Warum ich diesen Job nicht weiterempfehlen kann
Gut am Arbeitgeber finde ich
Zusatzleistungen: Der Arbeitgeber bietet eine betriebliche Altersvorsorge an, was für die finanzielle Sicherheit im Alter sorgt.
• Betriebsarzt: Es steht ein Betriebsarzt zur Verfügung, der die Gesundheitsvorsorge unterstützt.
• Flexible Arbeitszeiten: Die Arbeitszeiten sind flexibel gestaltbar, was die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben erleichtert.
• Gesundheitsmaßnahmen: Es werden regelmäßige Massagen angeboten, um das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu fördern.
• Parkplatz: Die Parkplätze sind kostenfrei, was den täglichen Arbeitsweg erleichtert.
• Pünktliche Gehaltszahlung: Das Gehalt wird immer pünktlich ausgezahlt.
• Höhenverstellbare Tische: Die Arbeitsplätze sind mit höhenverstellbaren Tischen ausgestattet, was den ergonomischen Komfort erhöht.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Negativpunkte am Arbeitgeber:
• Der Umgang unter den Kollegen sowie von den Vorgesetzten ist verbesserungsbedürftig, es herrscht eine eher altehrwürdige, veraltete Struktur, die sich auch im Gebäude widerspiegelt.
• Die Arbeitsbelastung ist sehr hoch, die Mitarbeiter fühlen sich stark überfordert.
• Es wird wenig auf Umweltfreundlichkeit geachtet, zum Beispiel wird viel Papier verschwendet, was den Ressourcenverbrauch angeht.
• Das Homeoffice wird nicht konsequent gelebt, es bleibt eher ein Feigenblatt, und dadurch werden andere positive Maßnahmen wie die Massagen etwas entwertet.
Verbesserungsvorschläge
Atmosphäre: Die Unternehmenskultur ist sehr hierarchisch. Es sollte an flacheren Hierarchien und einer offeneren Kommunikation gearbeitet werden.
• Zusammenhalt: Der kollegiale Zusammenhalt ist ausbaufähig. Maßnahmen wie Teambuilding-Events könnten den Teamgeist stärken.
• Work-Life-Balance: Das Homeoffice wird nicht konsequent gelebt. Mehr Vertrauen und Flexibilität sind hier wünschenswert.
• Arbeitsbelastung: Die Aufgabenverteilung ist nicht gerecht. Eine ausgewogenere Aufgabenteilung würde die Belastung reduzieren.
• Gleichberechtigung: Es besteht Verbesserungsbedarf bei der Gleichstellung der Geschlechter, um eine fairere Verteilung zu gewährleisten.
• Umgang mit älteren Kollegen: Es ist in Ordnung, aber es könnte noch mehr Wertschätzung und Unterstützung geben.
• Arbeitsbedingungen: Die Ausstattung ist insgesamt veraltet. Eine Modernisierung wäre sinnvoll, außer den höhenverstellbaren Tischen.
• Umwelt- und Sozialbewusstsein: Es wird zu wenig auf Nachhaltigkeit geachtet, z. B. durch übermäßigen Papierverbrauch.
• Karriere und Weiterbildung: Die Kriterien für den Aufstieg sind intransparent und Weiterbildungen sind schwer zugänglich. Mehr Transparenz und schnellere Weiterbildungsmöglichkeiten wären hilfreich.
• Image: Das Image des Unternehmens ist nach der Einarbeitungsphase eher negativ. Eine Verbesserung des Arbeitsumfelds könnte hier Abhilfe schaffen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist leider sehr hierarchisch und es fehlt an Wertschätzung. Gute Ideen werden nicht gefördert, sondern eher im Keim erstickt.
Image
Was das Image des Unternehmens angeht, so ist es insgesamt eher durchwachsen. Viele Mitarbeiter empfinden es nicht als besonders attraktiv und das anfängliche positive Onboarding wurde leider nicht gehalten. Es gibt wenig Stolz, für dieses Unternehmen zu arbeiten.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance war insgesamt schwierig, da Homeoffice zwar grundsätzlich möglich war, aber in vielen Bereichen nicht gern gesehen oder sogar verboten wurde. Trotz einer Betriebsvereinbarung gab es also Bereiche, in denen es nicht gestattet war.
Karriere/Weiterbildung
In Bezug auf Karriere und Weiterbildung ist es so, dass die Aufstiegschancen zwar grundsätzlich vorhanden sind, aber die Kriterien dafür sind nicht wirklich transparent. Es gibt Weiterbildungen, aber man muss sehr lange darauf warten und nicht jeder wird auch wirklich gefördert. Es gibt also durchaus Potenzial, aber es wird nicht immer konsequent genutzt.
Gehalt/Benefits
Was Gehalt und Sozialleistungen betrifft, wird das Gehalt stets pünktlich gezahlt, und es gibt eine private Krankenversicherung. Allerdings sind einige Sozialleistungen erst nach einer gewissen Zeit verfügbar, und das Gehalt spiegelt die hohe Verantwortung nicht angemessen wider.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
In Bezug auf Umwelt- und Sozialbewusstsein zeigt das Unternehmen leider deutlichen Verbesserungsbedarf. Es wird viel Papier verwendet, obwohl digitale Alternativen möglich wären, und es wird insgesamt wenig Wert auf nachhaltige Praktiken gelegt. Auch faire Arbeitsbedingungen, wie zum Beispiel fairer Handel, scheinen nicht im Fokus zu stehen
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt war leider nicht vorhanden, es herrschte eher ein Einzelkämpfer-Mentalität, und es wurde oft auf Fehler anderer hingewiesen, anstatt ein unterstützendes Umfeld zu schaffen.
Umgang mit älteren Kollegen
Da es in der Führungsebene viele ältere Mitarbeiter gibt, was grundsätzlich positiv ist. Der Umgang war respektvoll und es gab keine offensichtliche Benachteiligung. Es gibt jedoch einige langdienende Mitarbeiter, die schon sehr lange im Unternehmen sind, und die Stimmung ist teilweise eher neutral.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Vorgesetzten war herausfordernd. Es kam häufig zu lautstarker Kommunikation, es wurde wenig Zeit für persönliche Gespräche aufgebracht, und es gab auch Herausforderungen im Hinblick auf die Einhaltung der Arbeitszeiten. Neue Mitarbeiter wurden in manchen Abteilungen nicht vollständig integriert.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt eher verbesserungswürdig, da das Gebäude ziemlich in die Jahre gekommen ist, sowie das Mobiliar, was sehr abgenutzt ist. Positiv hervorzuheben ist allerdings, dass es relativ viele höhenverstellbare Tische gibt, was den Arbeitskomfort etwas erhöht.
Kommunikation
Die Kommunikation ist sehr intransparent, es gibt sogenannte Kreise, die bevorzugt informiert werden, während alle anderen im Dunkeln bleiben. Man wird quasi dazu angehalten, einfach nur mit dem Strom zu schwimmen.
Gleichberechtigung
Was die Gleichberechtigung angeht.. Der Großteil der Führungskräfte war männlich. Es schien oft so, als würde damit geprahlt, wer die größere Durchsetzungskraft hat. Frauen hatten zwar die Möglichkeit, sich zu beweisen, aber es war insgesamt schwieriger für sie, sich durchzusetzen.
Interessante Aufgaben
Die Arbeitsbelastung war sehr hoch, da die Aufgaben nicht angemessen verteilt wurden. Es wurde Unterstützung zugesagt, die jedoch nicht erfolgt ist, was dazu geführt hat, dass man sehr viele Aufgaben alleine übernehmen musste. Außerdem wurden eigenen Ideen, die für gut befunden nicht umgesetzt, was natürlich frustrierend ist.

