85 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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85 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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85 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Homeoffice
Die aktuelle Führung ist einfach nur respektlos, vor allem was die letzten Monate abging.
Leute wurden plötzlich entlassen und verschwanden ohne sich zu verabschieden, im Nachhinein wurde über diese Kollegen komplett gelästert und sie wurden als Problem hingestellt.
Auch komplette Abteilungen werden von heute auf morgen gekündigt, ins Team wird nur weitergegeben wie nett TeleClinic zu ihnen war und wie sehr sie die jetzt unterstützten, wenn man sich dann aber mit den Betroffenen unterhält erzählen sie alles das gleiche, dass es ganz und gar nicht so nett abgelaufen ist wie TC im Team behauptet. Hier ist so krank viel Genüge, gelästere und mobbing (vor allem von den Führungskräften) brauchen sich nicht wundern das die so viele Klagen am Hals haben, selbst nach der Kündigung wird weiter provoziert, Unterlagen werden verweigert, man bekommt keine Rückmeldungen mehr und muss dann schlussendlich mit dem Anwalt vorgehen!
Es wird alles viel besser hingestellt als es schlussendlich wirklich ist.
Früher war diese um einiges besser, heute ist es nur noch unangenehm.
Viele Mitarbeiter haben keine Lust mehr morgen anzufangen, da die Stimmung wirklich schlimm ist.
Mit Homeoffice gut umsetzbar
Kaum Möglichkeiten und Wendern werden diese eh n ihr anerkannt von der Firma
Komplett unter dem Marktwert, die werden mit einem guten Gehalt und zahlen dann so schlecht.
Es wird nur verlangt dass du mehr machst aber ohne dafür mehr Geld zu bekommen
Kollegen waren immer sehr nett
Katastrophe!!!! Die Vorgesetzten nehmen sich viel zu viel raus, es wird über aktuelle und alte Mitarbeiter gelästert.
Vieles wird über deinen Kopf hinweg bestimmt. Selber arbeiten diese um einiges weniger aber verlangen viel zu viel. Das Verhalten und der Umgang mit Mitarbeitern ist unverschämt, man wird schlecht gemacht und extrem runter gebuttert. Es wird immer nur das Negative gesehen und daran wird sich aufgehangen, wenn es nichts negatives gibt wird so lange gesucht bis etwas gefunden wird.
Viele sind hier wirklich fehl am Platz.
Änderungen werden nicht mit den Mitarbeitern die es betrifft besprochen oder geschweige den weitergegeben.
Wie du davon erfährst musst du selber schauen aber wenn du es nicht mitbekommst dann gibt es einen Einlauf.
Wie mit den Mitarbeitern in dem Feedback Gesprächen gesprochen wird ist wirklich respektlos
Es wird zu viel verlangt und viel zu wenig gegeben
Schwierig, es wird immer so getan als würden Sie dir zuhören aber im endest passier dann gar nichts
Alles geschieht auf Augenhöhe und zwischen Kollegen herrscht ein freundliches, aber dennoch professionelles Verhältnis.
Highlight sind die Co-Working Weeks bei denen sich zweimal pro Jahr getroffen wird um persönliche Kontakte zu pflegen. Zuletzt in Lissabon, davor auch mal in Barcelona, Prag, Innsbruck, Berlin, etc.
TeleClinic hat ein Top-Image. Der Mutterkonzern DocMorris eher durchwachsen. Im Arbeitsalltage bekommt man davon allerdings nichts mit.
100% Remote First.
Bis zu 6 Monate aus dem EU-Ausland arbeiten und 2x3 Wochen auch außerhalb der EU (mit Ausnahme bestimmter Risikoländer). Dazu 30 Tage Urlaub, die Möglichkeit mit unbezahlten Urlaubstagen auch mal länger wegzubleiben, und zusätzlich 2 Tage für Fortbildungen etc.
Kernarbeitszeit 10 - 16 Uhr, flexibler Umgang mit persönlichen Termin und gelebte Vertrauensarbeitszeit.
Besser kann man es in einem Angestelltenverhältnis wohl nicht umsetzen.
Bis zu 1500€ Budget für Sprachkurse, Konferenzen, Bücher, oder ähnliches. Interne Wechsel (auch lateral) möglich.
Marktüblich, für fully remote sogar leicht überm Durchschnitt.
Es gibt individuelle und transparente Jahresziele -- bei Erreichung dieser gibt es in der Regel jährlich eine ordentliche Gehaltserhöhung die man auch wirklich im Monatsnetto spürt.
Remote first, dadurch kaum Papier.
Bei Team-Events wird Schiene bevorzugt.
Super, sowohl in den einzelnen Missions als auch übergreifend.
Mittlerweile ist die Firma so groß, dass man nicht mehr alle kennt, aber trotzdem ist der Umgang immer sehr unkomplizert.
Die Belegschaft ist sehr jung, kaum jemand ü40.
Die wenigen älteren Kollegen werden dafür jedoch umso mehr geschätzt.
Durchweg Top, auch auf den höheren Ebenen. Man hört den Mitarbeitern zu und C-Level scheut sich auch nicht davor, mittleres Management zurechtzurücken, wenn die Mitarbeiter Unwohlsein äußern.
Du suchst dir deine Hard- und Software selbst aus, egal ob MacOS, Windows oder Linux.
Lizenzen für Software können bei berechtigtem Interesse schnell und unbürokratisch besorgt werden.
AI-Tooling mit Claude und Gemini top-modern und wirklich sehr üppiges Token Budget.
Super-transparent. Das Unternehmen ist extrem datengetrieben und alle unternehmensrelevanten Daten (Finanzen, Nutzerzahlen, interne und externe Targets) können von jedem Mitarbeiter eingesehen werden.
Bei unvorhergesehenen Events ist das C-Level sehr schnell und offen in der Kommunikation.
Unternehmenssprache Englisch, Kollegen aus allen möglichen Ländern Europas und jeden Geschlechts.
Man steht an vorderster Front der Digitial Health Revolution in Deutschland. Prinzipiell ist das sehr gut und die Aufgaben sind eigentlich immer interessant und finden direkt Anklang bei hunderttausenden Nutzern.
Ein Stern Abzug, da man dadurch häufig auch mal rechtliches Behörden-Ping-Pong zu spüren bekommt. Aus Sicht der Tech-Teams wird das aber recht gut von den Business/Legal/Ops-Team abgefangen.
Offene Kommunikation, positive Atmosphäre mit viel Geschwindigkeit
Hohe Geschwindigkeit mit vielen Themen und Opportunitäten. Man muss sehr konsequent sein, es wird aber immer respektiert und ist indiskutabel, wenn die Freizeit entsprechend priorisiert wird
Sehr gute Atmosphäre, was sich v.a. in den halbjährlichen Firmenevents zeigt, wenn alle zusammenkommen. Jeder Person hilft der anderen
Gutes Leadership, das ständig dazulernt und offen für Feedback ist
Es wird versucht, offen und transparent zu kommunizieren. Jobcards (Aufgaben und Ziele der Person), die Roadmap, politische Entwicklungen sind offen zugänglich oder werden erklärt. In einem remote-first Setup aber i.d.R. etwas schwerer
Die Team-Events sind wirklich ein Highlight und vermutlich das, woran man am längsten positiv zurückdenkt. Hier wird spürbar und großzügig investiert – die Stimmung in diesen Momenten ist ausgelassen und macht deutlich, was möglich wäre, wenn dieselbe Energie in den Arbeitsalltag fließen würde. Die Kolleginnen und Kollegen sind größtenteils intelligent, ehrgeizig und fachlich kompetent. Remote-First ist konsequent umgesetzt und die Flexibilität in der Zeiteinteilung ist real – das ist nicht selbstverständlich.
Das Unternehmen verkauft sich nach außen als moderner, familiärer Arbeitgeber mit flachen Hierarchien und einer offenen Kultur. Die Realität sieht anders aus.
Führungspersonen können von heute auf morgen verschwinden – ohne Vorwarnung, ohne transparente Kommunikation, und scheinbar ohne Rücksicht auf die Teams, die dadurch orientierungslos zurückbleiben. Noch problematischer: Wer geht, wird intern kurzerhand schlechtgeredet. Menschen, mit denen man eng zusammengearbeitet hat und die man schätzte, werden plötzlich als Problem dargestellt – als würde das die Entscheidung im Nachhinein legitimieren. Das hinterlässt ein tiefes Misstrauen in die Führungsebene.
Wer selbst noch in der Einarbeitungsphase ist und so eine Situation miterlebt, steht vor einem echten Problem: Keine Führungskraft, keine Orientierung, keine Unterstützung. Statt das aufzufangen, wird einfach die nächste Führungsperson eingesetzt – und die setzt neue Ziele, als wäre nichts gewesen. Dass man in dieser Phase kaum die Möglichkeit hatte, die alten Ziele überhaupt zu erreichen, interessiert niemanden.
Coaching, Einarbeitung und echte Förderung existieren auf dem Papier, nicht in der Praxis. Fehler, die bei erfahrenen Mitarbeitenden als normaler Teil des Lernprozesses durchgehen würden, werden bei weniger erfahrenen Kolleginnen und Kollegen als schwerwiegende Versäumnisse behandelt. Gleichzeitig werden Mid-Level-Mitarbeitende an Standards gemessen, die eigentlich für Seniors gelten – und dann überrascht getan, wenn die Erwartungen nicht erfüllt werden. Das ist kein Qualitätsanspruch, das ist strukturelle Überforderung.
Das 100%-Remote-Umfeld klingt attraktiv, verstärkt aber alle oben genannten Probleme. Echter Zusammenhalt entsteht nicht durch gelegentliche Team-Events, sondern durch gelebten Alltag. Den gibt es hier kaum. Viele Kollegen sind freundlich, aber der Kontakt bleibt oberflächlich – und wenn es darauf ankommt, ist man auf sich allein gestellt.
Besonders bitter ist die Art, wie Trennungen ablaufen. Kein offenes Gespräch, keine echte Begründung – stattdessen vage, fadenscheinige Formulierungen, die keiner ernsthaften Überprüfung standhalten. Dazu kommt: Der Zugang zu allen Systemen wird sofort und vollständig gesperrt. Keine Übergangszeit, kein Abschluss, kein Respekt. Man wird schlicht entfernt – so, wie es die "Familienkultur" eigentlich ausschließen sollte. Der Widerspruch zwischen Außendarstellung und gelebter Realität könnte kaum größer sein.
Weniger Geld für Events, mehr Investition in echte Führungsqualität. Wer "Familie" als Markenkern kommuniziert, muss das auch dann vorleben, wenn es unbequem wird – nicht nur wenn die Sonne scheint. Trennungen sollten mit Würde und Transparenz ablaufen, nicht mit sofortiger Sperrung und nichtssagenden Begründungen. Strukturiertes Onboarding, klare und faire Ziele, sowie ein realistischer Maßstab für die jeweilige Erfahrungsstufe wären ein Anfang. Solange das nicht passiert, bleibt die kommunizierte Kultur das, was sie ist: eine gut produzierte Außenfassade.
Remote-First funktioniert organisatorisch – aber echte Atmosphäre entsteht dadurch nicht. Der Alltag ist geprägt von Distanz, oberflächlichem Kontakt und dem Gefühl, dass man letztlich auf sich allein gestellt ist. Wer Pech hat mit dem Zeitpunkt, verliert mitten in der Einarbeitungsphase seine Führungskraft – und kämpft sich dann allein durch.
Das Unternehmen versteht es, sich gut zu verkaufen – nach außen. Modernes HealthTech-Startup, familiäre Kultur, innovative Produkte. Wer dann tatsächlich dort arbeitet, merkt schnell: Das Image ist sorgfältig gepflegt und hat mit der gelebten Realität wenig zu tun. Die Diskrepanz zwischen Außendarstellung und Innenwahrnehmung ist eine der prägendsten Erfahrungen bei diesem Arbeitgeber.
Einer der wenigen Bereiche, der funktioniert. Flexible Arbeitszeiten, 100% Remote, keine Präsenzpflicht. Das ist real und wird nicht nur kommuniziert. Wer sich selbst gut organisieren kann, profitiert davon.
Strukturierte Weiterbildung? Nicht vorhanden. Mentoring? Fehlanzeige. Wer sich entwickeln will, ist komplett auf sich allein gestellt. Statt gefördert zu werden, wird man mit Seniors verglichen – obwohl man die Erfahrung und die Rahmenbedingungen dafür schlicht nicht hatte. Karriere macht man hier nicht, man überlebt die Probezeit – oder auch nicht.
Marktüblich, keine besonderen Extras. Weder ein Grund zu kommen, noch ein Grund zu bleiben.
Als HealthTech-Unternehmen mit einem gesellschaftlich relevanten Produkt gibt es hier grundsätzlich Potential. Konkrete Maßnahmen oder eine gelebte Nachhaltigkeitskultur sind intern jedoch nicht spürbar – es bleibt bei der Außendarstellung.
Die Kollegen sind fachlich stark, keine Frage. Aber echter Zusammenhalt – gegenseitige Unterstützung wenn es drauf ankommt – ist selten. Durch das vollständig remote Umfeld bleibt vieles oberflächlich. Manche sind offen karriereorientiert bis hin zu karrieregetrieben, was das Miteinander spürbar beeinflusst. Wer Probleme hat, merkt schnell: Solidarität hat Grenzen.
Keine ausreichende Einschätzung möglich – das Unternehmen ist jung und die Belegschaft entsprechend. Neutrale Bewertung.
Das ist der Kern des Problems. Führungskräfte kommen und gehen – oft abrupt, ohne Erklärung, ohne Übergangsphase für die betroffenen Teams. Wer dann neu die Führung übernimmt, setzt einfach neue Ziele – ungeachtet dessen, was vorher passiert ist oder welche Rahmenbedingungen galten. Feedback wird nicht konstruktiv eingesetzt, sondern als Druckmittel. Wer in einem Feedbackgespräch hört, dass er "jetzt richtig Gas geben muss" – nach wochenlanger Führungslosigkeit und mitten in der Probezeit – versteht schnell, wohin das führt. Echte Führung, die entwickelt, fördert und schützt, existiert hier nicht.
Auf dem Papier modern. In der Praxis fehlt es an Struktur, klaren Prozessen und realistischen Erwartungen – besonders für neue Mitarbeitende. Ziele werden gesetzt, ohne den nötigen Kontext oder die nötige Unterstützung zu liefern. Wenn die Ziele dann nicht erreicht werden, trägt man die Schuld allein.
Kommunikation findet statt, wenn es dem Unternehmen nützt. Wenn es unangenehm wird – Führungswechsel, Kündigungen, Zieländerungen – herrscht entweder Schweigen oder es werden Informationen geliefert, die einer kritischen Nachfrage nicht standhalten. Transparenz ist ein Fremdwort. Entscheidungen werden verkündet, nicht erklärt.
Hoher Frauenanteil, auch in Führungspositionen. Insgesamt ein sehr offenes und respektvolles Umfeld, in dem Vielfalt und unterschiedliche Orientierungen selbstverständlich akzeptiert werden.
Das Potential wäre da – HealthTech ist ein spannendes Umfeld. In der Praxis gab es jedoch wenig konkrete Projekte und kaum strukturierte Entwicklungsmöglichkeiten. Man wartet mehr, als man gestaltet. Wer Eigeninitiative mitbringt, läuft Gefahr, ins Leere zu laufen.
Ausgezeichnet – alle verstehen, woran sie arbeiten, und die Leute sind sehr freundlich und gut gelaunt.
Frauen sind in leitenden Positionen vertreten, und die Entscheidung über für/gegen Bewerber*innen erfolgt gemeinsam im Team.
Die Führung im Team war für mich der prägendste negative Aspekt, da die Vertrauensbasis zwischen Managment und Mitarbeitenden in den unteren Ebenen fehlte. Ohne dieses Fundament ist meiner Meinung nach, eine effektive und vertrauensvolle Zusammenarbeit nicht möglich.
Hatte diese Erfahrung das erste Mal und in keinem meiner bisherigen Unternehmen.
Das Miteinander im direkten Kolleg*innenkreis war hilfsbereit und respektvoll. Die Zusammenarbeit auf gleicher hierarchischer Ebene verlief zumeist unkompliziert .
Allerdings gibt es einen ziemlich hohen Druck seitens der Führungsebene und ein fehlendes Vertrauensverhältnis, das sich in der ständigen Überprüfung von Arbeitsfortschritten zeigt.
Erwartungen wurden sehr hoch gesteckt – man hatte oft das Gefühl, nicht genug zu leisten. Es wird viel abverlangt und kontrolliert durch hohe Zielvorgaben, tägliche status quo Abfragen oder eine stark steuernde Einflussnahme seitens Managments
Trotz der Möglichkeit, remote zu arbeiten, ist es extrem schwierig gewesen, Arbeit und Familie zu vereinbaren. Die vielen Meetings, hoher Pace, und die enge Kontrolle darüber, an welchen Aufgaben man arbeitet, machten es schwer, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren.
Durch den hohen Pace, lassen sich Weiterbildungen kaum bewerkstelligen. Es gibt aber ein bereitgestelltes Buget.
Das Sozialbewusstsein war in Ordnung, häufig lag der Fokus primär auf der Gewinnung neuer Partner, als auf der Umsetzung der Mission.
Die Zusammenarbeit mit Kollegen auf gleicher Ebene war grundsätzlich freundlich, hilfsbereit und auf Augenhöhe.
Gab keine älteren Kollegen
Es fehlte an einer stabilen, vertrauensvollen Führungskultur im Team.
Zuständigkeiten wurden häufig missachtet und Entscheidungen oft auf persönlichen Vorlieben getroffen. Führte dann zu Reibungen und Verschlechterung der Teamperformance, an der jeder im Team gemessen wird.
Entscheidungen werden häufig nach den persönlichen Vorlieben der verantwortlichen Person getroffen. Die ständige Kontrolle signalisierte fehlendes Vertrauen und erschwerte das eigenverantwortliche Arbeiten.
Es gibt die Möglichkeit, in München einen Co-Working-Space zu nutzen. Bei einem Remote-Unternehmen könnte man überlegen, diese Option deutschlandweit anzubieten.
Die offene Feedbackkultur wurde während meiner Zeit zwar kommuniziert, aber intern nicht wirklich umgesetzt. Rückmeldungen führten selten zu Veränderungen und wurden oft nicht sachlich behandelt, sondern als persönliche Schwäche ausgelegt.
Frauen sind in leitenden Positionen vertreten, was grundsätzlich ein positives Signal in Richtung Diversität sendet.
Dennoch empfand ich Beförderungen teilweise als nicht verhältnismäßig bzw. nicht ausreichend an Führungsqualitäten gekoppelt. Zu meiner Zeit wurde eine Kolleg:in befördert, deren Führungsstil stark von Micro-Management geprägt war: tägliche Kontrollen zum Arbeitsstand, wiederholte Eingriffe in Aufgabenbereiche außerhalb ihrer Zuständigkeit.
Zusätzlich habe ich in 1:1 einen sehr unschönen Umgang erlebt, in denen Rückmeldungen teils durch Schuldumkehr umgedreht wurden. Das führte im Team zu Unruhe und letztlich sogar dazu, dass andere Teammitglieder das Team gewechselt haben.
Soziale Kompetenz und Führungsfähigkeit sollten bei Beförderungen genauso berücksichtigt werden wie fachliche Skills – und das war aus meiner Sicht hier nicht gegeben.
Die Aufgaben waren grundsätzlich interessant, jedoch war ich häufig nur ausführende Kraft ohne Einfluss auf den Entscheidungsprozesse.
Es wird oft der Eindruck vermittelt, dass man ein sehr guter Arbeitgeber ist. Je länger man dabei ist, desto eher fällt einem auf, dass extreme Defizite auch bei der TeleClinic vorhanden sind.
Die Atmosphäre leidet extrem. Was früher von Spaß, Spirit und Leidenschaft geprägt war, ist heute nicht mehr vorhanden. Man schuftet und schuftet und wird dafür nicht belohnt. Statt gute Leute im Team zu fordern und fördern, werden externe Personen in Führungsrollen gesteckt, die sogar nachweißlich leider völlig unqualifiziert sind. Leider scheint das nicht ganz oben anzukommen.
Kann mich nicht beklagen.
Führungskräfte ohne Erfahrung kommen von außerhalb. Gute Mitarbeiter werden klein gehalten.
Im Team finde ich den Kollegenzusammenhalt sehr gut. Leider entwickelt es sich in vielen Teams zu einem "Kollegen vs. Führung". Auch das ist erst der Fall, seitdem Führungskräfte von extern dazugekommen sind.
Wie bereits erwähnt, halte ich die Kompetenzen von vielen Führungskräften für nicht geeignet. Überall wird mit gefährlichem Halbwissen agiert und ins Risiko gegangen. Über Konsequenzen wird sich keine Gedanken gemacht.
Gute Arbeit wird nicht marktgerecht bezahlt. Stattdessen wird man immer auf später vertröstet.
An sich ists okay, allerdings wird sehr viel Zeit mit sehr unwichtigen Themen verschwendet. Ein Mehrwert ist hier nicht zu erkennen.
Das einzige gute waren eigentlich die anderen jungen Kollegen und die Events.
Homeoffice war sehr praktisch. Urban Sports Club
Schlechte Führungskräfte ohne Wissen, unfaire Behandlung der Mitarbeiter, Mikromanagement, „Vetternwirtschaft“ (Leute ohne nötiges Wissen bekommen Stellen bzw. werden befördert, nur weil sie zum Freundeskreis/Familie gehören)
Vetternwirtschaft. Kaum Karrieremöglichkeiten. Hohe Fluktuation an Mitarbeitern.
Junges Team
Absolutes Mikromanagement. Kontrolle pur.
Führungskräfte ohne Kommunikationsskills
Extreme Flexibilität, tolle Kommunikation und Transparenz, interessante und nette Kollegen aus ganz Europa.
Nichts.
Ein In-House HR Team wäre in vielen Fällen praktischer und unkomplizierter als die Nutzung der DocMorris-Infrastruktur.
Man arbeitet auf Augenhöhe und es gibt keine Clashes in der Hierarchie. Alle Teams haben klar Visionen und Missionen und man ist sich durchaus bewusst, dass man das Deutsche Gesundheitssystem maßgeblich verändert und vorantreibt.
TeleClinic ist eine DocMorris Firma aber kommt im Tagesgeschäft nur sehr selten mit dem Konzern in Berührung.
Jeder der TeleClinic genutzt hat war bislang begeistert. Während vor ein paar Jahren noch viele skeptisch waren, ist TC durch die Kooperation mit großen Versicherungen und verschiedenen ländlichen Bereitschaftsdiensten mittlerweile eine sehr starke Brand in Deutschland.
Unmatched. Komplett remote, flexible Arbeitszeiten mit Kernzeiten 10-16 Uhr.
Bis zu 6 Monate Workations innerhalb der EU ohne bürokratischen Aufwand. Bis zu 6 Wochen sogar weltweit.
30 Tage Urlaub plus unbezahlter Urlaub bei Bedarf, alles standardisiert.
Viele Kolleg:innen mit Kindern, die auch mal Meetings spontan absagen können ohne dafür schief angeschaut zu werden.
Zweimal pro Jahr trifft sich die gesamte Firma für jeweils eine Woche um sich persönlich besser kennen zu lernen und auszutauschen. Diese Events sind immer ein Highlight und fanden bisher in europäischen Metropolen (Berlin, Barcelona, Prag, ...) statt.
Es gibt ein stattliches Fortbildungsbudget pro Jahr/Mitarbeiter und zwei zusätzliche Abwesenheitstage zur Fortbildung.
Gehalt ist im oberen Mittelfeld und es gibt in der Regel jährliche (durchaus monatlich netto spürbare) Gehaltserhöhungen.
Zusätzlich Urban Sports Club, JobRad, täglicher Essenszuschuss, Zuschuss zu ÖPNV und ICEs (auch am Wochenende), Möglichkeit vergünstigt DocMorris-Aktien zu erwerben, Onlineshop-Rabatte, etc.
Bei den Company Events (2x pro Jahr) werden grüne Verkehrsmittel falls möglich bevorzugt. Ansonsten ist die Firma quasi papierlos unterwegs und vermeidet durch Remote Work unnötiges Pendeln von > 100 Menschen.
Hängt stark vom Team ab. In den Tech/Product Missions habe ich es bisher durchweg als gut empfunden. Es gibt wenige Hidden Agendas, man trifft sich auch privat mal mit (Ex-)Kolleg:innen und es macht einfach Spaß mit Menschen aus ganz Europa zu arbeiten.
Altersschnitt liegt, wie üblich für Tech Companies, deutlich unter 40. Gerade bei den Ärzten gibt es jedoch auch ältere Kollegen die durchweg hoch geschätzt und mit Respekt behandelt werden.
Bei mir bisher durchweg top. Man hört auf die "einfachen Angestellten", auch wenn Führungskräfte kritisiert werden.
Freie Auswahl der Hardware und Software, großzügiges Budget für Peripherie-Geräte.
Glücklicherweise kein Microsoft Teams, sondern schnelle und moderne Alternativen.
Sehr offen und transparent! Hier treffen sich auch C-Level Executives mit Werkstudenten auf einen Kaffee.
Jede Woche teilen die einzelnen Teams transparent mit, woran wer gerade arbeitet. Die finanziellen und operativen KPI's sind jederzeit von den Mitarbeitern einsehbar und auch die individuellen Ziele können gegenseitig eingesehen werden.
Wir haben Kolleg:innen aus vielen verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Sprachen, Hautfarben und Geschlechtern. Mehrere Frauen im C-Level und in Führungspositionen.
Moderne Technologien, innovative Projekte, internationale Kollegen. Es wird nur selten langweilig!
Alles in allem, aus meiner Sicht: Absolute Fehlbesetzung der Führungsrolle, mangelnde Wertschätzung der Mitarbeitenden, ein toxisches Teamumfeld und keine echte offene Kommunikation. Fachlich wie menschlich völlig ungeeignet.
Zudem wurden die vertraglichen Bestimmungen des Aufhebungsvertrags meiner Erfahrung nach nicht eingehalten und ich musste im Nachhinein hinterherlaufen. Dies spricht meiner Meinung nach ebenfalls nicht fürs Unternehmen.
Es wäre wünschenswert, wenn Führungskräfte transparent und fair mit Mitarbeitenden umgehen und klare, nachvollziehbare Erwartungen kommunizieren.
Zwei Wochen vor dem Aufhebungsvertrag wurde mir noch im Gespräch gesagt, ich solle auf meine Ticket-Anzahl achten – die Vorgesetzte äußerte, sie wisse, dass ich das schaffe und an mich glaubt. Zudem hatte ich Wochen vorher schon das Gefühl, dass meine Vorgesetzte mich testet, und habe dies auch bei meinen Kolleginnen angesprochen. Offenbar wollte sie, dass ich „zickig“ oder unprofessionell reagiere, um mir im Nachhinein Gründe anzuhängen, die es nie gegeben hat. Da eine reguläre Kündigung für sie nicht möglich war, wurde mir während meiner Schicht völlig überraschend ein Aufhebungsvertrag angeboten, und ich war von heute auf morgen aus dem Team entfernt – ohne Verabschiedung oder Erklärung. Dass Mitarbeitende einfach entfernt werden, nur weil der Vorgesetzten das Gesicht nicht passt, spricht aus meiner Sicht Bände über den Charakter der Vorgesetzten und hat nichts mit der Leistung der Betroffenen zu tun. Ich habe dies auch dem oberen Chef mitgeteilt und deutlich gemacht, dass ich mir wünsche, dass niemand jemals wieder so behandelt wird. Ich bin froh, dass ich raus bin – und dafür noch Geld bekommen habe.
„Mehr Schein als Sein“
Schichtdienst flop / Remote top
Nach meiner Erfahrung gibt es im Team langjährige Mitarbeitende, die regelmäßig schlechte Arbeit leisten, neue Mitarbeitende „testen“ oder gezielt schikanieren und sich gleichzeitig gut mit den Vorgesetzten stellen. Dies verschärft die Situation und belastet das gesamte Team.
Es gab keine
Meine Vorgesetzte zeigte aus meiner Wahrnehmung fachliche Überforderung, unprofessionelles Verhalten und keinerlei Unterstützung für das Team. Sie wusste nicht einmal, was ein Live-Chat oder ein Chatbot ist, und schob Verantwortung lieber weiter, statt sich selbst einzuarbeiten. Schichtpläne wurden fehlerhaft umgesetzt, Wünsche ignoriert und Feedback abgetan. Tickets mit „Verbesserungsvorschlägen“ wurden geschickt – zum Beispiel, dass ich Dinge selbst googeln soll, ohne Rücksprache mit dem Arzt –, was grob fahrlässig gewesen wäre und kein Vorgesetzter empfehlen sollte. Dieses Verhalten zeigt aus meiner Sicht deutlich, dass so jemand nicht für eine Führungsposition geeignet ist.
Bei TeleClinic wird von offener Kommunikation gesprochen – aus meiner Sicht gibt es diese in der Praxis kaum. Kritische Themen oder Wünsche wurden ignoriert, Mitarbeitende werden ausgewechselt, anstatt Probleme zu lösen. Auch die Chefs über der Vorgesetzten gehen aus meiner Sicht nicht auf Mitarbeitende ein oder nehmen Kritik an, stattdessen wird trotz negativer Team-Mood der Vorgesetzten volles Vertrauen geschenkt.
So verdient kununu Geld.