5 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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5 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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5 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Es ist höchste Zeit, dass Unternehmen aufhören, mit fingierten Stellenanzeigen Bewerber hinzuhalten.
Wenn eine Position gar nicht wirklich besetzt werden soll, gehören solche Anzeigen sofort von Plattformen wie XING entfernt. Bewerber investieren Zeit, Energie und Hoffnung in Bewerbungen – nur um dann festzustellen, dass offenbar nie ernsthaft gesucht wurde.
Besonders fragwürdig ist es, wenn Anzeigen online bleiben, Interessenten angelockt werden und nach wenigen Tagen keinerlei echtes Interesse oder Rückmeldung mehr erkennbar ist. Das ist respektlos gegenüber Menschen, die sich auf eine berufliche Veränderung einlassen und Vertrauen in den Bewerbungsprozess setzen.
Eine Stellenanzeige ist kein Imageinstrument, keine Beschäftigungstherapie und kein Mittel, um den Markt zu beobachten. Wer niemanden einstellen will, sollte auch niemanden suchen lassen.
Transparenz und Fairness im Recruiting sind keine Kür – sie sind eine Selbstverständlichkeit.
Wenn man als Bewerber mitten im laufenden Auswahlprozess erfährt, dass sich fast dreiviertelhundert Menschen auf eine Stelle beworben haben, stellt sich zwangsläufig die Frage: Was bedeutet diese Information eigentlich?
Natürlich kann eine hohe Bewerberzahl bedeuten, dass die Position attraktiv ist. Aber sie kann bei Kandidaten auch Zweifel auslösen. Vor allem dann, wenn bereits Vorstellungsgespräche laufen und man trotzdem das Gefühl bekommt, nur Teil eines großen Auswahlprozesses zu sein, dessen Ergebnis möglicherweise längst feststeht.
Man fragt sich: Wird hier wirklich noch offen gesucht? Oder wird nur der Eindruck eines fairen Verfahrens aufrechterhalten? Ist tatsächlich der beste Kandidat gesucht – oder gibt es vielleicht bereits jemanden aus dem eigenen Netzwerk, eine interne Empfehlung oder einen bevorzugten Bewerber?
Gerade bei attraktiven Positionen entsteht bei vielen Bewerbern die Sorge, dass nicht ausschließlich Qualifikation, Erfahrung und Motivation entscheiden. Kontakte, Empfehlungen und interne Beziehungen können manchmal eine Rolle spielen, die nach außen nicht immer sichtbar ist. Wenn das der Fall wäre, würden externe Bewerber letztlich nur an einem Verfahren teilnehmen, dessen Ausgang bereits teilweise festgelegt ist.
Ein Unternehmen sollte sich deshalb bewusst sein: Transparenz ist nicht nur eine Frage der Fairness gegenüber Bewerbern, sondern auch eine Frage der Glaubwürdigkeit. Menschen investieren Zeit, bereiten sich intensiv vor, nehmen Termine wahr und geben persönliche Einblicke. Dafür erwarten sie zu Recht, dass ihre Chancen real sind.
Eine offene Kommunikation wäre daher wichtiger als die reine Mitteilung einer hohen Bewerberzahl. Nicht die Anzahl der Bewerber entscheidet über die Qualität eines Auswahlprozesses, sondern die Ehrlichkeit und Fairness dahinter.
Denn am Ende geht es nicht nur um eine Stelle. Es geht um Respekt gegenüber Menschen, die sich ernsthaft um eine berufliche Chance bemühen.
wenn potentielle Mitarbeiter Fragen stellen, so darf man diese gerne beantworten....
die HR-Abteilung darf gerne geschult werden um kompetente Rückmeldungen zu geben.
und der größte aber effektivste Vorschlag - auf E-Mails antworten!!!