Alles Schrott von A bis Z.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Hatte dort mal meine bessere Hälfte dort kennengelernt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Man sollte sich reichlich überlegen, welche Produkte wirklich noch in Deutschland produziert werden sollte damit diese noch Profitable sind und die Wertschöpfung erfüllt. Man sollte sich mal die Stundenwochenzeit genau anschauen, ob 35 Stundenwoche noch Zeitgemäß und auch mal überlegen, ob Pausenzeiten nicht wieder gestempelt werden müssen. Ressourcen Verschwendung gibt es reichlich, wenn man ein Problem hat, schreit der Vorgesetzte sofort nach Personal, anstatt sich zu überlegen, ob nicht Strukturale Probleme sind oder die Prozesse neu zu definieren.
Verbesserungsvorschläge
Man kann nicht stets nach dem Staat rufen, wenn es hakt, denn für die Misstände sind nicht die Steuerzahler verantwortlich. Es braucht endlich eine klare, zukunftsorientierte Ausrichtung. Alles muss jetzt gründlich überprüft werden.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist unterirdisch, weil Kollegen und Vorgesetzte versuchen, mit Schuldzuweisungen vorzunehmen, um das eigene Vorankommen zu sichern.
Work-Life-Balance
Das ist ok.
Gehalt/Benefits
IG Metall Tarif
Kollegenzusammenhalt
Ständige Klagen über das man schlecht bezahlt und das Gefühl, anderen überlegen zu sein, sind unangemessen. Tatsächlich ist niemand unterbezahlt bei einer 35-Stunden-Woche mit moderater Arbeitsbelastung. Stattdessen sollte man hier Zurückhaltung üben. Am Ende könnte der Arbeitgeber sogar den Arbeitgeberverband verlassen. Es ist bereits problematisch genug die Lage.
Vorgesetztenverhalten
Jeder kommt einmal an die Reihe. Das wirkt wie in der Politik: Man hat wenig gelernt und kaum Erfahrung gesammelt, erhält aber eine Position mit Mitarbeiterführung, obwohl wichtige Voraussetzungen wie Sozialkompetenz oft fehlen. Bei allen Vorgesetzten, die ich bisher hatte, war das meist enttäuschend. Es gibt Menschen, die Macher sind, und andere können es einfach nicht. Vielleicht sollte man sich über eine neue Strategie Gedanken machen, wie solche Schlüsselpositionen besetzt werden. Wenn jemand kein Macher ist, nützt auch eine Schulung wenig – das muss man im Blut haben.
Arbeitsbedingungen
Das ist ok.
Kommunikation
Es gibt Besprechungen, Konferenzen und Intranetkanäle. Doch dort werden selten bedeutende Inhalte vermittelt.
Bei den Terminen mit den Führungskräften hat man nachher oft mehr Fragen als vorher. Das fühlt sich nach vergeudeter Lebenszeit an.
Gleichberechtigung
Von echter Gleichbehandlung kann keine Rede sein. Gleiche Tätigkeiten werden unterschiedlichen Entgeltgruppen zugeordnet oder mit überhöhten Leistungszulagen versehen. Mir wurde ebenfalls versichert, dass alle dasselbe verdienen. Dann erhielt mehre Kollegen fehlerhafte Post und sah, dass Kollegen in einer höheren Gehaltsstufe stehen. Bezüglich der Leistungszulage hieß es, dass mehr als 15 % nicht möglich seien. Die falschen Schreiben zeigten jedoch deutlich höhere Werte. Ich rate jedem, bei Einstellung in diesem Unternehmen die Leistungszulage direkt auf 15 % vertraglich festzuschreiben. Das hat zudem den Vorteil, dass man vom Vorgesetzten nicht unter Druck gestellt werden.


