Tandem Praxengemeinschaft als Arbeitgeber

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4 Bewertungen von Mitarbeitern

kununu Score: 2,9Weiterempfehlung: 0%
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4 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Keiner dieser Mitarbeiter hat den Arbeitgeber in seiner Bewertung weiterempfohlen.

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Viel Verantwortung-Wenig Schulung

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Arbeitsatmosphäre

Es kam zu vielen Neuerungen und Vorfällen, die die Arbeitsatmosphäre runterzogen. Wenig Feedback. Viel Mitarbeiterfluktation. Wenig versierte Ansprechpartner. Alles in Allem eher ein Gefühl der Unsicherheit.

Image

Habe selten was gutes über Tandem gehört.

Work-Life-Balance

So lange man den Job nicht vollzeit macht. Es ist eben ein Home-Office Job.

Karriere/Weiterbildung

Nicht ausreichend für die Verantwortung des Berufs.
Ich denke es ist besser, vorab eine Ausbildung zu machen oder sich selbst ein paar Monate theoretisch zu bilden. Man wird quasi mit wenig Wissen direkt ins kalte Wasser geschmissen und hat dann bei einer Vollzeitbeschäftigung nur wenig Zeit, mit gutem Gewissen Empfehlungen abzugeben. Die monatliche Online-Fortbildung, die zunächst nur aus Referaten zu einem Thema bestand und wöchentliche Online-Supervision, die man manchmal wegen Arbeitsterminen nicht wahrnehmen konnte, reichten bei Weitem nicht aus, um den Job adäquat zu machen.

Vorgesetztenverhalten

Kaum präsent. Bei Gesprächen ging es nur um die fantastischen Neuerungen in der Firma. Kein einziges Mal Feedback zur Arbeit.

Kommunikation

Das Büro-Team ist nett. Auf Anrufe und Emails antwortet immer jemand.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt war zuletzt als Angestellte/r echt okay.
Bei der Verantwortung und dem Stress den man hat würde ich den Job nur noch mit selbstständigen Gehalt machen.

Interessante Aufgaben

Interessante, aber auch krasse Einblicke. Nichts für sensiebelchen! Auf jeden Fall Reisebereitschaft nötig. Auch mal ein paar Tage in einem schlechten Hotel verbringen können. Trotz der Gutachten-Struktur und den validen Methoden, die einem vorgebeben werden, ein schwieriger Job!

Viel Verantwortung - wenig Schulung

3,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Arbeitsatmosphäre

Hohe Mitarbeiterfluktation. Wenige fachlich versierte Mitarbeiter, die einem wirklich weiterhelfen konnten. Zu meiner Zeit (bis 2020) gab es nur eine "Mentorin". Dementsprechend gab es auch nur wenig fachlich versiertes Feedback.
Man muss sich im Klaren darüber sein, dass sich die Firma immer noch im Aufbau befindet und sich häufig etwas ändert. Das Betriebsklima gestaltete sich dementsprechend.

Image

Die Stimmung unter den Mitarbeitern war wirklich nicht gut.

Work-Life-Balance

Da die Termine recht frei gelegt werden können und der Rest im home-office erledigt werden kann, besteht eine gute Chance zur gelungenen Work-Life-Balance.

Karriere/Weiterbildung

Für das Wissen, was der Job bedarf, um ihn verantwortungsbewusst auszuführen, reichen die monatlichen "Schulungen" nicht aus. Ich hatte zu Beginn eine drei-tägige Schulung und dann auch direkt zwei Fälle. Es gab natürlich diese eine Mentorin und zunächst auch Arbeitskollegen zum Austausch. Man musste trotzdem versuchen, während der Arbeit noch viel im Selbststudium zu erarbeiten, wofür ich jedoch auch bezahlt wurde. Mit dem wenigen Wissen, was man hat, verhilft man man eben zu lebensverändernden Entscheidungen! Das sollte man schon gut begründen können. Führt man den Job auch noch in Vollzeit aus, bleibt aber echt wenig Zeit, um wissenschaftlich fundiert zu arbeiten.
Ich würde nach dieser Erfahrung empfehlen, sich zunächst Weiterzubilden und dann mit den Gutachten zu beginnen, wenn man sich einigermaßen sicher in der Matrie fühlt. Letztendlich liegt die Verantwortung für die Empfehlung bei einem selbst, weil man persönlich zum Sachverständigen Berufen wird!

Kollegenzusammenhalt

Generell lernt man Arbeitskollegen nur bei den wenigen Präsenzterminen kennen. Bei mir waren das nur zwei Termine am Anfang. In größeren Städten gab/gibt es Stamm-Tische zum Kennenlernen und zum Austausch. Wohnt man nicht in einer solchen Stadt und sind die Personen vom ersten Präsenztermin nicht mehr angestellt, sitzt man alleine im Home-Office.
Das Team im Büro sowie die Mentorin sind schon echt nette Kollegen.

Vorgesetztenverhalten

War kaum präsent. Bei Gesprächen ging es eher um die fantastischen Neuerungen in der Firma. Gar kein Feedback zur Arbeit.

Kommunikation

Es gibt regelmäßige Video-Meetings, in denen man seine Gutachten mit der Mentorin besprechen kann. Im Büro erreicht man immer jemanden von dem sehr netten Team.

Gehalt/Sozialleistungen

Wohlmöglich liegt es am Beruf des Sachverständigen, dass sich der Job bei dem Grad der persönlichen Verantwortung und den kognitiven sowie emotionalen Kapazitäten, die er frisst, auf Dauer nur mit einem Selbstständigengehalt wirklich lohnt. Tandem stellt quasi den organisatorischen Rahmen und erledigt die Transkriptionen (mehr schlecht als recht), die wirklich anstrengenden Sachen, also die Gespräche/Videos und der Befund sowie die Empfehlung, bleiben an einem selbst hängen.
Möchte man aber wirklich einfach nur angestellt sein, dann war das Gehalt, welches ab 2020 Gezahlt wurde, zufriedenstellend. Mein Gehalt wurde fast immer pünktlich gezahlt. Wenn nicht, wurde dies vorab angekündigt.

Gleichberechtigung

Kollege bekam gleiches Einstiegsgehalt. Ansonsten keine Ungleichberechtigung eines Geschlechts wahrgenommen.

Interessante Aufgaben

Der Job an sich ist sehr interessant, aber wohl auch eher etwas für hartgesottene. Man bekommt viel Interessantes, aber auch Krasses mit. Man muss sich darauf einstellen, viel zu Fahren (bis zu 200km pro Strecke) und auch mal ein paar Tage in einem "Wellnesshotel" (wurde uns versprochen- es war definitiv alles andere als ein Wellnesshotel) in anderen Gegenden zu verbringen.
Trotz des Leitfadens für ein Gutachten und den soliden Methoden, die zur Anwendung kommen ist ein familienrechtliches Gutachten keine einfache Sache! Mit mehr Vorwissen hat man wohlmöglich nicht ständig ein mulmiges Gefühl beim Schreiben der Empfehlung.

Mehr Schein als Sein

2,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Arbeitsatmosphäre

Da die meisten von zuhause aus arbeiten, gestaltet sich die Atmosphäre soweit natürlich gut.

Work-Life-Balance

Klappt im Home-Office natürlich immer super.

Karriere/Weiterbildung

Angekündigte und versprochene Weiter- oder auch Ausbildungen wurden nie in die Realität umgesetzt.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt war - gemessen an dem Arbeitsaufwand - noch in Ordnung, aber grenzwertig. Leider kam es mehrmals zu Gehaltsverzögerungen, die Mitarbeiter mussten quasi für die Firma in Vorkasse gehen. Vertraglich vereinbart hätte der Lohn immer am 15. auf dem Konto der Mitarbeiter sein müssen, dies war nie der Fall.

Kollegenzusammenhalt

Super liebe und nette Kollegen, das Team war spitze und man hat toll zusammengearbeitet.

Vorgesetztenverhalten

Ein Vorgesetzter, der für die Mitarbeiter nicht greifbar ist und immer andere Leute für sich in die Presche springen lässt, wenn es mal unangenehme Situationen zu klären gibt. Die Führungsebene ist für kaum jemanden richtig greifbar, das Unternehmen befindet sich schon länger in einem Schwebe- bzw. Auf und Ab Zustand, klar kommuniziert wurde jedoch leider selten bis nie.

Arbeitsbedingungen

Leider hat sich im Unternehme sehr regelmäßig etwas geändert. Hierbei handelte es sich jedoch nicht um Kleinigkeiten, sondern um Dinge wie plötzliche betriebsbedingte Kündigungen ohne Ankündigung, das ungefragte Verändern/Aufheben/Aufschieben von Verträgen, widersprüchliche Informationen, Informationen, welche kurze Zeit später zurückgenommen wurden. Als Mitarbeiter hing man immer in den Seilen und wusste nicht Bescheid, was sich hinter den Vorhängen tat. Auch auf Nachfrage hin wurden oft nur schwammige Aussagen getätigt, hier ebenfalls nicht von der Führungsebene persönlich. Dementsprechend lag aus meiner Sicht häufig bis immer Spannung in der Luft. Verlässlichkeit war nicht geboten und man musste im Prinzip jeden Tag um seinen Job fürchten, was auch der mangelnden Transparenz geschuldet war.

Kommunikation

Man hat prinzipiell immer jemanden erreicht, jedoch war die Führungsebene für die Mitarbeiter nicht greifbar und hat wenig bis gar nicht mit diesen kommuniziert. Eigentlich war es so, als sei er gar nicht existent gewesen.

Gleichberechtigung

Hier sehe ich starke Defizite bei bzw. in der Firma, möchte auf diese jedoch nicht näher eingehen.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Interessante Aufgaben

Netzwerk für Sachverständige im Familienrecht inkl. Falsch beworbener Ausbildung und mangelhafter Organisation.

3,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Gut am Arbeitgeber finde ich

Interessante Einblicke in einige Familien.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Tandem hält sich nicht an die Standards, die es vorgibt.

Verbesserungsvorschläge

Gehalt rechtzeitig auszahlen. Dem Bildungsauftrag nachkommen.

Arbeitsatmosphäre

Guter zwischenmenschlicher Austausch mit Kollegen und Kolleginnen.

Work-Life-Balance

Ausschließlich Home-Office.

Karriere/Weiterbildung

In Selbststudium durchaus gute Karrierechancen, dafür braucht es dann aber keinen Mittelsmann.

Kollegenzusammenhalt

Mit anderen Gutachtern ist der Zusammenhalt sehr gut. Es handelt sich vermehrt um Berufsanfänger.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzter ignoriert Gutachter meistens bei fachlichen Fragen oder wenn es um das reguläre Gehalt geht.

Arbeitsbedingungen

Für den Grad der notwendigen Qualifikation ist das Gehalt ungenügend gering. Die beworbene Weiterbildung im Mentor Format ist nicht gegeben und beschränkt sich auf die Bereitstellung von Literatur, wobei unklar ist, was relevant ist. Fragen werden oft ignoriert.

Kommunikation

Sehr unkonkrete Zielsetzung , Gesprächstermine fallen oft ersatzlos aus.

Gehalt/Sozialleistungen

Gesetzlicher Mindestlohn für Fachpersonal Master of Science Psychologie. Befristung und keine Garantie auf verlässliches Zertifikat zum Gutachter.

Interessante Aufgaben

Gutachten zu erstellen ist in vielerlei Hinsicht anspruchsvoll und herausfordernd. Das gilt sowohl für den psychologischen als auch den rechtlichen Aspekt.


Gleichberechtigung