Schlechte Kommunikation, kaum Respekt, keine echte Wertschätzung, viel Belastung für wenig Geld. Für mich nie wieder ( ;
Gut am Arbeitgeber finde ich
Einige Kolleginnen und Kollegen waren wirklich hilfsbereit, menschlich und korrekt. Ohne diese Menschen wäre die Zeit dort deutlich schwieriger gewesen. Außerdem bekommt man Einblicke in viele Bereiche — auch wenn das oft eher aus Personalmangel entsteht.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Aus meiner Sicht fehlen dort Struktur, klare Kommunikation und echte Wertschätzung. Viele Abläufe wirken chaotisch, Zuständigkeiten sind unklar und am Ende bleibt vieles an den Leuten hängen, die einfach zuverlässig funktionieren.
Die Ausbildung war kaum richtig organisiert. Vieles musste man sich selbst erarbeiten. Finanzielle Unterstützung gab es kaum, selbst für Dinge, die für Schule oder Arbeit nötig waren. Wenn es um mehr Gehalt, einen Firmenwagen, Benefits oder echte Entwicklung ging, musste man sich immer wieder erklären und rechtfertigen — meistens ohne, dass am Ende wirklich etwas passiert ist.
Gleichzeitig wurden Einsatz, Überstunden, Flexibilität und immer mehr Verantwortung ganz selbstverständlich erwartet. Beim Ausgleich wurde dann aber sehr genau geprüft. Der Umgangston war teilweise herablassend, respektlos - Konflikte wurden eher weggeschoben als geklärt und die Ausstattung war oft veraltet.
Für mich war es am Ende so: Wer viel leistet, bekommt dort vor allem mehr Aufgaben — aber nicht automatisch mehr Geld, Anerkennung oder Entlastung. Leistung wird dort meiner Erfahrung nach klar unterbezahlt.
Verbesserungsvorschläge
Klare Strukturen schaffen, Zuständigkeiten sauber regeln und Kommunikation wirklich verbessern — nicht nur darüber reden. Ausbildung und Einarbeitung ernst nehmen, Leistung fair bezahlen und Überlastung nicht einfach an zuverlässige Mitarbeitende weitergeben. Mehr Respekt, echte Wertschätzung und transparenter Umgang mit Gehalt, Benefits und Entwicklungsmöglichkeiten wären dringend nötig.

