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Bewertung

Pures Chaos, das einen eigentlich netten Job ruiniert

2,7
Nicht empfohlen
Ex-Führungskraft / ManagementHat im Bereich Vertrieb / Verkauf bei The Body Shop in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Hohe Rabatte und man kriegt immer mal wieder Ware aus neuen Serien geschenkt.

Verbesserungsvorschläge

Bessere Kommunikation. Überlegt euch wirkliche Pläne und Schritte und kommuniziert diese. Und Ansprechpartner sollten wirklich erreichbar sein!

Arbeitsatmosphäre

Generell nicht schlecht, aber nichts für mich persönlich. Das "grüne" und "aktivistische" ist sehr aufgesetzt, wird einem ständig um die Ohren geworfen, aber eigentlich bedeutet es nicht viel, was mir die sämtliche Arbeit dort ziemlich vermiest hat.

Kommunikation

Furchtbar. Die linke Hand weiß nicht, was die rechte Hand macht. Zwar kriegt man ständig irgendwelche irrelevanten Informationen, aber nichts was einem wirklich helfen würde.
Bei Problemen soll man am besten bei anderen Läden anrufen, die auch meistens keine Ahnung hab. Vorgesetzte/Abteilungen erreicht man oft gar nicht und wird wochenlang ignoriert. Und am Ende ist die Verwirrung groß, warum nichts funktioniert.

Kollegenzusammenhalt

Es gab viel Frust und Stress bei allen Kollegen. Einerseits schweißt es natürlich zusammen wenn man schwierige Zeiten zusammen übersteht, aber es macht auch einfach kaputt und macht es extrem schwer ein wirklich Team zu sein. Außerdem werden gerade Filialleitungen ständig versetzt.

Work-Life-Balance

Eigentlich sollten die Arbeitspläne schon immer zur Mitte des Monats stehen, überprüft werden und danach nicht mehr verändert werden. In Realität gab es Monate, in denen man nur den Plan für die nächste Woche/ nächsten zwei Tage hatte, weil es so hohe Krankenstände gibt und man in mehreren Filialen gleichzeitig einspringen muss. Es ist völlig unmöglich etwas zu planen.

Vorgesetztenverhalten

Wenn man sie zu Gesicht bekommen hat, waren alle sehr nett. Nicht immer sehr hilfreich (siehe Kommunikation) aber sie waren alle sehr freundlich.

Interessante Aufgaben

Es sind so lächerlich viele Aufgaben für so wenige Leute, dass einen zumindest nie langweilig wird und man auch selten in Routine verfallen kann.

Gleichberechtigung

Sehr hoher Frauenanteil, sowohl in den Filialen als auch in den höheren Abteilungen. Über Themen von Farbigen, LGBTQ und Mitarbeiter mit Behinderungen wurde immer wieder informiert und Interessensgruppen wurden angeboten.

Arbeitsbedingungen

Stress pur. Zu viel zu tun, oft sehr körperliche Arbeit in zu wenig Zeit. Über Unterstützung (z.B. bei neuen Aktionen) musste immer gekämpft werden. Es ist keine Überraschung, dass es extrem hohe Krankenstände und Ausfälle gibt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Für eine Firma die so sehr mit Umweltbewusstsein wirbt, nicht sehr gut.

Gehalt/Sozialleistungen

Schlecht bezahlt, keine Unterstützung für öffentliche Verkehrsmittel, etc. Allerdings gibt es Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Aber bei so schlechtem Grundgehalt macht es das auch nicht besser.

Karriere/Weiterbildung

Viele von den Kolleg_innen haben als Aushilfe oder normale Verkäufer bekommen und sind jetzt in höheren Positionen.


Umgang mit älteren Kollegen

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