Viel Hussle Culture, wenig Work-Life Balance
Arbeitsatmosphäre
Es kommt stark aufs Team an. Grundsätzlich herrscht immer viel Perfomancedruck gepaart mit wenig Wertschätzung für die geleistete Arbeit.
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Egal wie positiv oder negativ die Brands auf Social Media bewertet werden: diese Station ist wirklich ein Stein im Brett jedes CV. Ich bereue meine Zeit bei der TQG auch keineswegs.
Work-Life-Balance
Extrem hoher Workload und keine klassischen Ruhephasen o.ä. übers Jahr hinweg. Das gesamte Jahr ist von neuen Launches, Sales oder spontanen “Ideen” von Gründern geprägt, die selten hinterfragt werden - egal wie viel Pain sie den zuständigen Mitarbeitenden verursachen. Wer sich mit der Hussle Culture identifiziert, wird das hier ganz super finden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt ein “ESG-Komitee”, was aber leider wie eine Green-washing Maßnahme wirkt. Hier ist noch extrem viel Luft nach oben.
Karriere/Weiterbildung
Budgets für Weiterbildung sind meistens schon da - wenn sie aktiv eingefordert werden. Mir ist keine Führungskraft begegnet, die Weiterbildung im Team aktiv pusht. Karriereleitern sind nicht fest definiert, sodass auch hier eine starke Abhängigkeit von Führungskräften herrscht und ein Aufstieg oftmals sehr aktiv und vehement eingefordert werden muss.
Kollegenzusammenhalt
Das kommt stark aufs Team an, ich hatte Glück.
Vorgesetztenverhalten
Die Dichte an Führungskräften, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren ohne tatsächlich über Führungskompetenz zu verfügen, ist erschreckend hoch. Meine Führungskraft war menschlich zwar cool, aber fachlich für diese Position eher ungeeignet.
Arbeitsbedingungen
Das Office in Hamburg bietet einem wirklich alles, was man braucht. Für das eigene Home-Office setup ist ja jeder selbst verantwortlich, aber die Hardware, die einem bei Bedarf zur Verfügung gestellt wird, ist einwandfrei.
Kommunikation
Das Unternehmen bespielt viel zu viele Kommunikationskanäle, was die Kommunikation extrem chaotisch und wenig nachvollziehbar macht. Mail, Teams, WhatsApp, Slack, Viva Engage… jedes Team und jeder Kollege hat eine eigene Präferenz, es gibt keinerlei Einheitlichkeit - wenigstens intern. Absprachen werden fast täglich von einem der Gründer oder anderen C-Levels ohne Ankündigung, Rücksprache gekippt, sodass sich kaum auf Absprachen verlassen werden kann.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist stark vom Team abhängig und retrospektiv weiß ich, dass ich deutlich mehr Gehalt hätte verhandeln können - vor allem in Anbetracht des Workloads.
Gleichberechtigung
Auch hier kommt es stark aufs Team und die Brand an.
Interessante Aufgaben
Die Entwicklung der Brands ist super spannend und es kamen immer wieder neue Themen auf den Tisch, die out of the Box waren und Spaß gemacht haben.

