Transformation ohne Strategie und Menschlichkeit
Gut am Arbeitgeber finde ich
Mein Team (was davon übrig bleiben wird)
Verbesserungsvorschläge
Anstatt, dass OD&P hier Beiträge kommentiert, würde es helfen, wenn sie in die Entscheidungen der GF einbezogen würden, coachen und Maßnahmen ableiten. Es kümmert sich niemand um das Befinden gekündigter Personen oder die, die zurückbleiben mit immenser Arbeitslast. Keinen Plan zu haben und das als Transparenz zu verkaufen, ist wenig glaubwürdig und in keiner Weise hilfreich.
Kultur passiert durch Vertrauen. Durch persönlichen Kontakt - besonders bei Events. Stattdessen kürzt man alles bis auf die jährliche Verkaufsschulung. Drohungen wie "man überlege sich noch, wie man mit "back 2 office" umginge", schaden dem gesamten Unternehmen.
Eine Transformation ist notwendig, weit über das missglückte RAITT Projekt hinaus. Nur bitte mit Plan und nicht auf dem Rücken der Belegschaft, die schon lange nach Modernisierung schreit.
Arbeitsatmosphäre
Unsicherheit überall. Jeden (Frei)Tag kann eine neue Bombe platzen, sofern man es nicht schon aus der Presse erfahren hat.
Image
Die Zielgruppe im Marketing entspricht einfach nicht der Denkweise der Produktpolitik. Und das merken junge Menschen auch.
Work-Life-Balance
Durch Unsicherheiten sind große Teile gelähmt und gestresst. Gesund ist, wer auf sich achtet und einen Mittelweg findet.
Karriere/Weiterbildung
Kollegen schulen Kollegen. Sonst die digitalen Standards wie LinkedIn Learning oder Coursera. Kein Budget für Messen, Kongresse, Workshops.
Gehalt/Benefits
Man kommt über die Runden. Entwicklung seit einer Ewigkeit gleich null trotz neuer Verantwortungen. Nach Kündigungen werden Titel nicht für Aufstiegsberechtigte freigegeben.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mülltrennung. Sonst kaum Unterstützung für das Deutschlandticket, KI über alles und jederzeit (Energieverbrauch, was ist das?).
Kollegenzusammenhalt
Die, die bleiben dürfen, halten zusammen. Ob der GF bewusst ist, dass "Alle gegen die Führung" nicht das ist, was sie sich unter "Kultur" versprechen, bleibt ungewiss.
Umgang mit älteren Kollegen
Sind teuer und "Kulturbeharrer". Über das Freiwilligenprogramm ist man viele davon ja losgeworden und meint, mit zwei Wochen KI-gestützter Doku 20 Jahre Netzwerk, Wissen und Erfahrung dokumentieren zu können.
Vorgesetztenverhalten
Je weiter runter, desto ehrlicher und vertrauensvoller. Von oben ist wenig Rückhalt zu erwarten. Auch, weil Teile des Managements auf dem Schleudersitz sitzen.
Arbeitsbedingungen
Die Büros haben wiederholt gravierende Mängel. Die Technik am Platz ist überholt und nahezu 10 Jahre alt oder älter. Internetgeschwindigkeiten im Schneckentempo. "Back 2 Office" wäre eine produktive Vollkatastrophe und der Ruin.
Kommunikation
Der neue CEO hat sich zum Start als Kumpeltyp positioniert und war sehr sichtbar. Nach einem halben Jahr für Monate nichts mehr, nachdem die Sparmaßnahmen platziert wurden. Aktuell generische Aussagen, die in keiner Weise helfen. Quo vadis? Ist das Teil des Personalabbauprogramms? Ungemütlichkeit?
Gleichberechtigung
Man darf alles sagen. Ernstgenommen wird man leider selten.
Interessante Aufgaben
Es könnte so viel Gutes passieren. Man will aber einfach nicht. Stattdessen setzt man auf die ewig gleichen Pferde (oder Trends der Branche), auch wenn intern etwas anderes verkauft wird.

