Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Mai 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 31.5.2026
T-Systems erhält ein gemischtes Bild von seinen Mitarbeiter:innen. Die Arbeitsatmosphäre gilt als belastet: Viele berichten von einer stark hierarchischen Unternehmenskultur, Leistungsdruck und mangelnder Wertschätzung, während ein Teil der Bewertenden – besonders im Beratungsbereich – eine entspanntere Stimmung erlebt. Das Vorgesetztenverhalten fällt ebenfalls uneinheitlich aus: Einzelne Führungskräfte gelten als fair und ansprechbar, doch erfahrene Manager:innen verlassen das Unternehmen, und Vorgesetzte geben Druck häufig ungefiltert weiter. Die Kommunikation wird von vielen als intransparent kritisiert, mit überwiegend einseitigem Informationsfluss von oben nach unten.
Positiver bewerten die Rezensierenden den Kollegenzusammenhalt auf Teamebene sowie die Work-Life-Balance, die durch Homeoffice und flexible Arbe...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei T-Systems wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Kritisch äußern sich viele zur vorherrschenden Hierarchie- und Kontrollkultur: Micromanagement, Leistungsdruck sowie ein Mangel an Vertrauen und Wertschätzung prägen laut mehreren Bewertungen den Alltag. Hinzu kommen Stellenabbau und Kostensenkungsmaßnahmen, die die Stimmung belasten und Unsicherheit erzeugen. Einige Nutzer:innen empfinden die Atmosphäre als gedrückt, da Führungswechsel und wiederholte Personalreduzierungen die Frustration verstärken.
Auf der anderen Seite berichten einige Kolleg:innen von einem respektvollen Miteinander und einer vergleichsweise entspannten Arbeitsatmosphäre, besonders im Beratungsbereich. Zusammenarbeit wird dort als motivierend und abwechslungsreich beschrieben. Die Möglichkeit zum Homeoffice findet ebenfalls positive Erwähnung. Die Einschätzungen fallen je nach Bereich und Projekt sehr unterschiedlich aus, sodass kein einheitliches Bild entsteht.
Der Kollegenzusammenhalt bei T-Systems wird von den Nutzer:innen insgesamt positiv bewertet. Besonders auf Teamebene beschreiben viele ein vertrauensvolles Miteinander, gegenseitige Unterstützung und eine offene Zusammenarbeit. Erfahrene Kolleg:innen gelten dabei als besonders hilfsbereit, und Teamevents sowie regelmäßige Meetings fördern den Zusammenhalt zusätzlich.
Einschränkend merken einige Nutzer:innen an, dass die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit schwieriger ausfällt. Die Unternehmensgröße und die Matrixorganisation erschweren den Kontakt zwischen verschiedenen Bereichen, und wenige berichten von einem ausgeprägten Konkurrenzdenken außerhalb der eigenen Teams. Auch die eingeschränkten Möglichkeiten, Kolleg:innen persönlich zu treffen, werden kritisch erwähnt. Der positive Gesamteindruck bleibt dennoch bestehen, wobei die Qualität des Zusammenhalts stark vom jeweiligen Team und den einzelnen Kolleg:innen abhängt.
Die Bewertungen zum Vorgesetztenverhalten bei T-Systems fallen gemischt aus. Besonders häufig thematisieren Nutzer:innen die Qualität der Führungskräfte, die je nach Vorgesetztem stark variiert. Während einige Teamleitungen als fair und unterstützend beschrieben werden, kritisieren andere, dass erfahrene Führungskräfte das Unternehmen verlassen und weniger erfahrene Nachfolger:innen Druck ungefiltert weitergeben. Auf höheren Führungsebenen nimmt die wahrgenommene Qualität laut einigen Nutzer:innen weiter ab. Kritisch bewertet wird auch, dass das Management zwar „New Work" propagiert, jedoch autoritär und kontrollierend agiert.
Positiver bewertet werden hingegen die Kommunikation und die Erreichbarkeit der direkten Vorgesetzten. Viele Nutzer:innen heben hervor, dass Vorgesetzte ein offenes Ohr haben, respektvoll im Umgang sind und Feedback zeitnah geben. Diese positiven Einschätzungen stehen im Kontrast zur negativen Wahrnehmung der Führungsqualität auf struktureller Ebene, was das insgesamt ausgeglichene Bild dieser Kategorie erklärt.
Bei T-Systems bewerten Nutzer:innen die Aufgabenvielfalt insgesamt positiv. Besonders hervorgehoben werden die modernen Technologiebereiche wie KI und Cloud-Transformation sowie die Zusammenarbeit mit namhaften Großkunden, etwa aus der Automobilbranche. Die Projektvielfalt sorgt laut einigen Nutzer:innen dafür, dass die Arbeit abwechslungsreich bleibt, und eigene Kreativität wird dabei oft ausdrücklich erwünscht.
Allerdings äußern wenige Nutzer:innen auch kritische Einschätzungen: Bürokratie, häufige Umstrukturierungen und ein starker Spardruck schränken die Umsetzung spannender Aufgaben mitunter ein. Zudem empfinden einige die vorhandenen Projekte als veraltet oder berichten, dass interessante Tätigkeiten zwar existieren, aber schwer zugänglich sind. Die Erfahrungen hängen dabei stark vom jeweiligen Projekt und Bereich ab.
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