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2 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 2,7Weiterempfehlung: 50%
Score-Details

2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Ein Lehrbeispiel dafür, wie man ein motiviertes Team erfolgreich verwirrt.

2,2
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Bottrop gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Eigentlich ist der Ruhrpott ja keine klassische Karnevalshochburg – hier zählen eher ehrliche Maloche und klare Kante. Doch was die Geschäftsführung hier an organisatorischem Maskenball aufführt, zwingt selbst den härtesten Kumpel in die Narrenrolle. Die Projekte sind fachlich echte Goldstücke, was aber einzig dem unermüdlichen Einsatz der Belegschaft und der Führungskräfte zu verdanken ist. Während die Geschäftsführung in Sachen Akquise eher den 'toten Mann' spielt, ziehen die Mitarbeiter die Aufträge eigenhändig an Land. Der Zusammenhalt im Team ist wie unter Tage: Man lässt keinen hängen, besonders wenn von oben mal wieder der organisatorische Abraum runterkommt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Boah glaubse, ich sach dich wie dat is: Die Projekte hier sind fachlich echt ne Wucht, aber die Führungskultur is wie ne Schranke, die dauernd unten bleibt, obwohl gar kein Zug kommt. Dat Ganze wirkt wie ne Currywurst mit Blattgold – eigentlich völlig irre, aber man kann nicht weggucken. Außen wird auf dicke Hose gemacht, aber die Basis, die Maloche, wird unter ner Schicht aus Goldstaub und Nebelmaschinen versteckt. Dat is hier kein Führen, dat is reines Verwalten vom Elend. Und dat Schlimmste is diese – ich sach ma – ‚familiäre Brauchtumspflege‘. Wenn de nicht zufällig mit am Abendbrotstisch sitzt oder seit dem Kindergarten der beste Kumpel bisse, dann bisse finanziell quasi aufm Abstellgleis. Da wird die Kohle eher nach Stammbaum verteilt als nach echter Maloche. Büro is hier wie Achterbahn fahren: Ein ständiges Auf und Ab, dir is speiübel, aber de bisse trotzdem noch angeschnallt, während die Verwandtschaft im VIP-Waggon den Goldstaub zählt. Echt jetzt, dat glaubse doch alles gar nicht!

Verbesserungsvorschläge

Es wäre eine bahnbrechende Erkenntnis, dass der Umsatz des Unternehmens tatsächlich von der gesamten Belegschaft erwirtschaftet wird und nicht nur durch die bloße Existenz der Geschäftsführung entsteht. Ein faires Vergütungssystem sollte sich an Leistung orientieren, statt am Stammbaum. Es wäre schön, wenn Gehaltserhöhungen kein exklusives Privileg für die 'dynamische Familienzusammenführung' und den engsten Freundeskreis innerhalb des Betriebs wären. Wertschätzung sollte man sich nicht durch Verwandtschaftsverhältnisse verdienen müssen. Kurzum: Mehr Fokus auf die Menschen, die den Karren ziehen, und weniger auf die, die nur im familiären Windschatten mitfahren.

„Dieser Bericht spiegelt die persönlichen Erfahrungen des Hofberichterstatters (außer Dienst) wider, der die Zeit im Betrieb als unfreiwilliges Casting für eine neue Staffel 'Stromberg' wahrgenommen hat. Wie sagte der Meister? 'Büro ist Krieg!' – und hier wird scheinbar noch mit Pfeil und Bogen geschossen.

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung im Team ist grundsätzlich von hoher Motivation geprägt, wird aber leider regelmäßig durch die Impulse der Geschäftsführung ausgebremst. Man hat das Gefühl, dass eine konstruktive Atmosphäre nicht oberste Priorität hat.

Image

Nach außen hin glänzt die Fassade mit modernem Marketing, aber wer einen Blick hinter die Kulissen wirft, erkennt schnell die Diskrepanz zwischen Schein und Sein. Außen hui, innen leider sehr viel Nachholbedarf.

Work-Life-Balance

Ein Begriff, der im Firmenvokabular eher wie ein exotisches Fremdwort behandelt wird. Die Erwartungshaltung scheint klar in Richtung „Work“ zu tendieren, während „Life“ Privatsache bleibt, die man bitte nach Feierabend (wann auch immer der ist) erledigt. Denn „Life“ wurde hier erfolgreich weg-rationalisiert. Wer Freizeit möchte, muss diese wahrscheinlich beim nächsten Betriebsausflug im Lotto gewinnen. Die Work-Life-Balance ist wie ein Einhorn mit Sonnenbrand: Man würde es gerne mal sehen, aber physikalisch scheint es in diesen Büroräumen nicht zu existieren.

Karriere/Weiterbildung

Karriereförderung folgt hier dem Prinzip der ehrenamtlichen Selbstaufopferung. Weiterbildung wird wie ein geheimes Hobby behandelt: Es wird geduldet, solange es wie durch Zauberei im Schutze der Freizeit entsteht und das Firmenkonto nicht mit so etwas Profanem wie „Kosten“ belastet. Aufstiegschancen sind dabei wie Einhörner: Man hat mal davon gehört, aber im Büro hat noch nie jemand eines gesichtet.

Gehalt/Benefits

Das Gehaltsmodell ist ein faszinierendes Einbahnstraßen-System: Alles fließt nach oben. Während die Geschäftsführung ihre Boni wahrscheinlich mit der Schaufel umschichtet, bekommt das Team bei der Frage nach einer Erhöhung höchstens ein warmes Händeschütteln (ohne Augenkontakt).

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nachhaltigkeit wird hier eher als lästiger Kostenfaktor wahrgenommen, denn als Verantwortung. Der Satz „Kostet nur mein Geld“ ist das inoffizielle Firmenmotto. Der ökologische Fußabdruck ist kein Abdruck, sondern eine Planierraupe, die alles plattwalzt, was grün aussieht.

Kollegenzusammenhalt

Wir sind wie eine Gruppe Pinguine in der Antarktis: Wir rücken eng zusammen, um nicht zu erfrieren, während von oben die Eisberge kalben. In den Abteilungen herrscht teils blinde Solidarität unter Schiffbrüchigen – gemeinsam untergehen schweißt eben zusammen.

Umgang mit älteren Kollegen

Erfahrene Kollegen werden wie antike Schreibmaschinen behandelt: Man weiß, dass sie früher mal wichtig waren, man lässt sie im Eck stehen, aber eigentlich wartet man nur darauf, dass sie durch eine App ersetzt werden können.Kollegen werden zwar geduldet, eine besondere Wertschätzung ihrer Erfahrung konnte ich jedoch nur in Ansätzen feststellen.

Vorgesetztenverhalten

Willkommen in Versailles, kurz vor der Revolution! Der Führungsstil ist purer Absolutismus – „L'état, c'est moi“ (Der Staat bin ich) wird hier täglich gelebt. Entscheidungen fallen einsam auf dem Thron, während das Volk unten im Hof rätselt, welches Dekret als Nächstes herabfällt. Feedbackschleifen? Nur, wenn es im Schloss schallt.

Arbeitsbedingungen

Diese hängen stark von der aktuellen Auftragslage und dem jeweiligen Projekt ab. Es schwankt zwischen „akzeptabel“ und „stark improvisiert“.

Kommunikation

Die Kommunikation mit ganz oben gleicht einer Séance: Man klopft dreimal auf den Tisch und hofft auf ein Zeichen aus dem Jenseits. Dass der Geschäftsführer tatsächlich existiert, ist ein unbestätigtes Gerücht, das sich hartnäckig in der Kaffeeküche hält. Rückantworten haben die Halbwertszeit von Uran – bis was kommt, ist das Projekt meist schon fossiliert.

Gleichberechtigung

Es herrscht ein spürbarer „Nasenfaktor“. Besonders als Frau bekommt man den Eindruck vermittelt, dass die gläserne Decke hier aus massivem Stahlbeton besteht – Mitsprache oder Aufstiegschancen wirken sehr ungleich verteilt.

Interessante Aufgaben

Das ist der eigentliche Jammer: Die Projekte und Aufgaben an sich sind fachlich spannend und hätten großes Potenzial, wenn die Rahmenbedingungen stimmen würden.

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Tolles Team

4,5
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung in Bottrop gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 2 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Techno Labor durchschnittlich mit 2,7 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Bau/Architektur (3,7 Punkte). 0% der Bewertenden würden Techno Labor als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 2 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Interessante Aufgaben und Arbeitsatmosphäre den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 2 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Techno Labor als Arbeitgeber vor allem im Bereich Gleichberechtigung noch verbessern kann.