Gut am Arbeitgeber finde ich
Gut am Arbeitgeber Thermondo
• Sinnvolle und zukunftsorientierte Produkte: Die Arbeit mit nachhaltigen Technologien wie Wärmepumpen und Photovoltaik macht den Job besonders sinnvoll und motivierend.
• Direkter Kundenkontakt: Der regelmäßige Austausch mit Kunden bietet viel Abwechslung und die Möglichkeit, individuell zu beraten.
• Selbstständiges Arbeiten: Trotz klarer Vorgaben gibt es genügend Freiraum für eigenverantwortliches Arbeiten und eigene Gestaltung im Außendienst.
• Moderne Arbeitsmittel: Thermondo stellt digitale Tools und technische Hilfsmittel bereit, die die Arbeit erleichtern können.
• Flexibilität bei der Terminplanung: Die Organisation der Termine durch das Backoffice entlastet und erlaubt es, sich auf die Beratung zu konzentrieren.
• Innovatives Unternehmensimage: Thermondo wird extern als modernes und innovatives Unternehmen wahrgenommen, das die Energiewende aktiv unterstützt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schlecht am Arbeitgeber Thermondo
• Mangelhaftes Onboarding: Die Einarbeitung war sehr dürftig und es wurde viel zu früh hoher Druck aufgebaut, ohne ausreichende Unterstützung.
• Schlechte Terminqualität: Termine vom Backoffice sind oft schlecht vorbereitet, was zu Kundenmissverständnissen und Frust führt.
• Undurchsichtiges und schwieriges Provisionsmodell: Die Umsatzziele sind schwer erreichbar, Provisionen werden häufig durch technische Prüfungen blockiert, und das System ist wenig transparent.
• Unfaire Vergleichskultur: Neue Mitarbeitende werden ständig mit erfahrenen Top-Verkäufern verglichen und dadurch unter Druck gesetzt, ohne gezielte Förderung.
• Kommunikationsprobleme: Rückfragen werden oft nicht beantwortet, Führungskräfte zeigen wenig Interesse an fachlichen Fragen, und eine offene Feedbackkultur fehlt.
• Vorgesetztenverhalten: Führungskräfte zeigen wenig Empathie, setzen auf Druck statt Unterstützung und es gab Fälle von respektlosem Umgang bis hin zu Mobbing.
• Fehlende Work-Life-Balance: Lange Arbeitszeiten, fehlendes Verständnis für private Belastungen und nicht eingehaltene Homeoffice-Versprechen beeinträchtigen die Balance.
• Imageprobleme intern und extern: Das interne Betriebsklima und der Kundenservice stehen im Widerspruch zum modernen Außenauftritt und führen zu Reputationsproblemen.
Verbesserungsvorschläge
1. Professionelles Onboarding und Einarbeitung
• Ein strukturiertes, umfassendes Einarbeitungsprogramm, das neue Mitarbeitende Schritt für Schritt begleitet und alle relevanten Tools, Prozesse und Produkte verständlich erklärt.
• Mehr Zeit und Unterstützung in der Anfangsphase, um Druck zu reduzieren und Sicherheit zu vermitteln.
2. Verbesserung der Terminqualität
• Sorgfältigere und realistischere Terminvergabe durch das Backoffice, um die Kundenzufriedenheit und den Erfolg der Außendienstmitarbeiter zu steigern.
• Klare Standards und Kontrollen zur Sicherstellung der Terminqualität.
3. Transparente und faire Vergütung
• Überarbeitung des Provisionsmodells mit mehr Transparenz und fairer Berücksichtigung von „Pushback“-Fällen.
• Einführung einer Übergangsregelung oder eines Mindestgehalts für die Einarbeitungszeit, um finanzielle Sicherheit zu gewährleisten.
4. Offene und unterstützende Kommunikationskultur
• Förderung einer wertschätzenden Feedbackkultur, in der Mitarbeitende Fragen stellen können, ohne negative Konsequenzen zu befürchten.
• Stärkere Einbindung und Unterstützung von Mitarbeitenden in der Anfangsphase durch regelmäßige Austausch- und Feedbackgespräche.
5. Führungskräfteentwicklung
• Schulungen für Teamleiter in den Bereichen Führungskompetenz, Empathie und Diversity Management.
• Klare Leitlinien für respektvollen Umgang und konsequentes Vorgehen gegen respektloses Verhalten oder Mobbing.
6. Work-Life-Balance und Flexibilität
• Realistische Umsetzung von Homeoffice-Möglichkeiten, besonders für Aufgaben wie Nachbereitung und Terminvorbereitung.
• Mehr Rücksicht auf die Belastung von Außendienstmitarbeitenden, z. B. durch angepasste Arbeitszeiten oder Pausenregelungen.
7. Verbesserung des internen Images
• Ehrliche und transparente Kommunikation über Herausforderungen und Verbesserungsprozesse.
• Förderung einer positiven Unternehmenskultur, die Werte wie Gleichberechtigung, Respekt und Zusammenhalt aktiv lebt.
8. Kundenzufriedenheit und Servicequalität
• Verbesserung des Kundenservice und der technischen Nachbetreuung, um die Kundenzufriedenheit nachhaltig zu erhöhen.
• Schulung der Mitarbeitenden im Umgang mit Problemfällen, um den Ruf bei Kunden zu stärken und den Vertrieb zu entlasten.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre bei Thermondo ist insgesamt als durchwachsen zu bewerten.
Positiv:
• Selbstständiges Arbeiten: Als Außendienstmitarbeiter hat man ein hohes Maß an Eigenverantwortung. Die tägliche Arbeit ist flexibel organisierbar.
• Terminorganisation durch das Backoffice: Termine werden zentral für den Außendienst koordiniert, was organisatorisch entlastet.
Kritikpunkte:
• Mangelhafte Terminqualität: Die vom Backoffice vereinbarten Termine sind häufig schlecht vorbereitet oder fehlerhaft abgestimmt, was zu Missverständnissen bei Kunden führt und die Beratung erheblich erschwert.
• Onboarding & Einarbeitung: Die Einarbeitung war äußerst dürftig. Man wurde faktisch ohne ausreichende Vorbereitung ins kalte Wasser geworfen. Wichtige Informationen, Tools und Abläufe wurden nur oberflächlich oder gar nicht vermittelt.
• Früher Leistungsdruck: Bereits nach sehr kurzer Zeit – teils noch innerhalb der ersten Wochen – wurde massiver Leistungsdruck aufgebaut. Es wurde sogar direkt mit Kündigung gedroht, obwohl man sich noch in der Einarbeitungsphase befand. Dies hat die Atmosphäre stark belastet und ein Gefühl der Unsicherheit erzeugt.
Fazit:
Thermondo bietet ein modernes, grun
Image
Neben dem nach außen positiven Image leidet Thermondo meines Erachtens auch unter einem negativen Ruf bei Kunden, insbesondere aufgrund des Kundenservices und der Behandlung von Problemfällen.
• Unzufriedenheit bei Kunden: Viele Kunden berichten von langen Wartezeiten, unzureichender Kommunikation und verzögerten oder nicht gelösten technischen Problemen nach dem Kauf.
• Schlechte Problemlösung: Technische Schwierigkeiten oder Reklamationen werden oft nur schleppend oder unzureichend bearbeitet. Kunden fühlen sich nicht ernst genommen oder dauerhaft „hängen gelassen“.
• Auswirkungen auf Vertrieb: Diese Probleme führen auch zu erschwerten Verkaufsbedingungen, da Kunden skeptisch sind oder bereits negative Erfahrungen gehört haben.
• Imageverlust: Das führt zu einem insgesamt schlechten Ruf im Markt, der sich auch auf das Employer Branding auswirkt und Mitarbeitende im Außendienst zusätzlich belastet.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance bei Thermondo war aus meiner Sicht enttäuschend und unausgewogen.
Negativ:
• Lange und belastende Arbeitstage: Als Außendienstmitarbeiter war man oft von morgens bis abends unterwegs – inklusive Anfahrten, Kundenterminen und Nachbereitung. Eine klare Trennung zwischen Arbeitszeit und Freizeit war kaum möglich.
• Permanenter Leistungsdruck: Schon während der Einarbeitung wurde starker Verkaufsdruck aufgebaut. Selbst außerhalb der Arbeitszeiten war man gedanklich oft noch mit dem Job beschäftigt.
• Homeoffice-Versprechen nicht eingehalten: Beim Onboarding wurde klar kommuniziert, dass man sich einen festen Homeoffice-Tag pro Woche nehmen könne – etwa für Nachbearbeitungen oder Terminvorbereitung. In der Praxis wurde dieses Versprechen jedoch nicht eingehalten. Als ich dies in Anspruch nahm, reagierte mein Teamleiter äußerst gereizt und stellte den Homeoffice-Anspruch grundsätzlich infrage. Das war gerade in der Anfangszeit sehr enttäuschend, da dieser Tag wichtig gewesen wäre, um sich zu strukturieren und Termine effizient nachzufassen.
• Kein Raum für Erholung: Es blieb kaum Möglichkeit für Ausgleich oder Erholung, insbesondere bei hohem Termindruck und sc
Karriere/Weiterbildung
Im Vertrieb nicht vorhanden
Gehalt/Benefits
Das Gehalts- und Provisionsmodell bei Thermondo ist auf den ersten Blick leistungsbezogen und attraktiv, entpuppt sich in der Praxis jedoch als kompliziert, intransparent und wenig motivierend – vor allem in der Anfangsphase.
Kritisch zu bewerten:
• Unrealistische Provisionsziele: Die Umsatzziele sind schwer erreichbar, besonders für neue Mitarbeitende. Selbst bei acht erfolgreichen Verkaufsabschlüssen pro Monat kommt es häufig vor, dass nur drei oder vier tatsächlich „durchgehen“, da viele Fälle im sogenannten „Pushback“ landen – also wegen technischer oder organisatorischer Probleme nicht finalisiert werden.
• Undurchsichtiges Vergütungssystem: Die Regeln für Provisionen sind kompliziert und nicht transparent erklärt. Es ist oft unklar, wann ein Abschluss tatsächlich vergütet wird, und warum manche Fälle blockiert oder verzögert werden.
• Finanzieller Druck durch technische Checks: Der technische Check nach dem Verkauf blockiert nicht nur Provisionen, sondern verlangt auch zusätzlichen Aufwand, den der Vertriebsmitarbeiter oft selbst leisten muss. Das führt zu Arbeitsstau und zusätzlichem Stress – ohne zusätzliche Vergütung.
• Keine solide finanzielle Grundlage: In der Anfan
Kollegenzusammenhalt
Siehe Kommunikation
Vorgesetztenverhalten
Meine Erfahrung mit dem Vorgesetztenverhalten bei Thermondo war zutiefst enttäuschend und in einigen Punkten sogar belastend.
Kritikpunkte:
• Keine echte Wertschätzung: Ich hatte über die gesamte Zeit hinweg das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. Konstruktive Kritik oder Rückfragen meinerseits wurden meist abgewiegelt oder ins Lächerliche gezogen – teils durch Gegenfragen, die mir das Gefühl gaben, inkompetent zu sein.
• Respektloser Umgangston: Besonders belastend war die Art, wie mein Name ausgesprochen wurde – oft in einem scharfen, fast spöttischen Tonfall. In Online-Teammeetings wurde ich vor versammelter Mannschaft bloßgestellt, was bei mir ein starkes Gefühl der Unsicherheit und Demütigung auslöste.
• Persönliche Herabwürdigung: Ich habe den Umgang als grenzüberschreitend empfunden – teilweise grenzte das Verhalten an Mobbing. Ob dies mit meinem Namen oder meiner Herkunft zu tun hatte, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, aber das Gefühl, nicht gleichwertig behandelt zu werden, war dauerhaft präsent.
• Führungsverhalten in der Einarbeitungszeit: Gerade in der Anfangsphase ist eine unterstützende Führung wichtig – stattdessen wurde bereits früh Druck aufgebaut und m
Kommunikation
Die Kommunikation bei Thermondo war in meiner Erfahrung weder strukturiert noch wirklich unterstützend, insbesondere in der Anfangszeit.
Positiv:
• Teaminterne Kommunikation: Innerhalb des Teams herrschte grundsätzlich ein kollegialer Umgang. Man versuchte sich gegenseitig zu unterstützen, zumindest im Rahmen der eigenen Möglichkeiten.
Kritisch zu bewerten:
• Konkurrenzverhalten: Wie im Vertrieb üblich, war auch bei Thermondo ein gewisser Ellenbogenstil spürbar. Der Zusammenhalt war dadurch eher oberflächlich – man half, solange es einem selbst nicht schadete.
• Führung & Erreichbarkeit: Der Teamleiter war zwar meist erreichbar, zeigte jedoch wenig Bereitschaft, sich mit inhaltlichen Fragen auseinanderzusetzen. Statt aktiver Unterstützung wurde oft lediglich auf den „Sales Guide“ verwiesen – unabhängig davon, ob dieser in der konkreten Situation wirklich hilfreich war.
• Umgang mit Rückfragen: Wer Fragen stellte, lief Gefahr, als „anstrengend“ oder „nicht selbstständig genug“ wahrgenommen zu werden. Das führte dazu, dass viele Themen unausgesprochen blieben – auf Kosten der Effizienz und Qualität.
• Fehlende Fachkenntnis: Sowohl im Team als auch bei Führungskräften waren Fac
Gleichberechtigung
Meine Erfahrung zum Thema Gleichberechtigung bei Thermondo war insgesamt enttäuschend – sowohl auf persönlicher als auch auf struktureller Ebene.
Kritisch zu bewerten:
• Gefühl von Ungleichbehandlung: Ich hatte wiederholt den Eindruck, nicht auf Augenhöhe behandelt zu werden. Besonders störend war der respektlose Ton, in dem mein Name angesprochen wurde – häufig scharf oder fast lächerlich, vor allem in Meetings oder im Beisein von Vorgesetzten. Das hat mich persönlich getroffen und wirkte ausgrenzend.
• Vergleiche statt individueller Förderung: Statt neue Mitarbeitende individuell zu unterstützen, wurden diese an langjährigen Top-Performern gemessen, was völlig unrealistisch war. Gerade in der Einarbeitungszeit führte das zu unnötigem Druck und dem Gefühl, von Anfang an „nicht gut genug“ zu sein.
• Fokus nur auf Top-Seller: Die Kommunikation – sowohl von der Führungskraft als auch im Team – drehte sich nahezu ausschließlich um die erfolgreichsten Mitarbeitenden. Wer sich noch in der Lernphase befand, wurde kaum wahrgenommen oder ernst genommen.
• Wenig Raum für Entwicklung: Anstatt gezielt auf individuelle Stärken einzugehen oder gezielte Hilfe zu leisten, wurde man schnell „
Interessante Aufgaben
Der Aufgabenbereich bei Thermondo hat mir persönlich sehr viel Spaß gemacht und war für mich einer der positiven Aspekte meiner Tätigkeit.
Positiv:
• Direkter Kundenkontakt: Der tägliche Austausch mit Kundinnen und Kunden war für mich besonders motivierend. Ich konnte meine kommunikativen Stärken einbringen und individuelle Lösungen präsentieren – das war erfüllend und abwechslungsreich.
• Zukunftsorientierte Produkte: Die Beratung rund um Wärmepumpen und Photovoltaik ist nicht nur technisch spannend, sondern auch gesellschaftlich relevant. Es fühlt sich gut an, Produkte zu vertreten, die zur Energiewende beitragen.
• Abwechslungsreiche Aufgaben: Kein Tag war wie der andere. Jedes Beratungsgespräch, jedes Haus, jeder Kunde brachte neue Anforderungen mit sich. Das machte die Arbeit interessant und lebendig.
• Selbstständiges Arbeiten: Innerhalb des klaren Rahmens konnte man seine Termine und Gespräche eigenständig durchführen, was einem gewissen unternehmerischen Spielraum ermöglichte.
Fazit:
Wer gerne im Außendienst arbeitet, direkten Kundenkontakt schätzt und sich für nachhaltige Technologien interessiert, findet bei Thermondo einen sehr interessanten und sinnvollen Aufgaben