Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.7.2026
Die Telefónica Deutschland Gruppe erhält von ihren Mitarbeiter:innen ein gemischtes Gesamtbild. Besonders positiv sticht der Kollegenzusammenhalt hervor: Kolleg:innen beschreiben den Teamgeist auf Arbeitsebene als herzlich und unterstützend, wobei Freundschaften teils über das Arbeitsverhältnis hinaus entstehen. Die Work-Life-Balance fällt je nach Bereich unterschiedlich aus – während Bürotätigkeiten von Homeoffice-Optionen und flexiblen Arbeitszeiten profitieren, berichten Mitarbeiter:innen im Retail-Bereich von kaum vorhandener Balance, Personalmangel und ungünstigen Öffnungszeiten.
Das Vorgesetztenverhalten und die Kommunikation werden kritisch bewertet. Direkten Vorgesetzten wird stellenweise Wertschätzung attestiert, jedoch beschreiben viele Bewertungen das Top-Management als intransparent, mit unrealistischen...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Telefónica Deutschland Gruppe wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Viele beschreiben das direkte Teamumfeld als angenehm, freundlich und wertschätzend – besonders in kleinen Teams herrscht ein familiäres Miteinander, und Vorgesetzte werden von einigen als motivierend und unterstützend wahrgenommen. Gelegentliche Teamevents tragen laut einigen Bewertungen positiv zur Stimmung bei.
Dem stehen jedoch deutliche Kritikpunkte gegenüber. Hoher Verkaufsdruck und schwer erreichbare Ziele belasten die Stimmung erheblich, und die Atmosphäre gilt manchen als stark von der monatlichen Zielerreichung abhängig. Führungsentscheidungen werden laut einigen Nutzer:innen oft ohne echte Beteiligung der Belegschaft getroffen, und Stellenabbau sowie Führungswechsel haben die Stimmung spürbar verschlechtert. Zudem kritisieren einige ein mangelndes Vertrauen im Umgang miteinander sowie fehlende Transparenz seitens der Unternehmensleitung.
Das Vorgesetztenverhalten bei Telefónica Deutschland Gruppe wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Viele berichten von respektvollen, wertschätzenden und unterstützenden Führungskräften, die flache Hierarchien fördern, für ihre Mitarbeiter:innen ansprechbar sind und deren berufliche Entwicklung aktiv begleiten.
Dem stehen jedoch deutlich kritische Stimmen gegenüber. Einige Nutzer:innen beschreiben Vorgesetzte als wenig an ihren Mitarbeiter:innen interessiert, mit einem ausgeprägten Top-down-Denken und unrealistischen Zielvorgaben. Kritisches Feedback werde häufig ignoriert, Versprechen nicht eingehalten und neue Ideen unterdrückt. Zudem bemängeln einige, dass direkte Vorgesetzte zwar zugänglich seien, das obere Management jedoch durch unangemessenes Verhalten negativ auffalle. Fehlende Wertschätzung, mangelndes konstruktives Feedback und unprofessionelles Auftreten werden ebenfalls erwähnt. Die Bewertungen spiegeln damit ein widersprüchliches Bild wider, das stark vom jeweiligen Bereich und der Führungsebene abhängig zu sein scheint.
Die Work-Life-Balance bei Telefónica Deutschland Gruppe wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Besonders positiv hebt sich der Bereich außerhalb des Einzelhandels hervor: Flexible Arbeitszeiten, vertrauensbasierte Zeitmodelle und eine etablierte Homeoffice-Kultur ermöglichen es vielen Mitarbeiter:innen, Beruf und Privatleben gut zu vereinbaren. Vorgesetzte zeigen sich laut einigen Bewertungen aufgeschlossen gegenüber individuellen Wünschen, und Überstunden sowie Urlaubsansprüche lassen sich regeln.
Ein deutlich anderes Bild zeigt sich im Einzelhandel: Dort empfinden viele Nutzer:innen die Work-Life-Balance als kaum bis gar nicht vorhanden. Personalengpässe, Samstagsdienste, eingeschränkte Urlaubsfreiheit ohne ausreichende Betriebszugehörigkeit sowie lange Öffnungszeiten belasten den Alltag erheblich. Einige Nutzer:innen merken zudem an, dass die tatsächliche Balance stark von der jeweiligen Führungskraft abhängt und parallele Projekte die Belastung zusätzlich erhöhen.
Die Kommunikation bei Telefónica Deutschland Gruppe wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Positiv heben einige hervor, dass Informationen zeitnah und offen geteilt werden, regelmäßige Einzelgespräche mit Vorgesetzten stattfinden und die Kommunikation auf Augenhöhe als transparent wahrgenommen wird. Auf Unternehmensebene gilt die Kommunikation vom Vorstand als klar, wobei die Umsetzung auf regionaler Ebene verbesserungswürdig erscheint.
Auf der anderen Seite kritisieren viele Nutzer:innen, dass die Kommunikation intransparent und stark von einzelnen Führungskräften abhängig ist. Wichtige Informationen gelangen teils erst über Kund:innen oder externe Quellen ans Team, Entscheidungen werden per E-Mail durchgesetzt ohne Mitspracherecht, und Mitarbeiter:innen-Feedback bleibt häufig ohne Konsequenzen. Zudem bemängeln einige unnötig lange Meetings ohne klare Ergebnisse sowie eine oberflächliche Kommunikationskultur, die grundlegende Probleme ausblendet.
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