14 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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14 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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14 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Belegschaft bei Third Bridge ist überwiegend jung und ambitioniert – die meisten Mitarbeitenden sind in ihren Zwanzigern, vereinzelt auch in den Dreißigern. Im Recruiting wird großer Wert auf den persönlichen Fit sowie gemeinsame Werte und Motivation gelegt, deutlich mehr als auf einen bestimmten Studiengang oder einen klassischen Werdegang. Entsprechend sind die fachlichen Hintergründe sehr unterschiedlich, was sich in der Praxis als großer Vorteil erweist. Viele Mitarbeitende ziehen für die Position nach München, wodurch schnell neue Kontakte entstehen und sich häufig auch über den Arbeitsalltag hinaus ein enger kollegialer Zusammenhalt entwickelt.
Third Bridge genießt bei vielen Kunden einen sehr guten Ruf und zählt aus meiner Sicht zu den etablierten und angesehenen Unternehmen im Expert-Network-Markt. Entsprechend arbeitet man früh mit anspruchsvollen Kunden und Projekten zusammen, was fachlich viel mit sich bringt.
Außerhalb der Branche ist der Name jedoch nicht überall gleichermaßen bekannt. Wer nach seiner Zeit bei Third Bridge den Arbeitgeber wechselt, überzeugt häufig vor allem durch die Fähigkeiten und Erfahrungen, die er dort aufgebaut hat. Ein großer Vorteil ist außerdem das Netzwerk, das man sich zu Klienten, Experten und Kollegen aufbauen kann – wenn man dieses aktiv pflegt, kann es langfristig deutlich wertvoller sein als der Name des Unternehmens allein. In den UK oder den USA ist das Image tendenziell höher als in Deutschland - sollte man später ins Ausland gehen wollen, kann dies sogar ein Vorteil sein.
Berufseinsteigern sollte bewusst sein, dass die Rolle kein klassischer 9-to-5-Job ist – und diesen Anspruch auch nicht verfolgt. Third Bridge arbeitet in München mit einigen der anspruchsvollsten Kunden aus den Bereichen Consulting und Private Equity zusammen, deren hohe Erwartungen sich naturgemäß auch im Arbeitsalltag widerspiegeln. Das kann fordernd sein, bietet gleichzeitig aber eine steile Lernkurve, fördert die Fähigkeit, sich anzupassen, und vermittelt vielfältige Skills, die weit über die eigentliche Rolle hinaus wertvoll sind.
Dabei kommuniziert das Unternehmen seine Erwartungen zunehmend transparenter und unterscheidet klar zwischen dem, was erwartet wird, und dem, was als freiwilliges Extra gilt – beispielsweise außerhalb der regulären Arbeitszeiten erreichbar zu sein, wenn dies den eigenen Projekterfolg oder die persönliche Entwicklung unterstützt. Gleichzeitig herrscht eine ausgeprägte Kultur gegenseitiger Unterstützung. Wer bereit ist, insbesondere zu Beginn seiner Karriere die sprichwörtliche Extrameile zu gehen, profitiert nicht nur fachlich, sondern baut auch ein wertvolles Netzwerk zu Kollegen und Kunden auf.
Wer gute Leistungen zeigt, kann bei Third Bridge schon innerhalb von etwa zwei Jahren Führungs- und Ergebnisverantwortung übernehmen – vorausgesetzt, es gibt eine passende Vakanz, was bis zum Manager-Level fast immer möglich ist. Gerade bis dahin sind die Karriereschritte klar strukturiert und an transparente Erwartungen geknüpft. Das macht Promotions nachvollziehbar und gibt einem konkrete Ziele, auf die man hinarbeiten kann, sofern man natürlich trotzdem eigenen Antrieb, Proaktivität und Lernbereitschaft mitbringt - geschenkt wird natürlich nichts.
Auf den höheren Ebenen bis zum VP ist der Weg teilweise weniger einheitlich und deutlich individueller. Hier wird aber auch geschaut, dass die Rolle zur Person passt und anders herum, wo weniger Standardisierung ein Vorteil sein kann.
Ein großer Pluspunkt: Die Arbeit ist anspruchsvoll, und die Erwartungen an die Mitarbeitenden sind hoch. Dennoch herrscht keine Konkurrenzhaltung. Man unterstützt sich gegenseitig, auch über Teamgrenzen hinweg, und teilt die Freude über gemeinsame und individuelle Erfolge. Dies geht über Hierachie-Grenzen hinaus - "high expectations", aber auch "high support" wird größtenteils gelebt, wenngleich es natürlich auch eigener Proaktivität bedarf.
Das Unternehmen setzt stark auf interne Entwicklung und bietet Mitarbeitenden früh die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen. Das funktioniert insgesamt gut und schafft viele Karrierechancen. Gleichzeitig würden aus meiner Sicht etwas mehr Altersdiversität sowie Führungskräfte mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen zusätzliche Perspektiven einbringen (dies wird zunehmend gehört und umgesetzt). "Ältere Kollegen" gibt es so gut wie nicht, und wenn dann sind es meist Third Bridge-Gewächse mit nur kleiner externer Perspektive.
Führungskräfte sind über alle Ebenen hinweg in der Regel sehr nahbar, engagiert und daran interessiert, ihre Teams bestmöglich zu unterstützen. Da ihr Erfolg eng mit der Entwicklung, Motivation und Performance ihrer Mitarbeitenden verknüpft ist, spielt regelmäßiges Feedback eine wichtige Rolle, welches aber noch häufiger und systematischer organisiert werden kann - die Entwicklung hier geht aber in die richtige Richtung.
Gleichzeitig sind viele Führungskräfte intern in ihre Rolle hineingewachsen und haben einen Großteil ihrer Berufserfahrung innerhalb des Unternehmens gesammelt. Dadurch übernehmen sie häufig bereits in jungen Jahren Verantwortung für größere Teams. Das funktioniert in vielen Fällen bemerkenswert gut und schafft ein gemeinsames Verständnis der Unternehmenskultur. Je nach Team kann die Führungserfahrung jedoch unterschiedlich ausfallen, und eine stärkere Außenperspektive oder zusätzliche Erfahrungen aus anderen Unternehmen liefern vereinzelt einen Mehrwert. Auch hier zeigt sich Third Bridge zunehmend offener.
Das Münchner Büro befindet sich in einem Co-Working-Space und ist somit modern, hell und zentral gelegen. Die Arbeitsplätze sind hochwertig ausgestattet; jeder hat seinen Arbeitsplatz mit 2 großen Monitoren, ergonomischen Stühlen etc. Auch die kleinen Extras stimmen: regelmäßige Snack-Bestellungen und eine gut ausgestattete Shared-Kitchen gehören selbstverständlich dazu.
Darüber hinaus erhalten Mitarbeitende ein MacBook und ein iPhone zur privaten Mitnutzung sowie weitere Benefits wie Personal Development Budgets oder auch Rabatte wie Corporate Benefits. Insgesamt fehlt es eigentlich an nichts.
Regelmäßige Meetings auf wöchentlicher, monatlicher und quartalsweiser Basis sorgen dafür, dass Mitarbeitende über Unternehmensentwicklungen, Geschäftsergebnisse und strategische Prioritäten informiert bleiben. Diese Formate werden kontinuierlich weiterentwickelt und bieten heute mehr Transparenz sowie einen stärkeren Praxisbezug. Dadurch profitieren Mitarbeitende auf allen Ebenen von einem besseren Verständnis der Unternehmensstrategie. Gleichzeitig ist die globale Führungsebene aufgrund ihrer Größe und räumlichen Distanz nicht immer nah genug am lokalen Geschäft. Inzwischen werden die lokalen Führungsstrukturen jedoch gezielt ausgebaut, und Feedback aus den Teams wird zunehmend aufgenommen und in konkrete Verbesserungen übersetzt.
Aus meiner Sicht ist das Gesamtpaket bei Third Bridge sehr attraktiv. Gehalt und Benefits werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Gerade für Berufseinsteiger liegt die Vergütung über dem Durchschnitt vergleichbarer Tätigkeiten und bietet mit dem variablen Anteil zusätzlich die Möglichkeit, gute Leistung direkt widerzuspiegeln. Das Verhältnis zwischen Fixgehalt und Bonus ist dabei ausgewogen.
Natürlich sollte man sich bewusst sein, dass man in einer kommerziellen Rolle nach Ergebnissen bewertet wird und es nicht immer ein klassischer 9-to-5-Job ist. Wer damit kein Problem hat, wird dafür auch entsprechend vergütet. In den höheren Leveln steigt die Vergütung nochmal deutlicher.
Third Bridge bietet ein leistungsorientiertes Umfeld, in dem Geschlecht oder andere persönliche Merkmale für Karrierechancen keine erkennbare Rolle spielen. Die Erwartungen an Performance sind klar kommuniziert und Weiterentwicklung hängt in erster Linie von der eigenen Leistung sowie den verfügbaren Positionen ab. Die Geschlechterverteilung ist über viele Karrierestufen hinweg und über das gesamte Office ausgewogen, jedoch kann es vereinzelte Teams geben, bei welchem mal das Eine oder Andere Geschlecht überwiegt.
Es gibt vereinzelt Unterschiede der Chancengleichheit bzgl. des kommerziellen Erfolgs der Teams, da die Klientenarbeit und der jeweilig zu betreuende Bereich volatil sein können. Dies wird teils versucht auszugleichen, aber klappt nicht immer. Daher können Erfahrungen in den Teams unterschiedlich sein.
Wenn man die Associate-Rolle als reinen "Callcenter- oder Cold-Call-Job" beschreibt, hat man aus meiner Sicht den eigentlichen Mehrwert nicht wirklich gesehen. Klar, viel Telefonieren gehört dazu und man braucht Durchhaltevermögen – das wird aber auch von Anfang an offen kommuniziert. Dafür bekommt man Einblicke in unzählige Branchen, arbeitet mit Top-Experten und anspruchsvollen Kunden zusammen und lernt in kurzer Zeit unglaublich viel. Wer das als Chance sieht, wächst auch schnell in mehr Verantwortung hinein.
Ab dem Manager-Level verschiebt sich der Fokus dann deutlich: Team- und Account-Management, Talent-Recruiting, Netzwerk-Veranstaltungen mit Klienten kommen, etc. kommen dazu. Nicht immer einfach und manchmal auch anstrengend – aber genau dadurch lernt man enorm viel. Ein anspruchsvolles Pensum aber an Vielfalt und Abwechslung fehlt es nicht. Ein Team zu führen und motiviert zu halten trotz hochgesteckter Ziele oder auch teils starkem Wettbewerb ist nicht immer einfach, das macht auch mal keinen Spaß. Aber man lernt und lernt und lernt - und darum gehts doch beim Karriere-Start.
Da wir mit den führenden Beratungsunternehmen und PE-Fonds zusammenarbeiten, müssen wir flexibler sein, als man es in einem Corporate-Job ist. Das heißt, dass wir unsere regulären Arbeitsstunden abarbeiten und gelegentlich auch mal eine Stunde mehr. Abends muss man hin und wieder mal auf das Arbeitshandy schauen, aber wenn man mal etwas geplant hat, dann springt das Team auch gerne ein. Es ist aber keine Vorgabe von den Vorgesetzten, das zu machen, sondern eher freiwillig, da es viel Wettbewerb im Markt gibt.
Die Lernkurze ist sehr steil. Man startet als Associate, der vor allem mit Experten zusammenarbeitet. Das sind von Anfang an sehr hochrangige Leute. Nach 3-4 Monaten kann man dann Projektmanager werden und seine eigene Gruppe an Klienten verantworten. Ab dem Zeitpunkt kann man auch regelmäßig Klienten zum Kaffee, Lunch oder Dinner treffen, oft auch in anderen Städten/Ländern. Das finde ich persönlich super, da es im Consulting / PE oft Jahre dauert, bis man direkt mit Klienten spricht. Nach einem Jahr kann man zur Ausbildung neuerer Kollegen beitragen und sich in Richtung Senior Associate / Pod Lead (Vorstufe zu Manager) bewegen. In der Zeit lernt man auch viel über Accounts, Business Development und Strategie, was sehr spannend ist. Wenn man sich gut anstellt, dann kann man nach weniger als 2 Jahren Manager sein. Der Durchschnitt liegt ca. bei 2 Jahren.
Das Gehalt ist wirklich sehr gut für einen Einstiegsjob und man hat das Potenzial sehr viel Bonus zu verdienen. Es gibt außerdem viele Möglichkeiten noch mehr Geld zu verdienen (Cross-Selling). Das heißt, wenn man wirklich drin ist, dann kann man sehr viel verdienen.
Das Team ist super! Alle sind sehr jung und kommen zumeist direkt aus der Uni. Wir verstehen uns bei der Arbeit und auch privat sehr gut.
Zentrales Büro (und wir ziehen bald in ein noch besseres Büro ein). Guter Kaffee.
Kollegiale Atmosphäre: Kollegen gehen oft zusammen aus.
Alles wird sehr klar und deutlich kommuniziert. Manchmal muss man ein bisschen warten, um Kollegen in anderen Zeitzonen zu erreichen, da die Firma Büros auf jedem Kontinent (außer Afrika und der Antarktis) hat.
- Spannende und abwechslungsreiche Aufgaben
- Frühzeitige Übernahme von Verantwortung
- Dynamisches Umfeld, in dem jeder ambitioniert ist
- Starker Teamzusammenhalt
- Klare Entwicklungsperspektiven und transparente Aufstiegschancen
- Attraktives Gehaltspaket mit Steigerungen bei definierten Meilensteinen
Die Arbeitsatmosphäre bei Third Bridge ist geprägt von Offenheit, Ambitionen und Teamarbeit. Alle arbeiten gemeinsam auf ein Ziel hin und unterstützen sich gegenseitig. Feedback wird wertschätzend gegeben, Ideen werden gehört und man hat das Gefühl, wirklich etwas beitragen zu können. Trotz des hohen Arbeitstempos bleibt der Umgang miteinander respektvoll und humorvoll – genau die Mischung, die dafür sorgt, dass man jeden Tag gerne ins Büro kommt.
Es ist kein klassischer 9-to-5-Job, da unsere Klienten (globale Private-Equity-Fonds und Unternehmensberatungen) ebenfalls nicht nach festen Zeiten arbeiten. Das gehört zur Rolle dazu. Trotzdem achten wir im Team darauf, Belastung gut zu verteilen und Ausgleich zu schaffen.
Dafür bekommt man sehr schnell sehr viel Verantwortung: Ab etwa dem dritten Monat kann man eigene Projekt übernehmen und direkt mit unseren Klienten zusammenarbeiten, von denen viele bereits Direktoren oder VPs sind. Generell ist die Rolle ein echtes Karrieresprungbrett, da man früh sehr viel Verantwortung übernehmen kann und wichtige Fähigkeiten lernt, die andere erst viel später in ihrer Karriere lernen. Es ist zum Beispiel nicht unüblich, dass man nach 2 Jahren in der Rolle bereits erste Führungsverantwortung übernimmt.
Das Einstiegsgehalt ist attraktiv und steigt automatisch mit definierten Meilensteinen und Beförderungen. Zusätzlich gibt es eine lukrative Bonusstruktur, zahlreiche Benefits und verschiedene Möglichkeiten zur Weiterbildung.
Mein Team arbeitet hart, hat aber auch viel Spaß zusammen. Wir unterstützen uns gegenseitig, packen Herausforderungen gemeinsam an und feiern Erfolge miteinander.
Als Führungskraft bekomme ich von meinen eigenen Vorgesetzten genau die Mischung aus Unterstützung und Herausforderung, die mich weiterbringt. Meine Ideen werden ernst genommen, Feedback wird offen in beide Richtungen ausgetauscht und ich habe den Gestaltungsspielraum, mein Team nach meinen Prinzipien zu führen. Gleichzeitig werde ich klar gefordert, mich weiterzuentwickeln und Verantwortung auszubauen.
Die Kommunikation bei Third Bridge ist stets transparent und klar. Der Umgang im Team ist geprägt von Feedback und es finden wöchentlich Entwicklungsgespräche statt. Führungskräfte kommunizieren Ziele, Prioritäten und Erwartungen offen, was Mitarbeitern dabei hilft, sich bestmöglich weiterzuentwickeln. Jeder kann zu jeder Zeit Fragen stellen oder Anliegen äußern. Diese offene Kommunikationskultur sorgt dafür, dass man sich gut informiert fühlt und Projekte effizient vorankommen.
Die Aufgaben bei Third Bridge sind abwechslungsreich und herausfordernd. Schon früh arbeitet man an Projekten mit echtem Impact und bekommt Einblicke in Strategien und Entscheidungen von Private-Equity-Fonds und Unternehmensberatungen. Als Manager übernimmt man zusätzlich Verantwortung für die Teamkoordination, die Qualitätssicherung und die Betreuung der Klientenschnittstelle. Jeder Auftrag bringt neue Herausforderungen, bei denen man eigene Ideen einbringen kann und direkt sieht, wie die Ergebnisse genutzt werden – das macht die Arbeit spannend und lehrreich zugleich.
Third Bridge ist ein großes internationales Unternehmen, das jetzt auch in München durchstartet. Ich bin erst vor Kurzem dazugekommen und habe mich von Anfang an super wohlgefühlt. Das Team ist echt eng zusammen, was den Arbeitsalltag und den Weg ins Büro total angenehm macht. Wir haben auch viele gemeinsame Events, die wirklich für gute Stimmung sorgen.
Da das Münchner Büro weiterhin wächst, lohnt es sich meiner Meinung nach auch, noch einmal auf zusätzliche Benefits für das Team zu schauen. Und ganz ehrlich: Im Sommer wird es im Büro ziemlich warm — eine bessere Klimaanlage würde hier definitiv helfen.
Was die Work-Life-Balance angeht, kann das zwar schwanken, aber soweit ich das bisher mitbekommen habe, liegt sie ungefähr auf dem Niveau anderer Unternehmen im Finanz- oder Consulting-Bereich in Deutschland. Die Kunden arbeiten oft lange und erwarten das teilweise auch von uns. Insgesamt führen die längeren Arbeitszeiten aber meist zu besseren Ergebnissen für die Kundschaft.
Der Onboarding-Prozess ist sehr intensiv ausgearbeitet, sodass man recht schnell in die Rolle findet.
Der Arbeitgeber sollte sich dringend die deutschen Arbeitsschutzgesetze und seine Fürsorgepflicht näher bringen und umsetzen. Nicht alles, was in Großbritannien oder der USA funktioniert, kann man hier einfach genau so umsetzen. Im Bewerbungsprozess muss viel deutlicher klargemacht werden, dass man an die Arbeitszeiten der Kunden im Consulting geknüpft ist und wie stark die eigene Zukunft im Unternehmen von Leistung und Einhalten der KPIs abhängt, damit man eine informierte Entscheidung treffen kann, ob man für dieses Unternehmen arbeiten möchte. Die Work-Life-Balance muss dringend verbessert werden, um Burnout unter den Mitarbeiter*innen vorzubeugen. Die Benefits sollten ausgeweitet werden; der Barista reicht leider nicht, um den Stress auszugleichen und Urban Sports Club bringt nur wenig, wenn man aufgrund von Überstunden keine Zeit und Energie dafür hat.
Das Unternehmen verfolgt definitiv das hustle culture mindset. Es geht immer noch mehr, es geht immer noch besser. Lob gibt es zwar aber der Druck, immer noch mehr zu leisten, überwiegt. Die Arbeitsatmosphäre ist oft geprägt von Stress, der durch den konstanten Leistungsdruck ausgelöst wird. Kolleg*innen stand der Druck regelmäßig ins Gesicht geschrieben. Tränen am Arbeitsplatz kamen ebenfalls vor. Micromanagement steht an der Tagesordnung. Man bespricht zwei Mal am Tag die eigenen Aufgaben mit der Teamleitung und jeder kann die Emails von allen mitlesen. Es wird normalisiert, dass Arbeitnehmer*innen mit Kündigung gedroht wird, wenn die Performance nicht in die Kennzahlen passt. Regelmäßig wird Kolleg*innen in der Probezeit gekündigt. Arbeitsverträge werden befristet abgeschlossen, eine Verlängerung ist extrem an die Leistung geknüpft und Arbeitnehmer*innen werden noch bis kurz vor Ablauf im Dunkeln darüber gehalten, ob der Vertrag verlängert wird oder nicht. Hire-and-fire-Kultur wird hier gelebt, dementsprechend gibt es auch laufend offene Stellen.
Innerhalb der Expert Network und Consulting Bubble ist Third Bridge auf jeden Fall ein bekanntes Unternehmen. Allerdings wissen die meisten Personen, die nicht in dieser Branche arbeiten, weder wer Third Bridge, noch was ein Expertennetzwerk ist. Es bringt definitiv nicht dasselbe "Prestige" wie eine Stelle im Consulting.
Auf Work-Life-Balance braucht man bei diesem Unternehmen nicht hoffen. Es wird vorausgesetzt, dass Überstunden gemacht werden, da ein Großteil des Geschäfts in der Zeit nach 18 Uhr stattfindet. Erreichbarkeit bis in die späten Abendstunden (23.30 Uhr) wird ebenfalls vorausgesetzt. Falls dem nicht Folge geleistet wird, wird man direkt darauf angesprochen. Vier Überstunden pro Woche werden nicht vergütet, alles darüber kann eingereicht werden, jedoch steht es den Managern zu, die Bezahlung der Überstunden abzulehnen. Viele Kolleg*innen arbeiten auch am Wochenende und es wird vor Feiertagen festgelegt, wer an diesem Tag arbeitet. Die Bereitschaft dies zu leisten wird vorausgesetzt, vor allem sobald man eigene Projekte übernimmt. Es gibt kein Diensttelefon und es wird angeraten alle wichtigen Arbeits-Apps auf dem Privattelefon installiert und die Benachrichtigungen aktiviert zu haben, sodass man praktisch nie abschalten kann. Krank sein wird nicht gerne gesehen und später in Mitarbeitergesprächen durch die Blume kritisiert. Urlaub einreichen und nehmen ist kein Problem, deshalb einen Stern extra.
Es gibt viele Möglichkeiten sich im Unternehmen für wohltätige Zwecke einzusetzen und viele Gruppen für Frauen, LGBTQIA+, neurodivergente Personen, etc. Der Arbeitgeber erlaubt einem außerdem zwei Tage im Jahr frei zu nehmen, um sich an wohltätigen Zwecken zu engagieren (diese Tage scheinen allerdings die Wenigsten zu nutzen).
Man kann im Unternehmen sehr schnell aufsteigen. Nach ein paar Monaten erhält man bereits die erste Beförderung zum Project Manager, jedoch ohne Gehaltserhöhung. Viele Personen im Unternehmen schaffen es in wenigen Jahren zum Manager, entweder im Teammanagement oder im Client Development. Wie bereits in einer anderen Bewertung erwähnt gibt es eigentlich keine Weiterbildung, nur Aufstieg.
Es bilden sich recht schnell kleine Grüppchen in einem ohnehin kleinen Team, aber da alle zusammen in einem Boot stecken, kann jeder sehr gut nachvollziehen, wie die Arbeitssituation tatsächlich ist. Da das Team sehr jung ist, gab es immer wieder Momente, in denen gemeinsam gescherzt wurde, was die Stimmung merklich gehoben hat.
Das Vorgesetztenverhalten hängt sehr stark vom jeweiligen Team-Manager ab. Führungspersonen werden nach Seniorität und Leistung benannt, nicht unbedingt nach ihrer Eignung Menschen zu leiten. Man merkt allerdings, dass jeder versucht, gut mit den Managern zu sein, da diese die Projekte vergeben und der Verlauf eines Projekts trägt maßgeblich zur Einhaltung der KPIs bei, was die eigene Zukunft im Unternehmen direkt beeinflusst.
Das Büro liegt sehr zentral in München. Allerdings sind die Büros recht klein für die Anzahl der Personen, die darin arbeiten. Die Belüftung/Klima ist schlecht, sodass das Fenster eigentlich ständig offen ist, wodurch natürlich die Geräusche der Fußgängerzone, inklusive Straßenmusik, in das Büro strömen. Der Lärmpegel ist ohnehin laut, da viele Menschen in einem Büro sitzen und ein Großteil der Zeit telefoniert wird. Die Headsets sind nicht noise cancelling, wodurch man am Telefon durch die anderen Telefonate und die Gespräche unter den Kolleg*innen gestört wird und man sich regelmäßig bei den Gesprächspartnern für den Lärm entschuldigen muss. Für große Personen sind die Schreibtische, die nicht höhenverstellbar sind, und die unflexiblen Schreibtischstühle ungeeignet. Es ist Gang und gäbe, dass Kolleg*innen krank arbeiten, sodass Erkrankungen im Team regelmäßig einmal die Runde machen. Generell sind viele Kolleg*innen dauerkrank, was wohl auf den Stress zurückzuführen ist. Es gibt nur einen Home-Office-Tag für das gesamte Team. Es wird normalisiert am Schreibtisch die Mittagspause zu verbringen, die Pause vorzeitig zu beenden oder ausfallen zu lassen, wenn viel Arbeit ansteht.
Es gibt permanent Meetings und Rundmails, um Vorgänge zu kommunizieren. Veränderungen im Team werden allerdings am liebsten geheim gehalten, außer es handelt sich um Veränderungen in der Führungsebene. Meine eigene Kündigung musste ich im Teammeeting am Schluss selbst noch schnell verkünden, da die Teamleitung es (obwohl abgesprochen) wahrscheinlich einfach gar nicht getan hätte.
Das Einstiegsgehalt ist attraktiv, weshalb auch größtenteils Personen dort arbeiten, die gerade aus der Uni kommen. Auf die tatsächlich gearbeiteten Stunden darf man es allerdings nicht herunterrechnen. Boni sind direkt an die individuelle Leistung geknüpft, nicht an die Leistung des Teams, darauf kann man sich also nicht verlassen.
Alle werden gleich behandelt. Die Frauenquote im Unternehmen ist sehr hoch, auch in Führungspositionen.
Die Arbeit ist sehr repetitiv. Sobald man eingearbeitet ist, bleibt die Arbeit immer gleich. Es kommen ein paar neue Aufgabenbereiche dazu, sobald man Projekte übernimmt, aber danach stagniert es wieder. Allerdings hat man sehr viele interessante und nette Gespräche mit den Experten, dafür gibt es einen extra Stern. Eigentlich ist es ein klassischer Callcenter Job. 90% des Jobs besteht aus Cold Calling, was zumindest für den deutschen Markt sehr fragwürdig ist, da es sich nicht um B2B handelt, sondern Privatpersonen kontaktiert werden.
Gutes Team, toller Arbeitsort, gute technische Ausstattung, gutes Einstiegsgehalt, gute Bonusstruktur, flexibel bezüglich Homeoffice und work on the go.
Lange Arbeitszeiten und dass man nach der Arbeitszeit immer noch erreichbar sein muss. Das Mitarbeiter ermahnt werden, wenn Sie nachts zu früh (vor ca 22:30) nicht mehr online erreichbar sind oder auf emails nicht mehr geantwortet haben. 4 Überstunden die Woche werden nicht vergütet und Manager können gemeldete Überstunden ablehnen und streichen. Manager lügen öfters darüber weshalb jemand gekündigt wurde und stellen es immer so vor als hätte die Person selber entschieden zu gehen.
Ehrlichkeit und Transparenz über die Arbeitsbedingungen, Arbeitserwartungen und erwünschte Ziele. Besser Kopfhörer und Klimaanlagen für den Sommer. Offen mit Mitarbeitern reden, vor allem wen denen eine Kündigung droht.
Third Bridge ist schon dafür bekannt, dass sie konstant Mitarbeiter während der Probezeit kündigen und dass sie exklusiv nach den Zahlen schauen. Daher suchen sie immer neue Mitarbeiter und haben ständig offene Stellen zur Verfügung. Das image ist trotzdem für neue Mitarbeiter gut, weil das niemand beim Bewerbungsprozess oder bei den Onboarding erwähnt. Es wird aber einem spätesten ab Monat 2 klar, wie sehr sie sich nur auf zahlen beziehen.
In den ersten 2 Monaten ist es relativ machbar. Man arbeitet jeden Tag durchschnittlich 30min-1 Stunde länger. Manager werden euch sagen, dass es nicht der Fall sein sollte, denn die ganze Arbeit soll innerhalb der üblichen Arbeitszeit (09:00-18:00) erledigt werden. Das ist aber einfach gesagt nicht machbar, und auch keiner im Office, ob Senior oder Junior, geht pünktlich. Ab dem 3ten Monat wird von euch erwartet nach der Arbeitszeit verfügbar zu sein. Telefonate zu führen und Termine zu buchen um 22:00 sind typisch. Grund dafür ist eine Policy bei Third Bridge, dass wir innerhalb 15 Minuten auf jeden Kunden Antworten müssen. Wenn man nach der Arbeit beschäftigt ist, muss man das den anderen Sagen, damit Sie dann für dich übernehmen.
Kriterien sind schon jeden bekannt, aber wie eng man zur Verwaltung ist spielt schon eine Rolle. Weiterbildung gibt es keine wirklich, nur aufstieg. Egal was für eine Position du bekommst, selbst wenn du dein eigenes Team hast, bleibt der Job gleich.
Das Team in München hält sich ganz gut zusammen und Zusammenarbeit lief immer problemlos. Minus ein Stern weil Senior Mitglieder näher an den Managern sind und wenn Sie merken, dass eine Entscheidung gegen eine Person getroffen wurde, hören Sie auf dieser Person zu unterstützen.
Sie sind ganz nett und hilfreich und kümmern sich auch gut um deren Mitarbeiter. Ziele sind gleich für alle; Es gibt ein monatliches Ziel den man erreichen soll. Die Manager haben schon ihre Favoriten im Team, d.h. aber nicht dass ihr unfair behandelt werdet. Ein riesiger Grund für die Bewertung ist, dass Vorgesetzte die Arbeitsfähigkeit eines Mitarbeiters sabotieren wird, wenn man die Person loswerden will. Das machen sie indem sie Mentoren Grundlos entfernen oder austauschen, Mitarbeiter von manchen Projekten weglassen oder denen nur tote Projekte geben was dazu führt, dass die Zahlen dann stark abnehmen.
Ihr kriegt einen Macbook und könnt es auch privat benutzen, Kopfhörer kriegt ihr auch von Unternehmen, die sind aber qualitativ schlecht. Man braucht ordentliche noise-canceling Kopfhörer um seinen Job durchführen zu können. Arbeitsort ist toll. Im Sommer wird es aber extrem warm im Office.
An sich gibt es ganz viel Kommunikation und ganz viele Meetings wenn man neu ist. Sie konzentrieren sich sehr auf neue Mitarbeiter und sorgen auch dafür, dass Sie einen guten Start ins Job kriegen und viel Feedback bekommen. Manchmal hat es aber an Lösungsansätze zu manchen Problemen gefehlt.
Gutes Einstiegsgehalt und Bonusstruktur. Gehälter immer pünktlich ausgezahlt und es gibt auch benefits wie wellpass.
Alle werden gleich behandelt.
An sich ist es interessant, weil man eben so viele diverse Kontakte aufbaut und sich über ganz viele Themen informieren kann, aber das wars dann auch. Der Arbeitsalltag ist ähnlich wie das von einem klassischen Vertrieb oder Call Center Job; man kommt in die Arbeit, loggt sich ein und fängt sofort an mit Emaillisten, Linkedin Nachrichten und Telefonate. 90% vom Job ist quasi Kaltakquise. Und so läuft das jeden Tag ab. Manchmal wird man aufgefordert Experten anzurufen um deren Stundenraten runter zu verhandeln was interessant sein kann für Jemand der auf Verhandeln steht.
I like that my role involves a variety of interesting tasks each day, keeping it interesting and engaging. I think the colleagues I work alongside are really supportive and the benefits and compensation at Third Bridge rewards hard work.
N/A
The people are great at Third Bridge, everyone is so friendly and supportive and they foster a collaborative working environment.
So verdient kununu Geld.