Vertrieb zum abgewöhnen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Neben dem Gehalt kann man durch Quartalsbonus oder Incentives etwas dazuverdienen.
Verbesserungsvorschläge
Passt die Ziele den aktuellen Gegebenheiten im TK Bereich an, Incentives gerne, aber mit plausiblen und einfachen Bedingen und nicht mit Bedingungen wo keiner durchsteigt. Hört auf die Menschen auf der Fläche, öffnet euch für neues und durchbrecht alte Strukturen. Geht in den Absatzzahlen auf Qualität und nicht auf Masse, es bringt nichts eine Millionen Kunden im Jahr zu generieren und trotzdem bricht der Umsatz und der Gewinn Jahr für Jahr ein.
Arbeitsatmosphäre
Durch ständige Systemausfälle und dem permanenten Vertriebsdruck von oben ist selten entspanntes Arbeiten möglich. Direkte Vorgesetzte sind meist nett und die Stimmung ist gut, da man im selben Boot sitzt.
Image
o2 steht für viele immer noch als Billiganbieter, auch wenn sich das Netz über die Jahre verbessert hat, allerdings haben sich die Mitbewerber in der Zeit auch noch verbessert. Wer zu o2 wechselt will es einfach nur billig haben, wer zur Qualität greift, der geht zu den Kollegen aus Bonn.
Work-Life-Balance
5 Tage Woche zu den üblichen Öffnungszeiten im Einzelhandel
Karriere/Weiterbildung
Intern werden "Job Rotations" angeboten, diese bleiben den Shopmitarbeitern allerdings verwehrt. Ansonsten besteht die Weiterbildung nur aus Learnings neuer Tarife oder Handys. Wer wirklich Karriere machen will, für den ist nach dem Shopmanager Schluss.
Gehalt/Benefits
Branchenübliche Bezahlung, Bonuszahlungen über Quartalsbonus möglich, aber aufgrund utopischer Ziele fast nie zu erreichen. Grundgehalt knapp über dem Mindestlohn. Neu ist ein Bonusprogramm wo man gewonnene Punkte in Tankgutscheine etc. einlösen kann, die Idee ist gut, allerdings sind diese "Incentives" teilweise an undurchsichtige und unlogische Nebenbedingen geknüpft (Erreiche bei ZIel A X%, aber wenn du bei Ziel B das Ziel Y % nicht erreichst, bekommst du nichts) um nur ein Beispiel zu nennen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Viel zu viel läuft noch über Papier und Fax
Kollegenzusammenhalt
Als Team hält man zusammen und hält sich bei Laune. Anders hält man es sonst nicht aus.
Vorgesetztenverhalten
Vertriebsleiter sind gesteuert von oben, Lob gibt es selten, stattdessen wird Mirkomanagement betrieben, was die unrealistischen Ziele noch schwerer macht. Statt auch mal zu Loben wird das Haar in der Suppe gesucht. Kritik darf man äußern, aber am Ende ändert sich nichts. Das "Wie" wird von oben direkt gesteuert, entweder man nimmt es so hin oder man sucht sich besser einen neuen Arbeitgeber. Ideen und neue Impulse verpuffen.
Arbeitsbedingungen
Veraltete Prozesse, IT Systeme im Umbruch und daher läuft vieles nicht rund und das seit Jahren. Bei Systemausfällen über eine längere Zeit gibts am Ende lächerliche 1% Entschädigung. Einige Shops sind teilweise sehr klein, es ist laut.
Kommunikation
Regelmäßig Newsletter mit dem üblichen bla bla, nichts spannendes. Ansonsten lässt sich die Geschäftsführung einmal im Monat (virtuell) blicken, allerdings ist dafür im Vertrieb kaum Zeit teilzunehmen, da man im Shop stehen und arbeiten muss. Feedback wird mehrmals jährlich durch Mitarbeiterumfragen eingeholt, allerdings ändert sich danach nichts, es wird eher immer nach dem Positiven gesucht und dies in den Vordergrund gestellt.
Interessante Aufgaben
Stumpfes "drücken" von völlig unnötigen Produkten um seine Ziele zu erreichen. Die Ahnungslosigkeit der Kunden wird schamlos ausgenutzt, wer sich vorher im Netz informieren würde, würde niemals einen Fuß in die Shops setzen.


