Ein optimaler Karrierestart für die richtigen Kandidaten
Arbeitsatmosphäre
Die Belegschaft bei Third Bridge ist überwiegend jung und ambitioniert – die meisten Mitarbeitenden sind in ihren Zwanzigern, vereinzelt auch in den Dreißigern. Im Recruiting wird großer Wert auf den persönlichen Fit sowie gemeinsame Werte und Motivation gelegt, deutlich mehr als auf einen bestimmten Studiengang oder einen klassischen Werdegang. Entsprechend sind die fachlichen Hintergründe sehr unterschiedlich, was sich in der Praxis als großer Vorteil erweist. Viele Mitarbeitende ziehen für die Position nach München, wodurch schnell neue Kontakte entstehen und sich häufig auch über den Arbeitsalltag hinaus ein enger kollegialer Zusammenhalt entwickelt.
Image
Third Bridge genießt bei vielen Kunden einen sehr guten Ruf und zählt aus meiner Sicht zu den etablierten und angesehenen Unternehmen im Expert-Network-Markt. Entsprechend arbeitet man früh mit anspruchsvollen Kunden und Projekten zusammen, was fachlich viel mit sich bringt.
Außerhalb der Branche ist der Name jedoch nicht überall gleichermaßen bekannt. Wer nach seiner Zeit bei Third Bridge den Arbeitgeber wechselt, überzeugt häufig vor allem durch die Fähigkeiten und Erfahrungen, die er dort aufgebaut hat. Ein großer Vorteil ist außerdem das Netzwerk, das man sich zu Klienten, Experten und Kollegen aufbauen kann – wenn man dieses aktiv pflegt, kann es langfristig deutlich wertvoller sein als der Name des Unternehmens allein. In den UK oder den USA ist das Image tendenziell höher als in Deutschland - sollte man später ins Ausland gehen wollen, kann dies sogar ein Vorteil sein.
Work-Life-Balance
Berufseinsteigern sollte bewusst sein, dass die Rolle kein klassischer 9-to-5-Job ist – und diesen Anspruch auch nicht verfolgt. Third Bridge arbeitet in München mit einigen der anspruchsvollsten Kunden aus den Bereichen Consulting und Private Equity zusammen, deren hohe Erwartungen sich naturgemäß auch im Arbeitsalltag widerspiegeln. Das kann fordernd sein, bietet gleichzeitig aber eine steile Lernkurve, fördert die Fähigkeit, sich anzupassen, und vermittelt vielfältige Skills, die weit über die eigentliche Rolle hinaus wertvoll sind.
Dabei kommuniziert das Unternehmen seine Erwartungen zunehmend transparenter und unterscheidet klar zwischen dem, was erwartet wird, und dem, was als freiwilliges Extra gilt – beispielsweise außerhalb der regulären Arbeitszeiten erreichbar zu sein, wenn dies den eigenen Projekterfolg oder die persönliche Entwicklung unterstützt. Gleichzeitig herrscht eine ausgeprägte Kultur gegenseitiger Unterstützung. Wer bereit ist, insbesondere zu Beginn seiner Karriere die sprichwörtliche Extrameile zu gehen, profitiert nicht nur fachlich, sondern baut auch ein wertvolles Netzwerk zu Kollegen und Kunden auf.
Karriere/Weiterbildung
Wer gute Leistungen zeigt, kann bei Third Bridge schon innerhalb von etwa zwei Jahren Führungs- und Ergebnisverantwortung übernehmen – vorausgesetzt, es gibt eine passende Vakanz, was bis zum Manager-Level fast immer möglich ist. Gerade bis dahin sind die Karriereschritte klar strukturiert und an transparente Erwartungen geknüpft. Das macht Promotions nachvollziehbar und gibt einem konkrete Ziele, auf die man hinarbeiten kann, sofern man natürlich trotzdem eigenen Antrieb, Proaktivität und Lernbereitschaft mitbringt - geschenkt wird natürlich nichts.
Auf den höheren Ebenen bis zum VP ist der Weg teilweise weniger einheitlich und deutlich individueller. Hier wird aber auch geschaut, dass die Rolle zur Person passt und anders herum, wo weniger Standardisierung ein Vorteil sein kann.
Kollegenzusammenhalt
Ein großer Pluspunkt: Die Arbeit ist anspruchsvoll, und die Erwartungen an die Mitarbeitenden sind hoch. Dennoch herrscht keine Konkurrenzhaltung. Man unterstützt sich gegenseitig, auch über Teamgrenzen hinweg, und teilt die Freude über gemeinsame und individuelle Erfolge. Dies geht über Hierachie-Grenzen hinaus - "high expectations", aber auch "high support" wird größtenteils gelebt, wenngleich es natürlich auch eigener Proaktivität bedarf.
Umgang mit älteren Kollegen
Das Unternehmen setzt stark auf interne Entwicklung und bietet Mitarbeitenden früh die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen. Das funktioniert insgesamt gut und schafft viele Karrierechancen. Gleichzeitig würden aus meiner Sicht etwas mehr Altersdiversität sowie Führungskräfte mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen zusätzliche Perspektiven einbringen (dies wird zunehmend gehört und umgesetzt). "Ältere Kollegen" gibt es so gut wie nicht, und wenn dann sind es meist Third Bridge-Gewächse mit nur kleiner externer Perspektive.
Vorgesetztenverhalten
Führungskräfte sind über alle Ebenen hinweg in der Regel sehr nahbar, engagiert und daran interessiert, ihre Teams bestmöglich zu unterstützen. Da ihr Erfolg eng mit der Entwicklung, Motivation und Performance ihrer Mitarbeitenden verknüpft ist, spielt regelmäßiges Feedback eine wichtige Rolle, welches aber noch häufiger und systematischer organisiert werden kann - die Entwicklung hier geht aber in die richtige Richtung.
Gleichzeitig sind viele Führungskräfte intern in ihre Rolle hineingewachsen und haben einen Großteil ihrer Berufserfahrung innerhalb des Unternehmens gesammelt. Dadurch übernehmen sie häufig bereits in jungen Jahren Verantwortung für größere Teams. Das funktioniert in vielen Fällen bemerkenswert gut und schafft ein gemeinsames Verständnis der Unternehmenskultur. Je nach Team kann die Führungserfahrung jedoch unterschiedlich ausfallen, und eine stärkere Außenperspektive oder zusätzliche Erfahrungen aus anderen Unternehmen liefern vereinzelt einen Mehrwert. Auch hier zeigt sich Third Bridge zunehmend offener.
Arbeitsbedingungen
Das Münchner Büro befindet sich in einem Co-Working-Space und ist somit modern, hell und zentral gelegen. Die Arbeitsplätze sind hochwertig ausgestattet; jeder hat seinen Arbeitsplatz mit 2 großen Monitoren, ergonomischen Stühlen etc. Auch die kleinen Extras stimmen: regelmäßige Snack-Bestellungen und eine gut ausgestattete Shared-Kitchen gehören selbstverständlich dazu.
Darüber hinaus erhalten Mitarbeitende ein MacBook und ein iPhone zur privaten Mitnutzung sowie weitere Benefits wie Personal Development Budgets oder auch Rabatte wie Corporate Benefits. Insgesamt fehlt es eigentlich an nichts.
Kommunikation
Regelmäßige Meetings auf wöchentlicher, monatlicher und quartalsweiser Basis sorgen dafür, dass Mitarbeitende über Unternehmensentwicklungen, Geschäftsergebnisse und strategische Prioritäten informiert bleiben. Diese Formate werden kontinuierlich weiterentwickelt und bieten heute mehr Transparenz sowie einen stärkeren Praxisbezug. Dadurch profitieren Mitarbeitende auf allen Ebenen von einem besseren Verständnis der Unternehmensstrategie. Gleichzeitig ist die globale Führungsebene aufgrund ihrer Größe und räumlichen Distanz nicht immer nah genug am lokalen Geschäft. Inzwischen werden die lokalen Führungsstrukturen jedoch gezielt ausgebaut, und Feedback aus den Teams wird zunehmend aufgenommen und in konkrete Verbesserungen übersetzt.
Gehalt/Benefits
Aus meiner Sicht ist das Gesamtpaket bei Third Bridge sehr attraktiv. Gehalt und Benefits werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Gerade für Berufseinsteiger liegt die Vergütung über dem Durchschnitt vergleichbarer Tätigkeiten und bietet mit dem variablen Anteil zusätzlich die Möglichkeit, gute Leistung direkt widerzuspiegeln. Das Verhältnis zwischen Fixgehalt und Bonus ist dabei ausgewogen.
Natürlich sollte man sich bewusst sein, dass man in einer kommerziellen Rolle nach Ergebnissen bewertet wird und es nicht immer ein klassischer 9-to-5-Job ist. Wer damit kein Problem hat, wird dafür auch entsprechend vergütet. In den höheren Leveln steigt die Vergütung nochmal deutlicher.
Gleichberechtigung
Third Bridge bietet ein leistungsorientiertes Umfeld, in dem Geschlecht oder andere persönliche Merkmale für Karrierechancen keine erkennbare Rolle spielen. Die Erwartungen an Performance sind klar kommuniziert und Weiterentwicklung hängt in erster Linie von der eigenen Leistung sowie den verfügbaren Positionen ab. Die Geschlechterverteilung ist über viele Karrierestufen hinweg und über das gesamte Office ausgewogen, jedoch kann es vereinzelte Teams geben, bei welchem mal das Eine oder Andere Geschlecht überwiegt.
Es gibt vereinzelt Unterschiede der Chancengleichheit bzgl. des kommerziellen Erfolgs der Teams, da die Klientenarbeit und der jeweilig zu betreuende Bereich volatil sein können. Dies wird teils versucht auszugleichen, aber klappt nicht immer. Daher können Erfahrungen in den Teams unterschiedlich sein.
Interessante Aufgaben
Wenn man die Associate-Rolle als reinen "Callcenter- oder Cold-Call-Job" beschreibt, hat man aus meiner Sicht den eigentlichen Mehrwert nicht wirklich gesehen. Klar, viel Telefonieren gehört dazu und man braucht Durchhaltevermögen – das wird aber auch von Anfang an offen kommuniziert. Dafür bekommt man Einblicke in unzählige Branchen, arbeitet mit Top-Experten und anspruchsvollen Kunden zusammen und lernt in kurzer Zeit unglaublich viel. Wer das als Chance sieht, wächst auch schnell in mehr Verantwortung hinein.
Ab dem Manager-Level verschiebt sich der Fokus dann deutlich: Team- und Account-Management, Talent-Recruiting, Netzwerk-Veranstaltungen mit Klienten kommen, etc. kommen dazu. Nicht immer einfach und manchmal auch anstrengend – aber genau dadurch lernt man enorm viel. Ein anspruchsvolles Pensum aber an Vielfalt und Abwechslung fehlt es nicht. Ein Team zu führen und motiviert zu halten trotz hochgesteckter Ziele oder auch teils starkem Wettbewerb ist nicht immer einfach, das macht auch mal keinen Spaß. Aber man lernt und lernt und lernt - und darum gehts doch beim Karriere-Start.