109 von 311 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
109 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
109 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Nicht nur Mitarbeiter rausschmeißen, sondern Management teilweise austauschen. Nicht die Mitarbeiter haben versagt.
Im netten Team tolle Atmosphäre. Das ist leider nicht an jedem Standort so.
Kaum vorhanden.
Ganz ok. Hab schon schlimmeres erlebt.
Wenig.
Ok bis gut
Nicht vorhanden, weil zu viele andere Probleme
Gut, wenn man im richtigen Team ist.
Ok, aber man wäre viele gern losgeworden.
Unterirdisch. Nicht bei allen, aber dafür bei manchen umso mehr.
Gut.
Schlecht, wie so oft in Agenturen. Aber ich bewerte es nicht gerne, denn der Grund könnte Überforderung mit der Gesamtsituation sein.
Auf Chefebene fast ausschließlich Männer. Nicht zeitgemäß.
Das ist Geschmackssache. Ich fand die Aufgaben nicht sehr interessant.
Es wurde ständig etwas hinter verschlossenen Türen besprochen – Transparenz gab es keine. Wertschätzung oder Lob waren ein Fremdwort, stattdessen herrschten Misstrauen und Ungleichbehandlung. Ein respektvoller Umgang fand schlichtweg nicht statt.
Nach außen hin sprechen die Mitarbeitenden oft positiv über das Unternehmen, da es eine Erwartung gibt, ein gutes Image zu wahren. Doch hinter den Kulissen fehlt es an Vertrauen und Transparenz, sodass die tatsächliche Meinung der Mitarbeitenden ganz anders aussieht. Das Image des Unternehmens wird meist in rosigen Begriffen dargestellt, doch dies dient eher dem Aufrechterhalten von Fassaden als einem echten Glauben an die Organisation. Die hohe Fluktuation spricht Bände über die mangelnde Mitarbeiterbindung und das wenig vertrauensvolle Arbeitsumfeld.
Überstunden wurden stillschweigend erwartet und nicht anerkannt. Flexibilität gab es nur auf dem Papier – in der Praxis wurde Kontrolle großgeschrieben. Private Verpflichtungen oder familiäre Bedürfnisse fanden keinerlei Berücksichtigung.
Es gibt zwar Möglichkeiten zur Weiterbildung, doch diese müssen in der Freizeit wahrgenommen werden, ohne jegliche Unterstützung vom Unternehmen. Warum sollte man in die eigene Entwicklung investieren, wenn das Unternehmen keinerlei Initiative anerkennt und nicht bereit ist, Veränderungen oder Modernisierungen zuzulassen? Der Mangel an Unterstützung und Anerkennung macht es schwer, wirklich voranzukommen.
Das Gehalt war unterdurchschnittlich und entsprach nicht den Anforderungen der Position. Sozialleistungen waren minimal und es gab kaum Zusatzleistungen, die den Mitarbeitenden zugutekamen. Es wurde wenig bis gar nicht in die finanzielle oder berufliche Sicherheit der Mitarbeitenden investiert.
Das Unternehmen zeigte keinerlei Interesse an Umwelt- oder Sozialbewusstsein. Nachhaltigkeit war kein Thema, und es wurden keine Anstrengungen unternommen, um umweltfreundliche oder sozial verantwortliche Praktiken zu fördern. Es gab weder Programme noch Initiativen, um einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft oder die Umwelt zu haben.
Der Zusammenhalt unter den Kolleg:innen war schwach, da durch die schlechte Führung ein Klima des Misstrauens entstand. Statt Teamarbeit dominierten Konkurrenzdenken und Schuldzuweisungen. Neue Mitarbeitende wurden kaum integriert.
Ältere Kollegen gab es in diesem Unternehmen nicht, was für sich selbst spricht. Die Kultur war eindeutig auf junge, unerfahrene Mitarbeitende ausgerichtet, und ältere Menschen gab es nur in Form von alten weißen Männern im oberen Management. Ihre Präsenz spiegelte sich in keiner Weise in einer diversifizierten oder inklusiven Unternehmenskultur wider.
Die Führungskräfte waren überfordert, autoritär und nicht ansprechbar für Probleme oder Verbesserungsvorschläge. Entscheidungen wurden willkürlich getroffen, oft ohne Begründung oder Rücksprache. Mitarbeitende wurden klein gehalten statt gefördert.
Obwohl das Büro modern und gut ausgestattet war, war die Open-Space-Arbeitsweise sehr laut und störend. Die ständige Geräuschkulisse erschwerte konzentriertes Arbeiten und beeinträchtigte die Produktivität.
Informationen wurden unvollständig oder viel zu spät weitergegeben, wichtige Entscheidungen fielen im kleinen Kreis ohne Einbeziehung des Teams. Kritik wurde nicht angenommen, stattdessen wurde sie persönlich genommen oder ignoriert. Offene und ehrliche Gespräche waren nicht möglich.
Gleichberechtigung war ein Fremdwort – Entscheidungen wurden oft aufgrund von persönlichen Vorlieben getroffen und nicht nach Leistung oder Qualifikation. Frauen und auch Eltern wurden systematisch benachteiligt.
Die Aufgaben waren monoton, wenig herausfordernd und boten keinerlei Entwicklungspotenzial. Eigeninitiative war nicht erwünscht und wurde eher kritisch beäugt. Abwechslung oder sinnvolle Verantwortung suchte man vergeblich.
StartUp-Flair, super nette Kollegen, fast freundschaftlich-familiäres Verhältnis (zumindes in meinem Team damals) und das in einem angenehmen Maße.
Hybrid 3 Tage Office (damals zu meiner Zeit) waren perfekt. So ist man Teil des Teams, aber kann dennoch Homeoffice nutzen. Für mich vermutlich die beste Arbeitsvariante.
Ein wahnsinnig tolles Team und teilweise sogar teamübergreifend ein beispielloser Zusammenhalt. Wirklich eine ganz tolle Firma, was das angeht.
So toll und professionell, dass man regelrecht das Gefühl hatte, auf einer Ebene zu stehen.
Offener kann die Kommunikation nicht laufen. Vom Bewerbungsprozess bis hin zu meiner selbst ausgesprochenen Kündigung war die Kommunikation stets beispielhaft.
Ich hatte die Chance ein völlig neues Projekt aus eigener Initiative anzustoßen, was nicht nur bei TERROTORY, sondern auch bei Kollegen in Schwester- und Mutterunternehmen sehr gut angenommen wurde.
Die Siebträger-Kaffeemaschine und die Kantine
Alle vom Unternehmen dargestellten USPs, da diese in der Realität nicht vorhanden sind bzw. nicht umgesetzt werden!
Siehe Bewertung oben!
Von einem Einstieg bei Territory Media kann ich ganz klar nur Abraten!
Schulung der Führungskräfte
Es sollte ein systematisches Programm für Führungskräfte eingeführt werden, das darauf abzielt, diese in den Bereichen wertschätzende Führung und Kommunikation mit Mitarbeitenden weiterzubilden. Dies würde dazu beitragen, die Arbeitsatmosphäre zu verbessern und das Vertrauen zwischen Führungsebene und Mitarbeitenden zu stärken.
Offizieller Ausgleich für Überstunden
Es wäre sinnvoll, ein transparentes und faires System zur Kompensation von Überstunden einzuführen, sei es durch eine entsprechende Auszahlung oder durch die Gewährung von Freizeit. Auf diese Weise könnten die Mitarbeitenden für ihre Mehrarbeit wertgeschätzt werden.
Anpassung des Gehaltsmodells
Das Grundgehalt sollte an die Anforderungen und den Druck der Arbeit angepasst werden, um sicherzustellen, dass die Mitarbeitenden für ihre Leistung fair entlohnt werden. Zudem wäre es ratsam, die aktuellen Bonuspräsentationen abzuschaffen und stattdessen klare, messbare und individuelle Ziele für die persönliche Weiterentwicklung und Leistung einzuführen.
Spannungen & hoher Stress durch unrealistische Deadlines
Die Arbeitsatmosphäre war von Spannung geprägt. Es gab häufig Situationen, in denen unrealistische Deadlines gegenüber Kunden kommuniziert wurden. Dieser ständige Zeitdruck erschwerte eine produktive und selbstständige Arbeitsweise.
Problematische Fehlerkultur & unzureichendes Feedback
Entstandene (kleine) Fehler wurden nicht als normaler Teil des Arbeitsprozesses akzeptiert, sondern übermäßig negativ bewertet. Anstatt konstruktiv mit Fehlern umzugehen, wurden sie zum Anlass genommen zu kritisieren, anstatt Lösungen zu suchen und aus ihnen zu lernen.
Mangelnde Unterstützung durch die Führungskräfte
Die Unterstützung durch die Führungskräfte ließ stark zu wünschen übrig. Bei schwierigen Aufgaben oder Unsicherheiten erlebte man oft destruktive Reaktionen. In einigen Fällen wurden Mitarbeitende sogar lauthals angeschrien.
Toxisches Arbeitsumfeld
Das Arbeitsumfeld war insgesamt toxisch für die eigene Gesundheit, da der ständige unnötige Stress, die fehlende Unterstützung und die negative Fehlerkultur zu einem hohen Maß an Frustration, emotionaler Erschöpfung und psychischer Belastungen führte.
Diskrepanz zwischen Außenwahrnehmung und Realität
Nach außen hin vermittelt Territory Media ein positives Image, das bei Kunden und Partnern teilweise noch gut ankommt. Innerhalb des Unternehmens herrscht jedoch eine ganz andere Realität.
Unzufriedenheit der Mitarbeitenden
Die internen Herausforderungen stehen in starkem Kontrast zur nach außen gezeigter Professionalität.
Unglaubwürdigkeit in der Markenkommunikation
Das Unternehmen verkauft Kunden Konzepte und Strategien, die es selbst nicht umsetzt oder lebt. Besonders im Bereich des Employer Brandings (EVP) fehlen klare Ansätze und eine konsequente Umsetzung.
Fehlende Authentizität
Die Diskrepanz zwischen dem kommunizierten Image und der gelebten Realität hat bei mir persönlich zu einem Vertrauensverlust geführt.
Umgang mit Arbeitszeiten
Die Arbeitszeiten überschritten regelmäßig den üblichen Rahmen, besonders in intensiven Phasen wie Pitches oder Kundenterminen, beliefen sich aber auf fast tägliche Mehrarbeit. Dabei wurde oft in Frage gestellt, warum die Arbeit nicht in der vorgegebenen Zeit erledigt wurde und das obwohl spontane Anrufe mit neuen Aufgaben kurz vor 18:00 Uhr keine Seltenheit waren. Ein Verlassen des Büros um 18:00 Uhr führte häufig zu kritischen Kommentaren der Vorgesetzten.
Umgang mit Überstunden
Die Zeiterfassung erfolgte über eine Excel-Liste, jedoch ohne aktive Kontrolle oder Auswertung. Überstunden wurden weder vergütet noch ausgeglichen, und es fehlte an Wertschätzung für den zusätzlichen Einsatz. Eine flexible Feierabendgestaltung war kaum möglich. Auch frühere Feierabende aufgrund von Überstunden waren selten und nicht systematisch geregelt.
Urlaubsregelungen
Die Urlaubsplanung war schwierig, da Überschneidungen mit Kollegen nicht erlaubt waren und zwischen den Urlauben mindestens zwei Tage Abstand gehalten werden mussten.
Weiterbildungsmöglichkeiten
Einmal im Jahr konnte man zu einem Seminar gehen. Diese Maßnahme kann ich jedoch nicht als wirkliche Förderung der persönlichen oder beruflichen Entwicklung wahrnehmen.
Fehlende Karrierechancen – perfektionierte Hinhaltetaktik
Die Karrierechancen sind sehr begrenzt und wachsen nur sehr langsam. Es wurde der Eindruck erweckt, dass der berufliche Aufstieg nicht von der eigenen Leistung abhing, sondern vielmehr an langwierige Prozesse und unangenehme Gespräche gebunden war.
Mangelnde Flexibilität & Anerkennung
Als Agentur hätte man erwartet, dass die Arbeitsleistung anerkannt wird. Doch der berufliche Aufstieg wurde absichtlich hinausgezögert, bis Mitarbeitende fast an dem Punkt waren, das Unternehmen zu verlassen. In diesen Fällen wurde dann widerwillig eine Lösung gefunden, die jedoch meist nicht im Einklang mit den Erwartungen der Mitarbeitenden stand und nur durch falsche Versprechungen (nie eingehalten wurden) zu Stande gekommen sind.
Teilnahme an Arbeitsveranstaltungen
Eine Teilnahme an Messen/ Veranstaltungen auf die Vermarkter oder Kunden eingeladen haben wurde nicht gewährleistet. Zumindest nicht während der Arbeitszeit (nur gegen Urlaub!).
Grundgehalt und finanzielle Perspektive
Das Grundgehalt ist definitiv unzureichend und stand weder im Verhältnis zu den Arbeitszeiten, dem Druck, noch den belastenden Verhaltensweisen der Führungskräfte. Im Vergleich zum Branchendurchschnitt bewegt sich das Gehalt in der unteren Hälfte und reicht insbesondere in einer teuren Stadt wie München kaum aus, um ohne familiäre Unterstützung oder Nebenjobs über die Runden zu kommen.
Bonusstruktur
Der Bonus setzte sich aus zwei Komponenten zusammen: einem persönlichen Teil und der Unternehmensperformance. Der persönliche Anteil war an eine sehr umfangreiche Präsentation gekoppelt, die von den Mitarbeitenden zu einem bestimmten Thema erstellt und vor dem gesamten Unternehmen gehalten werden musste. Die Präsentation während der Arbeitszeit zu erstellen, war zeitlich nicht machbar. Dieser gesamte Prozess ist aus persönlicher Sicht wenig sinnvoll für die eigene Entwicklung und kann eher als unangemessen formelles, fast verschultes System kritisiert werden. Kein Mehrwert aus Sicht des Arbeitnehmers!
Zuverlässigkeit bei der Auszahlung
Positiv hervorgehoben wurde die pünktliche Auszahlung des Gehalts, die stets zum Monatsende erfolgte.
Keine Informationen in dieser Hinsicht – Es ist jedoch nie etwas zur Sprache gekommen!
Der Kollegenzusammenhalt war grundsätzlich sehr gut – zumindest dachte ich das zunächst. Doch im Laufe der Zeit zeigte sich, dass die Zusammenarbeit durch die Führungskräfte negativ beeinflusst/ manipuliert wurde. Mitarbeiter wurden häufig gegeneinander ausgespielt, was das Vertrauen in einige Kollegen mit der Zeit kaputt gemacht und zu Konflikten geführt hat.
Viele der Kollegen waren sehr nett, hilfsbereit und kompetent. Umso trauriger ist es, dass dieses Potenzial ungenutzt geblieben ist.
Einstellungspolitik
Das operativ arbeitende Team bestand ausschließlich aus jungen Mitarbeitenden. Ältere Arbeitnehmer wurden nicht eingestellt, was dazu führte, dass keine diversere Altersstruktur im Team vorhanden war. Lediglich die Führungsriege war älter.
Wertschätzung langjähriger Kollegen
Langjährigere Mitarbeitende, die durch ihre Leistung und Erfahrung überzeugten, wurden nicht ausreichend geschätzt. Statt ihnen Aufstiegsmöglichkeiten zu bieten, wurde aktiv verhindert, dass sie mehr Verantwortung übernehmen konnten. Es entstand der Eindruck, dass langjährige Mitarbeitende systematisch klein gehalten wurden.
Unterdrückung von Eigeninitiative
Eigenständiges Denken und Vorschläge zur Verbesserung wurden nicht gefördert. Stattdessen wurde erwartet, dass Mitarbeitende Anweisungen ohne Hinterfragen ausführen, wodurch Potenziale für Innovation und Weiterentwicklung ungenutzt blieben.
Fehlende Führungsqualität & Konfliktfähigkeit:
Vorschläge wurden persönlich aufgefasst, Konflikte nicht direkt geklärt, sondern hinter dem Rücken der Betroffenen ausgetragen. Es fehlte an konstruktiver Kommunikation. Aussagen wurden geleugnet und ein „Buhmann“ gesucht – der Fehler lag immer bei den Mitarbeitenden. Jour fix-Termine dienten oft nur dem „Berieseln“, nicht dem Austausch. Es gab gravierende Defizite in den Führungskompetenzen.
Unangemessene Kommunikation & Verhalten:
Kritische Aussagen einer Führungsperson über Geschlecht, Aussehen oder Intelligenz von Mitarbeitenden waren problematisch. Zudem kam es wiederholt vor, dass Führungskräfte Mitarbeitende anschrieen.
Respektloser Umgang bei Kündigungen:
Anstatt ein offenes Gespräch über die Gründe der Kündigung zu führen, wurde man unprofessionell abgefertigt. Die mangelnde Kompetenz der Führungskräfte, sowohl im Arbeitsalltag als auch im Umgang mit Kündigungen, zeigt sich darin, dass innerhalb eines Monats mehrere Personen aus einem kleinen Team das Unternehmen verließen.
Moderne Arbeitsumgebung
Das Büro ist modern gestaltet und zeichnet sich durch einen Industriestil aus. Die Arbeitsplätze sind mit jeweils zwei Computerbildschirmen ausgestattet, wobei jedoch nicht alle Geräte funktionieren.
Lärmpegel & störendes Verhalten
Der Lärmpegel im Büro war teilweise sehr belastend, insbesondere wenn bestimmte Führungskräfte lautstark telefonieren. Oft wurden Gespräche auf offener Fläche mit Lautsprecher, ohne Rücksicht auf die Umgebung geführt, wodurch die Konzentration anderer beeinträchtigt wurde. Während solche Verhaltensweisen toleriert werden, kommt es gleichzeitig vor, dass andere Mitarbeitende für ihr eigenes Telefonverhalten von der oben beschriebenen Führungskraft kritisiert werden, bspw. aufgrund von Lautstärke oder Tonfall.
Clean-Desk-Policy
Eine Clean-Desk-Policy verlangt, dass Mitarbeitende am Ende des Arbeitstages alle persönlichen Gegenstände, einschließlich der Docking-Stationen, in ihren Spinden verstauen.
Begrenzte Kapazitäten & Platzmangel
Es wird erwartet, dass man mind. zwei Tage pro Woche im Büro arbeitet. Allerdings gibt es nicht genügend Plätze für alle Anwesenden.
Mangelnde Transparenz
Die Kommunikation war nicht transparent. Wichtige Entscheidungen für das Team wurden häufig erst mitgeteilt, nachdem sie bereits getroffen waren. Vor vollendete Tatsachen gestellt! Geäußerte Kritik wurde oberflächlich behandelt und nicht weiter vertieft, insbesondere zur Mitarbeiterzufriedenheit wurde nicht transparent kommuniziert und erst recht nicht gehandelt.
Konstruktive Kritik nicht möglich
Konstruktive Kritik wurde nicht ernst genommen, was zu dem Gefühl führte, dass man nicht gehört wurde und nur als rein ausführende Kraft ohne Raum für Eigeninitiative gesehen wird. Die Führungskräfte konnten mit konstruktiven Vorschlägen überhaupt nicht umgehen. Im Gegenteil, es wurde immer persönlich genommen. Ein Austausch auf Augenhöhe war nicht möglich und man musste stark aufpassen, was man überhaupt anspricht. Irgendwann hat man stagniert und nichts mehr gesagt.
Widersprüchliche Anforderungen
Auf der einen Seite wurde eigenverantwortliches Arbeiten gefordert, während gleichzeitig eine ständige Kontrolle durch die Bereichsleitung stattfand. Eingriffe in operative Prozesse und das ständige Überprüfen von Arbeitsabläufen untergruben die Selbstständigkeit.
Das Thema lässt sich nur schwer beurteilen. Es ist jedoch festzustellen, dass der Großteil der Führungskräfte in höheren Etagen männlich und älter ist. Für eine Karriereentwicklung ist es erforderlich, eine enge Beziehung zu diesen Führungskräften aufzubauen und in vielen Fällen deren Meinungen zu teilen, unabhängig davon, wie destruktiv oder degradierend diese sein mögen. Initiativen für Gleichberechtigung von Frauen und Männern konnte ich nicht wahrnehmen.
Monotone Aufgaben für alle Hierarchieebenen
Die Aufgabenbereiche waren wenig differenziert und änderten sich kaum, unabhängig vom Berufslevel. Diese fehlende Differenzierung der Aufgaben lieferte keine Weiterentwicklungsperspektive.
Unzureichendes Trainee-Programm
Es fand weder ein Bereichswechsel statt, noch gab es eine Ansprechperson. Stattdessen wirkte es eher als die Möglichkeit für Territory, billige Arbeitskräfte zu gewinnen, die nicht gefördert und eingearbeitet wurden. Das Lernen erfolgte größtenteils durch die Kollegen oder durch Eigeninitiative. Eine klare Struktur zur Weiterbildung und Unterstützung durch Führungskräfte war nicht vorhanden. Ein Einstieg als Trainee ist absolut sinnfrei!
Langsame Beförderungen & begrenzte Entwicklungsmöglichkeiten
Das Aufstiegstempo war langsam und es gab keine erkennbare Anerkennung von Leistung oder Fortschritt, was zur Stagnation führte.
Fehlende Vielfalt
Die Aufgaben waren weder abwechslungsreich noch wurden Mitarbeitende ermutigt, kreativ zu denken oder innovative Lösungen zu finden. Dies reduzierte die Motivation zur Weiterentwicklung.
Man könnte Mitarbeiter zum Beispiel als Teil des Erfolges würdigen - und nicht nur als Kostenstelle.
Die Atmosphäre ist geprägt von anhaltendem Misstrauen der Führungskräfte gegenüber den Angestellten. Neue Strukturen werden eingeführt, nur um kurze Zeit später festzustellen, dass sie nicht funktionieren. Mitarbeiter werden regelmäßig hin- und hergeschoben. Es fehlt an klarer Kommunikation und Wertschätzung. Das Credo: Jeder ist ersetzbar.
Der Ruf ist besser als die Realität.
3 Tage Homeoffice pro Woche, teilweise flexible Arbeitszeiten
Der Zusammenhalt in den einzelnen Teams ist, je nach Team, großartig. Allerdings werden Teams auch gezielt gegeneinander ausgespielt. Insbesondere in den unterschiedlichen Disziplinen, wie z.B. Beratung vs Kreation.
Es gibt immer weniger – zu teuer, zu kritisch, nicht formbar.
Die Direktoren leben in einem Elfenbeinturm, und die Führungskräfte darunter agieren als Einzelkämpfer, während ihre Mitarbeiter als „Werkbank“ betrachtet werden. Angesprochene Konflikte oder Kritik werden nicht ernst genommen, und generell sind kritische Mitarbeiter nicht willkommen.
Es fehlt an klarer, transparenter und frühzeitiger Kommunikation. Wenn man etwas wissen möchte, sei es die eigene Holschuld.
Kaum weibliche Führungskräfte, je höher man kommt, desto männlicher wird es.
Positiv hervorzuheben ist die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. Darüber hinaus fällt mir leider nichts ein.
In meiner Erfahrung wirkte das Unternehmen in vielen Bereichen unprofessionell und unorganisiert. Kurz bevor ich mich dazu entschied zu kündigen, bemerkte ich, dass mein Name in einer wichtigen Projektliste, die zur Planung genutzt wurde, fehlte, während alle anderen eingetragen waren. Als ich dies bei meiner Vorgesetzten ansprach, erhielt ich die Erklärung, dass mein Name aufgrund von Umstrukturierungen "übersehen" wurde. Als ich schließlich kündigte, wurde mir mitgeteilt, dass auch über eine mögliche Entlassung meiner Person nachgedacht worden war. Diese Situation verstärkte meinen Eindruck, dass Wertschätzung und Organisation in diesem Unternehmen verbesserungswürdig sind.
Es wäre hilfreich, den erfahrenen Kolleg*innen zu verdeutlichen, dass ihre lange Betriebszugehörigkeit nicht bedeutet, dass sie automatisch die Führung für alle anderen übernehmen sollten. Einige Verhaltensweisen empfand ich als unangemessen und teilweise wenig unterstützend. Statt den Austausch zu suchen und hilfreiche Tipps zu geben, wurde bei kleineren Problemen häufig direkt der Vorgesetzte eingeschaltet. Es wäre daher sinnvoll, das Bewusstsein für professionelles Verhalten und echten Teamgeist am Arbeitsplatz zu stärken.
In der Regel trifft man auf einige freundliche und hilfsbereite Kolleginnen, was das Arbeitsklima positiv beeinflussen kann. Allerdings habe ich festgestellt, dass nicht jeder, der oder die freundlich wirkt, es auch ernst meint. Zu Beginn meiner Tätigkeit im Projektmanagement war das Arbeitsumfeld von einigen chaotischen Strukturen geprägt. Die Zusammenarbeit mit den Teamleads war in einigen Fällen herausfordernd. Besonders auffällig war, dass eine Person häufig den Vorgesetzten konsultierte, was die Abläufe verkomplizierte. Zunächst wurde der Wunsch nach weniger Projektmanagement geäußert, doch als dies umgesetzt wurde, führte es dennoch zu Unzufriedenheit. Diese widersprüchlichen Erwartungen trugen zu einem angespannten Arbeitsklima bei.
Die Work-Life-Balance hing stark von der jeweiligen Führungskraft ab. Zu Beginn kontrollierte meine erste Vorgesetzte sehr genau, wann Pausen gemacht wurden, und stellte infrage, wenn ich einmal früher eine Pause einlegte – ein Verhalten, das sich meiner Meinung nach negativ auf das Arbeitsklima auswirkte. Nachdem sie das Unternehmen verließ, bekam ich zwei neue Vorgesetzte, denen die Work-Life-Balance wichtiger erschien, und dadurch verbesserte sich die Situation spürbar. Allerdings wurde ich auch während Krankheitsfällen mehrfach kontaktiert und sogar telefonisch angerufen, was für mich zusätzlichen Druck erzeugte und die Erholung erschwerte.
Innerhalb meines Teams habe ich einen guten Zusammenhalt und eine positive Atmosphäre wahrgenommen. Im Projekt hingegen hatte ich den Eindruck, dass es eher wie ein Konkurrenzkampf wirkte, bei dem es häufig mehr darum ging, andere schlecht dastehen zu lassen, anstatt gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.
Es wäre aus meiner Sicht sinnvoller, das Verhalten der erfahrenen Kolleginnen gegenüber neuen Mitarbeitenden zu betrachten. Meiner Erfahrung nach war dieses Verhalten leider oft nicht besonders positiv.
Zu Beginn empfand ich das Verhalten meiner Vorgesetzten als wenig förderlich, was sich meiner Meinung nach negativ auf meine Arbeit auswirkte. Später hatte ich jedoch zwei neue Vorgesetzte, die ebenfalls noch nicht lange im Unternehmen waren. Mit beiden war die Zusammenarbeit deutlich angenehmer – sie waren offen, unterstützend und haben eine positive Arbeitsatmosphäre geschaffen. Mit ihnen habe ich sehr gerne zusammengearbeitet.
In Ordnung.
Es wird zwar viel kommuniziert, jedoch habe ich oft den Eindruck gewonnen, dass es an einer ernsthaften Auseinandersetzung mit den Themen fehlt. Anregungen oder Verbesserungsvorschläge wurden meiner Erfahrung nach häufig mit der Aussage "Das haben wir schon immer so gemacht" beantwortet, was für mich den Austausch gelegentlich unproduktiv wirken ließ.
Für Berufseinsteiger*innen direkt nach dem Studium kann das Gehalt akzeptabel sein. Aus meiner Sicht ist es jedoch für Personen mit mehr Erfahrung oder besseren Alternativen im Vergleich eher unterdurchschnittlich.
Könnte besser sein.
Bei einigen Personen fragt man sich wirklich, wie sie jemals zu ihrer Position gefunden haben.
Stellt Leute mit fachlicher Kompetenz ein. Testet eure Führung und tauscht diese gegebenenfalls aus. Zahlt ordentlich um Talente zu bekommen. Denn mit einem schlechten Image bekommt ihr die nur mit mehr Gehalt. Macht unbefristete Verträge. Lügt eure Mitarbeiter:innen nicht an. Kommuniziert offen und ehrlich.
Wenn du deine Pappenheimer gefunden hast, kann es auch mal nett und witzig sein.
Bevor ich hier angestellt war, habe ich bereits in einer anderen Agentur mit dieser arbeiten müssen. Wir hatten uns damals bereits über deren Qualität und Standing bei unseren Kunden lustig gemacht. Nachdem ich dann selbst hier angestellt war, hab ich es nochmals besser verstanden und bin froh weg zu sein. Ich frag mich, warum ich jemals den Vertrag unterschrieben hatte.
Es wird indirekt viel (ab)verlangt. Allerdings mündlich, nicht schriftlich. Also aufpassen! Man kommt hier gut auf seine 80 Stunden pro Woche.
Nope.
Im Branchenvergleich unterbezahlt. Hinzu kommt, dass man als Werber:in eh wenig verdient.
Leider nicht wirklich vorhanden.
Hatte kaum Berührung mit Älteren.
Es war nie klar und wurde nie eindeutig kommuniziert, wer denn eigentlich (d)ein:e Vorgesetzte:r ist. Laut Titel und innerhalb einer entsprechenden Gruppe, sollte es eigentlich klar sein – war es aber nicht. Und wenn Leute Führung zugesprochen bekamen, wurde diese auch gern mal vor der zuschauenden Belegschaft aberkannt.
Gut: Auch wenn man viel arbeitet, so kann man sich diese Zeit gut einteilen. Ebenso war zumindest zu meiner Zeit Homeoffice zu jeder Zeit möglich. Schlecht: Im Office selbst hat man keine eigenen Büros und sitzt "modern" immer auf einen neuen Platz und Etage. Man loggt sich immer wieder in ein langsames Wlan und Anschlüsse passen an einigen Monitoren nicht. Es dauert entsprechend, bis man sich täglich eingerichtet hat und "konzentriert" arbeiten kann.
Nein.
Frauenquote bedeutet hier, dass Männer nichts zu sagen haben. Es kommt hier nicht auf deine Skills an, sondern welches Geschlecht du hast.
Anfangs ja, doch nachhaltig betrachtet nein.
Mitarbeiterrabatte auf hauseigene Bücher, günstige Kantine, gefiltertes Sprudelwasser aus dem Hahn und Saftschorlen sowie Obst.
Wie vermutlich überall, gibt es auch hier Fälle von mehr oder weniger offenem Mobbing. Mehr als einen untätigen Zuhörer in den Teamleitungen fand man allerdings nicht. Es wurde nichts dagegen unternommen und auch trotz mehrfacher Beschwerden durch verschiedene Mitarbeiter über immer dieselben Personen wurden keine weiteren Schritte gegen diese eingeleitet oder Konsequenzen auch nur in Erwägung gezogen.
Ihr gebt den Mitarbeitern die Chance, sich zu äußern - aber zuhören und sich etwas zu Herzen nehmen, ist ein gewaltiger Unterschied. Ich weiß aus mehreren Quellen, dass sie viele Probleme angesprochen haben und nicht eines davon hat es thematisch in die "höhere Ebene" geschafft. Daher ist nicht das Zuhören das Problem, sondern das Verstehen, Reflektieren und Umsetzen.
Bemüht locker und freundlich, um den Schein zu wahren, wer aber zwischen den Zeilen liest, bemerkt schnell die Unaufrichtigkeit, die sich durch alle Ebenen zieht. Es gab durchaus (sehr!) gute und motivierte Kollegen hier, die aber von der Falschheit und Ellbogenmentalität anderer überschattet wurden.
Territory hielt sich zu meiner Zeit noch mit dem einst guten Image über Wasser, weshalb ich über LinkedIn und XING vermutlich auch viele Recruiter-Anfragen erhielt, aber statt einen anderen Kurs einzuschlagen, wurde das sinkende Schiff stur weiter gegen den Eisberg gerammt.
Image intern: **
Image extern: ****
Lol.
Zu meiner Zeit gab es noch keine Zeiterfassung, d.h. ich arbeitete oft wochenlang 50-60h/W. Dem Vorgesetzten war dies gleichermaßen bekannt wie auch egal - Hauptsache, das Ergebnis stimmte. Überstunden fielen somit zahlreich an und die Bereitschaft dafür war nicht nur erwünscht, sondern wurde auch vorausgesetzt - damals noch vollkommen unbezahlt und ohne Freizeitausgleich, trotz eigentlich gesetzlicher Vorgaben. Ein Grund hierfür war die chronische Unterbesetzung, da Aufgaben bei wegfallenden Kollegen ja schließlich auch einfach auf vorhandene Mitarbeiter umverteilt werden konnten, ohne aktiv nach Ersatz zu suchen.
Inzwischen gibt es die besagte Zeiterfassung (seit es Pflicht ist) und die entstandenen Überstunden können wohl auch abgebaut werden. Aus Quellen weiß ich jedoch, dass dieser Abbau nur zu Zeiten möglich ist, die dem Arbeitnehmer nichts nützen... Und ich persönlich warte heute noch auf das versprochene Sommerloch 2020/21.
Karriere machte der, der nicht selten dazu bereit war, bis weit nach 20 Uhr im Büro zu bleiben (im Home Office bekam das ohnehin niemand mit, selbst wenn es regelmäßig vorkam). Weiterbildungsmaßnahmen waren kaum vorhanden. Es gab zwar eine Art „Bertelsmann Academy“, aber diese bestand aus lieblosen Online-Sessions ohne Mehrwert. Im besten Fall schaute man sich diese außerhalb der regulären Arbeitszeit an, denn sie hatten ohnehin keinerlei Auswirkung auf irgendetwas.
Als geldwertes Bonusziel aktualisierten Mitarbeiter seit Jahren bestehende Präsentationen für ihren jeweiligen Fachbereich und trugen diese den Kollegen vor. Externe Maßnahmen tendierten gegen Null, kosten ja schließlich Geld.
Teamleitung werden konnte hingegen jeder, der nur lange genug dabei war, dem Vorgesetzten unterwürfig die Füße küsste und das Privatleben hintanstellte, um es der Agentur zu opfern. Soziale Stärke spielte dabei leider eine sehr untergeordnete Rolle, die gerade für Teamleitungen eigentlich eine Grundvoraussetzung sein sollte. Toll für den eigenen Lebenslauf, aber völlig unnütz für die unterstellten Mitarbeiter.
Je nach Verhandlungsgeschick ist das Gehalt für die Agenturbranche bestenfalls durchschnittlich. Mickrige Gehaltserhöhungen nach einer Beförderung fühlten sich mehr nach Hohn als Lohn an.
Positiv zu erwähnen ist jedoch der Jahresbonus, der sich aus drei Faktoren zusammensetzte: 1) eigene Performance (25%), 2) Team-Performance (25%), 3) Unternehmens-Performance (50%). Ich hatte damals nur 100% Auszahlung miterlebt und kann damit somit zufrieden sein.
... Mülltrennung? Was direkt von der Spülmaschine neutralisiert wurde, die auch mit nur drei Gläsern angeschmissen wurde.
Positiv zu bewerten waren die zwei Social Days pro Jahr, die man sich nehmen kann, um bei sozialen Projekten zu unterstützen. Aber bitte nicht am Stück, sondern die 16 Stunden möglichst umständlich auf 4-8 Nachmittage aufgeteilt, damit es sich für die Agentur nur wie ein früher Feierabend anfühlt. Wie nützlich diese "Social Hours" dann für die gewählte Einrichtung tatsächlich sind, sei mal dahingestellt.
Ohne die top Kollegen, mit denen man sich über die zahlreichen Missstände in dieser Agentur austauschen konnte, wäre ich schon viel früher gegangen. Was hier zusammenschweißte, war somit aber nur ein gemeinsames Feindbild und weniger ein echtes Miteinander.
Kaum vorhanden, sie wurden jedoch, soweit ich das subjektiv beurteilen konnte, weder bevorzugt behandelt noch benachteiligt. Insgesamt ist das Unternehmen aber eher jung. Es versteht sich als Ausbildungsbetrieb in der Hoffnung, sich kompetente, loyale Mitarbeiter heranzuzüchten - die die Agentur wiederum nur als Sprungbrett in die Branche nutzen und schnell Reißaus nehmen, sobald ein anderes Unternehmen mit besseren Konditionen anklopft, daher vermutlich auch die geringe Zahl älterer Kollegen.
Je nach Abteilung gab es die Wahl zwischen:
a) non-PC Kommentaren, die natürlich, wenn man sie nur in einem lustigen Tonfall sagte, bitte auch als Scherz wahrgenommen werden mussten. Beliebte Themen waren Partner- oder Kinderlosigkeit, aber auch das Gewicht.
b) einem Choleriker sondergleichen, der Mitarbeiter gerne mal minutenlang und vor versammelter Mannschaft derart niedermachte, dass man mit dem Betroffenen fast mitweinen wollte.
c) absoluter Inkompetenz, die das eigene Team gegeneinander ausspielte und Schuldige für eigene Fehler benannte, um selbst gut dazustehen und die Illusion von Kompetenz aufrechtzuerhalten.
Neues Bürogebäude, funktionierende Hard- und Software, jedoch unfähige IT, sobald es nicht mehr ausreichte, den Laptop einmal runter- und wieder hochzufahren. Verstärktes Home Office wurde Corona-bedingt toleriert, wobei durch die (Vorschlaghammer-)Blume schon oft mitschwang, dass es eher unerwünscht war.
Nur vordergründig vorhanden. Mitspracherechte wurden nach außen hin zwar jedem zugestanden, aber eigentlich waren die Entscheidungen längst gefallen und das Gefühl der Mitsprache sollte nur dazu führen, das dahinterstehende "Du hast sowieso keine andere Wahl" zu verschleiern.
Ich habe keine Probleme beim Thema Jung vs. Alt oder Mann vs. Frau bemerkt. Die GF ist männlich, aber Teamleitungen sind vermehrt weiblich, wobei Mediaplanung insgesamt auch einfach eine eher weibliche Branche ist.
Stark team- und kundenabhängig. Sehr viel Copy-Paste und eintönige Präsentationen mit unmenschlichen Deadlines standen an der Tagesordnung. Eigenständiges Denken und Handeln wurde nur anerkannt, wenn man das Rad dabei nicht neu erfand, sondern sich stur in den gewohnten Bahnen bewegte.
Lasst euch von den farbenfrohen Stellenausschreibungen nicht täuschen: Was hier genannt wird, macht nur einen verschwindend geringen Teil des Daily Doings aus.
Leider nichts. Einfach nichts tun as heraussticht.
Bereits genannt.
Mehr auf die MA achten. Führungskräfte prüfen.
Großraum, extrem laut. Konzentration bleibt auf der Strecke.
Sehr viele Überstunden. Sehr schlechtes Management.
Fleisch bei Partys anzubieten ist unglaublich. Keine vegane Alternative. Umwelt- und Sozialbewusstsein eigentlich 0 Sterne.
Nicht vorhanden, soll man privat machen. Zum Lachen.
Sehr guter Zusammenhalt. Immer nette Kollegen.
Inkorrekt, inakzeptabel, immer auf Seite des Unternehmens, nie bei den MA, herabschauend.
Schlechte Monitore, Ausstattung für MA sehr wählerisch. Keine eigenen Wünsche möglich.
Schlecht bis gar nicht vorhanden (seitens „Führungskraft“)
Für die Größe des Unternehmens unterste Schublade. Benefits sind totaler Mist. Kann man auch lassen.
Naja. Eher selten. Wegen Personal Mangel wird man überall verfeuert.
Sehr gut, aber manchmal zu remote. Auch wenn Home-Office super ist, irgendwann isoliert man sich doch sozial von seinem Team.
Drei Sterne, da es eine Agentur ist und es in solchen Unternehmen einfach mal stressige Phasen gibt. Trotzdem: Jede Überstunde kann abgefeiert werden, das habe ich in der Branche noch nirgends erlebt.
Jeder wirkt persönlich gesetzt und zufrieden, was ein entspanntes Miteinander mit sich bringt. Liegt aber auch auch daran, dass 90 % der Führungskräfte menschlich top unterwegs sind.
Gerade von den älteren Gruner-Kollegen lernt man extrem viel. Alleine schon die Geschichten von früher stehen für sich.
Wenn man aktiv Interesse zeigt und auf die entsprechenden Personen zugeht, kann man überall mitarbeiten.
So verdient kununu Geld.