Gut am Arbeitgeber finde ich
Förderung der Azubis
Faire Vergütung
Variation während der Ausbildung
Werksunterricht
Immer ein Ansprechpartner parat ( Ausbilder + JAV )
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Arbeitszeiten ( 40 St. + Pausen )
Zwischenmenschliches Miteinander
"Bevorzugung" der Kaufleute
*Sehr* schlechte Barrierefreiheit
Verbesserungsvorschläge
Arbeit ab 06:00 Uhr
Flächentarif der IGBCE übernehmen
Mehr Fairness zwischen den einzelnen Ausbildungsberufen
Arbeitsatmosphäre
In den eigenen Abteilung eigentlich sehr schön, nur manchmal kommt die Überlastung der einzelnen Abteilungen durch.
Übergreifend ist eine gewisse Unzufriedenheit zu spüren, die den Arbeitsalltag belastet.
Karrierechancen
Es wird viel in die Industrie'ler investiert: Auslandsaufenthalte, Werksunterricht und Sprachkurse. Leider scheinen die anderen Ausbildungsberufe in diesen Punkten zu kurz zu kommen.
Beim Abschluss der Ausbildung ist es Glücks- und Budgetssache, wie die Karrierechancen stehen.
Bei guten Leistungen ist die Übernahme, zumindest im kaufmännischen Bereich, recht sicher.
Arbeitszeiten
Ich persönlich halte die 40 Stunden Woche für veraltet. Sie ist nicht nur mehr als im Flächentarif der IGBCE, sondern auch einfach ineffizient. Da Pausen nachgearbeitet werden müssen, ist man jeden Tag 8:45 Stunden von Zuhause weg: Also praktisch von 07:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Dazu kommen Fahrzeiten und Überstunden. Natürlich ist das in vielen Betrieben so, heißt ja trotzdem nicht, dass es so gut oder richtig ist.
Außerdem ist es leider nicht möglich, vor 07:00 Uhr anzufangen.
Positiv ist die Gleitzeit aufzuführen.
Ausbildungsvergütung
Absolut im Rahmen. Sehr schön ist das 13. Gehalt, das Urlaubsgeld und der ( wenn die Zahlen stimmen ) Bonus.
Die Ausbilder
Von Abteilung zu Abteilung unterschiedlich, natürlich. Manche geben sich total Mühe und sind super engagiert, andere leider eher weniger.
Spaßfaktor
Man kann sehr schön herausfinden, welche Abteilungen einem liegen, und welche nicht. Das da nicht alles Spaß macht, ist klar. Allerdings darf man als Azubi bei vielen Veranstaltungen mitwirken und Auslandsaufenthalte versüßen zusätzlich die 2 Jahre Ausbildung. Es wäre aber einfach gelogen, zu sagen, ich gehe jeden Tag gerne zur Arbeit, vermutlich ist es eher so ein 3:2 Verhältnis.
Aufgaben/Tätigkeiten
Auch wenn sich die meisten Abteilungen wirklich Mühe geben, sind einige Tage des Nichts-Tuns und des Scannens in den 2 Jahren zusammen gekommen.
Variation
In den ersten 1,5 Jahren durchläuft man im 1-2 Monats-Takt verschiedenste Abteilungen, bis man schließlich das letzte halbe Jahr im Einsatzgebiet verbringt. Es wird sehr darauf geachtet, dass man viel zu sehen bekommt und das Einsatzgebiet zu den eigenen Vorstellungen passt.
Respekt
Schaut man über den eigenen Tellerrand hinweg, so sieht man, dass der zwischenmenschliche Respekt beim Holzmindener Standort leider besser sein könnte. Es herrscht eine gewisse Spannung zwischen Büro- , Werkstatts- und Produktions- Arbeitern, die so weit geht, dass sich manchmal nicht einmal Hallo gesagt wird.
In den Abteilungen wird man als Azubi meistens ernst genommen, nur selten belächelt.