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S.WERK 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Ein Arbeitgeber, für den ich mich nicht noch einmal entscheiden würde

1,7
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei S.WERK GmbH in Pilsting gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der einzige wirkliche Vorteil für mich waren die etwas flexibleren Arbeitszeiten, auch wenn es aufgrund der Kernarbeitszeiten keine wirkliche freie Zeiteinteilung ist.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leider sehr vieles. Die Arbeitsatmosphäre, der Umgang miteinander, die Kommunikation, die Geschäftsleitung und die teilweise sehr unprofessionelle Art haben dazu geführt, dass ich mich dort sehr unwohl gefühlt habe.

Ich bin mit großer Erwartung und Motivation in den Job gestartet und wurde leider extrem enttäuscht. Ich hatte sehr oft das Gefühl, ausgeschlossen, ignoriert und nicht gewollt zu sein. Insgesamt war es für mich eine sehr negative Erfahrung und ich würde mich persönlich nicht noch einmal für diesen Arbeitgeber entscheiden.

Verbesserungsvorschläge

Meiner Meinung nach müsste sich vor allem die Kommunikation und der Umgang mit Mitarbeitern deutlich verbessern. Absprachen sollten nicht im Nachhinein abgestritten werden. Mitarbeiter sollten vernünftig eingearbeitet werden, anstatt zu erwarten, dass nach einmaligem Zeigen alles direkt sitzt.

Außerdem sollte meiner Meinung nach viel mehr Wert auf einen respektvollen Umgang miteinander gelegt werden. Sexistische oder frauenfeindliche Sprüche sollten nicht als „Witz“ abgetan werden und Mitarbeiter sollten sich am Arbeitsplatz nicht ausgeschlossen oder unerwünscht fühlen müssen.

Auch der Umgang der Geschäftsleitung mit den Mitarbeitern sollte meiner Meinung nach professioneller und respektvoller sein.

Arbeitsatmosphäre

Ich habe mich in diesem Unternehmen leider sehr unwohl gefühlt. Beim Reingehen wurde oft nicht einmal ein „Guten Morgen“ erwidert, man wurde teilweise fragwürdig angeschaut und ich hatte sehr oft das Gefühl, ausgeschlossen und nicht gewollt zu sein. Generell wurde ich häufig ignoriert und es gab immer wieder Sticheleien.

Das Unternehmen ist sehr männerdominiert. Ein Kollege hat ungefragt meinen Körper bewertet, was für mich absolut unangemessen war und bei mir ein sehr unangenehmes Gefühl ausgelöst hat. Ein anderer Kollege hat mir gegenüber sexistische und frauenfeindliche Aussagen gemacht. Auch wenn solche Aussagen möglicherweise als „Witz“ gemeint waren, finde ich so etwas am Arbeitsplatz völlig unangebracht.

Generell hatte ich oft das Gefühl, dass über einen gelästert wird und sich eigentlich niemand wirklich für einen interessiert.

Work-Life-Balance

Positiv sind zwar die etwas flexibleren Arbeitszeiten, da man innerhalb der Kernarbeitszeiten je nach Bedarf etwas früher oder später kommen und gehen kann. Wirklich flexibel sind die Arbeitszeiten dadurch allerdings nicht.

Zusätzlich empfand ich es als unangenehm, wenn die Geschäftsleitung außerhalb der Arbeitszeit, zum Beispiel am Wochenende, Kontakt aufgenommen hat. Für mich gehört es zu einer guten Work-Life-Balance dazu, dass die Freizeit und das Privatleben der Mitarbeiter respektiert werden.

Karriere/Weiterbildung

Aufgrund der sehr einseitigen und wenig abwechslungsreichen Aufgaben hatte ich nicht das Gefühl, dass es Möglichkeiten zur Weiterentwicklung gibt.

Gehalt/Benefits

Hier habe ich leider ebenfalls sehr negative Erfahrungen gemacht. Mir wurde ohne vorherige Vorwarnung oder Absprache Geld einbehalten, was ich als Druckmittel empfunden habe. Für mich war dieser Umgang damit absolut nicht in Ordnung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Positiv finde ich, dass auf das Thema Umwelt grundsätzlich Wert gelegt wird. Es wird auf Mülltrennung geachtet und es gibt E-Autos im Unternehmen. Das finde ich gut und ist für mich einer der Punkte, die ich positiv hervorheben kann.

Kollegenzusammenhalt

Den Kollegenzusammenhalt habe ich als sehr schlecht empfunden. Ich wurde häufig ignoriert und hatte oft das Gefühl, nicht dazuzugehören. Es gab Sticheleien.

Gerade am Anfang bin ich mit großer Motivation und der Erwartung hineingegangen, mich gut ins Team einzufügen. Leider wurde ich dahingehend extrem enttäuscht.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Geschäftsleitung habe ich als sehr unprofessionell empfunden. Meiner Meinung nach wurde sich teilweise sehr stark in private Angelegenheiten eingemischt, teilweise wurde auch am Wochenende angerufen.

Außerdem hatte ich häufig das Gefühl, dass nach außen hin auf nett und verständnisvoll gemacht wird, obwohl das meiner Wahrnehmung nach nicht wirklich so gemeint war. Für mich wirkte manches sehr gestellt und falsch bzw. manipulativ.

Ein weiteres großes Problem war für mich die Kommunikation. Man sollte eigentlich alles schriftlich festhalten, weil mündliche Absprachen später teilweise abgestritten wurden. Wenn etwas mit der Geschäftsleitung abgesprochen wurde und man es danach genau so umgesetzt hat, wurde sich anschließend darüber beschwert, warum man es so gemacht hat. Teilweise wurde dann sogar bestritten, dass es überhaupt so abgesprochen wurde, und man bekam dafür Ärger.

Auch bei der Einarbeitung hatte ich nicht das Gefühl, dass vernünftig vermittelt wurde, was erwartet wird. Es wurde teilweise erwartet, dass man etwas nach einmaligem Zeigen direkt perfekt kann. Wenn man etwas anschließend nicht wusste oder nicht konnte, wurde sich darüber beschwert.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren für mich insgesamt nicht besonders angenehm. Positiv sind die sogenannten „flexiblen Arbeitszeiten“. Wobei diese eigentlich nicht wirklich flexibel sind, da es Kernarbeitszeiten gibt. Man kann allerdings je nach Bedarf etwas früher oder später kommen und entsprechend früher oder später gehen.

Es gibt außerdem Schokolade und Getränke. Allerdings gab es meiner Erfahrung nach fast nie stilles Wasser.

Kommunikation

Die Kommunikation empfand ich als schwierig und teilweise sehr widersprüchlich. Gerade bei Absprachen mit der Geschäftsleitung hatte ich das Gefühl, dass man sich unbedingt alles schriftlich bestätigen lassen muss.

Wenn etwas mündlich abgesprochen wurde und man sich danach daran gehalten hat, konnte es passieren, dass anschließend behauptet wurde, diese Absprache hätte es so nie gegeben. Dadurch hatte ich häufig das Gefühl, dass man sich ständig absichern muss.

Auch der Umgangston war meiner Erfahrung nach teilweise sehr unfreundlich.

Gleichberechtigung

Da das Unternehmen sehr männerdominiert ist, habe ich mich als Frau dort teilweise sehr unwohl gefühlt. Besonders die ungefragte Bewertung meines Körpers durch einen Kollegen sowie sexistische und frauenfeindliche Aussagen eines anderen Kollegen haben bei mir einen sehr schlechten Eindruck hinterlassen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren für mich sehr einseitig und wenig abwechslungsreich. Auf Dauer wurde es dadurch sehr langweilig und ich hatte nicht das Gefühl, mich groß weiterentwickeln oder abwechslungsreich arbeiten zu können.

Gleichzeitig wurde sich darüber beschwert, wenn man seine Arbeit angeblich nicht gut genug macht. Dabei wurde meiner Meinung nach teilweise erwartet, dass man nach einmaligem Zeigen alles direkt kann und weiß. Wenn man dann etwas nicht wusste, wurde entsprechend genervt reagiert.


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Umgang mit älteren Kollegen

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Arbeitgeber-Kommentar

Christine AsbeckGF

Vielen Dank für Ihr Feedback. Wir bedauern, dass Sie Ihr Ausbildungsjahr so wahrgenommen haben. Die geschilderten Vorwürfe entsprechen jedoch nicht unserer Wahrnehmung. Ein offenes Gespräch während der Ausbildung hätten wir sehr begrüßt, um gemeinsam Lösungen zu finden. Das Wohl u.die Entwicklung unserer Mitarbeitender u.Auszubildenden liegen uns besonders am Herzen. Wir wünschen Ihnen alles Gute

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.