6 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Stimmung im Unternehmen habe ich überwiegend als angespannt wahrgenommen. Lästereien und Unzufriedenheit waren keine Seltenheit.
Die meisten Probleme, die in anderen Bewertungen angesprochen werden, konnte ich persönlich nachvollziehen.
Positiv sind die Arbeitszeiten und der frühe Feierabend am Freitag.
Eine strukturierte Förderung oder Weiterbildung habe ich nicht erlebt. Die Einarbeitung erfolgte oft nach dem Prinzip „learning by doing“.
Es gab nette, hilfsbereite Kollegen, allerdings wurde die Zusammenarbeit durch unklare Prozesse und unterschiedliche Erwartungen erschwert.
Die Vorgesetzten wirkten nicht immer abgestimmt. Teilweise wurden unterschiedliche Vorgaben gemacht, sodass nicht immer klar war, welche Anweisung letztlich maßgeblich ist. Ein angekündigtes Gespräch zum Ende der Probezeit fand erst Monate später statt. Als ich meinen Weggang in Betracht zog, war hingegen plötzlich ausreichend Zeit für mehrere Gespräche vorhanden.
Es wurden teilweise Arbeitsabläufe genutzt, die auf mich unnötig umständlich und wenig zeitgemäß wirkten. ERP-System technisch überholt.
Wer dieselbe Frage drei verschiedenen Personen stellte, erhielt oft drei unterschiedliche Antworten, die sich am nächsten Tag schon wieder ändern konnten. Klare Zuständigkeiten und einheitliche Aussagen hätten viele Missverständnisse vermeiden können.
Das Gehalt wurde pünktlich bezahlt. Die Vergütung war insgesamt in Ordnung.
Die Aufgaben im kaufmännischen Bereich waren meist abwechslungsreich und grundsätzlich interessant. Die Arbeitsbelastung war allerdings nicht immer gerecht aufgeteilt.
Die Gehaltszahlungen kamen immer pünktlich. Außerdem stehen ausreichend kostenlose Mitarbeiterparkplätze zur Verfügung.
Homeoffice wird nicht gleich behandelt: Nur ausgewählte Personen (s. o. "innerer Zirkel") dürfen es nutzen, ohne nachvollziehbare Kriterien.
Wertschätzung für die eigene Arbeit fehlt weitgehend – erst nach dem Ausscheiden aus der Firma wurde plötzlich signalisiert, dass die getane Arbeit, der letzen 3 Jahre, wohl doch nicht so schlecht war, inklusive mehreren Anrufen im Nachhinein.
Das Betriebsklima ist belastet: Hinter dem Rücken wird viel gelästert, und in manchen Abteilungen gibt es zu viele selbst ernannte „Chefs“, was für Chaos und mangelnde klare Zuständigkeiten sorgt. Viele Kollegen trauen sich außerdem nicht, Probleme offen anzusprechen – stattdessen wird vieles unter den Teppich gekehrt, was Spannungen langfristig verschärft.
In manchen Abteilungen heißt es, man sei total überlastet – sobald man als Azubi dort eingesetzt ist, gibt es plötzlich kaum etwas zu tun. Teilweise hatte man das Gefühl, die Abteilung alleine zu stemmen, ohne echte Anleitung oder Unterstützung.
Wer einmal sehen möchte, wie eine Firma besser nicht organisiert sein sollte, kann hier wertvolle Einblicke gewinnen. Eine Erfahrung, die man nicht zweimal braucht – aber lehrreich war sie allemal.
Es wäre wünschenswert, den Fokus im Umgang mit Auszubildenden und Mitarbeitenden stärker auf deren Leistungen im Betrieb zu legen, anstatt sich einseitig auf schulische Noten zu konzentrieren. Anerkennung und Wertschätzung der praktischen Arbeit motivieren deutlich mehr und fördern ein positives Lernklima.
Untertarifliche Bezahlung führt zu Frustration und Demotivation.
Zudem wäre es hilfreich, sich mehr Zeit für die Mitarbeitenden zu nehmen, offene Gespräche zu führen und eine Unternehmenskultur zu fördern, in der man morgens nicht das Gefühl hat, dass sich die Geschäftsführung "wegduckt".
Ein strukturierter Einsatzplan für Auszubildende würde Klarheit schaffen und die Ausbildung gezielter und fairer gestalten. Ebenso sollten Gespräche mit Mitarbeitenden nicht kurzfristig und überraschend erfolgen – ein respektvoller Umgang beginnt damit, Termine frühzeitig und verbindlich anzukündigen.
Insgesamt fehlt es an verbindlicher Kommunikation, Respekt im Alltag und dem Willen, wirklich hinzuhören.
Die Arbeitsatmosphäre war in vielen Bereichen angespannt. Als Auszubildender fühlte man sich in mehreren Abteilungen nicht willkommen oder integriert. Viele Kollegen begegneten einem von oben herab, was den Einstieg und die Zusammenarbeit deutlich erschwerte.
Karrierechancen waren nicht vorhanden – Aufstiegsmöglichkeiten gab es de facto keine. Innerhalb des Unternehmens gab es eine feste, bevorzugte Gruppe – echte Aufstiegschancen außerhalb dieses "inneren Zirkels" waren nicht gegeben.
Grundsätzlich gibt es flexible Arbeitszeiten, jedoch wurde meine gleichbleibender Arbeitsbeginn nach 2,5 Jahren plötzlich zum Problem gemacht.
Im ersten Lehrjahr habe ich netto 672€ bekommen, im zweiten 728€ und im dritten 826€. Die Bezahlung liegt deutlich unter den Tarifstandards. In der Berufsschule wird man von anderen Azubis belächelt und ist mit Abstand der am schlechtesten bezahlte Azubi. In anderen Betrieben bekommen die Azubis im ersten Lehrjahr schon mehr als wir hier im dritten Lehrjahr.
Offizieller Ausbilder auf dem Papier war die Geschäftsleitung selbst. Meine "Ausbilderin" habe ich also in den ganzen 3 Jahren ca. 10 mal zu Gesicht bekommen. Hier hat sie in einem Gespräch mit ihren Assistentinnen jedes Mal nur meine "schlechten" Noten bemängelt.
Es gibt 1-2 Abteilungen, in denen die Arbeit echt Spaß macht. Ansonsten ist Spaß nicht gerne gesehen. Potenzial für mehr Spaß ist vorhanden, wenn die Arbeitsatmosphäre eine andere gewesen wäre.
Aufgaben und Tätigkeiten sind natürlich abteilungsabhängig. Jedoch wird man gerne mal Wasser oder belegte Brötchen holen geschickt, etc.
Mehr Abwechslung der Tätigkeiten wäre wünschenswert gewesen, insbesondere zur Förderung der Motivation.
Respekt war im täglichen Umgang leider nicht selbstverständlich – insbesondere im Verhalten einiger Führungskräfte. Es gab einzelne Kollegen, bei denen ein respektvoller Umgang leider nicht zum Standard gehörte. Von Seiten der Vorgesetzten wurde ein respektvoller Umgang gepflegt.
Alle Bewertungen über 2,5 sind, können nicht von einem Arbeitnehmer stammen.
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Das ist die einzige Sache, die weiterbringt
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den Feierabend
mir persönlich hat leider im Unternehmen gar nichts gefallen. Ich bin froh, dass Unternehmen frühzeitig wieder verlassen zu haben.
ich würde mir mehr Wertschätzung für die Mitarbeiter wünschen
grauenhaft
ich kannte die Firma vorher nicht
Meiner Meinung nach war der pünktliche Feierabend wie eine "Erlösung". Ein pünktlicher Feierabend war gegeben.
kann ich nicht beurteilen
Das Gehalt war gut. Meiner persönlichen Einschätzung nach ist es aber mehr Schmerzensgeld um gute Mitarbeiter mit hohem Gehalt im Unternehmen zu binden . Kam für mich persönlich nicht in Frage.
kann ich nicht beurteilen
Meiner Meinung nach war sich jeder der "Nächste" - "nur keine Fehler machen um nicht aufzufallen"
meiner Meinung nach herrschte generell ein schlechter Umgang im Unternehmen - das Alter spielt hierbei meiner Meinung nach keine Rolle
Ich konnte z. B. keinen Urlaubsantrag an einen Vorgesetzten geben, es war so, dass man sich von den Kollegen innerhalb der Abteilung eine Unterschrift hatte geben lassen müssen.
Ich hatte das Eindruck, dass sich die Kollegen gegenüber der Geschäftsleitung nicht trauten Probleme anzusprechen.
es liefen durchgehend Drucker im Arbeitszimmer statt in einem separaten EDV Raum. Durch den erhöhten Geräuschpegeln im Büro hatte ich den Eindruck, dass die "Stimmung" im Büro öfters gereizt war
Ein Telefon musste geteilt werden, sprich es wurde immer wieder hin und hergeschoben , je nachdem wer gerade abnahm.
Hier hätte ich mir persönlich zur Bestell Annahme der Kunden ein eigenes Telefon gewünscht.
Meiner Meinung nach wäre im Customer Service / Auftragsannahme ein Headseat von Vorteil gewesen, damit man bei der Auftragsannahme die Hände frei gehabt hätte
meiner Meinung nach war der Austausch zwischen den Abteilungen innerhalb des Unternehmens schlecht und unzureichend.
kann ich nicht beurteilen
fand ich keine.....
Vorgesetzte loben bei guter Arbeitsleistung. TOP !
Gibt unzufriedene Mitarbeiter, kann man nicht abstreiten.
Gleitzeit, Kernzeiten, 38h / Woche, Alles sehr flexibel umsetzbar. TOP !
"Interessante", "Anspruchsvolle" Positionen mit potential sind natürlich in einem "kleinen" Familienbetrieb rar gesät und somit blockiert.
Pünktlich, vermögenswirksame Leistungen werden bezahlt. TOP !
So viel ECO wie es nur geht für eine Chemie Firma. TOP !
Von Abteilung zu Abteilung unterschiedlich. Hier kann der Arbeitsgeber ja nichts dafür für die hier teilweise schon angesprochene "schlechte Stimmung" einzelner Mitarbeiter.
Viele langjährige, verdiente Mitarbeiter. Auch viele Neueinstellungen von Mitarbeitern über 50. TOP !
Geschäftsführung lässt freie Hand, solange die Arbeitsergebnisse stimmen. Also hat man es selbst in der Hand. TOP !
Alles super. TOP !
Regelmäßige Meetings finden statt. Hier gibt es Essen für alle. Hier kann man auch 2 oder gar 3 Teller essen. Gratis. TOP !
Viele weibliche Führungskräfte / Assistentinnen der Geschäftsleitung. TOP !
Von Abteilung zu Abteilung unterschiedlich. Kommt keine Langeweile auf. TOP !