Ihr Unternehmen?

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Thomas 
Sabo 
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Co. 
KG
Bewertung

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Mehrfachbewertung

Stetiger Abwärtstrend – gute Leute gehen, Motivation sinkt

2,6
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei THOMAS SABO in Lauf an der Pegnitz gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Verbesserungsvorschläge

Meiner Meinung nach könnte das Unternehmen in mehreren Bereichen Verbesserungen vornehmen. Wichtig wäre zunächst mehr Transparenz und eine offenere Kommunikation. Ziele, Prioritäten und Entscheidungsprozesse sollten frühzeitig klar kommuniziert werden, und Mitarbeitende sollten stärker in Entscheidungen einbezogen werden, anstatt dass vieles ausschließlich Top-Down umgesetzt wird.

Auch die Förderung von Karriere und Weiterbildung sollte ausgebaut werden. Interne Aufstiegsmöglichkeiten sollten klar definiert und transparente Kriterien geschaffen werden. Zudem wäre es wünschenswert, Weiterbildungen, Schulungen oder Trainings regelmäßig anzubieten, um die persönliche und fachliche Entwicklung der Mitarbeitenden zu unterstützen.

Gleichberechtigung und faire Behandlung sind weitere Punkte, die verbessert werden könnten. Home-Office-Regelungen, Gehaltsanpassungen und Aufstiegschancen sollten für alle Mitarbeitenden einheitlich und nachvollziehbar gestaltet werden. Langjährige Mitarbeitende sollten stärker wertgeschätzt und ihre Erfahrung gezielt genutzt werden.

Darüber hinaus sollte die technische Ausstattung und das Arbeitsumfeld modernisiert werden. Veraltete Hardware sollte zeitnah ersetzt und die Beschaffungsprozesse vereinfacht werden, damit effizientes Arbeiten möglich ist. Regelmäßige Überprüfungen der Büro- und IT-Ausstattung könnten hier helfen.

Nicht zuletzt wäre es sinnvoll, das Image und die Unternehmenskultur zu stärken. Die Außendarstellung sollte verbessert und die Markenbekanntheit erhöht werden, sodass Mitarbeitende wieder stolz auf das Unternehmen sein können. Außerdem sollte die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit gefördert werden, um Silodenken zu reduzieren und den Teamgeist zu stärken.

Arbeitsatmosphäre

Ich war lange Zeit sehr zufrieden mit meinem direkten Vorgesetzten und meinen Kollegen. Das Arbeitsklima im Team war positiv, respektvoll und motivierend. Leider sind inzwischen fast alle dieser Kolleginnen und Kollegen nicht mehr im Unternehmen. Viele Positionen wurden entweder gar nicht oder unpassend nachbesetzt, was sich stark auf die Stimmung ausgewirkt hat. Früher wurde unsere Arbeit regelmäßig wertgeschätzt, heute zählt nur noch Geschwindigkeit. Die höhere Führungsebene vermittelt kaum Anerkennung – stattdessen entsteht zunehmend Druck und Frustration. Schade um das, was einmal ein wirklich gutes Arbeitsumfeld war.

Kommunikation

Die Kommunikation im direkten Team funktioniert gut, hier kann ich nichts Negatives sagen. Innerhalb der Abteilung ist sie durch den Personalmangel zwar schwieriger geworden, aber insgesamt noch in Ordnung. Abteilungsübergreifend war die Kommunikation jedoch schon immer problematisch. Oft hat man den Eindruck, dass jede Abteilung nur ihre eigenen Interessen verfolgt – ohne Rücksicht auf gemeinsame Ziele oder die Auswirkungen auf andere Bereiche.
Hinzu kommt, dass viele Aufgaben oder Projekte direkt von der Geschäftsführung als persönliche Priorität behandelt werden – selbst wenn es sich nur um einfache Textänderungen handelt, die seit Monaten bestehen und plötzlich über Nacht umgesetzt werden müssen. Das wirkt planlos und sorgt für unnötigen Druck im Arbeitsalltag.

Kollegenzusammenhalt

Die Stimmung ist gemischt. Es gibt einige Kolleginnen und Kollegen, die weiterhin alles daransetzen, das Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen. Viele andere haben jedoch innerlich bereits abgeschlossen und warten nur noch auf den großen Umbruch – oder befinden sich schon in Gesprächen mit anderen Arbeitgebern.

Work-Life-Balance

Das Unternehmen bemüht sich grundsätzlich, die Work-Life-Balance zu verbessern – zum Beispiel durch die Abschaffung der Kernarbeitszeit. Gleichzeitig werden jedoch immer wieder kurzfristige Anwesenheitspflichten per E-Mail angeordnet, was den positiven Ansatz konterkariert. Zudem herrscht große Ungleichheit bei den Arbeitsmodellen: Mitarbeitende in vergleichbaren Positionen haben teils völlig unterschiedliche Home-Office-Regelungen – von nahezu vollständigem Homeoffice bis hin zu maximal einem Tag pro Woche. Diese Ungleichbehandlung hätte längst angegangen werden müssen.

Vorgesetztenverhalten

Über meinen ehemaligen direkten Vorgesetzten kann ich nur Positives sagen – die Zusammenarbeit war stets offen und vertrauensvoll. Leider ist er inzwischen nicht mehr im Unternehmen. Bei der aktuellen Abteilungsleitung fehlt mir jedoch Transparenz. Ehrlich gesagt weiß ich nicht genau, welche Aufgaben dort tatsächlich übernommen werden, und viele Kolleginnen und Kollegen empfinden das ähnlich. Es gibt keine klar kommunizierten Ziele oder Meilensteine – wenn überhaupt, erfährt man nur beiläufig davon, wenn Entscheidungen bereits getroffen und Maßnahmen fast umgesetzt sind. Eine vorausschauende, transparente Planung über die kommenden Monate hinweg würde hier sehr helfen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind abwechslungsreich, herausfordernd und bieten viel Raum für fachliche Weiterentwicklung. Ich schätze die Vielfalt und die Möglichkeit, eigenverantwortlich zu arbeiten. Allerdings sind die Aufgaben oft mit unbezahlten Überstunden verbunden, und viele Entscheidungen werden von der oberen Führungsebene stark beschleunigt durch alle Prozesse durchgesetzt, was den Handlungsspielraum einschränkt.

Gleichberechtigung

Direkte Ungerechtigkeiten zwischen Frauen und Männern habe ich nicht feststellen können. Auffällig ist jedoch, dass fast alle Head-of- und Director-Positionen von Männern besetzt sind. Aufstiegschancen gibt es grundsätzlich nur sehr begrenzt – unabhängig vom Geschlecht. Wer persönliche Beziehungen zur oberen Führungsebene hat, kann hier deutlich profitieren, auch wenn es sich dabei um Positionen handelt, die vorher nicht existierten oder fachlich eigentlich nicht notwendig waren.

Umgang mit älteren Kollegen

Erfahrene Mitarbeitende und ihre langjährige Betriebszugehörigkeit werden leider kaum wertgeschätzt. Es entsteht eher der Eindruck, dass neue Kolleginnen und Kollegen bevorzugt behandelt werden, während Bestandsmitarbeitende wenig Aufmerksamkeit oder Vorteile erhalten – vergleichbar mit einem Kundenvertrag, bei dem Neukunden die besten Angebote bekommen und langjährige Kunden leer ausgehen.

Arbeitsbedingungen

Das Headquarter selbst ist ein sehr schöner und gepflegter Arbeitsort. Die technische Ausstattung entspricht jedoch nicht den Anforderungen: Die Hardware ist größtenteils veraltet, und die Beschaffung neuer Geräte gestaltet sich sehr mühsam, da mehrere Abteilungen zustimmen müssen – was oft mehrere Wochen dauert. Die IT wäre bereit, neue Hardware bereitzustellen, doch es fehlt das nötige Budget. Entsprechend ist das Equipment bis auf wenige Ausnahmen stark in die Jahre gekommen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mir sind einige Maßnahmen aufgefallen, die das Umweltbewusstsein des Unternehmens zeigen: Photovoltaik auf dem Dach, Regenwassernutzung zur Toilettenspülung und mehrere Ladestationen für E-Autos. Solche Initiativen finde ich positiv und zeugen von einem bewussten Umgang mit Ressourcen.

Gehalt/Benefits

Mit meinem Gehalt bin ich zufrieden, auch wenn in vergleichbaren Positionen bei anderen Unternehmen oft höhere Vergütungen möglich wären. Gehaltsanpassungen sind derzeit nahezu ausgeschlossen und waren auch in den vergangenen Jahren wenig transparent. Zudem gibt es Ungleichheiten zwischen Mitarbeitenden: Einige, die schon viele Jahre im Unternehmen sind, haben bis auf allgemeine Anpassungen keine individuellen Gehaltserhöhungen erhalten.

Image

Ehrlich gesagt kenne ich niemanden, der noch positiv über das Unternehmen spricht. Das Produkt kommt bei Kundinnen und Kunden nicht mehr gut an, und in privaten Kreisen ist das Unternehmen kaum bekannt. Insgesamt wirkt das Image nach außen schwach und wenig präsent. Auch intern spürt man, dass der Stolz auf die Marke bei vielen Kolleginnen und Kollegen stark nachgelassen hat.

Karriere/Weiterbildung

Wie bereits erwähnt, sind Karrieremöglichkeiten im Unternehmen kaum gegeben. Höhere Positionen werden fast ausschließlich extern besetzt, sodass interne Aufstiegschancen sehr begrenzt sind. Weiterbildungsmöglichkeiten sind mir nicht bekannt; in den vergangenen Jahren hatte ich jedenfalls keine Gelegenheit, solche Angebote zu nutzen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Stefan SchatzGlobal Director HR & P&C

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

erst einmal herzlichen Dank für Dein Feedback. Auch herzlichen Dank dafür, dass dies entgegen der von Kununu akzeptierten Bild-Zeitungssprache sehr deutlich, klar und transparent geschrieben ist. Dennoch möchte und muss ich auf einige Punkte eingehen, die sich entweder zu kommentieren aufdrängen und schlechtweg nicht der kompletten Wahrheit entsprechen. Bevor ich mit meinen Kommentaren beginne, wie immer die Einladung - nach der Eingangstür scharf links und zweites Büro auf der linken Seite. Hier ist mein Büro, meine Türe offen und ich stehe für Rückfragen und Feedback JEDER Zeit zur Verfügung.

Kommunikation
Durch P&C, MitarbeiterInnen-Infos oder stattfindende Town-Hall Meetings finden kontinuierliche Informationsrunden statt; besser geht immer und aktuell arbeiten wir an einem noch klareren Konzept - was wir aber festgestellt haben; selbst wenn es monatliche Newsletter gibt, hier sehr viel Zeit und Aufwand rein gesteckt wird - der Fluch der Botschaft "zu wenig Kommunikation" ebbt nicht ab. Aber wie gesagt - es wird daran auf höchster Ebene aktuell gearbeitet.

Entscheidungsprozesse
Unsere Firma befindet sich derzeit aufgrund, um auf aktuelle Herausforderung vorbereitet zu sein, in einer nötigen Re-Organisation; dass diese auf höchster Ebene geschieht, gerade im inhabergeführten Mittelstand, liegt in der Natur der Sache. ABER - auch unser Inhaber fügt in jeder seiner Kommunikationen an, dass seine Türe offen steht und er Vorschlägen gegenüber offen ist - nach aktueller Nachfrage ging in den letzten 6 Monaten auf seiner Seite keine Info ein, wie auch innerhalb der gesamten Geschäftsführung. Also kurz - gern und jeder Zeit melden.

Karriere/Weiterbildung
Wie intern kommuniziert (hierzu liegen mehrere Infos vor) arbeitet unsere Trainingsabteilung aktuell an einer Verbesserung bzw. einer Neuaufstellung des internen Learning-Mgmt.-Systems und -Prozesses; hierfür hat die Geschäftsführung alle Mittel genehmigt und die Inhaber-Familie unterstützt den Prozess nachhaltig und mit eigener Überzeugung. Neue Modelle, Programme und Trainings folgen nach dem 19.01., also faktisch nach dem Launch der neuen Plattform.
Karriere - ein enorm wichtiges Thema; aber - es muss sich bewusst gemacht werden, dass wir im Mittelstand beheimatet sind und nicht in einer Konzernstruktur; Weiterentwicklungen müssen nicht nur personenbedingt wichtig, sondern innerhalb der Firma in aktueller Funktion nötig sein. Es gibt Chancen - aber nicht stetig an der Tagesordnung; auch werden hier nachweislich interne Ressourcen vor externer Einstellung bevorzugt, sofern Kompetenzen im Hause sind.

Technische Ausstattung
Auf der einen Seite lobst Du das Agieren im Nachhaltigen Umfeld, auf der einen Seite einen kontinuierlichen Prozess zum Austausch von Hardware. Also - wenn man sich in unserem Hause umsieht - wir arbeiten mit aktueller Hardware, die funktionstüchtig ist und optimal läuft, mit den aktuellen Systemen und datentechnischen Herausforderungen. Jeder Person stehen 2 Bildschirme + Laptop zu, sowie weitere Möglichkeiten. Austauschen, weil es an der Zeit ist, ist in meinen/unseren Augen sinnlos, wenn die tägliche Arbeit erledigt werden kann. Gerade in der Technik und bei der Entsorgung von Hardware, vor allem Akku´s, entstehen wahre Herausforderungen der Entsorgung. Kurz - wenn Hardware gebraucht wird, wird diese zur Verfügung gestellt und mit aktuellen Mitteln ersetzt.

Image/Außendarstellung
Seit Mitte diesen Jahres wurde an der Außendarstellung gearbeitet, seit September mit einem schlagkräftigen Social-Media bzw. PR-Team. Um auch Erfolge zu erzielen braucht es Zeit .. aktuelle Kooperationen mit Haribo, Peanuts, Wednesday (Netflix-Serie) zeigen, dass neben unseren eigenen großartigen Produkten auch dies zur Markenbekanntheit beiträgt - und neue Ideen, die zum Jahresbeginn 2026 umgesetzt werden, werden diesen Trend weiterhin bestätigen.

Zusammenarbeit
GERN --- sehr gern! Es wurden mehrere Projekte, z.B. auch Mysterie-Lunch, aufgesetzt, um hier an abteilungsübergreifender Vernetzung zu arbeiten. Was passiert - immer die gleichen Personen sitzen mit immer den gleichen Personen am Mittagstisch. Zu übergreifenden Abends-Veranstaltungen nahmen immer die gleichen Personen teil - also, meine voll Unterstützung und neue Ideen zu mir .. gern und jeder Zeit.

Zu der Aussagen männliche Head of´s und Direktoren-Ebene
Zu den Direktoren-Ebenen .. leider wahr und fast vollständig von männlichen Personen geleitet; aber hier verfolgen wir keine Quote oder Vorgabe und JEDE Person ist herzlich Willkommen.
Bei den Head of´s ist es faktisch unwahr - sieht man ins aktuelle Organigramm, stellt sich hier fast eine 50/50 Aufteilung von weiblichen zu männlichen Personen dar.

Kurz und gut - bitte mitteilen, mitmachen und unterstützen - alle genannten Punkte sind regelbar, wenn man selbst bereit ist, an Änderungen zu arbeiten. Jede Person will Wandel, wenige Personen sind dazu bereit, sich selbst einzubringen.

Beste Grüße,
Stefan

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.