Als Arbeitgeber völlig inkompetent
Verbesserungsvorschläge
Nach einem ganztägigen Probearbeitstag erhielt ich eine sehr positive Rückmeldung und sollte auf meinen Arbeitsvertrag warten. In den folgenden Monaten musste ich jedoch mehrfach selbst nach dem Stand fragen. Jedes Mal entschuldigte sich der Abteilungsleiter für die Verzögerung, wodurch weiterhin der Eindruck entstand, meine Einstellung sei vorgesehen.
Erst nach fünf Monaten recherchierte ich selbst die Telefonnummer der Personalverwaltung. Dort wurde mir plötzlich mitgeteilt, dass überhaupt kein Personalbedarf bestehe und ich deshalb abgelehnt werde.
Natürlich begründet eine positive Rückmeldung noch keinen Anspruch auf einen Arbeitsvertrag. Fragwürdig ist jedoch, warum eine Bewerberin monatelang im Glauben gelassen wird, der Vertrag verzögere sich lediglich, wenn angeblich überhaupt keine Stelle benötigt wird. Auch vor Vertragsschluss bestehen grundsätzlich Rücksichtnahmepflichten (§§ 311 Abs. 2, 241 Abs. 2 BGB).
Besonders passend war abschließend die Frage, wie meine Erfahrung mit dem Unternehmen gewesen sei. Nach diesem Ablauf dürfte sich die Antwort darauf eigentlich erübrigen.