Abwechslungsreiche Tätigkeit in einem strikt reglementiertes Umfeld
Gut am Arbeitgeber finde ich
Im Projektgeschäft gibt es viele spannende Aufgaben und das Arbeitsumfeld wechselt naturgemäß alle 9-12 Monate. Auch in der Linienorganisation bieten sich in einem großen Unternehmen wie der T-Systems regelmäßig Chancen, man muss nur die Augen und Ohren offen halten und bereit für Veränderung sein.
Verbesserungsvorschläge
Die Organisation sollte stärker agilisiert und die Mitarbeiter mit mehr Eigenverantwortung ausgestattet werden. Command/Control ist kein Führungsparadigma, mit dem man in der heutigen Zeit ein Software-Unternehmen führen kann.
Arbeitsatmosphäre
Starke Command/Control-Kultur, das prägt die Arbeitsathmosphäre stark im Zusammenhang mit dem starken Druck auf Umsatz und Ergebnis.
Image
Hohe Qualität und Zuverlässigkeit, mit der Innovationsfähigkeit ist es aufgrund fehlender Investitionsbereitschaft schwierig.
Work-Life-Balance
Das ist kein Problem, da der überwiegende Anteil der Arbeitszeit im Homeoffice stattfindet, wo es ja keinen Gruppenzwang gibt ;-)
Karriere/Weiterbildung
Sehr gute Möglichkeiten zum Self-pace Learning über eine interne Plattform. Externe Weiterbildungsmöglichkeiten werden angeboten, sind aber vom Prozess her kompliziert, das scheint generell nicht gewünscht zu sein.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Im gesamten Konzern wird großen Wert auf Nachhaltigkeit gelegt.
Kollegenzusammenhalt
Im engeren Teamkontext guter Zusammenhalt, obwohl auch hier der Druck spürbar ist. Zusammenarbeit mit anderen Bereichen innerhalb der Firma ist aufgrund widersprechender Ziele teilweise extrem schwierig.
Umgang mit älteren Kollegen
In Deutschland wird bei der T-Systems nur noch extrem selektiv in kundennahen Tätigkeitsfeldern eingestellt. Das sind entweder zumeist junge Mitarbeiter aus Spezialgebieten wie DevOps, Data Science und KI oder seniore Kollegen in Sales- und Management-Rollen. Als langjähriger Mitarbeiter erfährt man seitens der Kollegen sicher eine gewisse Wertschätzung durch Kollegen und auch durch den Arbeitgeber.
Vorgesetztenverhalten
Die erfahreneren Führungskräfte verlassen altersbedingt zu großen Teilen das Unternehmen, aufgrund diverser Einstellungsstopps in den vergangenen Jahren wurde kein Mittelbau errichtet, d.h. es folgt nun eine Generation wenig erfahrener Führungskräfte, die der oben beschriebenen Firmenkultur nicht viel entgegensetzen können und den Druck, den sie von oben erhalten mehr oder weniger ungefiltert an ihre Mitarbeiter weitergeben.
Arbeitsbedingungen
Überwiegend Großraumbüros, in den Gebäuden sind viele Flächen für die gemeinsame Arbeit vorgesehen. Konzentrierte Arbeit am Schreibtisch soll nach der Maßgabe des Arbeitgebers lieber im Homeoffice erledigt werden und die Firmengebäude für Meetings und Projektarbeit genutzt werden. In den vergangenen Jahren in großem Stil Büroflächen in ganz Deutschland abgemanagt. Auf der anderen Seite kann jeder Mitarbeiter an jedem Standort in Deutschland jederzeit einen Arbeitsplatz buchen.
Kommunikation
Viele Regeltermine mit festgelegtem Ablauf (Rituale). Interne Kommunikation zumeist Top-Down über Townhalls und Livestreams, wenig Beteiligungsmöglichkeiten.
Gleichberechtigung
In Tech-Unternehmen wie die T-Systems eines ist, sind Frauen leider immer noch stark unterrepräsentiert, weswegen in Führungspositionen zumeist Männer anzutreffen sind. Grundsätzlich haben aber Frauen gleiche Chancen wie Männer.
Interessante Aufgaben
Die T-Systems hat eine Reihe großer Kunden, die ebenso große Herausforderungen haben, unter anderem in der Automobilindustrie. Hier gibt es gerade eine Vielzahl ausgesprochen interessanter Aufgaben, vor allem in der Digitalen Transformation und bei der Cloud Transformation.

