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2 von 3 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 1,7Weiterempfehlung: 0%
Score-Details

2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Leider nicht mehr das, was es einmal war – viel Potenzial, aber inzwischen wenig Perspektive und Entwicklungsmöglichkeit

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Tolle Kollegen, abwechslungsreiche Projekte und viel Eigenverantwortung im Arbeitsalltag

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Entwicklungsmöglichkeiten bleiben leider hinter den Erwartungen zurück.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Unterstützung bei Entwicklungsmöglichkeiten, Karriereperspektiven und Gehaltsentwicklung sowie eine stärkere Wertschätzung der Mitarbeitenden


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

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Nach außen modernes Image, intern geprägt von Druck, Unsicherheit und schwacher Führung

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 für dieses Unternehmen in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Engagierte KollegInnen mit hohem Zusammenhalt sowie einzelne inhaltlich interessante Projekte mit Potenzial.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Intransparente Führung, gezielter Druck auf einzelne Mitarbeitende, geringe Entwicklungsperspektiven, unterdurchschnittliche Vergütung und eine schwache Work Life Balance.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Transparenz und Verlässlichkeit in der Führung und Kommunikation, echte Entscheidungsspielräume für Führungskräfte, faire und marktgerechte Vergütung sowie klare Regeln zu Arbeitslast und Erreichbarkeit.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist von Angst, Unsicherheit und politischem Verhalten geprägt. Kritik wird nicht als Beitrag verstanden, sondern als Störung. Wer widerspricht oder Missstände anspricht, gerät schnell unter Druck. Vertrauen entsteht nicht, sondern wird eingefordert. Kritik oder abweichende Meinungen werden beobachtbar nicht gut aufgenommen, was dazu führt, dass Probleme eher vermieden als offen angesprochen werden.. In angespannten Phasen entsteht der Eindruck, dass Loyalität höher bewertet wird als konstruktiver Widerspruch.

Image

Nach außen wird gezielt ein modernes und kreatives Bild der Agentur gepflegt. Einzelne Projekte werden stark hervorgehoben, insbesondere gegenüber sogenannten Freunden des Hauses. Intern entsteht dabei der Eindruck, dass Imagepflege wichtiger ist als nachhaltiger Mehrwert für Mitarbeitende und Strukturen.

Work-Life-Balance

Die Work Life Balance wird von vielen als schlecht empfunden. Hohe Arbeitsbelastung, fehlende Planbarkeit und eine implizite Erwartung ständiger Verfügbarkeit prägen den Alltag. Mehrarbeit gilt als selbstverständlich, ein verlässlicher Ausgleich fehlt.

Karriere/Weiterbildung

Weiterentwicklung wird zwar thematisiert, jedoch nicht systematisch gefördert. Klare Perspektiven, transparente Kriterien oder verbindliche Entwicklungspläne sind kaum vorhanden, auch wenn diese von den Mitarbeitenden eingefordert werden.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt spürbar unter dem marktüblichen Niveau vergleichbarer Agenturen und steht aus Sicht vieler Mitarbeitenden nicht im Verhältnis zu Verantwortung und Arbeitsbelastung. Mitarbeitende tauschen sich untereinander aus und erleben, dass Gehaltsanpassungen in Gesprächen meist sehr gering ausfallen oder auf spätere Zeitpunkte verschoben werden. Auch neue Titel oder erweiterte Rollen führen häufig nicht zu einer angemessenen Vergütung, wodurch das Gefühl entsteht, finanziell hingehalten zu werden. Als Benefit gibt es ein wöchentliches Boxtraining, das überwiegend von der Geschäftsführung und wenigen Mitarbeitenden genutzt wird, weitere Zusatzleistungen sind nicht vorhanden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umwelt und Sozialthemen sind kein zentraler Bestandteil der Unternehmenskultur. Engagement in diesen Bereichen wirkt punktuell und eher kommunikativ als strategisch verankert.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter KollegInnen ist hoch. Im direkten Team wird engagiert und professionell gearbeitet. Dieser Zusammenhalt dient jedoch häufig dazu, strukturelle und kommunikative Defizite im Unternehmen aufzufangen.

Umgang mit älteren Kollegen

Die Altersstruktur liegt überwiegend zwischen Ende 20 und Ende 30, vereinzelt gibt es ältere Mitarbeitende. Erfahrung wird anerkannt, verliert jedoch an Gewicht, sobald kritische Perspektiven eingebracht werden.

Vorgesetztenverhalten

Die Führungskultur wird von vielen als problematisch erlebt. Kritik wird personalisiert, Loyalität scheint wichtiger zu sein als fachliche Argumente oder Leistung. Wiederholt ist zu beobachten, dass einzelne Mitarbeitende unter Druck geraten und isoliert werden. In mehreren Fällen entsteht der Eindruck, dass auf eine Trennung hingearbeitet wird, ohne dies offen auszusprechen. Gespräche wirken emotional, unsauber geführt und lassen professionelle Distanz vermissen. Die DirectorInnen werden überwiegend als kompetent und engagiert wahrgenommen, sind jedoch in ihren Handlungsspielräumen deutlich eingeschränkt. Zentrale Entscheidungen werden durch die Geschäftsführung übersteuert, wodurch DirectorInnen regelmäßig in Rechtfertigungs- und Vermittlungssituationen geraten. Für Mitarbeitende entsteht der Eindruck, dass auch diesen Rollen kein echtes Vertrauen entgegengebracht wird.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsumgebung ist funktional und modern gestaltet. Gleichzeitig steht die äußere Wirkung teilweise stärker im Fokus als ein Umfeld, das Ruhe, Konzentration und psychische Sicherheit fördert. Sanitäranlagen sind akustisch deutlich wahrnehmbar, und trotz regelmäßiger Reinigung wirkt das Büro bereits kurz nach dem Einsatz der Reinigungskraft häufig wieder ungepflegt.

Kommunikation

Die Kommunikation ist intransparent und widersprüchlich. Entscheidungen und Aussagen der Geschäftsführung verändern sich regelmäßig, ohne dass dies klar erklärt wird. Für Mitarbeitende entsteht dadurch der Eindruck fehlender Verlässlichkeit. Das erzeugt Misstrauen und verstärkt Gespräche hinter dem Rücken.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung wird kommunikativ betont, im Alltag jedoch stark von Nähe, Loyalität und individueller Wahrnehmung beeinflusst. Objektive Kriterien für Bewertung, Entwicklung oder Entscheidung sind für Mitarbeitende nur begrenzt erkennbar.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben liegen überwiegend im Bereich der klassischen Unternehmenskommunikation und sind häufig eher alltäglich als besonders innovativ. Vereinzelt gibt es Projekte mit spannendem Potenzial, die jedoch entweder stark von der Geschäftsführung selbst übernommen oder unter hohem Umsetzungsdruck realisiert werden, wodurch der Reiz schnell verloren geht.

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Arbeitgeber-Kommentar

Jennifer HerzogGeschäftsführerin

Vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung.
Themen wie Führung, Transparenz und Zusammenarbeit sind zentrale Bestandteile unserer Organisation. Wenn diese Aspekte anders erlebt wurden, nehmen wir das sehr ernst. Unser Anspruch ist eine professionelle und respektvolle Zusammenarbeit, daran arbeiten wir kontinuierlich. Für einen konstruktiven Austausch stehen wir jederzeit offen. Deine Jen von The Rocket Scientists