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Tchibo 
GmbH
Bewertung

Meiden Sie dieses Unternehmen um jeden Preis.

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Tchibo GmbH in Hamburg gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Verhalten der Vorgesetzten vom Teamleiter bis hin zum Eigentümer.

Verbesserungsvorschläge

Hier ist nichts mehr zu retten.

Arbeitsatmosphäre

Toxisch und unkollegial. Jeder kämpft nur noch für sich selbst.

Kommunikation

Alle paar Monate jammert die Chefetagen darüber, wie schlecht es doch um Tchibo steht. Vorschläge von unten versanden. Veränderungen von oben werden ohne Rücksicht auf Verluste durchgeboxt und nicht einmal ansatzweise dem einzelnen Mitarbeiter erklärt.

Kollegenzusammenhalt

Seit den letzten Kündigungsrunden ist die Motivation im Haus miserabel. Ein großer Teil der Belegschaft hat resigniert, aber einige zeigen nun ihr häßliches, unkollegiales Gesicht: Projekte und Verantwortlichkeiten werden mit Händen und Zähnen verteidigt bzw. bei Problemen wird nur noch die Schuld zugewiesen oder die Erfolge anderer für sich vereinnahmt und deren Anteil klein geredet oder verschwiegen.

Work-Life-Balance

Schwankt zwischen totaler Langweile und panischer Aktivität.

Vorgesetztenverhalten

Hier kann man keine Führung oder konstruktive Unterstützung erwarten. Die Vorgesetzten bleiben schön unter sich und schieben sich wichtig klingende Titel zu, damit sie weiter auf der Karriereleiter nach oben klettern, ohne substanziell etwas geleistet zu haben. Hat man das Elend, dass man mit diesen Leuten zusammenarbeiten muss, dann wird nicht unterstützt oder sogar aktiv sabotiert und bei Problemen ist natürlich nur der Mitarbeiter Schuld. Und am Ende werden die Lorbeeren schön selber eingeheimst. Und das schlimmste ist, dass dies offenkundig bis in die obersten Etagen so zumindes gedeckt, wenn nicht sogar aktiv gefördert wird.

Interessante Aufgaben

Man hält sich für progressiv, hat aber so viele Trends schon verschlafen. Das führt dann wiederum zu den hektischen Projekten wie unter Work-Life-Balance aufgeführt.

Gleichberechtigung

Fast ausschließlich ein reiner Männerclub. Keine Bemühungen für Gleichberechtigung.

Umgang mit älteren Kollegen

Da ältere Kollegen in der Regel "zu teuer" geworden, werden diese massiv unter Druck gesetzt mit dem Ziel sie aus dem Unternehmen zu verdrängen.

Arbeitsbedingungen

Großraumbüros in denen man sich seinen Platz mussen. Man bekommt als Ausstattung einen Laptop (ältere Modelle) und ggf. ein Diensthandy. Also nichts, was es nicht auch woanders gäbe.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Purer Schein. Das ganze Unternehmen lebt davon den Kunden "jede Woche eine neue Welt" zu verkaufen, wobei die Mehrzahl der Produkte billiges Plastik umfasst. Umwelt- oder Sozialbewusstsein ist nur was wert, wenn man es den Kunden teuer verkaufen kann. Diese Denkweise gilt nicht nur für die Waren, sondern auch für die Arbeits- und Herangehensweise in den Büros. Auch dort ist nichts erkennbar, was auf einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen Rückschlüsse.

Gehalt/Benefits

Deutlich Unterdurchschnittlich. Gehaltserhöhungen werden gönnerhaft und willkürlich vergeben. Größere Sprünge nur über Beförderungen. Da diese aber ausbleiben (siehe Punkt Karriere), kaum Chancen für eine planbare Entwicklung. Größter Benefit ist ein Kaffeedeputat (1 Kg pro Monat).

Image

Kennt jeder. Gilt aber höchstens als Mittelklasse. Wird mittlerweile an jeder Ecke verramscht.

Karriere/Weiterbildung

Vollständig von dem Wohlwollen des Vorgesetzten abhängig. Da diese aber an ihrer Karriere interessiert sind, werden die Mitarbeiter bewusst klein gehalten. Eher werden neue Vorgesetzte von außen geholt, als dass eine entschrechende Karriere im eigenen Haus ermöglicht wird.

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