3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Maximale Stabilität durch bewährte Strukturen
Hier wird konsequent auf moderne Managementtrends verzichtet. Wer den Stand der 90er Jahre schätzt, findet eine authentische Zeitreise mit vertrauten Hierarchien, festen Ritualen und der beruhigenden Gewissheit, dass sich manche Dinge niemals ändern.
Perfekte Eignung für Menschen, die keine Überraschungen mögen
Wer seine Rolle kennt, keine großen Veränderungen erwartet und lieber unauffällig seinen Aufgaben nachgeht, findet ein Umfeld mit klaren – wenn auch größtenteils unausgesprochenen – Spielregeln. Die Fähigkeit, sich anzupassen und nicht unnötig Aufmerksamkeit zu erzeugen, wird hier besonders wertgeschätzt.
Großzügiges Platzangebot mit historischem Flair
Die weitläufigen Flächen, ungenutzten Maschinen und vorhandenen Werkzeuge bieten ein einzigartiges Arbeitsumfeld mit dem Charme eines Industriemuseums. Wo andere Unternehmen auf Verdichtung setzen, erhält man hier das seltene Erlebnis von viel Raum, Ruhe und einer beeindruckenden Verbindung zur Vergangenheit.
Trotz aller kritischen Punkte verdient der Arbeitgeber Anerkennung dafür, dass er sich in einem anspruchsvollen Marktumfeld mit hohen Eintrittshürden und gewachsenen persönlichen Strukturen über viele Jahre behaupten konnte. Es zeigt eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit, ein etabliertes Netzwerk und eine gewisse Stabilität, die viele jüngere Unternehmen erst einmal erreichen müssten. Die Fähigkeit, mit einem eher traditionellen Geschäfts- und Organisationsmodell weiterhin am Markt zu bestehen, zeugt von einer besonderen Beharrlichkeit. Man könnte sagen: Das System funktioniert – auch wenn es manchmal eher wie ein gut gepflegter Oldtimer als wie ein modernes Elektrofahrzeug wirkt. Diese Beständigkeit ist durchaus respektabel und zeigt, dass Erfahrung und gewachsene Beziehungen im Wettbewerb weiterhin einen Wert haben können.
Einführung einer modernen, wertschätzenden Führungskultur
Die Führung sollte von einem hierarchischen und kontrollorientierten Ansatz hin zu einer zeitgemäßen Führung mit mehr Vertrauen, Dialog und Beteiligung weiterentwickelt werden. Vorgesetzte sollten lernen, konstruktives Feedback anzunehmen und Mitarbeitende aktiv einzubinden.
Aufbau klarer Kommunikationsstrukturen
Es sollten regelmäßige Informationsformate eingeführt werden, in denen Ziele, Entscheidungen und Veränderungen transparent kommuniziert werden. Eine offene Feedbackkultur sollte etabliert werden, in der auch Kritik an Abläufen und Führung möglich ist, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen.
Strukturierte Einarbeitung neuer Mitarbeitender etablieren
Für neue Beschäftigte sollte ein verbindliches Einarbeitungskonzept mit Ansprechpartnern, definierten Lernzielen und nachvollziehbaren Abläufen geschaffen werden. Dadurch werden Unsicherheiten reduziert und Wissen nicht ausschließlich über informelle Wege weitergegeben.
Führungskräfteentwicklung und Reduzierung von Mikromanagement
Vorgesetzte sollten gezielt in moderner Führung, Priorisierung und Delegation geschult werden. Der Fokus sollte weniger auf Kontrolle einzelner Arbeitsschritte und stärker auf klaren Erwartungen, Unterstützung und Ergebnisverantwortung liegen.
Förderung von Teamzusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung
Eine Kultur des gegenseitigen Vertrauens sollte aufgebaut werden, in der Mitarbeitende Probleme gemeinsam lösen und Verantwortung füreinander übernehmen. Regelmäßige Teamformate und gemeinsame Zielsetzungen können helfen, eine stärkere Zusammenarbeit zu entwickeln.
Modernisierung der Arbeitsumgebung und Nutzung vorhandener Ressourcen
Nicht genutzte Flächen, Maschinen und Werkzeuge sollten systematisch bewertet und ein Konzept zur Modernisierung oder sinnvollen Umgestaltung entwickelt werden. Eine zeitgemäße Arbeitsumgebung kann Motivation, Effizienz und Identifikation mit dem Unternehmen verbessern.
Entwicklung eines transparenten Vergütungsmodells
Die Vergütung sollte nachvollziehbarer gestaltet werden und neben interner Fairness auch Leistung, Qualifikation, Erfahrung und übernommene Verantwortung berücksichtigen. Klare Kriterien schaffen mehr Motivation und reduzieren das Gefühl fehlender Anerkennung.
Schaffung von Karriere- und Entwicklungsperspektiven
Es sollten transparente Entwicklungspfade für Fach- und Führungskräfte geschaffen werden. Auch ohne klassische Hierarchieebenen können zusätzliche Verantwortungsbereiche, Expertenrollen oder Projektaufgaben Perspektiven bieten.
Aufbau eines systematischen Weiterbildungsprogramms
Mitarbeitende sollten regelmäßig Möglichkeiten erhalten, fachliche und persönliche Kompetenzen weiterzuentwickeln. Ein jährliches Entwicklungsgespräch mit individuellen Weiterbildungszielen könnte hierfür eine geeignete Grundlage schaffen.
Förderung einer zukunftsorientierten Unternehmenskultur
Das Unternehmen sollte sich aktiv von überholten Strukturen lösen und eine Kultur etablieren, die Anpassungsfähigkeit, Innovation und Eigenverantwortung unterstützt. Dazu gehört auch, langjährige Gewohnheiten zu hinterfragen und gemeinsam neue Arbeitsweisen zu entwickeln.
gern geschehen ...
Die Arbeitsatmosphäre ist stark hierarchisch geprägt und orientiert sich an einem traditionellen Führungsverständnis. Entscheidungen der Vorgesetzten gelten als verbindlich und werden kaum hinterfragt oder offen diskutiert. Kritik an der Geschäftsleitung wird als Illoyalität angesehen und führt häufig zu einer ablehnenden Reaktion im Team oder durch die Führungskräfte. Eigeninitiative und abweichende Meinungen werden nur begrenzt gefördert, sodass Beschäftigte eher zurückhaltend agieren. Insgesamt entsteht ein Arbeitsklima, in dem Anpassung und Gehorsam höher bewertet werden als offene Kommunikation und konstruktisches Feedback.
Das Unternehmen genießt vermutlich das Image eines lebenden Relikts der Wirtschaftsgeschichte, das sich mit beeindruckender Beharrlichkeit gegen den Lauf der Zeit behauptet. Es wirkt wie eine Mischung aus Traditionsbetrieb, Zeitkapsel und einem Museum für bewährte Arbeitsweisen vergangener Jahrzehnte – nur mit laufendem Geschäftsbetrieb. Nach außen strahlt es eine gewisse Stabilität aus, gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass Innovation eher als vorübergehender Trend betrachtet wird. Wer Beständigkeit, bekannte Abläufe und den Charme vergangener Industrieepochen sucht, könnte hier eine außergewöhnliche Heimat finden. Kurz gesagt: ein Unternehmen, das nicht der Zeit hinterherläuft – sondern konsequent beweist, dass man auch mit der Zeit stehen bleiben kann.
ie Work-Life-Balance ist grundsätzlich ausgewogen, solange die informellen Regeln des Unternehmens beachtet werden und Beschäftigte nicht unangenehm auffallen. Überstunden oder eine dauerhafte Überlastung werden nicht grundsätzlich erwartet, sofern Erwartungen erfüllt und Konflikte vermieden werden. Wer sich anpasst und keine kritischen Themen anspricht, kann seine Arbeitszeit meist planbar gestalten. Gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass beruflicher Frieden eher durch Anpassung als durch offene Kommunikation gesichert wird. Dadurch hängt eine gute Work-Life-Balance weniger von der Arbeitsmenge als vom richtigen Umgang mit der bestehenden Unternehmenskultur ab.
Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten sind nur in geringem Umfang vorhanden. Aufstiegschancen ergeben sich selten, da die Organisationsstruktur wenig Entwicklungsspielraum bietet und Führungspositionen nur selten neu besetzt werden. Auch Weiterbildungsmaßnahmen oder eine gezielte Förderung der fachlichen und persönlichen Entwicklung finden nur vereinzelt statt. Mitarbeitende sind daher häufig auf Eigeninitiative angewiesen, wenn sie ihre Qualifikationen ausbauen möchten. Insgesamt bietet das Unternehmen nur begrenzte Perspektiven für eine langfristige berufliche Weiterentwicklung.
Die Vergütungsstruktur vermittelt den Eindruck, dass sie sich stärker an einem allgemeinen Gerechtigkeitsempfinden als an individueller Leistung, Qualifikation oder übernommener Verantwortung orientiert. Unterschiede in Einsatz, Fachkompetenz oder Verantwortungsumfang spiegeln sich nur begrenzt im Gehalt wider. Dadurch entsteht für leistungsorientierte Mitarbeitende nur ein geringer finanzieller Anreiz, zusätzliche Verantwortung zu übernehmen oder sich besonders einzubringen. Gleichzeitig wird eine weitgehend gleichmäßige Bezahlung innerhalb vergleichbarer Tätigkeiten angestrebt. Insgesamt wirkt das Vergütungssystem eher egalitär als leistungs- oder verantwortungsorientiert.
Der Kollegenzusammenhalt ist schwach ausgeprägt, da viele Beschäftigte vor allem darauf bedacht sind, eigene Nachteile zu vermeiden. Anstatt sich gegenseitig zu unterstützen, ziehen sich Mitarbeitende bei Konflikten häufig zurück oder distanzieren sich voneinander. Kritik oder Missstände werden selten gemeinsam angesprochen, weil die Sorge vor negativen Konsequenzen überwiegt. Es entsteht eine Kultur des Wegsehens, in der sich viele anpassen und lieber „den Kopf einziehen“, als füreinander einzustehen. Dadurch fehlen Vertrauen, gegenseitige Unterstützung und ein gemeinsames Eintreten für die Interessen des Teams.
Das Vorgesetztenverhalten wirkt insgesamt wenig strukturiert und häufig improvisiert, da klare Prozesse, Zuständigkeiten und eine systematische Einarbeitung fehlen. Neue Mitarbeitende werden oftmals ohne erkennbares Konzept eingearbeitet und sind darauf angewiesen, sich Wissen eigenständig oder über Kolleginnen und Kollegen anzueignen. Gleichzeitig greifen Führungskräfte häufig in operative Details ein und kontrollieren einzelne Arbeitsschritte, ohne dabei eine übergeordnete Struktur oder Orientierung zu vermitteln. Wer die informellen Abläufe und Erwartungen einmal verstanden hat, kann sich im Arbeitsalltag zwar gut zurechtfinden. Die Kombination aus mangelnder Organisation und gleichzeitigem Mikromanagement führt jedoch zu einer widersprüchlichen und belastenden Führungskultur, die Unsicherheiten eher verstärkt als reduziert.
Die Arbeitsumgebung vermittelt den Eindruck eines Unternehmens, das organisatorisch und räumlich in einer früheren Zeit stehen geblieben ist. Große Teile der Flächen, Maschinen und Werkzeuge werden nur noch teilweise oder gar nicht genutzt, wodurch ein Gefühl von Leere und Stillstand entsteht. Die Ausstattung wirkt funktional, jedoch in vielen Bereichen veraltet und wenig an moderne Arbeitsabläufe angepasst. Insgesamt erinnert das Umfeld an einen geschrumpften Industriebetrieb, dessen Infrastruktur noch auf eine deutlich größere Belegschaft ausgelegt ist. Dadurch entsteht eine nüchterne, teilweise fast dystopische Atmosphäre, die den Eindruck eines schleichenden Rückbaus vermittelt.
Die Kommunikation erfolgt überwiegend einseitig von oben nach unten und dient hauptsächlich der Anweisung statt dem Austausch. Rückfragen oder kritische Anmerkungen werden nur ungern gesehen und häufig als Infragestellung der Autorität verstanden. Informationen werden selektiv weitergegeben, sodass Transparenz und Einbindung der Beschäftigten eingeschränkt sind. Feedback fließt überwiegend in Richtung der Mitarbeitenden, während eine offene Rückmeldung an Führungskräfte kaum erwünscht ist. Dadurch entsteht eine Kommunikationskultur, die von Zurückhaltung, Vorsicht und einem geringen Maß an offenem Dialog geprägt ist.
Mehr Dynamik ins Team bringen und eingestaubtes "Haben wir immer so gemacht-Denken" durchbrechen. Die obere Führung muss sich gelegentlich mal mit den "kleinen Leuten" beschäftigen und das Thema Generationenwechsel antreiben, statt fähige Fachkräfte ziehen zu lassen. Andere Unternehmen bieten mehr Vergünstigungen und TDE verliert den Anschluss.
Leider keine einheitlichen Urlaubsansprüche.
Die Mitarbeiter werden bei Bedarf und Interesse weitergebildet.
Keine herausstechenden Vorteile für Mitarbeiter. Beim Geld herrscht Handlungsbedarf, andere Unternehmen bieten wesentlich mehr.
Die meisten Kollegen sind 50+
Da ist Luft nach oben, mehr miteinander beschäftigen und Mitarbeitergespräche führen, würde helfen.
Die Ausrüstung ist nicht die neuste, der Austausch schreitet aber langsam voran.