Führungsloser Standort Bayern
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Standortleitung
Verbesserungsvorschläge
Gute Führungskräfte ergeben sich nicht, durch 15-18 Jahre Branchenerfahrung. Die Niederlassung benötigt zwingend eine Leitende Kraft, die ausschließlich für Koordination, Gruppenzusammenhalt und Weiterbildung zuständig ist, nicht aber jemanden, der sich eig. um den Außendienst kümmern soll. Es bringt nichts, wenn alle 3-6 Monate ein Rundumschlag der Mitarbeiter erfolgt - wie soll hier ein FACHHANDEL zustande kommen.
Arbeitsatmosphäre
Wenn die Niederlassungsleiterin mal außer Haus ist, kann es auch gut und gern mal ein lockerer Austausch untereinander geben. Ansonsten, ist es eine absolut angespannte Arbeitszeit. Es herrscht absolute Stille. Weder wird spielt ein Radio im Hintergrund, noch sind kurze kollegiale Gespräche möglich. Wenn sich mal eine positive Stimmung auftut wird ganz schnell das Haar in der Suppe gesucht, weshalb man von Vornherein sämtliche Kommunikation einstellt.
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Teilweise lachen die Kunden über diesen Standort, haben aber auch verständnis dafür, dass das Wissen bei so viel Fluktuation nicht vorhanden sein kann.
Work-Life-Balance
Die ist gut aber sollte auch selbstverständlich sein. Die Arbeitszeiten sind mit den Kollegen und Kolleginnen abzusprechen und funktioniert auch super.
Karriere/Weiterbildung
Wäre schön, wenn neue Mitarbeiter temporär an andere Standorte gebracht werden um das Know How aufzubauen. Ansonsten ist hier nichts vorgesehen.
Gehalt/Benefits
im Innendienst kompletter Freestyle. Hier kann es zwischen einen ausgebildeten Lageristen und einem Branchenfremden gut und gerne mal 500 € liegen, wobei dem Lagerist nicht die Vorteilskarte vorliegt.
Kollegenzusammenhalt
Die Niederlassung in Bayern (Wörth an der Donau) existiert erst seit ca. 2 Jahren. Nach Rücksprache mit bestehenden Kollegen sollen bereits 8-9 Innendienstler im verschlissen worden sein - was natürlich widerspiegelt, dass es kein wirklicher Kollegenzusammenhalt entstehen kann bzw. wie auch die Führungsqualität ist.
Vorgesetztenverhalten
Selten sowas umprofessionelles erlebt. Interne "Probleme" werden gerne mit Dritte telefonisch besprochen. Aus "Du bist ERST seit ein paar Wochen/Monaten da" wird ganz schnell "Du BIST SCHON seit ein paar Wochen/Monaten da". Qualitative Einarbeitung kann nicht stattfinden, da die Kollegen selber erst seit ein paar Monaten im Unternehmen sind - ausschließlich aus anderen Branchen, weshalb es zu Fehlern kommt. Statt dem aber entgegenzuwirken, wird immer nur Lautstark über darüber gesprochen, dass die Mitarbeiter wegen fehlendem Wissen die Zukunftspläne im Bereich Außendienst und Ausbau von Geschäftsbeziehungen kreuzen.
Arbeitsbedingungen
Absolut fassungslos - die Paletten werden im Lager teilweise einfach aufeinander gestapelt. Wenn man was aus dem obersten Regal holen möchte, kann es schon vorkommen, dass man an der Außenseite hochklettern muss (teilweise ca. 5 - 8 Meter).
Kommunikation
Man weiß nie woran man ist. Heute ist man mal der Held und morgen die Schattenfigur. Einziger Lichtblick: Die Laune der Geschäftsführung wandert wöchentlich rum. Somit ist man nie alleine im Fadenkreuz.
Interessante Aufgaben
klassischer Innendienst - Ans Telefon soll man gehen - wenn hier Fehler passieren, wird man aber angeschnauzt.