Meine Erfahrung im Warehouse Köln – enttäuschend auf vielen Ebenen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Lohnzahlung erfolgte pünktlich. Auch die kleine Lernplattform (Studytube) war ein nettes Extra.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
ich denke, die Kluft zwischen Wirklichkeit und Anspruch.
Man sagt, man sei inklusiv, aber auf der untersten Eben fehlt m.E. die Umsetzung der Swapfiets Unternehmensphilosophie.
Swapfiets muss sich auch fragen, welche Leute sie in Führungsebenen bringt.
Im Kölner Warehouse habe ich einfach eine unglaubliche Willkür erlebt, was einfach schade und unfair ist.
Verbesserungsvorschläge
Hier gibt es bzg des Standortes Köln im Warehouse bereits zwei negative Bewertungen über das Vorgesetztenverhalten und das scheint wirklich keine persönliche und individuelle Erfahrung zu sein.
Die hohen Ziele, die sich das Management in den Niederlanden setzt, kommen hier am Standort nicht an.
Kommunikation
In meinem Fall wurde Kritik nicht offen kommuniziert. Rückmeldungen kamen oft indirekt oder sehr spät. Bei meiner Kündigung wurden mir Dinge vorgeworfen, die ich nicht vorher besprechen oder einordnen konnte. Ich hatte nicht das Gefühl, dass meine Sichtweise gefragt oder berücksichtigt wurde. Rückmeldungen einzelner Kollegen schienen stärker zu wiegen als eine objektive Einschätzung meiner Arbeit.
Kollegenzusammenhalt
Mit den Mechanics und Mitarbeitenden aus anderen Bereichen habe ich mich gut verstanden. Im Team der Logistik habe ich jedoch einen eher unkollegialen Umgang erlebt, teils auch grenzüberschreitend wirkten (z. B. politische Haltungen oder private Lebensumstände anderer). Ich hatte das Gefühl, dass nicht immer auf ein respektvolles Miteinander geachtet wurde.
Vorgesetztenverhalten
Ich habe eine stark hierarchische Atmosphäre erlebt, in der nicht immer mit gleichen Maßstäben gemessen wurde. Manche Mitarbeitende hatten offensichtlich mehr Spielraum als andere. Rückmeldungen wirkten für mich teilweise willkürlich und nicht nachvollziehbar. Eine offene Feedbackkultur habe ich vermisst.
Gleichberechtigung
Ich kann nur aus meiner Perspektive sprechen: Während formale Gleichbehandlung sicher gegeben war, habe ich in der zwischenmenschlichen Interaktion, insbesondere durch Vorgesetzte, den Eindruck gewonnen, dass Frauen nicht immer mit gleicher Selbstverständlichkeit einbezogen oder geachtet wurden.