47 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
47 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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47 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Keine. Es war ein rundum gelungener Prozess. Ich habe mich zu jedem Zeitpunkt gut abgeholt gefühlt.
Der Bewerbungsprozess für die Lead-Position erstreckte sich vom ersten Gespräch am 8. beziehungsweise 9. Juni bis zur Absage am 30. Juli. Innerhalb dieser mehr als sieben Wochen habe ich insgesamt fünf Gespräche durchlaufen, einschließlich eines abschließenden Gesprächs mit dem Management.
Die einzelnen Gespräche waren grundsätzlich angenehm und von sehr positiven Rückmeldungen geprägt. Mehrfach wurde sinngemäß vermittelt, dass meine Erfahrungen hervorragend zu den Herausforderungen der Position passen würden. Es fielen Aussagen wie, dass ich viele der bestehenden Probleme lösen könnte, und auf verschiedene Antworten wurde mit „Genau das wollte ich hören“ oder „Genau so hätte ich es auch beantwortet“ reagiert. Dadurch entstand über den gesamten Prozess hinweg der Eindruck einer sehr hohen fachlichen und persönlichen Passung.
Kritische Fragen oder erkennbare Zweifel an meiner Qualifikation, Erfahrung oder Eignung für die Position wurden hingegen auch in der abschließenden Runde kaum geäußert. Umso überraschender war es, nach fünf Gesprächen lediglich eine standardisierte Absage aus der Personalabteilung zu erhalten. Eine persönliche Einordnung durch das Management oder eine potenzielle zukünftige Führungskraft erfolgte nicht.
Auch auf meine ausdrückliche und freundlich formulierte Bitte um eine grobe Rückmeldung zu den Gründen erhielt ich keine inhaltliche Antwort. Gerade nach einem derart langen und umfangreichen Auswahlverfahren wäre ein kurzes Feedback aus meiner Sicht ein angemessenes Zeichen von Wertschätzung gewesen.
Ein Bewerbungsprozess mit fünf Gesprächen über mehr als sieben Wochen ist nicht nur für Bewerberinnen und Bewerber mit einem erheblichen Zeit- und Planungsaufwand verbunden, sondern dürfte auch auf Unternehmensseite unnötig viele Ressourcen binden. In meinem Fall habe ich andere berufliche Möglichkeiten zurückgestellt, weil ich großes Interesse an der Stelle hatte und die durchgehend positiven Signale entsprechend eingeordnet habe.
Mein Verbesserungsvorschlag wäre daher, den Prozess auf maximal drei klar voneinander abgegrenzte Gespräche zu reduzieren, Entscheidungskriterien frühzeitig festzulegen und mögliche Zweifel offen anzusprechen. Wer bis in die finale Managementrunde geführt wird, sollte bei einer Absage zumindest eine kurze persönliche und inhaltliche Rückmeldung erhalten. Außerdem sollten positive Aussagen zur Passung bewusst und realistisch formuliert werden, damit bei Bewerberinnen und Bewerbern keine Erwartungen entstehen, die intern möglicherweise noch gar nicht gerechtfertigt sind.
Ablauf des Bewerbungsprozesses
Der gesamte Prozess hat sich über fast drei Monate gezogen und wirkte von Anfang an langwierig und schlecht strukturiert. Ich habe TeleClinic rund sieben Monate lang verfolgt und mich viermal beworben, bevor ich überhaupt zu einem Gespräch eingeladen wurde. Auffällig war, dass dieselbe Stelle jeden Monat erneut auf LinkedIn erscheint – oft mit über 100 Bewerbungen innerhalb von 24 Stunden. Das wirkt nicht seriös.
1. HR‑Interview (nach ca. 2 Wochen)
Ein Standardgespräch mit typischen HR‑Fragen. Nichts Besonderes, aber die Wartezeit bis zur nächsten Runde war ungewöhnlich lang.
2. Technisches Interview (nach ca. 3 Wochen)
Ein tieferes Gespräch über meine Erfahrung und die technischen Herausforderungen im Unternehmen. Inhaltlich okay, aber wieder gefolgt von einer langen Pause.
3. Home Task
Eine kleine Django‑Anwendung mit CSV‑Verarbeitung, die in nur 4 Stunden „production ready“ sein sollte – inklusive Tests. Die Erwartungen waren für die kurze Zeitspanne unrealistisch.
4. Technische Review des Home Tasks (nach ca. 2 Wochen)
Ich habe meine Lösung erklärt und weitere technische Fragen beantwortet. Das Feedback wirkte positiv, aber zwei Wochen später kam die Absage.
Die Stelle wird seit über 7 Monaten immer wieder neu ausgeschrieben.
Wenn man nach über 1000 Bewerbungen in Deutschland keinen Backend‑Entwickler findet, liegt das Problem vermutlich nicht bei den Kandidaten.
Der Prozess wirkt so, als würde das Unternehmen dauerhaft interviewen, ohne wirklich einstellen zu wollen.
Sehr lange Wartezeiten zwischen den Runden und wenig klare Kommunikation.
Hoher Zeitaufwand für Kandidaten ohne erkennbaren Mehrwert.
Die fachlichen Gespräche waren inhaltlich höchstens „okay“, allerdings wirkte der Bewerbungsprozess insgesamt sehr unprofessionell. Mir wurde zunächst ein sehr positives Bild der Position vermittelt, inklusive möglicher Einstiegszeiten und Vertrags-Unterzeichnung, was bei mir die Erwartung einer Zusage geweckt hat.
Zwischenzeitlich wurde die Stelle erneut ausgeschrieben, und ich wurde plötzlich nicht weiter berücksichtigt. Die Kommunikation war sehr unsauber und enttäuschend, da Erwartungen geweckt wurden, die sich später nicht bestätigt haben. Eine proaktive Rückmeldung seitens des Unternehmens erfolgte nicht, ich musste mich selbst melden, um überhaupt eine Antwort zu erhalten.
Der Bewerbungsprozess war an sich angenehm, allerdings ziemlich lang (5 Schritte). Nach dem HR Screening hatte Ich ein Gespräch mit einem PM, danach erhielt ich eine umfassende Aufgabe (Case Study) in welches ich ca 8 Stunden investiert hatte. Es gab eine positive Rückmeldung, kürzlich danach hatte ich noch weitere 2 Gespräche (1* mit potenziellen 3 Kollegen und 1* mit CPO und Co-MD). Ich hatte einen positiven Eindruck, allerdings bekam ich eine Woche später eine Absage. Auf meine Nachfrage für konstruktiveres und detallierteres Feedback bekam ich keine Antwort. Schade.
Es wäre super, wenn der Prozess kürzer gestaltet werden könnte. IMO 3 Schritte sind mehr als genug um einen Kandidat zu bewerten. Ein wenig Transparenz danach wäre auch wünschenswert.
Situative Fragen im letzten Schritt. z.B. Wie würde man vorgehen, wenn der Release zeitgerecht nicht mehr umgesetzt werden kann?
Der Bewerbungsprozess war durchweg positiv. Von Anfang an gut durchdacht, strukturiert und transparent. Auch die Kommunikation war durchgehend klar und insbesondere schnell - am nächsten Tag hatte ich bereits Feedback zu den einzelnen Runden.
Besonders hervorheben möchte ich, dass ich seit dem ersten Gespräch das Gefühl hatte ganz authentisch auftreten zu dürfen - keine Spur von der oft üblichen Selbstinszenierung, die solche Prozesse manchmal mit sich bringen. Es wird auf Augenhöhe in lockerer, aber professioneller Gesprächsatmosphäre miteinander festgestellt, ob von beiden Seiten eine Passung besteht. Rundum sehr wertschätzend.
Auch besonders positiv fand ich das Teaminterview. So erhält auch der/die Bewerber:in einen umfassenden Einblick, und es wird frühzeitig sichergestellt, dass die Zusammenarbeit für beide Seiten passt. Dieses offene Kennenlernen legt für mich den ersten Grundstein für eine gemeinsame vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit.
Insgesamt ein Bewerbungsprozess, der sowohl professionell als auch wertvoll gestaltet war!
1. Der Prozess umfasst vier Gespräche und eine - zumindest in meinem Fall - sehr umfangreiche Case Study. Wenn man nicht gerade eine C-Level-Position besetzen will, kann und sollte man aus meiner Sicht den Prozess schlanker halten, um Bewerber:innen nicht abzuschrecken.
2. Management und Team sollten sich über die Anforderungen der Stelle abstimmen, bevor Leute durch den o.g. ellenlangen Prozess geschickt werden.
3. Fristen für Rückmeldungen sollten eingehalten werden.
4. Die Kommunikation war größtenteils freundlich, erst im letzten Gespräch wurde es teilweise meiner Meinung nach wenig professionell.
Man sollte Fristen die man sich selbst setzt einhalten. Auf Rückfragen sollte man auch zeitnah reagieren und eine finale Entscheidung sollte man auch kommunizieren und nicht implizit, durch Abbruch der Kommunikation mitteilen.
Das Bewerbungsverfahren ist somit in Sachen Respekt sehr aus dem Gleichgewicht.
Wenn eine Bewerbung nicht überzeugt, dann schickt wenigstens eine Absage mit Standardformulierung. 6 Wochen nach der Eingangsbestätigung noch keine Rückmeldung. Ziemlich respektlos, immerhin geben wir Bewerbenden uns ja auch Mühe.
- Zugesagte Fristen zu Rückmeldungen einhalten ohne dass man als Kandidat noch mehrmals nachfragen muss
- Eine Standardabsage zu erhalten ist nicht besonders wertschätzend und wenig hilfreich
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