258 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
258 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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258 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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Der Bewerbungsprozess war bis zum Vorstellungsgespräch so, wie man es sich wünscht, professionell und angenehm. Das Online-Gespräch vor sechs Wochen empfand ich als wertschätzend und positiv.
Umso enttäuschender finde ich, dass ich bis heute weder eine Zu- noch eine Absage bekommen habe. Mir wurde gesagt, dass es bis zu zwei Wochen dauern kann, bis ich eine Rückmeldung bekomme.
Das finde ich sehr schade. Gerade weil der bisherige Kontakt einen guten und professionellen Eindruck hinterlassen hatte, hätte ich mir gewünscht, dass dies auch bis zum Ende des Bewerbungsprozesses so bleibt.
Ich habe mich bei diesem Unternehmen beworben und nach etwa zehn Tagen lediglich eine standardisierte Absage erhalten – ohne persönliche Rückmeldung, ohne nachvollziehbare Begründung und ohne den geringsten Hinweis darauf, welche Anforderungen angeblich nicht erfüllt wurden.
Natürlich hat niemand einen Anspruch auf eine Zusage. Von einem professionellen Unternehmen kann man jedoch zumindest erwarten, dass Bewerber nicht wie austauschbare Datensätze behandelt werden. Eine automatisch wirkende Standardabsage ohne jeden Mehrwert vermittelt vor allem eines: Wertschätzung gegenüber Bewerbern scheint hier keine besondere Priorität zu haben.
Gerade qualifizierte Bewerber investieren Zeit in die Stellensuche, passen ihren Lebenslauf an und setzen sich mit dem Unternehmen auseinander. Im Gegenzug kommt eine nichtssagende Textvorlage, aus der man weder etwas lernen noch ableiten kann. So sieht für mich kein moderner, respektvoller und professioneller Recruitingprozess aus.
Im Nachhinein bin ich froh, dass es nicht weitergegangen ist. Wenn bereits die erste Kontaktaufnahme derart unpersönlich und wenig transparent abläuft, hinterlässt das zwangsläufig Zweifel daran, wie Kommunikation und Wertschätzung innerhalb des Unternehmens tatsächlich gelebt werden.
Mein Eindruck vom Bewerbungsprozess: maximal standardisiert, minimal wertschätzend und für Bewerber vollkommen nutzlos.
Pünktlich, Lebenslauf lesen
Der Arbeitgeber ghosted einen nach der Bewerbung. Ich habe mich vor mehr als sechs Monaten beworben und keine Reaktion bekommen. Die Stelle ist aber noch immer ausgeschrieben in den gängigen Portalen.
An sich wäre es denke ich ein guter Arbeitgeber und auch eine spannende Aufgabe, allerdings ist man hier sehr verkrampft was Homeoffice angeht. 100% vor Ort in der Probezeit ist wirklich alles andere als Zeitgemäß, genauso wie 50% Remote danach, sind einfach nicht mehr das übliche Maß.
Ich habe mich bei der Targobank für zwei Positionen beworben: zunächst im Forderungsmanagement, anschließend im Bereich Auskunftsersuchen. Beide Prozesse hinterließen leider einen sehr negativen Gesamteindruck.
Das erste Online-Bewerbungsgespräch für die Stelle im Forderungsmanagement wirkte stellenweise wie ein Verhör und nicht wie ein wertschätzender, professioneller Austausch. Obwohl sich die Stellenanzeige ausdrücklich auch an Quereinsteiger:innen richtet, hatte ich mit einem Bachelorabschluss aus einem anderen Fachbereich deutlich das Gefühl, nicht wirklich erwünscht zu sein. Mehrfach wurde hinterfragt, warum ich nicht in meinem ursprünglichen Fachgebiet bleiben möchte – obwohl ich meine Motivation mehrfach erklärt habe. Trotzdem wurde mir immer wieder subtil vermittelt, dass meine Bewerbung unpassend sei und man sich frage, was ich überhaupt in dieser Position suche.
Anschließend erhielt ich eine Absage, verbunden mit einer Weiterempfehlung in einen anderen Bereich. Leider setzte sich dort derselbe Eindruck fort: Auch dieses Gespräch fühlte sich eher wie ein Verhör an, und erneut entstand das Gefühl, nicht wirklich willkommen zu sein.
Daraufhin wurde ich zwar zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen, dort jedoch direkt darauf hingewiesen, dass sich auch interne Kandidat:innen beworben hätten und ich erst in der folgenden Woche eine Rückmeldung erhalten würde. Die endgültige Absage kam jedoch erst drei Wochen später.
Insgesamt wurde mir im Laufe des Prozesses immer klarer, dass offenbar primär interne Bewerber:innen gesucht werden und Quereinsteiger:innen faktisch kaum eine realistische Chance haben, auch wenn die Stellenausschreibungen etwas anderes suggerieren.
Meine Vorstellungsgespräche bei den Big4 empfand ich im Vergleich als deutlich angenehmer, professioneller und wertschätzender. Dort herrschte eine offene Gesprächskultur – im starken Gegensatz zu meinen Erfahrungen bei der Targobank.
Fazit:
Verlasst euch nicht auf positive Rückmeldungen oder mündliche Signale, sondern sucht gezielt weiter, um nicht kurz vor dem geplanten Arbeitsbeginn eine Absage zu erhalten.
Der erste Eindruck und die Recruiter-Versprechen waren wirklich suoer. Leider waren es diverse Gesprächspartner, die 3 Mal das Selbe erzählt und gefragt haben. Man erklärt es damit, dass sich jeder einen eigenen Eindruck machen möchte. Es wirkt jedoch eher so, als ob man sich nicht vorbereitet hat und nur einen Fragenkatalog abarbeitet, Nach Ablauf der Gesprächszeit war kaum Zeit für Fragen, da diese wohl zu knapp bemessen sei und man nicht mehr Zeit hätte.
Offenbar sind die Werte- Versprechen wie „Work Life Balance“ und „Vereinbarkeit von beruf und Familie“ doch eher Flunkereien, um neue Mitarbeiter zu fangen. Beschäftigt sich mal etwas mehr mit dem Arbeitgeber und spricht mit Mitarbeitern, sieht die Realität doch anders aus ( 60 Std.+ Woche und ständiges Reisen zu Meetings). Ich bin wirklich nicht Arbeitsscheu aber war dann doch enttäuscht, dass man Wasser predigt und Wein trinkt.
Aus diesen Gründen und als nach versprochenen 2 Wochen Entscheidungszeit keine Reaktion erfolgte, habe ich von mir aus abgesagt. Auf die Absage erfolgte seitens des AG keinerlei Reaktion. Besonders unangenehm empfang ich, dass während meiner 2-wöchigen Wartezeit, die Vakanz auf mehreren Homepages erneut ausgeschrieben wurde. Das weckt den Eindruck, dass man Bewerber warm halten möchte und parallel nochmal schnell schaut, ob vielleicht noch etwas Besseres zu finden ist.
Schade Targobank.
Wenn man als Unternehmen damit wirbt, dass man sich nur mit einem Lebenslauf bewerben kann, ist eine Kontaktaufnahme mit dem Bewerber doch obligatorisch, oder? Wartezeit von 1 Monat für eine Absage ohne jegliche zwischenzeitliche Kommunikation empfinde ich als unprofessionell und wenig wertschätzend.
Bewerbern regelmäßig Feedback zu geben, ist kein Extra, sondern ein Minimum an Respekt.
Sammel-Absagen ohne persönliche Worte zeigen eine mangelhafte HR-Kultur.
Unternehmen verlangen Einsatz und Zuverlässigkeit, reagieren aber mit Copy-Paste-Mails und langen Phasen ohne Rückmeldung. Das ist unprofessionell und nicht wertschätzend.
Ein Bewerbungsprozess sollte menschlich, transparent und individuell sein – alles andere wirkt wie eine Blamage.
So verdient kununu Geld.