung, Mobbing, Diskriminierung, psychischer Belastung.
• HR-/Personalabteilung modernisieren – aktuell chaotisch, wenig hilfreich.
• Zeiterfassungs-App überarbeiten: Keine Einsicht in Urlaubstage oder Überstunden, hoher Korrekturaufwand für Manager.
Im Team war der Zusammenhalt gut, aber der Druck von oben war enorm. Ständige Umbauten und wechselnde Vorgaben haben den Alltag bestimmt. Für die Kunden blieb kaum Zeit, da man hauptsächlich mit Merchandising beschäftigt war.
Die Musik im Store war ein Dauerproblem: Sie musste viel zu laut gespielt werden, was oft einfach nur genervt hat. Vor allem da die Musik einfach katastrophal war.
Superdry präsentiert sich nach außen modern und umweltbewusst, doch intern sieht es oft anders aus. Viele Stores wurden geschlossen, Mitarbeiter gekündigt. Der Gründer der Firma ist sehr stur und zieht sein Ding durch, ohne sich um Konsequenzen zu kümmern. Mitarbeitende trauen sich kaum, ihm ehrlich ihre Meinung zu sagen – aus Angst, ihren Job zu verlieren.
Urlaubstage oder freie Tage zu planen war mit meinem letzten Vorgesetzten kein Problem – wir wurden uns immer gut einig, was definitiv positiv war. Auch der zusätzliche Urlaubstag am Geburtstag war eine nette Geste.
Allerdings gab es keinerlei Benefits oder besondere Extras darüber hinaus. Wobei wir hatten zweimal mir einen Gutschein. Besonders enttäuschend war der Umgang mit Überstunden: Über die Jahre haben viele – mich eingeschlossen – etliche Stunden angesammelt. Diese wurden irgendwann einfach auf null gesetzt. Wer sie sich nicht selbst mitgeschrieben hatte, hatte Pech. Unsere Überstunden wurden im Grunde unterschlagen – und das betraf nicht nur mich, sondern viele im Unternehmen.
Während meiner fast zehn Jahre gab es nur eine Schulung – Weiterbildung war kaum ein Thema. Gerade bei sensiblen Themen wie Mobbing oder sexueller Belästigung fehlte jegliche Schulung für Führungskräfte.
Karrieremöglichkeiten gab es zwar, aber oft unter fragwürdigen Bedingungen: Man konnte relativ schnell aufsteigen – allerdings für wenig Geld. In manchen Fällen wurden Mitarbeitende aus der Not heraus in Führungspositionen befördert, ohne dass sie dafür wirklich geeignet waren. In unserer Filiale war das glücklicherweise nicht der Fall, aber in anderen Stores gab es definitiv unverdiente Aufstiege.
Das Gehalt wurde pünktlich gezahlt, aber Anpassungen waren kaum möglich. Man musste oft regelrecht um 0,50 € mehr betteln und bekam jahrelang keine Gehaltserhöhung. Meistens blieb das Gehalt, das man bei der Einstellung ausgehandelt hatte, einfach konstant – ohne Verbesserung. Die Sozialleistungen waren ebenfalls minimal, und auch die Abfindungen bei der Schließung waren enttäuschend niedrig. Weihnachts und Urlaubsgeld gab es nicht.
Trotz Ansätzen wurden durch ständige Warentransporte unnötige Umweltbelastungen verursacht. Obwohl Nachhaltigkeit nach außen hin betont wurde, war die Praxis oft das Gegenteil. Ständig wurden unnötig große Mengen Werbematerial (POS) in die Läden geschickt, die gar nicht gebraucht wurden. Gleichzeitig fehlte genau das Material, das wir tatsächlich brauchten – was dazu führte, dass wir es selbst ausdrucken mussten. Das war nicht nur umweltschädlich, sondern auch extrem kostspielig und ineffizient.
Die Stimmung im Team war – bis auf eine Ausnahme – wirklich gut. Wir haben uns gegenseitig unterstützt und zusammengehalten, auch wenn es stressig wurde. Leider kam von der Führungsebene (ab Area Manager aufwärts) kaum etwas zurück. Außer einem wöchentlichen Meeting hat man wenig gehört oder gesehen.
Der Umgang war respektvoll, allerdings war das Team insgesamt eher jung.
Die Area Managerin war kaum präsent und kümmerte sich nur selten wirklich um das Team oder den Laden. Von der Geschäftsführung kamen oft völlig unrealistische Erwartungen – Rückhalt gab es dabei kaum.
Besonders enttäuschend war die Art, wie mit der Schließung umgegangen wurde: Einer der neuen Chefs kam in den Store, versicherte uns noch lachend, dass es keine Schließung geben würde – obwohl er zu dem Zeitpunkt längst wusste, dass genau das passieren wird. Das war einfach respektlos.
Es war nicht nur unser Team betroffen, sondern viele andere Stores auch – und leider wird das sicher noch weitere treffen.
Mit der Zeit wurde es immer belastender: Die Aufgaben der Reinigungsfirma wurden komplett auf uns übertragen – wir mussten alles selbst machen, vom Toilettenputzen bis zum Boden wischen. In einer großen Filiale mit oft nur 1–2 Personen pro Schicht war das kaum zu schaffen. Trotzdem gab’s Kritik von oben, wenn irgendwo Spinnweben hingen – das war einfach unangebracht.
Technisch war das Backoffice veraltet, und das neue Kassensystem war eine Katastrophe: Es stürzte ständig ab, Zahlungen waren unsicher, und beim E-Mail-Versand von Rechnungen ist das System oft komplett ausgefallen. Kunden beschwerten sich laufend, aber weder Kundenservice noch Area Manager reagierten – über ein Jahr lang. Teilweise wurde sich sogar über uns lustig gemacht. Zumindest vom Kundenservice.
Der Staubsauger war miserabel, Putzmaterial mussten wir selbst besorgen – zwar auf Firmenkosten, aber völlig ungeeignet für die Fläche. Immerhin: Die Geräte für Onlinebestellungen waren modern, und kurz vor der Schließung hätten wir sogar neue Technik bekommen. Es war also nicht alles alt – aber vieles eben nicht praktikabel.
Im Team war die Kommunikation top – wir haben uns gut abgesprochen, ehrlich miteinander geredet und uns gegenseitig unterstützt.
Von oben hingegen war’s oft ein einziges Chaos. Wichtige Infos kamen entweder viel zu spät oder wurden einfach durchgedrückt, ohne dass man Zeit hatte, sich darauf einzustellen. Besonders frustrierend war es wenn der Gründer der Firma spontan wieder irgendeine verrückte Änderung wollte. Egal ob’s Sinn gemacht hat oder nicht – es musste sofort umgesetzt werden. Im Unternehmen hat man sich irgendwann nur noch darüber lustig gemacht: „Wenn der Gründer der Firma spricht, ist es Gesetz.“ Das hat viele demotiviert, weil man sich nicht ernst genommen gefühlt hat. Wir haben damals auch unsere Vorgesetzte aufgrund seiner spontanen Änderung und Miss Kommunikation anzusprechen und sie meinte, dass sich niemand so wirklich traut ihm die Meinung zu sagen und deswegen alles gemacht wird, damit er zufrieden ist egal was für Konsequenzen das für uns Mitarbeiter hatte.
Innerhalb des Teams war der Umgang respektvoll und fair. Auf höheren Ebenen fehlte jedoch Transparenz bei Entscheidungen und Beförderungen.
Die Aufgaben waren grundsätzlich abwechslungsreich – von Lagerarbeit über Kassieren bis hin zum Verräumen und Umbauen war alles dabei. Langweilig wurde es selten, aber es war eben auch richtig viel auf einmal, vor allem bei zu wenig Personal.
Man musste ständig Möbel verrücken, Lampen selbst einstellen und war oft mehr Handwerkerin als Verkäuferin. Was echt schade war: Die Fläche war nicht barrierefrei – weder für Rollstuhlfahrer noch für Eltern mit Kinderwagen. Obwohl das mehrfach weitergegeben wurde, passierte nichts. Auch hier fehlte leider das echte Interesse von oben.
Wenn Besuch angekündigt war, wurde’s oft absurd. Besonders beim Besuch des Gründer der Firma: Da wurden extra Leute aus England eingeflogen, um den Laden umzubauen – natürlich durfte er davon nichts wissen. Alles musste perfekt wirken, egal wie viel Geld das gekostet hat. Die Musik wurde dabei so laut gedreht, dass man kaum noch klar denken konnte. Diese Show hatte mit dem normalen Arbeitsalltag nichts mehr zu tun.
Früher alles - jetzt überhaupt nichts.
Dafür ist dieses Kästchen hier zu klein.
Und wenn: Es würde niemandem interessieren.
Es gibt bei Superdry nur ein Gesetz:
Dieses besteht nur aus einer einzigen Peron. Niemand wagt es auch nur einmal zu wiedersprechen.
Früher super aber in den letzten Jahren und Monaten immer schlimmer geworden. Ständige Angst, dass das Personal immer und immer weiter gekürzt wird und die Stores nacheinander schliessen.
Dies zermürbt die Mitarbeiter.
Alle Mitarbeiter, Verkäufer oder Manager sind am Ende.
Egal mit wem du sprichst , jeder sagt dir , dass sie nur noch weg wollen.
Es gab Situation, da wurde kommuniziert, dass diese bestimmten Stores sicher sind und eine Woche später kam das closing . Total unmenschlich und respektlos allen Angestellten gegenüber. Mit offen Karten wird 0 gespielt.
Daran sieht man , dass die Message - One family nicht existiert.
Hat durch alles oben beschriebene extrem gelitten. Sieht man ja an den Schliessungen und Frequenzen.
Das Headquarter feiert sich ständig und denkt, weil in GB jeder Superdry kennt und feiert, dass das im Rest der EU ebenso ist.
Früher war man stolz hier zu arbeiten, heute erzählt man es schon lieber nicht mehr.
Dieses Wort existiert nicht!
Weiterbildung gibt es keine . Ich meine : KEINE!
In welchem Unternehmen gibt es so etwas?
Das letzte Meeting war wann? Vor 2 Jahren ?
Die fängst bei Superdry im Management an und das wars.
Warscheinlich wirst du 10 Jahre lang jeden Tag das gleiche tun.
Mitarbeiter zum Mindestlohn oder 1 Euro drüber und kommen überhaupt nicht finanziell klar.
Das ist wirklich respektlos.
Managergehälter sind lächerlich , wenn man das Stresslevel gegenüber stellt.
Jedes Gehaltsgespräch wird mit 2 Aussagen beendet.
1. Du weisst ja, Superdry befindet sich (geführt seit 5Jahren) im Restrukturierungsprozess
2. Du verdienst schon ziemlich viel.
Das ist sehr motivierend und es wird in keinster Weise zwischen "guten" und "schlechten" Managern unterschieden.
Kein Wunder , dass die "guten" mittlerweile alle nicht mehr bei Superdry sind.
Fällt aber auch niemanden auf - Handlungsbedarf scheint keiner zu bestehen.
Urlaubsgeld , Umsatzprovision oder jährliche Gehaltsanpassungen ?? NO!
In unserem Team traumhaft. Unter den Managern auch sehr gut. Natürlich nicht mit jedem
Da gibt es nicht viele von.
Es kommt immer darauf an mit wem man es zu tun hat.
Das gute ist , dass man zumindest als Manager/in sehr frei arbeiten kann und man eigentlich wie ein Geschäftsführer agieren kann.
Niemand schreibt dir vor, wie du deinen Store zu führen hast.
Deine Vorgesetzen siehst du aber max 1-2x im Jahr .
Es sei denn , du befindest dich einem der "Lieblingsstores" .
Bei noch ca 16 Stores fragt man sich schon, was manch ein Vorgesetzter so den ganzen Tag macht, wenn man Ihn selbst nie sieht.
Am schlimmsten ist aber , dass es immer wieder heisst: Wir sind bei euch , wir supporten euch... ich persönlich habe nie Support gesehen.
Viele meiner Kollegen ebenso.
Mit deinen Problemen musst du schon selbst klarkommen. Sonst ist dieser Job nichts für dich.
Schlimm geworden. Siehe oben.
Es kommt schon vor , dass du ganz alleine auf einer Fläche von 500qm stehst.
Personal wurde soweit gekürzt, dass du jeden Tag Stress hast und nur noch am kämpfen bist irgendwie den Tag zu überstehen.
Irre laute Musik jeden Tag, weil der BigBoss Party Feeling haben möchte.
Die Kunden musst du anschreien, dass du überhaupt etwas verstehst
Sehr sehr viele Kunden bleiben uns deshalb fern, dies kann man wunderbar in den Google Bewertungen nachlesen- interessiert aber niemanden.
Die Gedundheit der Mitarbeiter leidet extrem unter diesen Umständen- interessiert aber auch niemanden.
Wer will schon 8h 65DB im Innenraum haben?
IT ist auf dem Stand von 1980 .
Zig Stunden deiner Arbeitszeit bist du damit beschäftigt IT Probleme zu lösen .
Siehe oben . 0 Sterne
Da ist alles top
Als Manager bist du nur ein überbezahlter Verkäufer. Managertätigkeiten - Putzen, Kartons (hunderte) schleppen, kassieren, falten... Dies ist natürlich nicht gerade eine Herausforderung und führt zu Frustration.
Entschuldigt mich bitte, aber dazu möchte ich gerade gar nix sagen, weil mir dazu auch nichts einfällt!
Ich weiß gar nicht, ob es wirklich der Arbeitgeber ist, was ich alles am Unternehmen schlecht finde! Ich befürchte sogar, dass der Arbeitgeber über viele Situationen gar nicht Bescheid weiß!
Es sollte damit begonnen werden, die Führungsposition, die für alle Geschäfte zuständig ist, gezielt zu schulen. Sie sollte lernen, die Führungskräfte und Teams wertzuschätzen, kollegial zu handeln und eine unterstützende Arbeitsumgebung zu schaffen, damit sich Mitarbeiter nicht ausgenutzt fühlen und die Zusammenarbeit besser funktioniert.
Dauerstress und keine Wertschätzung der Mitarbeiter.
Gibt es hier nicht, Überstunden sind die Norm.
Es gibt keine Aufstiegsmöglichkeiten; die einzige Form der Weiterbildung besteht darin, andere Stores zu unterstützen – und das war’s.
Keine Aufstiegsmöglichkeiten, Weiterbildungen werden nicht gefördert. die Bezahlung ist miserabel für die Leistung was erwartet wird.
Im Team herrscht ein starker Zusammenhalt und eine gute Zusammenarbeit. Allerdings ist der Zusammenhalt auf der nächsthöheren Führungsebene sehr schwach, was die Zusammenarbeit erschwert.
Launisch, zickig und keinerlei Führungsqualitäten.
Dauerstress und keine Wertschätzung der Mitarbeiter.
Kaum Informationen, vieles bleibt unklar.
Es gibt keine fairen Chancen, und man fühlt sich von Tag zu Tag zunehmend ausgenutzt um die Oberhäuptin gut darzustellen.
Die Aufgaben sind oft von hohem Druck geprägt, besonders vor anstehenden Besuchen, bei denen kurzfristig große Vorbereitungsaktionen gestartet werden, um einen perfekten Eindruck zu erwecken. Im Alltag wird diese Perfektion jedoch nicht konsequent verfolgt, was den Eindruck einer reinen Show vermittelt.
Die Gutscheine, die Stimmung bei Superdry selbst und das Auftreten der Marke nach außen
Dass kritische Meldungen aus dem Team nicht ernst genommen werden, Mitarbeiter keine Wertschätzung erhalten, und keine Rücksicht auf Mütter genommen wird
Bezahlung nach Leistung, Musik leiser stellen, Klima schwächer stellen, mehr Rücksicht auf Hilfeschreie des Teams
An sich ist die Arbeitsatmosphäre toll, wäre nicht die superlaute Musik, die einem manchmal in die Ohren steigt.
Man hat immer sehr lange Schichten, was bei einer 40 Stunden Woche aber auch normal ist. Dadurch bleibt nur nicht mehr viel für Freizeit.
Manche waren motiviert und haben diverse "Einzelaufgaben" bekommen, oder sich in diese herangetastet. Das ist toll, aber um die Position letzten Endes zu bekommen musste man oft trotzdem kämpfen und lange warten.
Ist halt im Einzelhandel nicht viel, aber als Werkstudent/Aushilfe etc. wird man ziemlich ausgebeutet. Diese haben genau die selbe Tätigkeit gemacht wie die Vollzeitmitarbeiter.
Die Gutscheine von Superdry, damit man sich als Mitarbeiter Produkte kaufen kann, waren toll! Ich hätte mir vieles sonst sowieso nicht leisten können, da die Preise schon ziemlich teuer sind, es aber die Vorgabe gab, immer etwas von Superdry anzuziehen. Man kann sich leider auch nicht einfach mal nur 2 Tshirts kaufen und diese immer abwechseln. Dafür war der Gutschein sehr gut!
Alles kommt einzeln in Folie verpackt, wenig Rücksicht auf Mütter oder Familien seitens Firma, meistens hatten wir aber eine Führungskraft die das berücksichtigt hat.
An sich ist ein großer Teamzusammenhalt vorhanden gewesen. Bis wir eine Führungskraft bekamen, die jeden der sich ihr nicht fügte, gemobbt und tyrannisiert hat. Ab da sank der Zusammenhalt extrem, keiner wollte mehr bei Krankheit etc. einspringen, und jeder hat sich durch die Schicht gequält. Vor dieser Führungskraft hätte ich hier 5 Sterne gegeben! Trotz mehrmaliger Kontaktierung von HR wurde die Führungskraft bis zum letzten Moment noch gehalten, sodass die meisten guten Mitarbeiter weg waren.
Hatten wir nicht viele, aber auch das war kein Problem.
Auch hier hätte ich vor der letzten Führungskraft 5 Sterne vergeben, aber durch zuletzt war das Verhalten so extrem, dass wie bereits erwähnt viele Mitarbeiter gekündigt haben.
Die Klima war direkt über einer der Kassen. Mitarbeiter die länger unter dieser Kasse standen, erkrankten meist am nächsten Tag. Aufgrund Vorgabe von UK wurde diese nicht auf eine schwächere Leistung gestellt. Die Musik war ebenfalls ziemlich laut, sogar Kunden beschwerten sich darüber und hatten wenig Motivation über einen längeren Aufenthalt im Laden. Ich musste zudem meinem Geld am Ende 1 Monat lang hinterherrennen, was mich ziemlich enttäuscht hat, aber sonst kamen die Zahlungen immer pünktlich.
Das wichtigste wurde kommuniziert, aber Mitarbeiter die nicht immer da waren (z.B. Teilzeit) wurden nicht über die verpassten Informationen abgeholt
Sowohl Herkunft als auch Hautfarbe waren egal. Das ist toll!
An sich sind die Tätigkeiten typische Aufgaben im Einzelhandel. Kassieren, Beraten, Falten, Einräumen etc. Ich fand es schön, im Laufe des Tages zwischen 2-3 Aufgaben zu rotieren um bisschen Abwechslung zu haben.
Leider ist da aktuell nicht mehr allzuviel zu finden. Es sind die einzelnen Menschen, die es schön machen.
Zum einen, dass die Mitarbeiter im Ungewissen gelassen werden. Es wird den Teams nicht vertraut und mit Strafen gedroht. Storemanager können kaum noch selbst Entscheidungen treffen, weil z.B. HR Entscheidungen aus Ländern getroffen werden, wo man sich mit deutschen Gesetzen überhaupt nicht auskennt. Geht es um storeschließungen und Kündigungen, wird ebenfalls am deutschen Gesetz vorbei gearbeitet.
Mehr Ehrlichkeit den Store Teams gegenüber. Anstatt mit Strafen zu drohen bei geringen Abweichungen hört den Menschen in den Shops zu und motiviert sie. Sodass sie wieder Bock haben exzellenten Service anzubieten. Indi Mindset wurde viel gepredigt, jedoch konnte man es nie wirklich umsetzen. Und die Angst, dass der eigene Store der nächste ist, der schließen wird, ist in jedem Team allgegenwärtig.
Es war zwar immer viel zu tun, aber innerhalb der Storeteams hat man sich eine schöne Zeit gemacht. Auch der Kundenstamm war größtenteils großartig
Leider hat sich die Strategie der spontanen Store Schließungen, der schlechten Kommunikation und die Sparmaßnahmen auf personalebene rumgesprochen. Ich persönlich habe aber immer gern dort gearbeitet
Als Führungskraft kaum noch vorhanden. Durch die enormen Sparmaßnahmen bezüglich des Personals fiel eh schon viel Arbeit an. Wenn dann zu Peakzeiten noch Personal wegen Krankheit ausfiel, waren 6 Tage Wochen an der Tagesordnung.
Bis zu einem gewissen Punkt war das Wachsen innerhalb des Unternehmens wirklich einfach. Ging es aber über den Store Manager hinaus so herrschte Stillstand. Es wurde lieber extern recruitet. Auch entschied man sich dann dazu, dass ein einziger Area Manager für ganz Deutschland ausreichend sei, anstatt intern wachsen zu lassen. Sehr schade. Genug Potentiale waren da
Das Gehalt lag schon im guten Mittelfeld für Retailverhältnisse. Auch VWL wurden gezahlt und 2x im Jahr gab es einen Voucher um sich für die Arbeit individuell einzukleiden.
Schade war, dass es keine anderen Zahlungen gab wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld. Das hat das Recruitment nicht gerade erleichtert
Sehr gute Ansätze waren vorhanden. Andererseits hielt man jedoch an veralteten Vorgehensweisen fest, die einfach nur unnötig Papier verschwendet haben. Auch die ständigen Recalls von Ware, die man in der nächsten Saison eh wieder geliefert bekommen hat, waren wenig nachhaltig. (Lagerkapazität war vorhanden)
Innerhalb der Storeteams sowieso, aber auch Storeübergreifend war der Zusammenhalt immer enorm und sehr familiär. Egal wo man herkam, wie man aussah usw… wir waren eine große Familie und hatten immer viel Spaß zusammen. Auch nach dem Austritt gibt es noch regelmäßig treffen und es haben sich tolle Freundschaften entwickelt. Das ist schon ziemlich einzigartig
Alter spielte eigentlich nie eine Rolle. Der Umgang war immer respektvoll und alle haben sich gegenseitig unterstützt
Da gibt es, wie in jeder Company Menschen mit denen man besser klarkommt, als mit anderen. Leider wurden in der Vergangenheit einige Fehlentscheidungen bezüglich höherer Führungspositionen getroffen, mit denen es unmöglich war zusammen zu arbeiten. Das hat das Unternehmen viele gute Leute gekostet.
Mit zwei Köpfen mehr pro Store wäre es perfekt gewesen. Mit jetzigen Bedingungen ist vieles einfach schwierig umzusetzen, so wie es von der Unternehmensleitung gewünscht ist.
Oftmals musste man zu speziellen Tagen wie Black Friday, trading sundays usw bis auf den letzten Peng warten, ob es spezielle Angebote etc. gibt. Es gab mal sehr kurze Entscheidungswege und eine hervorragende Kommunikation. Leider kommt man bei superdry immer mehr davon ab und die Storeteams hängen oft in der Luft.
Jeder war gleich und niemand besser als der andere. Auch Unterschiede zwischen Männer und Frauen konnte ich nicht erkennen. In höheren Positionen (Area Manager und höher) soll es da wohl Unterschiede gegeben haben. Mir persönlich ist es aber nie begegnet.
Den Arbeitsalltag bei superdry an sich habe ich geliebt. Coole Ware, tolle Kunden und jeder Tag war anders. Viele sagen es als negativ an, dass storemanager bei superdry so viele Aufgaben übernehmen. Ich persönlich fand es super. Für die persönliche Weiterentwicklung definitiv top!
In den letzten fast drei Jahren habe ich wertvolle Erfahrungen gesammelt und konnte in einem internationalen Umfeld arbeiten. Das Unternehmen bietet grundsätzlich einen spannenden Arbeitsbereich, jedoch sind die strukturellen Herausforderungen nicht zu übersehen.
Trotz der spannenden Branche und den guten Kollegen hat das Unternehmen in den letzten Jahren keine Verbesserung in den genannten Bereichen gezeigt. Der zunehmende Druck, die schlechte Kommunikation und das Fehlen von Perspektiven lassen mich mit gemischten Gefühlen zurück. Ich hoffe, dass die Führungsebene die Möglichkeit erkennt, Veränderungen vorzunehmen, um das Unternehmen langfristig zu stabilisieren und die Mitarbeiter langfristig zu motivieren.
Das Arbeitszeiterfassungssystem ist fehleranfällig und ungenau, was sowohl die Produktivität als auch das Reporting erheblich behindert. Dies wirkt sich negativ auf die Gehaltsabrechnung aus und bremst das gesamte System. Trotz wiederholtem Feedback bleibt eine Lösung aus.
Die Arbeitsatmosphäre war von einer großen Vielfalt geprägt, jedoch auch von einem zunehmend übermäßigen Aufgabenaufkommen, insbesondere in den letzten 1,5 Jahren. Der Druck nahm stetig zu, ohne dass ein wirklicher Ausgleich geschaffen wurde. Für die kleinen Teams in den Retail Stores wurde die Arbeitsbelastung immer höher, da sie mit immer weniger Personal die Öffnungszeiten einhalten mussten. Dabei wurden oft Arbeits- und Gesundheitsschutzrichtlinien vernachlässigt, was die Situation weiter erschwerte.
Das Image des Unternehmens litt in den letzten Jahren unter negativer Presse, sowohl im In- als auch im Ausland. Leider war es schwer, das Vertrauen in das Unternehmen aufrechtzuerhalten, und die öffentliche Wahrnehmung verschlechterte sich zunehmend.
Die Work-Life-Balance war insgesamt sehr gut. Durch flexible Arbeitszeiten, Vertrauensarbeitszeit und die Möglichkeit, fast vollständig im Homeoffice zu arbeiten, konnte ich meinen Arbeitsalltag gut selbst einteilen. Ein großes Problem war jedoch der Umgang mit Überstunden. Trotz der flexiblen Arbeitszeitregelungen war es nicht möglich, Überstunden abzubauen. Das Vertrauen in diese Regelung war schlichtweg nicht gegeben.
Karrieremöglichkeiten und Weiterbildung wurden innerhalb des Unternehmens wenig gefördert. Während im Retail durch den Wegfall von Stabspositionen immer wieder neue Chancen geschaffen wurden, blieb die Möglichkeit zur beruflichen Weiterentwicklung auf höherer Ebene aus. Eine strategische Förderung von Karrierepfaden fand nicht statt.
Das Gehalt war grundsätzlich in Ordnung, stagnierte jedoch, obwohl mein Team von 5 auf 2 Personen reduziert wurde und die Arbeitsbelastung deutlich stieg. Auch eine stille Beförderung blieb ohne Gehaltserhöhung. Als benefits gibt es Mitarbeiter-Rabatt in Höhe von 50%.
Ein zentraler Kritikpunkt ist die Diskrepanz zwischen den öffentlichen Aussagen zur Nachhaltigkeit und der tatsächlichen Umsetzung im Unternehmen. Nachhaltigkeit bleibt für mich weitgehend ein leeres Statement, das wenig bis gar nicht in der täglichen Arbeit spürbar wird. Sozialbewusstsein konnte ich in der Arbeit mit Führungskräften täglich wahrnehmen, jedoch nicht bei meinen Vorgesetzten.
Die Zusammenarbeit mit den Retail Teams war stets hervorragend. Es gab viel Verständnis und positiven Zuspruch, was den Arbeitsalltag erheblich erleichterte. In meiner eigenen Abteilung hingegen war der Kollegenzusammenhalt stark von persönlichen Meinungen und Sympathien abhängig. Eine gezielte Förderung des Teamgeists oder regelmäßige Teambuilding-Maßnahmen fanden nicht statt, was die Zusammenarbeit oft erschwerte.
Der Umgang mit älteren Kollegen war stets respektvoll. Es gab keine Anzeichen von Diskriminierung oder Benachteiligung aufgrund des Alters. Ältere Mitarbeiter wurden genauso behandelt wie alle anderen Teammitglieder.
Die Wertschätzung bleibt auf der Strecke. Trotz Übernahme zusätzlicher Aufgaben und der bewussten Streichung von Kernpositionen und Teams im Retailbereich fehlt es an Anerkennung und Perspektiven. Auch der ständige Wechsel von Entscheidungen und die Bestimmungen aus dem europäischen Ausland führen zu Missverständnissen und Frustration.
In meinem eigenen Team habe ich keinen Ansprechpartner, der sich aktiv mit den Themen auseinandersetzt oder versucht, die Arbeitslast zu verringern. Vielmehr wird immer mehr Arbeit als selbstverständlich angesehen, ohne dass eine Perspektive – sei es finanziell, beruflich oder organisatorisch – geboten wird. Das führt zu Unzufriedenheit und dem Gefühl, dass Engagement nicht gewürdigt wird.
Ein weiteres Problem ist die Belastung der Mitarbeitenden in allen Abteilungen. Die kontinuierliche Reduzierung aller Teams hat dazu geführt, dass die verbleibenden Mitarbeiter stark überlastet sind. Effiziente Prozesse oder eine Entlastung des Workloads sind durch die fehlenden Ressourcen schlichtweg nicht möglich. Es gibt weder Zeit noch Kapazitäten, um Strategien zur Bewältigung des gestiegenen Arbeitsaufkommens zu entwickeln.
Die Kommunikation aus dem Mutterunternehmen in Großbritannien ist weiterhin unzureichend. Wichtige Informationen werden oft ohne Vorankündigung geteilt, was zu Unsicherheit führt. Besonders problematisch ist die fehlende Transparenz über den Zustand und die finanzielle Gesundheit der GmbH. Diese Unsicherheit trägt zur steigenden Krankheitslast bei und lässt Misstrauen aufkommen.
Im Bereich "Diversity" war das Unternehmen durchaus bemüht und zeigte ein hohes Engagement. Wenn ich jedoch auf meine persönliche Erfahrung im eigenen Team zurückblicke, wurde Gleichberechtigung leider nicht immer eingehalten. Insbesondere in der Kommunikation und der Zuteilung von Aufgaben gab es teilweise Ungleichbehandlungen, die das Gefühl von Fairness trübten.
Von Anfang an wurden mir immer wieder neue Aufgaben und Verantwortlichkeiten übertragen, wodurch die Aufgabenvielfalt stetig wuchs. Dies ermöglichte mir, mich beruflich weiterzuentwickeln.
Mein Team
Management austauschen,beim Safe call richtig zuhören
Der Druck KPI Zahlen erreichen zu müssen, parallel unmögliche Erwartungen ein Mal die Woche eine Inventur durchführen zu müssen,noch müssen 20 Kartons Ware ( jeden Tag, manchmal noch mehr) ausgepackt werden, online Bestellungen abzuarbeiten -und das alles jeden Tag mit Minimum Besetzung,weil man so gut wie kein Personal hat- Sparmaßnahmen.Dem entsprechend ist die Arbeitsatmosphäre
Welcher Work-Life-Balance?!
Keine Aufstiegschancen vorhanden
Versucht so hoch wie möglich beim Vorstellungsgespräch zu verhandeln,das wird das erste und das letzte Mal sein dass man Gehaltserhöhung bekommt
Wir haben immer versucht einander zu unterstützen, sowohl im Team intern,als auch außerhalb.Aber man konnte leider nicht viel verändern,wenn es nur Chaos herrscht und die ganze Zeit neue Deadline reinkommt sei es Umbau des Landes,was gerade erst frisch gemacht wurde,aber VM Team gefällt es nicht gut ( obwohl man alles nach der Vorlage und Superdry Standards gemacht hat),so muss man noch Mal alles neu anfangen.Oder es wird plötzlich verlangt,dass man unnötige Reports ausfüllen muss,wohl bemerkt stündlich,man hat ja sonst nichts zu tun.Die ganzen Teams am Point of Sale drehen wegen der fehlenden Qualifikation der Chefetage
Habe keine gesehen,weiß nicht ob sie in der Firma existieren
Miserabel.Man wird von oben herab behandelt, kein Mitspracherecht,auch nicht für Verbesserungsvorschläge offen.Ganz im Gegenteil, sobald er/sie dich als den jenigen gesichtet haben,der eigene Meinung hat,bist du ein Querolant und dann wird es für dich sehr ungemütlich in der Firma
Vergebe einen Stern, schließlich kann man nicht noch weniger vergeben.Area Manager hält es nicht für notwendig zu kommunizieren,es wird nur befohlen.Und du hast die Befehle zu erfüllen!
Eher nicht vorhanden, Frauen werden anders behandelt als die Männliche Kollegen,was sehr auffällig ist.
Abwechslungsreiche Aufgaben sind immer vorhanden,nur bist du alleine,der sie erledigen sollte.Dem entsprechend wird es sehr abenteuerlich.Viel Spaß dabei!
Nichts.
Alles.
Die komplette Standortleitung sollte ausgewechselt werden.
Wie bereits von Kollegen beschrieben, ist die Arbeitsatmosphäre eine Katastrophe.
Wer einen Blick hinter die Kulissen werfen darf, wird am guten Image zweifeln.
Nur für Führungskräfte existent.
Es wird immer wieder erwähnt aber nie angeboten.
Für'n ars..
Greenwashing...
Alle werden von der Leitung runter gemacht und man unterhält sich auch nicht während der Arbeit.
Werden gegen neue, jüngere Mitarbeiter ausgetauscht.
0 Sterne! Einfach nur unsozial.
Arbeit, arbeit, arbeit!
Sehr schlecht.
Alle werden gleich schlecht behandelt.
Kleidung falten...
Alles ob Area Leader nach oben, sollte auf die Bedürfnisse ihrer Leute eingehen und sich ebenso die Gedanken / Ideen der Store Manager anhören und ernst nehmen.
Die Atmosphäre in meinem Team war sehr gut.
Allerdings hat das Feeling in der Area, nach dem Area Leader Wechsel extrem abgenommen. Die Motivation, das Engagement und die Power hat aufgrund des hohen Drucks ( Waren-/Zahlendruck meets Personalmangel )nachgelassen.
Keine wettbewerbsfähigen Leistungen ( kein Weihnachts-/Urlaubsgeld, kein Bonus, keine Zusatzleistungen )
Superdry hat sich in den letzten Jahren immer mehr mit dem Thema beschäftigt.
Halb leere Boxen und in Folie eingepackte Ware gehörten schon lange zur Vergangenheit.
Ein tolles Team. Egal ob im Store Frankfurt MTZ oder in der Area.
In meinem Store war der erste Mitarbeiter in Deutschland der mit Superdry in Rente gegangen ist ! Er wurde von allen geschätzt und respektvoll behandelt.
Personal-Stunden werden immer weiter gekürzt, Menge/Lieferung der Ware bleibt gleich, Reinigungsfirmen wurden abgeschafft ( d.h. Personal muss Store, Backoffice und ggf. Toiletten selber putzen ), spontane VM Updates die den halben Store betreffen kamen immer öfter, zu langsamens Internet erschwerte das Bearbeiten der online Bestellungen,
neues Personal muss eingearbeitet und
bestehendes Personal gefördert werden.
Die Kommunikation war leider noch nie die Beste.
Da die Zentrale ihren Sitz in UK hat und dort alles ein wenig anders ist, ist es zu empfehlen seine eigene Struktur weiter zuführen.
Sowohl in den Stores als auch von der Zentrale aus wurde alles akzeptiert, egal welche Herkunft, sexuelle Orientierung etc.
Von meiner Seite aus kann ich hier sagen, dass es definitiv genug Abwechslung gab. Kein Tag war wie der andere.
So verdient kununu Geld.