100 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
100 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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100 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Eigene Systeme im Griff haben damit nicht vorzeitig eine Meldung kommt bzgl. zurückgezogener Bewerbung und bitte auch zeitnah eine Absage dann verschicken, wenn es nicht passt.
Der Bewerbungsprozess hat bei mir leider einen sehr negativen Eindruck hinterlassen. Die Gesprächsführung wirkte stellenweise wenig wertschätzend und eher von oben herab. Statt eines offenen Austauschs entstand der Eindruck, dass die Entscheidung über meine Eignung bereits vor dem Gespräch getroffen worden war.
Besonders irritierend war, dass interne Probleme und Schwierigkeiten des Unternehmens ausführlich thematisiert wurden. Als Bewerber erwartet man, ein realistisches, aber professionelles Bild des Arbeitgebers zu erhalten. Stattdessen wurde der Eindruck vermittelt, dass viele Dinge intern nicht funktionieren und die Situation teilweise als ‚katastrophal‘ wahrgenommen wird.
Zusätzlich wurde erwähnt, dass andere Standorte den Standort Wiesbaden nicht ernst nehmen würden. Solche Aussagen wirken unprofessionell und werfen Fragen zur unternehmensinternen Zusammenarbeit und Kultur auf.
Insgesamt wünsche ich mir einen respektvolleren Umgang mit Bewerbern, eine professionellere Gesprächsführung und einen stärkeren Fokus auf die Position und die gegenseitigen Erwartungen, anstatt interne Unzufriedenheit in den Vordergrund zu stellen.
exterm unsympatischer vermittler
Der erste Kontakt mit dem internen Recruiter war sehr angenehm. Das Gespräch war entspannt und auf Augenhöhe, und ich konnte bereits einen guten Eindruck von der Vakanz gewinnen.
Das spätere Gespräch mit der Leitung der Fachabteilung und der HR Person war dagegen weniger positiv. Ich bin es aus vielen anderen Unternehmen gerade im IT Umfeld gewohnt, dass Gespräche ebenfalls auf Augenhöhe stattfinden und man sich nach kurzer Absprache duzt. Hier war die Atmosphäre deutlich distanzierter. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ein echter Dialog auf Augenhöhe geführt wurde, sondern eher eine leicht herablassende Gesprächsdynamik.
Auch die gestellten Fragen wirkten teilweise nicht mehr zeitgemäß. Klassische Standardfragen wie nach Schwächen tragen aus meiner Sicht wenig dazu bei, die tatsächliche Passung für eine Position zu beurteilen.
Im Gespräch wurden neben allgemeinen Fragen auch sehr konkrete technische Fachbegriffe abgefragt, mit der Erwartung, diese direkt erklären zu können. Dabei ging es nicht um breite Konzepte oder praxisnahe Szenarien, sondern um zwei bis drei sehr spezifische, teilweise recht nischige Begriffe.
Grundsätzlich ist es nachvollziehbar, dass technisches Verständnis geprüft wird. Fragwürdig wird es aus meiner Sicht dann, wenn sich die Bewertung stark auf genau solche Einzelbegriffe verengt. Gerade bei nicht seniorigen Positionen sagt das oft wenig über die tatsächliche Eignung aus. Ein Bewerber kann ein breites Verständnis von Architekturen, Zusammenhängen und praktischer Anwendung haben, ohne jeden selten verwendeten Fachbegriff spontan parat zu haben.
In der Praxis ist technisches Arbeiten selten ein Abfragen von Definitionen. Entscheidend ist eher, ob jemand Probleme analysieren, Zusammenhänge erkennen und Lösungen entwickeln kann. Wer sich zu stark auf einzelne Begriffe fokussiert, riskiert, genau diese Fähigkeiten zu übersehen. Zudem hängt die Verfügbarkeit von Begriffswissen oft stark davon ab, wie lange man bestimmte Technologien im Alltag tatsächlich genutzt hat, und nicht unbedingt davon, wie gut man sie versteht.
Ein weiterer Punkt ist die Verzerrung im Gesprächsverlauf. Wenn ein Kandidat einen Begriff nicht sofort erklären kann, entsteht schnell eine unangenehme Stille oder ein Eindruck von Unsicherheit, obwohl das Gesamtverständnis durchaus vorhanden sein kann. Das wirkt sich nicht unbedingt fair auf die Beurteilung aus und verschiebt den Fokus weg von der eigentlichen Qualifikation.
Aus meiner Sicht wäre es deutlich sinnvoller, technische Kompetenz über konkrete Szenarien, kleinere Problemstellungen oder Erfahrungsberichte aus Projekten zu prüfen, statt über isolierte Begriffe. Dadurch lässt sich besser einschätzen, wie jemand denkt und arbeitet, nicht nur, welche Definitionen gerade abrufbar sind.
Ich persönlich hatte nach diesem Gespräch den Eindruck, dass der Prozess für mich nicht gut passt. Ohne die spätere Absage hätte ich den Bewerbungsprozess vermutlich an dieser Stelle beendet.
Der Recruiting-Prozess für den Standort München sollte überarbeitet werden. Eine Absage ist heutzutage grundsätzlich nachvollziehbar und kann viele Gründe haben, zum Beispiel Budgetthemen, eine interne Besetzung oder geänderte Projektprioritäten. Was ich jedoch als unprofessionell empfinde, ist der fehlende Umgang mit Rückfragen nach einer Absage. Wenn Kandidatinnen und Kandidaten höflich nach dem Grund fragen, sollte zumindest eine kurze Rückmeldung möglich sein. Mehr Transparenz und wertschätzende Kommunikation würden den Bewerbungsprozess deutlich verbessern.
Ich hatte mich bei SVA im Bereich Modern Workplace beworben. Das Erstgespräch mit dem Head of des Bereiches und Assistenz war sehr angenehm, offen und wertschätzend. Besonders positiv fand ich die strukturierte Abfrage meiner Skills, um gemeinsam zu prüfen, welche Rolle im Unternehmen am besten passen könnte. Das wirkte professionell und gut vorbereitet.
Weniger positiv war der weitere Verlauf. Nach dem ersten Gespräch gab es keine inhaltliche Rückmeldung oder Einordnung, und die finale Absage erfolgte sehr pauschal und ohne Bezug zum Gesprächsverlauf. Das wirkt nach außen wenig transparent und passt nicht ganz zur positiven Erfahrung im Erstkontakt.
Insgesamt ein sympathisches Team und ein angenehmer Gesprächseinstieg, aber der Prozess könnte im Hinblick auf Rückmeldungen und Transparenz klarer gestaltet werden.
Klareres Anforderungsprofil fehlte und wurde nicht klar dargestellt. Am Ende war mir nicht klar, was dieses Unternehmen möchte oder für welchen Aufgaben sie jemanden suchen.
Junioren sollten nicht alleine Bewerber auf Seniorpositionen interviewen. Am Ende blieb der Eindruck, die haben nichts verstanden oder hatten einen Plan. Als Kunde würde ich SVA mit dieser Erfahrung nicht beauftragen wollen. Leider wurde häufig auf die eigene Rolle als Leiter hingewiesen und wie viele SE (sehr unschöne Bezeichnung seiner Mitarbeiter) unter sich hat. Das war für mich ein deutliches Signal, besser nicht hier.
Gib eigentlich nichts zu verbessern. Für mich lief alles optimal ab.
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