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TEDi GmbH & Co. KG Erfahrungsbericht

  • 05.Feb. 2019
  • Mitarbeiter

Wer nicht drauf angewiesen ist, kann da arbeiten. Wer auch noch ein Privatleben hat...eher nicht.

2,46

Arbeitsatmosphäre

Kann toll sein, kann aber auch richtig schlecht sein.
Mit den richtigen Kollegen schafft man seine Aufgaben in der Zeit, die man zur Verfügung hat. Vorausgesetzt, es kommt dann nicht spontan eine Reduzierungsanweisung...oder 70 davon, dazwischen. Wäre alles machbar, aber es kommen immer irgendwelche Dinge dazwischen und all das, was man sich am tag davor noch vorgenommen hat, ist über den Haufen geworfen. Gemacht werden muss es aber trotzdem.

Vorgesetztenverhalten

Immer gehetzt, immer genervt, immer überfordert, habe ich den Eindruck. "Mach mal, das muss." Wie? Ja...nicht das Problem des Vorgesetzten. Gut, ich weiß nun auch nicht, wie es mit einer Teamleitung wäre, daher hab ich nur den BZL als Vorgesetzen.

Kollegenzusammenhalt

Es gibt immer schwarze Schafe, die keinen Bock auf die Arbeit haben oder denken, für sie gelten andere Regeln, im Großen und Ganzen findet man in seinen Mitarbeitern aber eine neue Familie. Keiner will, dass der Andere alleine da steht oder noch 10 Überstunden mehr machen muss, nur weil jemand ausgefallen ist.

Interessante Aufgaben

Eher stupide. Paletten annehmen, abpacken, verräumen. Ab und zu mal eine DNP-Zählung, hier und da eine Reduzierung und andauernd muss man irgendwas umräumen, weil der Platz für die neue Ware nicht reicht.

Kommunikation

Was über die Kasse kommt, kommt, für gewöhnlich zeitig genug. Viele Dinge widerholen sich bis ins Unendliche, jedes mal muss man alles wieder neu unterschreiben, als wär man ein kleines Kind. Manchmal fragt man sich, ob da wer nicht ganz nachgedacht hat, die Anweisung kommt um 17:30, zu erledigen ist es bitte bis 18 Uhr und Meldung beim BZL zu machen. Man wird angepflaumt, wenn man dann sagt, dass man das nicht schaffen konnte.

BZL ist, wie zu erwarten, nicht immer zu erreichen, obwohl man sich ja melden soll, angepflaumt werden natürlich wieder die Mitarbeiter. Gut, dann steht man halt eine halbe Stunde da und versucht jemanden zu erreichen.

Meine Stammfiliale ist recht "neu"...April 2018. Es gibt keinen Teamleiter. Nur die ersten zwei Monate kam die Teamleitung einer anderen Filiale 1-2 mal/Woche vorbei. Die Teilzeit, die die Teamleiterstelle wollte, kam irgendwann nicht mehr zur Arbeit, die Teilzeit, die momentan den Kopf hin hält, will nicht mehr, möchte ihren Vertrag auf 450€ ändern oder kündigen, was wird ihr angeboten? Unbefristet Teilzeit, wenn sie weiterhin die Teamleitung in Vertretung macht...Muss man nichts zu sagen, es wird einfach nicht zugehört und/oder ignoriert.

Gleichberechtigung

Alle machen alles. So einfach ist das. Wer da raus sticht und nicht mit macht, ist den Job auch schnell wieder los.

Umgang mit älteren Kollegen

Wie ich schon sagte, alle machen alles. Ob man auf einen älteren Kollegen Rücksicht nimmt, zwecks heben und dergleichen, muss man selbst entscheiden, wenn man seine Kollegen mag und eine gute Erziehung genossen hat, dann wird schonmal gesagt "Nene du, lass stehen, ich mach das gleich."

Karriere / Weiterbildung

Och vom 450€-Job zur Teilzeit, zur Teamleitung, zur BZL. Das kann man schon mal machen.

Weiterbildungen? Nicht mal eine Diebstahlschulung. Also ich wüsste nicht, was ich machen muss, wenn ich jemanden beim Klauen erwische, wenn ich eine solche Schulung nicht vor Jahren mal in einem anderen Unternehmen bekommen hätte. Alles, was einen zu interessieren hat, steht in schönen dicken Ordnern, die man zur "Einarbeitung" zu lesen bekommt. Auf den Anwednungsfall bereitet einen das kein Bisschen vor.

Gehalt / Sozialleistungen

Knapp überm Mindestlohn. Das heißt, wenn sie es dürften, würden sie weniger zahlen. Kann man aber bei solch einer Unternehmenskette auch nicht anders erwarten, das überrascht also nicht.

Arbeitsbedingungen

Unsere Filiale hat 10 Stunden am Tag geöffnet. Wir haben 15 Stunden für den Mitarbeitereinsatz/Tag. Doppelbesetzung? Ja, an 5 Stunden. Die restlichen 5 Stunden ist irgendwer allein im Laden.

Neben den täglichen Arbeiten und allem, was noch extra kommt, hat man dann also auch noch die Kasse und schafft nur einen Bruchteil von dem, was man schaffen könnte, weil man nur am hin und her rennen ist. 5 Stunden mit Unterbrechungen in denen aktiv und produktiv gearbeitet werden kann, die letzten 3 davon sind gedacht, um aufzuräumen und zu putzen. Also eigentlich nur 2 Stunden, in denen man wirklich was schaffen kann.

Die Teamleitung muss den Kopf hinhalten, sobald irgendetwas nicht so läuft, wie "die oben" es gerne hätten. Man steht gerade mal 5 Minuten nur an der Kasse und einer hats gesehen? Sofort ein Rüffel. Dass man vielleicht eine Information gelesen und bearbeitet hat, interessiert nicht, man sah so aus, als würde man nichts tun.

Im Sommer ging die Belüftung nicht, 38° hatten wir, im Winter ging die Heizung nicht, 11° hatten wir und unsere Tür steht den ganzen Tag offen. Reparatur wurde vor 4 Monaten angefordert, "man wartet auf ein Angebot". Selbst die Kunden sind angepisst.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Ohja...alles für die Umwelt. Keine Tüten mehr, obwohl die Kunden es wünschen, kein Material zum einwickeln von Glas und Porzellan, obwohl die Kunden es wünschen. Aber die Paletten in gefühlte 5 Lagen Folie einwickeln und die Ware auch noch in 3 Lagen Luftpolsterfolie, obwohl sie nicht zerbrechlich ist. Ist klar.
Rollis mit Plastik und Pappmüll werden nur mit genommen, wenn der Fahrer da Lust drauf hat.

Work-Life-Balance

Für mich mit Kind ist es gut machbar, aber auch nur, weil ich nicht alleinerziehend bin, auf Mitarbeiter mit Kind wird allgemein etwas mehr Rücksicht genommen bei der Einsatzplanung, genauso auf Schüler und Studenten. Alleinerziehende (oder wenn der Partner selbst auch arbeiten muss) in Teilzeit müssen trotzdem mit Spätbetreuungskosten rechnen, die das Gehalt für die gebrauchte Zeit, übersteigen. Lohnt sich ab 2 Kindern überhaupt nicht mehr. Ob Betreuungseinrichtungen in den Ferien geschlossen sind, interessiert niemanden.

Man muss aber jederzeit damit rechnen, angerufen zu werden "Du müsstest morgen..." ein nein wird nur Zähneknirschend und mit "Dann klär das mit Frau/Her BZL." kommentiert. Wer Teilzeit oder Vollzeit arbeitet und ein Auto hat, wird schnell mal in andere Filialen beordert, egal ob es in der eigenen Filiale dann Ersatz gibt oder nicht. Fahrtzeiten werden mit 30 Minuten berechnet, auch wenn man 1,5 Stunden unterwegs ist, was in manchen Bezirken durchaus passieren kann.

Image

Das Image ist bekannt, auch da macht sich niemand Illusionen. TV-Beiträge werden natürlich am nächsten Tag sofort über eine Kasseninformation gerechtfertigt oder schöngeredet.

Verbesserungsvorschläge

  • Da haben vermutliche alle Filialmitarbeiter so einige, angenommen werden sie nicht, also kann man sich die Mühe auch sparen.

Pro

Die Kollegen sind toll, die BZL ist bemühlt neue Leute so einzustellen, dass sie gut ins Team passen.

Contra

Das habe ich schon zu genüge beschrieben, denke ich.

Arbeitsatmosphäre
3,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
1,00
Kommunikation
3,00
Gleichberechtigung
4,00
Umgang mit älteren Kollegen
3,00
Karriere / Weiterbildung
2,00
Gehalt / Sozialleistungen
2,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
2,00
Work-Life-Balance
3,00
Image
2,00
  • Firma
    Tedi GmbH u. Co.KG
  • Stadt
    Deutschland
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Sonstige