Mut, Herrlichkeit und Elfen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das perfekte Rezept für ein klassisches High-Fantasy-Abenteuer! Wenn man diese drei Begriffe kombiniert, entstehen sofort Bilder von epischen Schlachten, uralter Magie und moralischen Dilemmata.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Überall wird gerüttelt, nur nicht an der Baumkrone. Es wird Zeit.
Verbesserungsvorschläge
Ethische Leitplanken: Mut darf nicht länger bedeuten, Risiken auf Kosten anderer einzugehen. Jede mutige Entscheidung muss an sozialen und ethischen Mindeststandards gemessen werden.
Demut in der Führung: Workshops für Vorgesetzte zum Thema „Servant Leadership“. Führung wird hier nicht als Status (Herrlichkeit), sondern als Dienstleistung am Team verstanden.
„Es ist eine tragische Gesetzmäßigkeit: Wenn die Krone der Eiche von Fäulnis befallen ist, wird der tiefste Wurzelstock vergebens nach gesundem Saft dürsten.“
Arbeitsatmosphäre
Hier weicht echte Exzellenz einer hohlen Selbstdarstellung. Es geht mehr um den Schein als um das Sein.
Show-Kultur: Es wird mehr Energie in Präsentationen und das "Self-Branding" investiert als in das eigentliche Produkt.
Arroganz der Führung: Eine "herrliche" Führungsetage, die sich für unantastbar hält und den Kontakt zur Basis (dem "Fussvolk") komplett verloren hat.
Glanz ohne Substanz: Erfolge werden künstlich aufgebläht, während Probleme unter den Teppich gekehrt werden, um das strahlende Image nicht zu gefährden.
Work-Life-Balance
hier ist man Vorreiter
Kollegenzusammenhalt
Mut wird hier nicht genutzt, um für das Team einzustehen, sondern um das Team zu spalten.
Mut zum Widerstand (gegen die Gruppe): Einzelne Personen haben den „Mut“, sich gegen den Konsens zu stellen – aber nicht konstruktiv, sondern als Selbstzweck. Das untergräbt die kollektive Stärke.
Denun ziation als Courage: Es herrscht der Mut, andere beim Vorgesetzten anzuschwärzen. Dies wird als „Aufrichtigkeit“ getarnt, zerstört aber die psychologische Sicherheit und das Vertrauen untereinander.
Wagemut auf Kosten anderer: Man geht riskante Wege, die das gesamte Team belasten, nur um sich selbst als mutiger Vorreiter zu profilieren.
Vorgesetztenverhalten
Hier wird die Führungsposition als Bühne zur Selbstbewunderung missverstanden.
Erfolgs-Aproappropriation: Wenn das Team liefert, sonnt sich der Vorgesetzte allein in der „Herrlichkeit“ des Erfolgs. Er präsentiert die Ergebnisse nach oben hin so, als wären sie sein alleiniges Verdienst.
Unnahbarkeit: Er umgibt sich mit einer Aura der Unfehlbarkeit. Er gibt keine Fehler zu, da dies den Glanz seiner Position trüben würde.
Statussymbole statt Substanz: Ihm ist wichtiger, wie die Abteilung nach außen wirkt (Prestige, schöne Zahlen, glänzende Präsentationen), als wie es im Inneren (Arbeitsklima, Überlastung) aussieht.
Kommunikation
Kommunikation dient hier nicht dem Informationsfluss, sondern ist eine Bühne für das eigene Ego.
Status-Kommunikation: Jedes Gespräch wird genutzt, um die eigene Kompetenz, die eigenen Erfolge oder den eigenen Status hervorzuheben. Es findet kein Dialog statt, sondern eine glanzvolle Selbstdarstellung.
Herablassung: Man spricht „von oben herab“. Die eigene „Herrlichkeit“ verlangt, dass der Gesprächspartner sich unterlegen fühlt.
Fassaden-Talk: Probleme werden sprachlich so „vergoldet“ oder mit Buzzwords überdeckt, dass der wahre Kern der Botschaft (oft eine schlechte Nachricht) völlig verschleiert wird.

