Die Titanic ist gerade dabei, den Eisberg zu rammen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Pünktliche und vollständige Bezahlung, und die Kantine ist top.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Zuviele nicht gut besetzte Stellen im Angestellenbereich. Stellen sind teilweise 5-fach besetzt. Um in den bereich zu kommen, Geld zu verdienen, müssen Leute reduziert werden, die nichts erwirtschaften und mit der Fertigung des Produkts nichts zu tun haben.
Verbesserungsvorschläge
Wenn ein Fußballclub nicht mehr läuft, wird nicht an der Basis gerüttelt, sondern an der Führung. Fragwürdige Vorgesetzte, die total überfordert sind, sollte man aussortieren. Generell ist der 'Wasserkopf' viel zu groß. 50 Angestellte auf 90 Gewerbliche... gesund kann das nicht sein
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung im gewerblichen Bereich ist auf dem Nullpunkt, jeden Tag zweifelhafte Anweisungen und schlechte Planung. Bei den Angestellten wird alles mögliche umgesetzt, dass sie sich wohlfühlen, Jalousien und Klimatisierung, während die Gewerblichen, die das Unternehmen am laufen halten, sich den Hintern abschwitzen oder abfrieren.
Image
Ich erzähle mittlerweile niemandem mehr, wo ich arbeite, um mich dem Spott nicht auszusetzen.
Work-Life-Balance
Durch die wirtschaftliche Lage ist teilweise schlecht planbar, wie eine Woche im Voraus gearbeitet wird.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt Möglichkeiten und Förderungen, in einem gewissen Rahmen.
Gehalt/Benefits
Wer schleimen kann und immer Ja sagt, hat die Chance, die Karriereleiter hoch zu klettern.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird immer Werbung für Nachhaltigkeit gemacht... wir verbrauchen Ummengen an Gas um Pappe herzustellen, Unmengen an Strom, um Papier zu bedrucken. Das ist nicht nachhaltig!
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der Abteilung das beste Team, dass man sich nur wünschen kann, aber außerhalb davon verkauft jeder jeden, um seine eigenen Fehler zu vertuschen.
Umgang mit älteren Kollegen
Teilweise ist der Umgang mit älteren Kollegen nicht nachvollziehbar und ungerecht.
Vorgesetztenverhalten
Mein direkter Vorgesetzter ist in allen Punkten nicht zu übertreffen, ein Vorzeigechef. Je höher es jedoch in der Hierarchie geht, umso schlechter wird es auch.
Arbeitsbedingungen
Die Büros werden aufgehübscht, für die Produktion ist das Geld knapp. In wie weit das zukunftsorientiert ist, bleibt fraglich.
Kommunikation
Anweisungen oft nur im Vorbeigehen zwischen Tür und Angel, und ja nichts schriftlich, damit niemand zur Verantwortung gezogen werden kann. Was von oben eingefordert wird, wird nach unten nicht umgesetzt.
Gleichberechtigung
Der Frauenanteil ist sehr gering, und von Mitarbeiter zu Mitarbeiter werden bei gleichem Sachverhalt große Unterschiede gemacht. Die Selbstdarsteller kommen weiter, wer ehrlich und direkt ist, fällt in Ungnade und wird auf's Abstellgleis geschoben.
Interessante Aufgaben
Jeden Tag was neues, teilweise sehr herausfordern und interessant. Langweilig wird es zumindest nicht.

