Überlastung, enorme Fluktuation und intransparentes Management -Googlebewertungen sind vor der Bewerbung zu empfehlen!
Gut am Arbeitgeber finde ich
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Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das verbrennen von Mitarbeitenden
Verbesserungsvorschläge
Eine Geschäftsführung, die Themen nicht nur "mitnimmt", sondern auch mal "wiederbringt".
Mehr Personal einstellen (und halten)! Der Workload eurer Kostenstellenrechnung ist in der Praxis nicht umsetzbar.
Mandate dazu verpflichten eine ordnungsgemäße Übergabe bzw. lückenlose Dokumentation zu erbringen.
Arbeitsatmosphäre
Grundsätzlich wird versucht eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Moderne Ausstattung und professionell anmutendes Ambiente. Sobald der Rechner an ist, findet man sich in einer Flut an Mails und Tickets wieder. Keine klaren Strukturen, keine organisierte Dokumentenablage, kein Wissenstransfer aufgrund dessen, dass monatlich 1-2 Mitarbeitende kündigen. Man räumt permanent nur das Chaos der Vorgänger:innen auf und handelt reaktiv. Die Beziehung zu den Mietern ist mehr als angespannt (siehe Google). Durch eine Unternehmensberatung wird "versucht" ein angemessener Arbeitsprozess und eine Entlastung zu erreichen.
Image
Siehe Google..
Work-Life-Balance
Das kann nicht pauschal betrachtet werden. Der/Die eine kommt zur Arbeit, macht seinen/ihren Soll und geht nach Hause. Andere wiederrum schließen das Jahr mit +100 Überstunden und diversen Urlaubstagen ab, weil sie zuhause und an den Wochenenden arbeiten, um sich ihren Ruf zu bewahren. Grundsätzlich gibt es nur Montags eine Anwesenheitspflicht wg. Teammeeting und nach der PZ bis zu 2 Tage mobiles Arbeiten. Fahrten zum Objekt können durchaus mal mit den öffentlichen geschehen. Vertragliche Arbeitszeiten zw. 36 und 38 Std./Woche.
Urlaubsvertretungen sind rein pro forma. 1 Woche Urlaub = ca. 250 neue Mails.
Karriere/Weiterbildung
Da muss man energisch hinterher sein und die Unterlagen am besten so vorbereiten, dass nur noch die Unterschrift des/der Vorgesetzten fehlt. HR und Teamleitung hatte hierzu jedoch stets ein offenes Ohr.
Kollegenzusammenhalt
Keine Ellbogen, jeder hat Verständnis (für Kolleg:innen). Die meisten haben jedoch ein derartiges Frustrations- und Erschöpfungslevel erreicht, dass die Stimmung sehr negativ ist.
Vorgesetztenverhalten
Teamleitung war sehr engagiert. Ein Stern bezieht sich jedoch auf das operative Management. Es wird viel versprochen und noch mehr "mitgenommen". In Meetings und vorm Kunden wird ein Bild des Betriebs gezeichnet das realitätsferner nicht sein kann. Direkte Kritik wegen Anliegen die seit Monaten in den Meetings durch die Mitarbeitenden gefordert werden, wird sehr konfrontativ gegenüber reagiert.
Termine werden regelmäßig 1-2 Minuten vor Beginn abgesagt. Durch den Mitarbeitenden gewünschte Mitarbeitendengespräche werden mehrfach verschoben (Oder gerne auch mal auf 17/18 Uhr an einem Freitag..). Bei Mitteilung über die aktuellen Arbeitsverhältnisse und Beschwerden wird sich mit "Das müssen wir im Individualfall betrachten" herausgeredet. Neue Objekte und Mandate werden in Nacht- und Nebelaktionen zugewiesen. Ohne Übergaben. Das Unternehmen weist rudimentäre und systematische Mängel in der Unternehmenssteuerung auf. Vereinbarte Überstunden zur Unterstützung des Unternehmens werden trotz Vereinbarung nicht ausgezahlt. Die müssen dann 1 1/2 Monate vor Jahresende genommen werden, oder verfallen.
Arbeitsbedingungen
Großraumbüro ohne festen Arbeitsplatz. Schreibtische müssen jeden Tag abgeräumt werden. Außer die der Geschäfts- und Teamleitung.
Kommunikation
Emails, Emails, Emails. Interne Veränderungen und Kündigungen werden oftmals erst mit Inkrafttreten der Veränderung bekannt gegeben.
Gehalt/Benefits
Die Gehaltsunterschiede sind enorm. Empfehlung: Lieber mit 20% mehr in die Verhandlung als das Zielgehalt ist. Möglichkeit auf Boni gibt es nicht.
Gleichberechtigung
Kein Nasenfaktor
Interessante Aufgaben
Klassisches Property Management (techn. und kaufm.) auf Mandatsbasis. Abnahmetermine, Betriebskostenwidersprüche, Rechnungsprüfung, Mietminderungen und Rechtsfälle (viele Rechtsfälle), Instandhaltung und Jour Fixes mit Asset Managern.
Die Aufgaben sollte jedem/jeder Property Manager bewusst sein. Es gibt hier nur einen Stern, weil es keine Luft und Zeit gibt, um sich spannenden Aufgaben wie Quartiersentwicklung, Kostenoptimerung oder Optimierung der Dienstlesiterverträge zu widmen.
Im Prinzip bekommt man eine Flut an Mails und Tickets und sucht täglich nach Dokumenten, da die Ablagesituation eine Farce ist.. Sisyphosarbeit.

