Lange Zeit mein zweites Zuhause – am Ende leider eine belastende Umgebung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv am Arbeitgeber war für mich, dass SYCOR zahlreichen Kollegen und mir vielfältige Chancen zur technischen Weiterentwicklung geboten hat. Ich konnte mich stark weiterentwickeln, habe eng mit meinen Kollegen zusammengearbeitet und gemeinsam viele Hürden überwunden – dabei sind auch wertvolle Freundschaften entstanden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Viele Entscheidungen wurden in den letzten Jahren eher nach Systemlogik als nach tatsächlichem Bedarf der Unternehmensgröße getroffen. Bis diese Fehlentwicklungen bemerkt wurden, haben bereits zahlreiche Mitarbeitende das Unternehmen verlassen. Wenn dabei auch Leistungsträger vergrault werden und in Krisenzeiten nur Floskeln vermittelt werden, hilft das der Organisation kaum.
Arbeitsatmosphäre
Durch die fehlende Lieferfähigkeit einzelner Bereiche bekamen die Mitarbeitenden den wachsenden Unmut der Kunden deutlich zu spüren.
Image
Über die letzten Jahre ist das Ansehen des Unternehmens sowohl intern als auch bei Kunden stark gesunken.
Work-Life-Balance
Während meiner Zeit dort habe ich viele Überstunden angesammelt, hatte dafür aber volle Freiheit bei der Kalendergestaltung und konnte auch tagsüber private Termine wahrnehmen.
Kollegenzusammenhalt
Auch wenn es oft echt harte Phasen gab, haben die Kollegen die Zeit beim Arbeitgeber tragbar gemacht.
Vorgesetztenverhalten
Mit meinem Vorgesetzten gab es keine Probleme, allerdings war er stark in seine Arbeit eingebunden, sodass die direkte Personalführung eher zurückhaltend war.
Kommunikation
Trotz intensiver Kommunikation und zahlreicher Rückmeldungen an das Management führten diese Gespräche nur selten zu echten Lösungen.
Interessante Aufgaben
Mir wurden zahlreiche neue Themen anvertraut, die ich unmittelbar beim Kunden umsetzen durfte – für mich persönlich sehr spannend, wenngleich sicher nicht für jeden gleich attraktiv.


